Wetter Klima

Das Wetter Klima

Aber auch das Klima verändert sich. Der Klimawandel ist in aller Munde. Aber warum heißt es eigentlich nicht Wetterumschwung? Worin besteht der Unterschied zwischen Wetter und Klima? Die Witterung ist feucht und subtropisch.

Das Wetter und das Klima - SAMG

Häufig werden die Bezeichnungen "Wetter" und "Klima" durcheinander gebracht oder sogar gleichgesetzt. Der Klimazustand bezeichnet den Status des Systems über lange Zeitspannen von Dekaden bis zu geologischen Zeiträumen ("geologische Zeitskalen") (Abb. 1). Die Klimasysteme bestehen aus unterschiedlichen Bestandteilen (Atmosphäre, Hydrokugel, Litosphäre, Biosphäre, Cryosphäre). Über gewisse Ströme (Strahlung, Winde, Verdampfung, Niederschläge, Ozeanströmungen, Chemikalienumwandlungen usw.) findet ein ständiger Wechsel von Energien und Massen statt, die auf ein Energiegleichgewicht der Teilsysteme abzielen.

Der Langzeitzustand des Klima-Systems wird durch die Aufzeichnung von Zustandsgrössen ( (Luftdruck, Temperatur, Luftfeuchte, Wind, Bodenfeuchtigkeit, Salzkonzentration im Meer, etc.) und Flussvariablen (Strahlung, Verdampfung, Niederschläge, etc.) beschrieben. Damit Klimaparameter und Karten weltweit verglichen werden können, wurden Klima-Normalperioden definiert. Dazu gehören 30 Jahre wie 1961-1990 oder 1981-2010 Abb. 1: Abgrenzung von Wetter, Wetter und Klima anhand der Zeitskala der atmosphärischen Erscheinungen (Schönwiese 2008).

Die Wettervorhersage ist viel kürzer als das Klima, von Stunde zu Woche (Abb. 1). Das Wetter, das über mehrere Tage bis zu einer Saison herrscht, wird auch als Wetter bezeichnet. Neben anderen Verfahren wie der Meeresströmung leistet das Wetter einen Beitrag zum großflächigen Austausch von Energie. Das Wetter als der aktuelle Stand der Stimmung kann von jedem Menschen individuell erfahren werden.

Das Klima ist dagegen zu lang. Der Hauptunterschied zwischen Wetter- und Klimamodell resultiert aus diesen Gesichtspunkten. Mit numerischen Wettermodellen wird die Entstehung von Wettermodellen mit einer hohen räumlichen (wenige Kilometer) und zeitlichen (mehrere Minuten) Auflösungen errechnet. Es ist sehr wichtig, eine so präzise wie möglich Wettervorhersage zu machen.

Durch unzählige kleinräumige Beeinflussungen und nichtlineare Eigenschaften der zugrunde gelegten physikalische Formeln ist die Berechenbarkeit von Wetterereignissen auf etwa fünf bis zehn Tage begrenzt. Der Schwerpunkt in der Modellierung des Klimas ist ganz anders.

Die Aufgabenstellung von Klima-Simulationen ist es, die Reaktionen des Gesamtsystems auf veränderte Antriebsarten zu ermitteln.

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