Wo Liegt Südamerika

Was ist Südamerika?

Süd-Amerika ist ein wenig besuchter Kontinent. Ekuador liegt im Nordwesten Südamerikas direkt an der Äquatorlinie. Perú liegt im Westen Südamerikas und ist in die drei Regionen Costa, Sierra und Selva unterteilt. In Südamerika soll es auch ein solches Goldland gegeben haben. In der Mitte Südamerikas liegt Paraguay.

Süd-Amerika - Klexikon - Das kostenlose Kinder-Lexikon

Süd-Amerika ist der Südteil des doppelten Kontinents Amerika, der über ein engeres Stück Land mit Nordamerika in Verbindung steht. Im Westen Südamerikas liegt der Pazifik, im Osten des Atlantiks. Dies gilt insbesondere für die Hochgebirge, wie die Anden, die höchste Erhebung Südamerikas. Größter Fluß Südamerikas ist der Amazonas, der auch einer der grössten Flüsse der Erde ist.

Im Gebirge Südamerikas, im Urwald und in den Versteppungen gibt es viele verschiedene Tier- und Pflanzenarten. Der in Südamerika wohnt? links. Größtes und bevölkerungsreichstes südamerikanisches Bundesland ist Brasilien. In Südamerika spricht man oft Katalanisch oder Niederländisch, denn laut Christoph Kolumbus waren es vor allem spanische und portugiesische Menschen, die hier siedelten.

Ein Bienenvolk ist ein von Menschen aus einem anderen Staat dominiertes Teilgebiet. Während der Kolonialzeit wurden viele tausend Menschen aus Afrika nach Nord- und Südamerika deportiert. Die meisten von ihnen mussten auf den Pflanzungen in Brasilien mitarbeiten. Heutzutage sind nahezu alle Bundesstaaten Südamerikas keine Siedlung mehr, sondern unabhängig.

In São Paulo steht diese Gemeinde bereits, als Brasilien noch eine Siedlung war.

Ein Weib bereist die ganze Erde (Sozialberichte aus Amerika) - Maria Leitner

Das E-Book: "Eine Dame bereist die ganze Erde (Sozialberichte aus Amerika)" hat ein detailliertes und dynamisches Verzeichnis der Inhalte und wurde gründlich überarbeitet. Diese Arbeit ist der wahre Beitrag einer Künstlerin, die in den 1920er Jahren den gesamten europäischen Festland bereiste. Maria Leitner hat ihre Sozialberichte aus Amerika in der 1932 im Agis-Verlag in Berlin erschienenen Reportage-Sammlung A Woman Travels the World zusammengefaßt und erregte auf Anhieb große Aufmerksamkeit.

Die ungarischsprachige Publizistin und Autorin Maria Leitner (1892-1942).

Südamerika: Amazonien - Südamerika - Kulturen

Amazonien " zum Beispiel bezieht sich auf den tropischen Urwald als Habitat am Amazonas. Doch auch das ganze Amazonasgebiet, eine große Tiefebene, in der der aktuelle Amazonasregenwald gedeiht, wird oft als Amazonien bekannt. Teilweise wird der Ausdruck auch für das ganze Amazonasgebiet verwendet. Für das Gebiet, aus dem früher oder später Niederschläge in den Amazonas fließen.

Der Einzugsbereich des Amazonas hat eine Größe von über sieben Mio. Quadratkilometer und ist damit etwa so groß wie Australien. Sie umfasst neun Bundesstaaten Südamerikas, mit der größten Ausdehnung in Brasilien. Auch Französisch-Guayana, Surinam, Guyana, Venezuela, Kolumbien, Ecuador, Peru und Bolivien sind im Einzugsbereich " involviert ". Das Amazonasgebiet ist ein alter Habitat, das sich hier seit vielen tausend Jahren entfaltet hat.

Seit jeher ist der Tropenwald durch den wechselnden Einsatz von Warm- und Gletscherzeiten starken Klimaschwankungen ausgesetzt. Während der kühleren Phase der Ice Age schrumpft der Urwald zu kleinen, klimagünstigen Gebieten, die mosaikförmig über das Amazonasgebiet verteilt sind. Jahrhundert bedeckte der Wald eine ungeahnte Größe von rund sechs Mio. km².

Das Amazonasgebiet ist der Hauptfluss des weltgrößten Flusssystems. Die Amazonas ist der größte Fluß der Welt. Er ist damit 117 Kilometern größer als der des Nils. Sie wird von mehr als 10000 Nebenflüssen gespeist, von denen etwa 1000 wichtige Zubringer sind ( "17 Zubringer" sind über 1600 km lang).

Der Amazonas ist so tiefliegend, dass Übersee-Schiffe 3700 km flussabwärts zu Perus lquitos reisen können. Auch in der trockenen Jahreszeit ist der Amazonas teilweise zehn bis 20 Meter weit. Der Bodensee ist an seiner weitesten Spitze 14 Km weit. Doch in der regnerischen Jahreszeit kann der quellende Strom viele weitere km weiter in den Urwald auf beiden Seiten des Ufers eindringen.

Sie ist an ihrer Flussmündung mehr als 250 Kilometern weit, wodurch man bis zu 160,40 Kilometern von der Flussmündung ins Süsswasser eintauchen kann. Aber auch das Wasser und damit die Flut haben einen spürbaren Effekt auf den Amazonas. Der Einfluß der Flut ist bis zur kleinen Stadt Obenos, die 700 km im Landesinneren liegt, noch merklich.

Die Ursache ist das Hochwasser, das in die Flussmündung eindringt und hier das austretende Wasser staut. Amazonia liegt in einer weiten Ebene, die im nördlichen Teil an die Guyana-Länder, im westlichen Teil an die Cordilleras und im südlichen Teil an die brasilianischen Berge angrenzt. Vor mehr als 150 Mio. Jahren waren der Amazonas und seine Zuflüsse Teil eines noch grösseren Flussnetzes, das zum alten Kontinent Gondwana zählte.

Wenn sie in die uns heute vertrauten südamerikanischen und afrikanischen Länder zerfällt, wird auch die Uramazonas, wie sie heute heißt, um die Hälfte reduziert. Durch die Bildung der andinen Gebiete wird die ursprünglich in den Pazifik mündende Flussmündung verstopft und im Tiefland baut sich für lange Zeit ein riesiger Stausee auf, bis endlich die Gewässermassen im Orient einen neuen Ausgang haben.

Das Amazonasgebiet, wie wir es nennen, wurde geschaffen. In der Eiszeit fällt der Wasserspiegel so steil ab, dass der Amazonas über einen riesigen Fall in den Atlantischen Ozean an seiner Einmündung fällt. Der Amazonas hat seinen tiefen Flussboden diesem Sachverhalt zu verdanken, so dass er heute sogar von Seeschiffen weit ins Innere des Landes vordringen kann.

Am Ende der Eisenzeit nimmt der Wasserspiegel enorm zu, so dass der Amazonas heute mit einer Steigung von nur 38 Meter über 1000 km sehr komfortabel in den Atlantischen Ozean mündet. Durch die Eroberer aus Spanien und Portugal begann eine Zeit der Kolonisierung und Erschließung Südamerikas, von der sich die Einheimischen noch nicht erholen konnten.

In ihren Zeugnissen über große Kulturkreise und zahlreiche Städte am Ufer des Amazonas erzählen die ersten europäischen Bürger. In der Zwischenzeit finden Forscher immer mehr Überreste dieser vergangenen großen Hochkulturen, die früher am Amazonas lebten. Er wollte der schnell expandierenden Weltbevölkerung neue Agrarflächen eröffnen. Es sind neben den größtenteils vollkommen verarmten Siedlerinnen und Siedler auch Großgrundbesitzerinnen und -besitzer, die mit staatlichen Zuschüssen große Viehweiden oder zum Beispiel Soja-Plantagen in den Regenwäldern bauen.

Ganz anders die genetische Diversität des Regenwaldes, die ein enormes Potenzial für neue Arzneimittel oder Pflanzen hat. Weil der Urwald kein Urwald ist, der kultiviert werden muss, sondern eine Schatzkiste irdischer Biodiversität, die wir als solche tatsächlich beschützen und erhalten sollten. Hierzu zählt auch das umfassende Wissen der Ureinwohner, die seit Tausenden von Jahren im und mit dem Urwald leben.

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