Werden Immobilien Günstiger

Immobilien Favorit werden

Die Gerüchte über ein Ende der Immobilienpreise nehmen zu. In welchem Bundesland gibt es die besten Preise für Immobilien? Ist es lohnenswert, eine Immobilie zu kaufen oder ist es günstiger, das eingesparte Geld zu mieten und zu investieren? Die Stadt München zeichnet sich durch ihre äußerst günstige Lage im Süden Bayerns aus. Vorsorge für das Alter lohnt sich - eine Studie von LBS Research und empirica hat gezeigt, dass man im Alter in der eigenen Immobilie lebt.

Immobilien: Warum die Immobilienpreise wieder fallen

Die fast ein Jahrzehnt des Immobilienpreisbooms geht zu Ende. Die Haus- und Hauspreise fallen in einigen Stadtgebieten bereits. Seit rund zehn Jahren geht der deutsche Immobilenboom weiter. Niedrigere Zinssätze und Einwanderung trieben die Wohnimmobilienpreise vor allem in Ballungsräumen an. Einige Städte haben auch sinkende Kurse.

Im dritten Vierteljahr hat der Kölner Kreditmakler Dr. Klein zum ersten Mal seit langem einen geringfügigen Preisrückgang bei Ein- und Zweifamilienhäusern gegenüber dem vorangegangenen Vierteljahr verzeichnet; der Preisrückgang betrug 0,5 vH. Laut Marktforscher von F+B gab es zwischen Juni und August noch einen Aufschlag von 0,5 Prozentpunkten.

Letztes Jahr waren es 1,7 Prozentpunkte. Laut F+B gingen die Münchner Wohnungen gar um 0,4 Prozentpunkte zurück. Im Jahr 2016 hatte es im dritten Vierteljahr ein Plus von 1,8 Prozentpunkten gegeben. 2. Die nationalen Durchschnittspreiskurven werden ebenfalls flach, wie ein Preisindex der europäischen Kredit-Plattform aufzeigt. Viele Privatimmobilienkredite werden über Europace verwaltet, weshalb die Entwicklung der tatsächlichen Immobilienpreise deutlich zu erkennen ist.

Im Ballungsraum hingegen können die privaten Abnehmer oft nicht mehr mitziehen. "Keine Preisexplosion, weil die Verbraucher nicht vorbereitet oder in der Lage sind, jeden beliebigen Betrag zu bezahlen", sagt André Hasberg, Niederlassungsleiter von Dr.-Klein in Köln. "In Köln zum Beispiel ist die Eigenmittelquote nicht besonders hoch, der Anteil der Finanzierung beträgt zum Teil bereits zwischen 90 und 100 Prozent.

Der Kunde kann dann nur noch die reine Kaufnebenkosten bezahlen, die mit rund zwölf Prozent schon jetzt sehr hoch sind - wenn noch eine Vermittlerprovision anfällt". Doch auch Hasberg hält den Aufschwung für beendet: "Spätestens wenn die Zinssätze dauerhaft ansteigen, wird sich der Kursanstieg verlangsamen, und zu einem gewissen Zeitpunkt werden auch die Kurse fallen.

"Ein grösseres Angebot an Wohnungen wird sich definitiv auf die Preisentwicklung auswirken", sagt Empirica-Experte Reiner Braun. Es war zu erwarten, dass der Grundstücksmarkt schließlich an eine Preisobergrenze stieß. "Wer das 33-fache der jährlichen Miete bezahlt, hat nach Abzug aller anfallenden Gebühren nur ein einziges prozentuales Ergebnis", sagt Braun.

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