Wetter in Filadelfia Paraguay

Das Wetter in Filadelfia Paraguay

Daten in Deutschland das Endwetter Philadelphia Paraguay von Google Ehrendoktorwürde. Mondphase heute in Asunción, Paraguay. Die Estancia Montiel hat eine detaillierte stündliche Wettervorhersage für morgen. Die deutschen Mennonitenkolonien Filadelfia, Loma Plata und Neuland. In Paraguay wird ein Österreicher vermisst.

Für etwa

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wurden beachtet. Die Mindestlufttemperatur ( +17 oC +63 oF) wurde vor 2 Std. in Neembucu in Pelar festgestellt. Die Mindestlufttemperatur ( +17 oC +63 oF) wurde vor 2 Std. in San Juan Bautista in der Region Missiones gemessen. 2 Std. wurde die Höchsttemperatur der Luft ( +31 oC +88 oF) in Alto Paraguay in Puerto Casado gemessen.

Allgemeines zum Haus

Wer eine nette Übernachtungsmöglichkeit für seine Filadelfia Städtereise sucht, dem sei das Stadthotel Florida empfohlen. In verkehrsgünstiger Lage in der Nachbarschaft des Florida Hôtel liegt das Jakob Unger Museum. Freundlicher und sehr aufmerksamer Service im Lokal, gutes Fruehstueck, neue Zimmern sehr zu empfehl. Unmittelbar an der Ausfallstraße liegend, bieten wir Ihnen ein normales und ausreichendes Fruehstueck.

Die Räume (Standard) sind in Ordnung, ordentlich und gut ausgestatte. lch hatte eines dieser luxuriösen, teueren Zimmern. Der Raum war in Ordnung, nur das Bad war leicht beschädigt. Die Frühstücksbüffet war sehr schlicht, nicht nach internationalem Standard: Auffüllung schleppend, keine Eiergerichte, nur Weißbrot, meist sehr kleine Auslese.

Paraíso Súizo

Ab Barbara und Hansueli auf der Insel gehen wir frühzeitig nach Nord. Die Chacokriege zwischen Paraguay und Bolivien zwischen 1932 und 1935 waren einer der furchtbarsten der Südamerika. Gegen die zahlenmäßig starken Bolvianer setzten sich die taktischen Überlegenen aus Paraguay durch. Mit einer Waffenruhe und einem 1938 unterzeichneten Friedensabkommen beendete der grausame Konflikt den größten Teil des kontroversen Territoriums Paraguays.

Weil es mittags ist, haben wir eine Siesta wie die Paraguayaner, bevor uns ein Guide die Tiere vorführt. Der ist glücklich, die Schweizerin zu sehen und sagt voller Freude, dass die Schweiz direkt daneben wohnt. Und wir beschließen, sie zu besichtigen und bitten, vor ihrem Hause zu schlafen. Mit zwei Riesenhunden kommt Sonja aus dem Hause.

Endlich macht sie das Gitter auf und wir können hereinkommen und auf einer Sitzbank vor dem Hause sitzen. Nie zuvor haben wir Emigranten getroffen, die nur alles und jedes schelten, kaum etwas Spanisches können, obwohl sie schon seit mehr als 20 Jahren hier sind. Das deprimiert uns, denn es fällt uns nicht leicht, uns vorzustellen, dass die beiden hier im hohen Lebensalter unterkommen.

Morgens brechen wir frühmorgens nach Hause auf, nach Rosalda. Von der immer schlimmer und schlimmer fahrenden Autobahn geht es schließlich auf eine Staubstraße und noch 60km bis zum Hinweisschild "Herzlich Herzlich Welcome in Rosaleda". Man biegt in die Dorfstraße ein und staunt. Nicht ein weites und breites Gebäude, bis die kleine Schule kommt.

Wie wir später erfuhren, war dieses Gebäude am Anfang, vor etwa 25 Jahren, ein Gastgeber. Wir finden nur 7 Grabstätten und vor dem abgezäunten Kirchhof steht ein kleiner Holzglockenturm mit einer Klingel und einem hölzernen Kreuz. Also weiter auf der Dorfstraße und auf der linken und rechten Seite große Holztore, aber keine Einfamilienhäuser.

Schließlich kommen wir zum Dorfshop und zweigen ab, durchfahren die Pforte und den Park. Dahinter hört man die Stimme, klopft und tritt ein. Am Sonntagmorgen haben wir neun Leute getroffen und sind in unserem Haus willkommen! Hier, in der Mitte des Buschs, wohnen sie also und sind glücklich, dem "Regulierungswahn" in der Schweiz entgangen zu sein.

Man muss von unserer Fahrt berichten und schnell gehört man sozusagen zum Gemeinde. In den zwei Tagen erfahren wir einige Immigranten und erfahren, wie sie wohnen, erfahren viele Erzählungen über den Ursprung des Ortes und über Schwierigkeiten beim Auf- und Zusammenleben. Die Emigranten erwarteten ein schweres Schicksal, aber am Anfang schien jeder die große Liebe zur großen Unabhängigkeit zu haben.

Vor 2 Jahren wurde das Dörfchen an das Elektrizitätsnetz angebunden und zur allgemeinen Zufriedenheit haben sie seit etwa 5 Jahren Internetzugang. Jedes dieser Häuser hört über das Netz schweizerisches Fernsehen. Hier ist das Dasein entspannt, kann aber auch sehr anstrengend sein. In den Regenzeiten ist es kaum möglich, ins 150 Kilometer entfernt liegende Krankenhaus zu gehen oder einzukaufen.

Nach einem doppelten Mord an einem schweizerischen Ehepaar, das 1999 von einem schweizerischen Ehepaar begangen wurde, das einige wenige km weiter auf einer Insel in Estland lebt, beschlossen mehrere Einwohner, nach Hause zurückzukehren. Heutzutage sind nur noch 20 Menschen im Ort. Zurzeit wird das Haus renoviert und soll mehr "Leben" ins Haus holen.

Abends am I. Augusts trifft man die Bewohner und einige deutsche Besucher im Schulgebäude. Lasst uns nach einer sehr kleinen Ansprache durch den Bürgermeister die alten und neuen Hymnen aus dem Netz zuhören! Wir müssen das Dörfchen allerdings wieder aufgeben, da unser Visa abläuft.

Aber wir hoffen, dass wir unsere neuen Bekannten in 2 Jahren wieder in Rosaleda wiedersehen werden. Nach wie vor wollen wir uns die Gegend von Asunción ansehen und zuerst nach Atyra zum Marianela Klosterkomplex aufbrechen. In dem als Tagungshotel genutzten Stift findet man Mittelalterarchitektur und moderne paraguayische Kunst.

Wir hätten nie geglaubt, dass es so etwas Großartiges in Paraguay gibt. Danach geht es durch die Hügellandschaft nach Tobati. Aber jetzt wenden wir uns wieder nach Süden und machen Halt bei der schönen Gemeinde in Yaguaron. Wir wollen heute nach einer stillen Übernachtung nach Hohenau, zu einem Deutsche, der einen Stellplatz hat.

Danach geht es für Stunden durch die Steppen und am Ende entlang der brasilianischen Staatsgrenze auf einer sehr schlimmen Straße. Es gibt kein kleines Dörfchen in dieser Gegend, aber es gibt viele Bäume. Also kommen wir nach Arapey, der Therme und begegnen Claudia und Uwe und Ina und Hajo mit ihren Hund.

Bei wunderschönem Wetter können wir hier wieder ein paar Tage ausspannen. Nach Montevideo geht es dann nach Saltos und auf der Route 31 nach Tacuarembo und nach San Gregorio de Polanco. Ein paar km zu einem Wohnhaus. Eigentlich wird man aber hinter dem Hause bedient und der Fahrer ist mit unserem Auto zufrieden.

Schoen und spaet, es weht wie verrückt, und so beschliessen wir, kurz vor der Nacht zu Silvia und Heinz, unserem Campingplatz in Montevideo, zu kommen. Mittlerweile sind wir dabei, an die Reisenden zu richten, die in naher Zukunft mit dem Boot nach Montevideo anreisen werden. Eine weitere Verabredung ist in Montevideo.

Wir haben mit Ross itha und Holger, Irmi und Peter ein Barbecue und auch mit Serge und Silvianne, die uns später begleiten werden, haben wir viel Spaß bei wunderschönem Wetter. Selbstverständlich trifft man sich auch mit Anni und Koni zu einem gemeinsamen Abendessen. Es wäre nicht so schlecht, wenn uns nachts nicht für Stunden ein schweres Unwetter überkommt.

Jetzt erhoffen wir uns vier Tage besseres Wetter, müssen noch einpacken und am I. Sept. für knapp vier Monaten nach Hausflügen.

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