Wm 2006

Mm 2006

Laut einem Bericht im Spiegel (Voranmeldung vom 16. Oktober 2015) wurde die WM 2006 "vermutlich gekauft". Gestaltung und Umsetzung des visuellen Erscheinungsbildes der FIFA WM 2006 in Deutschland. Rückblick auf das Kunst- und Kulturprogramm der Bundesregierung für die WM 2006. Erster Teil: Dokumentation des WM 2006 Host-Konzeptes und weitere Themen.

Weltcup-Rekonstruktion: 1998-2000. Kosten: 97 Millionen Euro.

Neue Beweismittel oder "zweifelhaftes Dokument"? Sportthemen | Schwerpunkte

Nach Angaben des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" hatten die Fahnder auf dem Notebook von Horst R. Schmidt, Vizepräsident des OK für die WM 2006, ein Schriftstück gefunden, das den Vorwurf bestätigt, die WM durch den Kauf von Stimmen nach Deutschland gebracht zu haben. Gemäss "Spiegel" soll es eine PDF-Datei mit dem Namen "Agenda der WM-Kasse" sein.

Das File befand sich in Schmidts Verzeichnis "Gelöschte Objekte". In einer Erklärung machte der DFB deutlich, dass ihm das Schriftstück nicht bekannt sei (siehe Wortlaut). Laut Spiegel sagt das Schriftstück auf Schmidts Notebook, dass er nicht weiß, "was mit dem Kapital geschehen ist und wer es entsorgt hat".

Das lehnte Schmidts Abwehrspieler Bernd Groß ab. "Mr. Schmidt ist nicht der Autor des Dokuments", sagte er. Das fragwürdige Schriftstück zeigt nach seinen Angaben weder ein Entstehungsdatum noch einen Autor oder Einsender. Außerdem leugnet er durch seinen Rechtsanwalt heftig und offen, dass er der Autor ist. Die Urkunde ist nach Ansicht unseres gesetzlichen Vertreters irrelevant, da sie keine sachlichen Angaben beinhaltet.

Er sah daher keinen Grund, die DFB-Führung über dieses Papier zu unterrichten.

Vor langer Zeit gab es einen schönen Tag.

Bei der Fußball-WM 2006 ging es nicht um irgendein Fussballturnier. Diesen Sommer hat sich ein Staat erneut erdacht. Auch die Anschuldigungen erschüttern das neue deutsche Selbstverständnis. Damals, im Hochsommer 2006, als die Luft so ununterbrochen vom Boden war. Wenn die Hawaiianische Kette schwarz-rot-gold um den Nacken des Landes baumelt.

Wenn jemand das gemeinsame Zuschauen und Jürgen Klinsmann einen spannenden Fussball erdacht hat. Die Sommer-Märchen, ein Ausdruck, der so oft genannt wurde, dass manche vielleicht dachten, Heinrich Heine hätte nur sein Winter-Märchen kopiert. Wenn sich die Anschuldigungen des Spiegels bestätigt haben, wird der Ausdruck "Sommermärchen" in seine eigentliche Funktion zerfallen:

Es wird für einige der letzte Tag ihres Sommers sein. Die Tragödie ist jedoch, dass die Weltmeisterschaft 2006 nicht irgendein Wettbewerb war. Ein großer Reformer, der den Fussball entstaubte und aus einer kleinen Maschine eine Gruppe machte, die das ganze Land begeisterte. Schauen Sie, die Nachricht war: Wir Deutsche müssen nicht immer die Ersten sein.

Auf Fächermeilen steht nun schlagartig das Gebiet der Griesgram- und Zwerge. Sogar diejenigen, die nicht viel mit Bezeichnungen wie Parteipatriotismus zu tun hatten, mussten feststellen, dass sich in diesem Jahr das Image, das die Deutsche in der ganzen Welt haben.

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