Zinsen in der Schweiz

Interesse an der Schweiz

durch die Festsetzung negativer Zinssätze auf den Kontokorrentguthaben bei der SNB. Dies ist eine der am häufigsten gestellten Fragen unserer Kunden. Uns ist bewusst, dass das Interesse. Im internationalen OECD-Vergleich zeigt sich, dass UBS die Zinssätze angepasst hat.

Bei einem starken Zinsanstieg würden die schweizerischen Titel ausgesetzt.

Nur sehr zurückhaltend steigen die Notenbanken die Zinsen. Aber was wäre, wenn die SNB die Zinsen viel mehr anhebt? Welche Bedeutung hätte dies für die schweizerischen Renten? Das Zinsniveau in der Schweiz wird massgeblich von der Zins- und Konjunkturentwicklung im Ausland mitbestimmt. Eine Zinserhöhung, die nur die Schweiz trifft, wäre daher sehr wenig wahrscheinlich.

Doch um zu zeigen, wie sich Wertpapiere in einem typisch schweizerischen Portefeuille bei stark steigenden Zinsen weiterentwickeln würden, haben wir uns in den kommenden fünf Jahren in eine starke Wachstumswelt begeben und die Notenbanken in aller Welt dazu bewogen, ihre Währungspolitik zu straffen. Vor diesem Hintergrund würde die SNB den Leitzinssatz schrittweise um rund zwei Prozent aufstocken.

Ungeachtet der Zinserhöhungen würde der CHF in einem stark wachsenden Umfeld aufgrund der sinkenden Nachfrage nach "sicheren Häfen" stark an Wert verlieren. Am stärksten würden Auslandsaktien und zyklischere Werte zulegen. In einem stark wachsenden Umfeld werden sie schätzungsweise eine um 2 %-Punkte erhöhte Jahresrendite gegenüber dem Ausgangsszenario erwirtschaften. Für schweizerische Anteile würde diese Abweichung nur einen einzigen Punkt betragen.

Die Renditen von Anleihen werden durch den Anstieg der Zinsen getrübt. Lediglich Bundesanleihen der Euro-Zone würden im Falle eines deutlichen Zinsanstiegs eine höhere Verzinsung erreichen als im Ausgangsszenario, da die gestiegenen Kupons die Kurseinbußen mehr als ausgleichen würden. Die Entwicklung der schweizerischen Immobilienspezialfonds dürfte sich analog zu den Werten im Zinserhöhungsszenario abspielen. Direktinvestitionen in Liegenschaften würden dagegen - trotz des gestiegenen wirtschaftlichen Wachstums - im Vergleich zum Ausgangsszenario nur wenig an Bedeutung zulegen.

Vor dem Hintergrund eines stärkeren Wachstums und höherer Zinsen erscheinen Auslandsaktien nicht zuletzt aufgrund der erwarteten Abschwächung des Schweizer Frankens besonders interessant.

Gefährliche Auswirkungen des Zinsanstieges - News Wirtschaft: Ökonomie

Für die USA wird heute ein erneuter Anstieg der Zinsen prognostiziert. Die CS-Ökonomen haben die Auswirkungen der höheren Zinsen in der Schweiz erforscht. Nicht mehr Janet Yellen kündigt heute Nacht zum ersten Mal die Zinsentscheidung der US-Notenbank an, sondern ihr Nachfolgerin in der Geschäftsleitung von Jerome Powell. Viele Fachbeobachter gehen davon aus, dass die US-Notenbank ihren Leitzinssatz, den Federal Funds Rate, um 0,25 % anheben wird.

Das aktuelle Zielkorridor hierfür beträgt zwischen 1,25 und 1,5 %. Die Situation in der Schweiz ist derzeit ganz anders. Die Leitzinsspanne der SNB beträgt für den 3-Monats-Libor zwischen -0,25 und -1,25 Prozent. Das sind rund -0,75 Prozentpunkte, ebenso der negative Zinssatz - die Gebührenbanken müssen für Guthaben bei der SNB zahlen.

UBS geht davon aus, dass die erste Leitzinserhöhung der SNB erst Ende des Jahres möglich ist; die Credit Suisse erwartet dies im nächten Jahr. Bei der Rendite 10-jähriger Bundesanleihen haben sich die langfristigen Zinsen seit Jahresmitte vom Negativbereich entfernt. Auch die Wirtschaftswissenschaftler der Grossbank Credit Suisse haben sich in ihrem heute veröffentlichten "Monitor" mit diesem Problem befasst.

Dabei wird untersucht, wie sich eine zukünftige Abkehr von den äusserst niedrigen Zinsen der vergangenen Jahre auf die Schweizer Konjunktur auswirkt. Problematisch ist die sehr hohe Schuldenlast der Schweizer Ökonomie. Dies gilt jedoch nicht für die Schweiz, die zu den niedrigsten der Welt gehört, sondern für den Privatsektor, den die CS-Analysten als "Rekordhoch" einstufen.

Die Finanzverbindlichkeiten bestehen zu 95 Prozent (' 730 Milliarden) aus offenen Hypothekarkrediten, die zum grössten Teil von Kreditinstituten gewährt wurden. Allerdings führen Zinssteigerungen in der Regel dazu, dass die Belastungen des Schuldendienstes bei sinkenden Immobilienwerten zunehmen. Da die Kreditgeber angesichts des Rekordtiefs der Zinsen derzeit so wenig wie nie zuvor für Kredite und damit auch für Hypothekenschulden zahlen müssen, kann der Zinsanstieg eine starke Hebelwirkung auf den privaten Haushalt haben.

Damit kann die Mehrbelastung dann größer sein, als der Anstieg der Zinsen auf den ersten Blick ahnt. Nach Berechnungen der Credit Suisse müssen die privaten Haushalte bei einem Anstieg des Zinsniveaus auf 3,3 Prozentpunkte (vor der Finanzmarktkrise 2007) das Doppelte für den Kapitaldienst aufwenden.

Eine Erhöhung auf 7,8 Prozentpunkte (wie zu Stoßzeiten in den 90er Jahren) würde zu fünffach erhöhten Schuldendienstkosten führe. Wenige Prozente des Gehalts gehen auf das Sparbuch. Wenige Prozente des Gehalts gehen auf das Sparbuch. klasseName ='resultAnswer'; anum. internHTML =' Es ist etwas verwunderlich, dass die Volkswirte der Großbank nicht erwarten, dass ein Zinsschritt einen großen Einfluss auf den privaten Konsum und darüber hinaus auf die Gesamtkonjunktur haben wird.

Ein Grund dafür ist, dass trotz der großen Hypothekenschulden nur eine kleine Gruppe eine Immobilie hat. Von den Schweizern sind 62% Pächter. Andererseits handelt es sich bei einem großen Teil der begebenen Grundpfandrechte um Festhypotheken, bei denen der Schuldservice auch bei einem Anstieg des gesamtwirtschaftlichen Zinsniveaus vorläufig nicht anstieg. Im Prognosemodell sind keine wirklich höheren Zinsen mehr "bekannt", da dies seit zwanzig Jahren nicht mehr der Fall ist.

"Am Ende eines Konjunkturzyklus werden die Kurse im kommenden Jahr um 0,5 Prozentpunkte fallen", kommentiert ZKB-Analyst Peter Meier die Wohnimmobilienpreise in der Metropolregion Zürich (Oktober 2017).

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