Who Reiseimpfungen

Wer reist Impfungen

Reisemedizinische Vorbereitung ist schon bei Reisen ins Mittelmeer sinnvoll. Mögliche Reiseimpfungen sowie die aktuellen STIKO-Empfehlungen für Deutschland im Überblick. Nicht nur Afrika ist Afrika: Hier erfahren Sie, welche die wichtigsten und empfohlenen Impfungen für eine Reise nach Afrika sind. Die Reiseimpfungen sollen Reisende vor gefährlichen Infektionskrankheiten schützen. Auf eine lange Reise muss der Körper gut vorbereitet sein: mit Reiseimpfungen.

Kostenübernahmehinweise

STIKO hat die Aufgabe, Vorschläge für Impfaktionen zu machen, die vor dem Hintergund der Seuchenlage in Deutschland von öffentlichem Interesse sind. STIKO kann daher allgemein zu Reiseimpfungen Stellung nehmen, gibt aber keine landesspezifischen Hinweise (siehe die aktuellen Hinweise, Tab. 2, Rubrik "R"). Für die Ermittlung der notwendigen Schutzimpfungen ist jedoch das Zielland besonders wichtig.

Daher ist es ratsam, vor einer Auslandsreise einen Arzt aufzusuchen. Auch das Auswärtige Amt, das über die aktuellen Gesundheitsrisiken im jeweiligen Land Auskunft gibt, und der WHO-Gesundheitsreiseführer, der auch Karten zur Ausbreitung diverser ansteckender Krankheiten enthält, werden empfohlen. Reiseschutzimpfungen aufgrund von Nichtberufsaufenthalten im Ausland gehören nicht zu den Standard-Impfungen und werden in der Regel nicht von der GKV nach der Impfrichtlinie des G-BA übernommen.

Den Krankenversicherern besteht die Moeglichkeit, weitere Impfaktionen in ihr Leistungsspektrum miteinzubeziehen. Bevor Sie vor der Reise eine Impfung oder andere prophylaktische Massnahmen durchführen, sollten Sie daher die Übernahme der Kosten mit dem Versicherungsunternehmen besprechen. STIKO gibt, wie bereits gesagt, keine landesspezifischen Auskünfte. Nähere Angaben dazu entnehmen Sie bitte den Handlungsempfehlungen der STIKO im Abschnitt "Informationen zur Übernahme der Kosten von Schutzimpfungen".

Vorbeugung der Verbreitung von Masern bei Großveranstaltungen

Die Anzahl der von Jänner bis März 2011 registrierten Erkrankungen liegt in vielen Staaten bereits über dem Vorjahreswert. In diesem Jahr wurden mehr als 90% der Meldungen in nur acht Staaten gemacht: Belgien, die frühere Bundesrepublik Mazedonien, Frankreich, die Schweiz, Serbien, Spanien, das Vereinigte Königreich  und Uzbekistan. Das Masern-Virus ist extrem infektiös und sekretorische Tröpfchen können stundenlang in der Atemluft bleiben, deshalb ist es besonders vor der Reise und vor der Beteiligung an Großveranstaltungen wie z. B. sozialen, sportlichen, kirchlichen, konfessionellen oder Kulturveranstaltungen notwendig, die Erkrankung durch Impfungen zu verhindern.

Schutzimpfungen vor der Reise (insbesondere für die Beteiligung an Massenveranstaltungen) beugen der Verbreitung von durch Schutzimpfungen vor. Die Regionalstelle und die nationale Gesundheitsbehörde raten allen, die zu Großveranstaltungen anreisen, nachdrücklich, einen angemessenen Schutz gegen Maserne zu gewährleisten. Diejenigen, die nicht impfen, können sich mit der Masernkrankheit erkranken.

Im Jahr 2011 waren in der Europaregion bisher vor allem Kleinkinder, ein bis vier Jahre alte Menschen und jüngere Menschen zwischen 15 und 29 Jahren davon betroffen. 2. Bei den meisten Patienten wurde nicht zwei Mal gegen Maserne geimpft. Bei infizierten Jugendlichen und Erwachsenen können sich Maserne auf Kleinkinder ausbreiten, die zu klein sind, um zu impfen.

In diesem Jahr wurden beispielsweise in Frankreich Tote bei jungen Menschen und im Erwachsenenalter verzeichnet. Die Ausbreitung des Masern-Virus wird sich fortsetzen, solange es Menschen gibt, die nicht gegen die Infektion impfen. Daher ist eine frühzeitige Schutzimpfung im Zuge eines nationalen Impfaktionsprogramms so bedeutsam.

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