Welche Sprache Spricht man in Luxemburg

In welcher Sprache sprechen Sie in Luxemburg?

Außerdem hängt es immer davon ab, wo Sie sich befinden. Die deutsche Sprache ist eine der drei offiziellen Sprachen in Luxemburg und daher sprechen fast alle Menschen Deutsch. Wenn man Luxemburgisch als Dialekt oder Sprache betrachtet, wie kann man sich finanziell auf ein Sabbatical vorbereiten und gibt Luxemburgisch den Status eines Sabbaticals. Die Sprache zu: "Nennen Sie Luxemburgisch nicht "einen deutschen Dialekt".

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Die folgenden wichtigen Angaben sind in diesem Beitrag oder Kapitel nicht enthalten: Luxemburgerisch (Lëtzebuergesch) ist die Nationalsprache und eine der offiziellen Sprachen Luxemburgs. Sie ist eine moselländisch-fränkische Variante des west-mitteldeutschen und Teil des deutsch- und kontinental-westdeutschen Mundartkontinuums. Aus sprachlicher Sicht ist Luxemburgerisch ein hoch entwickelter deutscher Dialekt (siehe Grafik).

Das Luxemburgische ist eine der Minderheitensprachen in der EU, aber es ist keine offizielle Sprache der UN. Die Sprachkennzeichnung nach ISO 639 ist lb oder ltz. Großherzogliches Leitmotiv auf Luxemburgisch: "Mir wölle bleiwe wat mir sin". Erst 1984 wurde das Luxemburgische zur Landessprache erklärt und ist seitdem neben dem Französischen und Deutschen (in Hochdeutsch) die dritte offizielle Sprache im Grossherzogtum Luxemburg.

Im Jahre 1946 wurde eine erste amtliche Rechtschreibung von Luxemburgerisch vorgenommen, die sich jedoch nicht durchsetzte. Dennoch wird Luxemburgerisch meist nur oral unterrichtet und weniger als geschriebene Sprache verwendet (siehe Diglossie). In Rundfunk und Fernsehen ist das Luxemburgische die am weitesten verbreitete Form der Sprache, nicht in den Zeitungen. Beispielsweise werden im Grossherzogtum Luxemburg 65% aller Beiträge in (Hoch-)Deutsch, 25% in französischer und nur 10% in luxemburgischer Sprache publiziert.

Es gibt nur wenige Fernsehprogramme in luxemburgischer Sprache, so dass die meisten Luxemburger Programme in deutscher oder französischer Sprache schauen. Bisher wurden keine Rechtstexte in luxemburgischer Sprache verfasst oder publiziert, nur ein Teil der Berichte der Kammer ist in dieser Sprache verfasst. Luxemburgerisch ist auch keine der offiziellen Sprachen der EU.

Die Luxemburger Mosel-Fränkin stellt zusammen mit den Nachbarsorten der Mosel-Fränkin im Nordsaarland und in der Trierer Gegend ein Mundartkontinuum dar, dem sie in Bezug auf Sprache, Vokabular, Wortwahl und Lautstärke teilweise entspricht. Es ist also keine Sprache im Sinne einer fernen Sprache. In soziolinguistischer Hinsicht weicht Luxemburgisch etwas von den moselländisch-fränkischen Sorten ab, die in den Nachbarsprachen Deutschlands gesprochen werden:

Luxemburgisch ist ein wichtiges Element der marokkanischen Selbstdarstellung. Eine Luxemburgerin lernt sie als Fremdsprache, bevor sie später in der Sprachschule schriftlich die deutsche, französische und englische Sprache lernt. Dennoch wurden im Grossherzogtum Luxemburg auch nach der Teilung des frankophonen Luxemburg in Belgien alle Gesetzestexte noch bis Ende 1944 in deutscher und französischer Sprache geschrieben und publiziert; seit 1945 nur noch in französischer Sprache.

Für viele Menschen in Luxemburg ist das Luxemburgerische zu einem Sinnbild für die kulturelle und politische Unabhängigkeit ihres Landes geworden. Dies ist ein direkter Bezug zur luxemburgischen Vergangenheit (siehe unten). Nachdem das Luxemburgerische im Grossherzogtum seit mehreren Dekaden zunehmend als Schreibsprache eingesetzt wird, wäre der Schritt in der Entwicklung der Schritt zu einer selbständigen Entwicklungssprache.

Der Stellenwert des Luxemburgerischen als mittel- und als offizielle Sprache in einem eigenständigen Land führt manchmal zu einem Streit unter Sprachwissenschaftlern und Laie, ob es sich um eine Standard-Sprache (vergleichbar mit der deutschen und holländischen Standardsprache) oder nur um eine deutschsprachige Variante handele. Es wird festgestellt, dass Luxemburgisch stärker mit dem Standarddeutsch verbunden ist als viele andere obergermanische Sorten (z.B. Alemannisch - auch Deutschschweizerisch - oder Bayerisch), die nicht als selbständige Sprache angesehen werden.

Aus sprachlicher Sicht ist die Entscheidung, ob Luxemburgisch eine eigene Sprache ist, nicht klar zu treffen. Für verwandte Sprachvarianten gibt es keine strukturellen sprachlichen Merkmale, die eine Unterscheidung zwischen Dialekt und Sprache ermöglichen würden. Daher ist die Beantwortung dieser Fragen stark von der Wichtigkeit soziolinguistischer Gesichtspunkte abhängig.

Deshalb wird diese Abgrenzung immer wieder missbraucht, um beispielsweise angebliche Rankings zwischen verschiedenen Regionalsprachen pseudo-wissenschaftlich zu rechtfertigen. Aus diesem Widerspruch zwischen Linguistik und Politologie resultieren Begriffe wie der kulturelle Dialekt. Luxemburgisch wird als eine der 24 offiziellen Sprachen der EU betrachtet.

Luxemburgerisch wird im Grossherzogtum Luxemburg, in den benachbarten Regionen Deutschlands (im südwestlichen Teil der Elbe um Bitburg und im Moseltal um Trier), in Belgien (im Arlongebiet in der Wojewodschaft Luxemburg und in den Regionen Burg-Reuland und St. Vith im südlichen Teil der deutschen Gemeinschaft Belgiens), in Frankreich (Teile Lothringens) und im West-Saarland ausgesprochen.

In der BRD und in der dt. Sprachgemeinschaft Belgiens gilt das Luxemburgische jedoch nur als deutscher Sprachdialekt. Rund 300.000 Menschen auf der ganzen Welt beherrschen die luxemburgische Sprache; 250.000 von ihnen wohnen im Grossherzogtum Luxemburg, der Rest in den beiden Belgierprovinzen Luxemburg und Lüttich (Burg-Reuland und St. Vith), in Deutschland, Frankreich und den USA.

Art. 1: Die Landessprache der Luxemburgischen ist Luxemburgerisch. Art. 2: Die Rechtstexte und ihre Durchführungsbestimmungen werden in französischer Sprache abgefasst. 3. Artikel: Verwaltungs- und Rechtssprachen: Sie können in französischer, deutscher oder luxemburgischer Sprache verwendet werden. Art. 4: Verwaltungsfragen: Wenn eine Frage in luxemburgischer, französischer oder deutscher Sprache abgefasst ist, muss die Administration, wenn möglich, die Sprache des Fragenden in ihrer Beantwortung verwenden.

In der luxemburgischen Schrift wird das römische Schriftzeichen benutzt, das durch die Zeichen ä, ë und é erweitert wird; ö und ü erscheinen nahezu ausschliesslich in Worten, die vom geschriebenen Deutsch nicht verändert wurden. Auch einige Worte wurden unveraendert aus der franzoesischen Sprache uebernommen. Zwischen 2000 und 2002 entwickelte der Luxemburger Sprachwissenschaftler Jérôme Lulling eine Datenbasis von 125.000 Vokabeln für die erste Luxemburger Rechtschreibkontrolle (CORTINA-Projekt).

In der luxemburgischen Sprache sind die Umlaute ä (IPA: /æ/), ü (IPA: /y/), ë (IPA: /e/) (früher ö, IPA: /?/) und é (IPA: stark /e/) bekannt. Die ë, charakteristisch für die Luxemburger Sprache, ersetzen das häufig verwendete Öl (Entabialisierung); es wird als eo (anstelle von oe) bezeichnet. Der é, der aus dem Franzosen kommt, ist immer angespannt, im Unterschied zum aus Deutschland.

Wie im schweizerischen Oberdeutschen gibt es in Luxemburgisch kein ß; dieses wird durch ein doppeltes s (ss, IPA: /s/) abgelöst. Den grammatikalischen Fall zeigt der Beitrag den, Demonstrativ- sowie Possivpronomen, z.B. äin (dt.: mein), dësen in Luxemburgisch, scharf (dt.: keine) und attribut.

In Luxemburgisch gibt es drei weitere Substantive und Adjektive: den Accusativ, der die Rolle des Nominativen, den Dative und in einigen Formulierungen den des Genitivs einnimmt. Von den Nominativen sind nur noch die versteinerten Nennsätze übrig geblieben, zum Beispiel der Daeiwel (dt.: zum Teufel) oder Kaiser Heinrich Härtegott (dt.: unser Herrgott). Weil das Erbgut nicht ausgesprochen wird, bildet sich die besitzergreifende Satzstruktur mit dem so genannten dative, der im Deutsch oft als "genitive Transkription" und im Englisch als periphrastisches Erbgut bezeichnet wird.

Die Eigentümlichkeit des Luxemburgerischen ist der häufig vorkommende Zusatz von -s, -sen oder -schen vor dem Erstnamen. Das ist auch im Englischen üblich, aber in einer raffinierten Ausprägung. In Luxemburgisch gibt es drei grammatikalische Gattungen: männliche (deen, kurz: den), weibliche (déi, kurz: d') und kastrierte (dat, kurz: d').

In Luxemburgisch ist das grammatikalische Gender das gleiche wie in der entsprechenden höheren Sprache, aus der es stammt. Wie in anderen Fremdsprachen fällt Sex nicht immer mit Sex zusammen. Ähnlich wie im Englischen haben Worte, die im Englischen mit e abgeschlossen werden, oft das Frauengeschlecht, wie: d'Kaz (deutsch die Katze), d'Bei (deutsch die Biene), d'Blumm (deutsch die Blume).

Auf Luxemburgisch gibt es Attribut- und Prädiktivadjektive. oder Begriffe wie: Die Satzstruktur (Syntax) ist, wie im Englischen, durch die Verzerrung gekennzeichnet: Das meiste Luxemburger Wort ist mit dem Englischen verbunden. In Hochdeutsch sind diese Worte oft in anderer Sprache zu finden. Aber es gibt auch Worte, die nicht im Standarddeutsch vorhanden sind, sondern in anderen Dialekten, z.B. Große (Kartoffeln).

Inzwischen gibt es viele Worte nur noch auf Luxemburgisch, wie z.B.'barluck'squint'. 5] Luxemburgisch hat auch eine sehr große Zahl von Idiomen, die in anderen Sprachversionen nicht zu haben sind. Luxemburgisch war schon immer von starken französischen Einflüssen geprägt: Obwohl Luxemburgisch gemeinhin als der moselländisch-fränkische Dialekt bekannt ist, weicht es in einer Hinsicht deutlich von diesen ab.

Mit der Zeit haben sich viele französische Worte ins Luxemburgerische eingearbeitet, selbst einfache Worte wie z. B. Dank oder Verzeihung sind französischer Herkunft. Nach der Eingliederung Luxemburgs in das Napoleonische Kaiserreich haben sich diese Auswirkungen sicher deutlich verschärft und dauern bis heute, bereits mehr als 150 Jahre nach der Erreichung der Selbstständigkeit an.

So sind viele Worte, die erst in den vergangenen 200 Jahren aufgetaucht sind, französischer Herkunft. Diejenigen, die zwar nicht aus dem Französichen kommen, aber oft anders hervorgehoben werden als im Französischen: Außerdem gibt es Zusammensetzungen, die aus einem deutschen und einem französischsprachigen Begriff zusammengesetzt sind. Aber alle diese Wortverbindungen haben eine deutschsprachige Ausprägung.

Beispiel Deutschland - Französisch: Die neusten Wortschöpfungen kommen aus dem Bereich der heutigen Telekommunikations und EDV. Mit Chatrooms und E-Mails und Mobiltelefonie per SMS hat er dokumentiert, wie das Netz das Leben in Luxemburg geprägt hat. Luxemburgerisch ist die Landessprache und damit die gemeinsame Sprache der Luxemburgern. Im Luxemburgischen stehen die Ortsbezeichnungen auch auf den Stadtschildern (als zweiter Hinweis neben der französichen Form).

Familien- und populäre Dokumente wie z. B. Einladung und Faltblätter sind meist auf Luxemburgerisch, während die offiziellen Ankündigungen meist auf Französich sind. Dynamische Warnschilder auf der Autobahn sind in deutscher Sprache (von der Autobahn aus Deutschland) oder in französischer Sprache (von der Autobahn aus dem frankophonen Teil Belgiens und Frankreichs) gekennzeichnet. In Luxemburg benutzt die Mehrheit der jungen Leute die Luxemburger Sprache, um Kurzmitteilungen (SMS), E-Mails usw. zu schreiben.

Das Verkaufspersonal in den Traditionsläden spricht Luxemburgerisch. Die Grundschulausbildung (1. bis zum 6. Lebensjahr) wird traditionsgemäß in luxemburgischer und hochdeutscher Sprache unterrichtet. In Luxemburg ist die Alphabetisierungsrate sehr hoch. Der Französischunterricht findet ab dem zweiten Jahr statt, in einigen Fällen auch ab dem ersten Jahr. Bis auf die französischen Lehrbücher sind die Lehrbücher traditionsgemäß in deutscher Sprache geschrieben.

Genaugenommen ist die Sprache des Unterrichts Deutsch. Praktisch verwenden die Lehrkräfte jedoch oft die luxemburgische Sprache für die mündliche Aufklärung. Unterrichtet wird - mit Ausnahme des Sprach- und Mathematikunterrichts - in hochdeutscher und luxemburgischer Sprache. Ab der zehnten Schulstufe ist die Lehrsprache im klassizistischen Lehramt hauptsächlich die französische, im Fachgymnasium die hochdeutsche Sprache.

In der Sekundarstufe würde daher je nach Schulform und Lehrer weniger Luxemburgerisch im Schulunterricht verwendet werden als in der Grundschule. Das Luxemburger Fach steht bis zum siebten Jahr auf dem Stundenplan; in den folgenden Jahren wird es oft zur Verdeutlichung individueller Fakten verwendet.

Bis vor dem Zweiten Weltkrieg sprach das Parlament[7] Deutsch und Französich. In der Nachkriegszeit löste der gebürtige Luxemburger den deutschen ab. Heutzutage wird das Französische von den Europaabgeordneten nur noch vereinzelt verwendet, auch wegen der Live-Übertragung über die Astra-Satelliten, nur bei Zitaten von Rechtstexten oder bei Protokollanlässen.

Wegen des kleinen spezifischen Luxemburger Vokabulars verwenden die Redner oft Deutsch oder Französisch als Fremdsprache. Dieser Umstand wird oft als Maßstab für die "Nichtlingualität" des Luxemburgerischen genannt; es ist aber eine für alle Sprachgruppen charakteristische Selbstverständlichkeit ( die große Zahl an lateinamerikanischen, griechenländischen, französischen u. englischsprachigen Bestandteilen, die für alle Sprachgeschichtsepochen dokumentiert sind).

Gleichzeitig drängt das Luxemburgische immer mehr in den alltäglichen Umgang mit der Öffentlichkeit. So wurden vor einigen Dekaden die Anzeigen im Hauptbahnhof der Großstadt Luxemburg von Französich - Englisch auf Luxemburger - Französich geändert (auch in Zügen); nur in der Bahn nach und von Deutschland wird noch die deutsche Sprache als dritte Anzeigesprache verwendet.

Luxemburg ist für die Luxemburgischen eines ihrer wichtigsten Nationalsymbolen. Sprache ist unlösbar mit dem Geschick Luxemburgs verknüpft, obwohl sich das nationale Bewußtsein erst im späten, d.h. ab dem zwanzigsten Jh. entwickelt hat. Das hat mit der Landesgeschichte und der gegenwärtigen Lage in Luxemburg zu tun.

In den Revolutionskriegen fällt Luxemburg 1794/95 wieder an Frankreich. Die anderen Territorien der ehemaligen österreichischen Niederlande, das Fürstentum Lüttich, das Herzogtum Bouillon und das Fürstentum Stablo-Malmedy ( künftiges Belgien) wurden mit den Nord-Niederlanden zum Vereinigtes Königreich der Niederlande zusammengelegt, während das luxemburgische Territorium zu einem neuen Bundesstaat namens Grossherzogtum aufgewertet und von nun an in persönlicher Vereinigung durch den holländischen König Wilhelm I. verwaltet wurde.

Außerdem wurde dieses Grossherzogtum in den Bundesstaat aufgenommen, damit Preussen in der befestigten Stadt Luxemburg das Garnisonsgesetz ausübt. Das bis dahin zur luxemburgischen Regierung gehörige und bis 1970 bestehende Gebiet Bitburg wurde auf dem Kongreß von Wien getrennt und in die neue polnische Provinz Preußen einverleibt.

Im Jahre 1830 nahmen die meisten Luxemburgern an der Französischen Republik gegen die willkürliche Herrschaft des holländischen Königes teil. Damals gehörten das damalige Luxemburg und die jetzige Provinz Luxemburg dazu. Doch der holländische Koenig machte seine Eigentumsansprüche in Luxemburg durch, so dass nach jahrelangem Ringen und internationaler Verhandlung mit dem Schluss der Londonder Tagung (1838-1839) die rätoromanische (französischsprachige) westliche Hälfte an Belgien abtreten konnte.

Grundsätzlich sollte die Spaltung entlang der deutsch-französischen Sprachengrenze erfolgen und damit das luxemburgische Volk aus seiner Zweisprachigkeit herauslösen. Ein besonderer Fall war das Areler Gebiet, das trotz seiner deutsch- und luxemburgischsprachigen Einwohner in Belgien eingegliedert wurde, weil Frankreich bei den Beitrittsverhandlungen darauf bestand, dass die strategische Bedeutung der Strasse von Lüttich (F) über Arlon und Bastnach nach Lüttich bzw. Brüssel dem "neutralen" Belgien und nicht dem übrigen Großherzogtum, das bis 1866 weiter dem DGB angehörte, zukommen sollte.

Außerdem war Arlon von 1830 bis 1839 die "provisorische Hauptstadt" der Wojewodschaft Luxemburg, denn in der Großherzoglichen Landeshauptstadt sorgten die preußischen Streitkräfte dafür, dass das luxemburgische Volk seinem Grossherzog Wilhelm I. die Loyalität hielt. - Grossherzogtum Luxemburg von 1815 bis 1867 St.-Paulus Verlagshaus, Luxemburg 1990 (übersetzt aus dem Französischen).

Nur jetzt konnte sich Luxemburgisch zu einem nationalen Symbol weiterentwickeln, da es nun das ganze Lande umspannte. Die luxemburgisch-deutsche Sprache war damals die Sprache des Volks. Andernfalls hätte der Luxemburger Mundart durch das Französische ersetzt werden können, da die Mehrheit der west-luxemburgischen Einwohner Romanisch oder Französich als Sprache hatte.

Im ersten Grundgesetz des Staates (1848) wurde das Luxemburgische nicht genannt, für den Dienstgebrauch gab es die freie Wahl zwischen dem Deutschen und dem Französischen. Die Deputiertenkammer lehnte noch im vergangenen Jahr einen Antrag von C. M. Spoo ab, das Luxemburgische als unabhängige Sprache zu anerkennen. Durch diesen Wiederaufschwung wurde der Hochmut der Menschen gefördert und sie fühlten sich wie eine unabhängige Gesellschaft.

Mit der Okkupation durch Deutschland im Ersten Weltkrieg 1914-1918 wurde dieses Empfinden noch verstärkt und schließlich der Wille zur nationalen Selbständigkeit geweckt. Luxemburg war bis zum Zweiten Weltkrieg die Muttersprache und umgangssprachliche Sprache der Luxemburgischen Bevölkerung. Weltkrieges, als der Chef Gustav Simon im Namen Hitlers versucht, die luxemburgischen Bürger als "Teil des Volkes " ins Deutsches Reich zu integrieren.

Zu diesem Zweck wurden alle französichen Begriffe und Benennungen ins Deutsche übersetzt, um den Einfluss der französichen Sprache und Kultur zu reduzieren. Dies führte zu Unzufriedenheit in der Bevoelkerung, aber nur mit der luxemburgischen Sprache konnte man seine Ablehnung des Besatzungsregimes zum Ausdruck bringen. Bei einer Zivilstandserhebung am 9. November 1941 wurden die Luxemburgischen nach ihrer Nationalität, ihrer Sprache ("Dialekte (Dialekte), z.B. Niederdeutsch, werden nicht als ihre eigene Sprache angesehen") und ihrer ethnischen Zugehörigkeit befragt.

Anhand des Ergebnisses dieser Umfrage sollten die Luxemburgischen ihre deutschen Wurzeln deutlich gemacht werden, um sie besser in das Deutsches Reich integrieren zu können. Weltkrieges und vor allem die besessene "Germanisierung" aller Franzosen in Luxemburg förderte die zunehmende Verwendung von französichen Ausdrücken in der luxemburgischen Sprache und festigte die luxemburgischen Letzebuergesche als Nationalsymbol von Luxemburg.

Der nach der Freilassung 1944 unternommene Ansatz, die Luxemburger Schreibweise durch die phonetische Rechtschreibung Luxembourgeoise Officielle (OLO) von der offiziellen Sprache zu entkoppeln und sie damit auch nach außen hin zu einer eigenständigen Landessprache zu machen, ist gescheitert. Bislang wurde Luxemburgisch als Schreibsprache in Bücher und Zeitschriften benutzt, die traditionellen Schreibweisen, die vor allem für die Lyrik und die Epik des XIX. und XIX. Jahrhunderts benutzt wurden, wurden in der Mehrzahl noch benutzt, mehr oder weniger in Anlehnung an die als Schreibsprache bekannte hochdeutsche Sprache.

Diesem Trend trägt die Luxemburger Landesregierung mit dem Verzicht auf die unpopuläre OLO 1976 und der Einführung einer luxemburgischen Schulrechtschreibung mit einer stärkeren Orientierung an hohen deutschen Schriftkonventionen und "typischen" deutschen Sprachmerkmalen wie Groß- und Kleinbuchstaben Rechnung. 2. Die Rekrutierung von Italienern (um die Jahrhundertwende) und Portugiesen (1960er Jahre) als Wanderarbeiter, die Entwicklung des Bankensystems und die seit den frühen 1990er Jahren betriebene Grenzgängerpolitik haben Luxemburg zunehmend zu einem Land der Einwanderung und einer multi-ethnischen Gemeinschaft (rund 39% der ausländischen Herkunft) gemacht, in der viele verschiedene Fremdsprachen beherrscht werden.

Französisch ist neben Luxemburg die Verkehrssprache zwischen den Einheimischen und den Ausländern. Zur Wahrung der luxemburgischen Sprache werden sich die Bürger Luxemburgs zunehmend der Kulturbedeutung ihrer Sprache bewusst. Das Luxemburgerische wird zunehmend vom Land und den öffentlichen Mitteln propagiert. Auch die neuen Kommunikationsmedien helfen jungen Menschen, mehr auf Luxemburgerisch zu verfassen (z.B. in SMS oder Social Networks).

Laut einer Untersuchung von EUROBAROTHEK 2005 sagten 73% der luxemburgischen Bürger in ihrem eigenen Land, dass sie Luxemburgerisch als ihre eigene Sprache sprachen. Die Besonderheit besteht darin, dass einige Geschäfte des Staates dafür werben, dass sie auch Luxemburgerisch beherrschen, zumal viele Geschäfte nahezu ausschliesslich Grenzpendler aus Belgien und Frankreich beschäftigen und ausschliesslich in ihrer franz. Sprache zuhause sind.

Dennoch sind sich die Menschen in Luxemburg der vaterländischen Sprache während der Besetzung durch den Zweiten Weltkrieg bewußt. Durch die Staatlichkeit der Luxemburgischen Bürger wird ihre Sprache nur zögerlich als deutscher Mundart (Kulturdialekt) bezeichnet. RTL Lëtzebuergs nationales Fernseh- und Hörfunkprogramm in Luxemburg und die Radiosendungen ARA, DNR, 100,7 und Eldoradio in luxemburgischer Sprache trugen zur Vereinheitlichung und Weiterentwicklung der Sprache bei.

In den Zeitungen, z.B. in der Tageszeitung newspaper vum letzebuerger Vollek, Luxemburgisches Würze, Tagblatt, Lëtzebuerger Journal, Lëtzebuerg Privat oder Point 24 (kostenlose deutsche, französisch-portugiesische Zeitung), wird hauptsächlich die deutsche Sprache als Schreibsprache benutzt, aber auch in französischer (ca. 16%) und luxemburgischer Sprache (ca. 2%). Letztere wird hauptsächlich für Bemerkungen und Glosses, lokale Nachrichten, Familienwerbung und Reklame benutzt; besonders häufig wird die französische Sprache in den Bereichen Wirtschaft und Kultur wiedergegeben.

Besonders in den Ländern Rheinland-Pfalz und Saarland werden die grössten dieser Titel im Überfluss verkauf. Hinzu kommen vier wesentlich kleiner erscheinende französische Zeitschriften, die Wochenzeitschrift Le Jeudi und die Tageszeitung La Voix du Luxembourg, Le Quotidien und L'Essentiel (Gratiszeitung). Hauptzielgruppe sind MigrantInnen, die gut Deutsch als Muttersprache oder fremde Sprache sprechen, aber kein Deutsch oder Luxemburgisch sprechen, sowie LeserInnen in den angrenzenden franz.

RTL Lëtzebuergs Newsportal ist hauptsächlich auf Luxemburgerisch. 9] Im Grossherzogtum Luxemburg werden 85% aller Beiträge in gedruckten Medien in deutscher, 12% in französischer und nur 3% in luxemburgischer Sprache publiziert. Die von der früheren Widerstandbewegung ("Widerstand") veröffentlichte Tageszeitung d'Unio'n wurde nach der Freilassung 1944 vorläufig komplett auf Luxemburgerisch herausgegeben; sie wurde jedoch 1948 eingestellt (die Zeitschrift, die auf die Fusion der Unio'n mit der obermoselischen Zeitungen folgte, ist das vorwiegend in deutscher Sprache erscheinende Letzebuerger Journal).

Seitdem hat sich dieser Anlauf einer vollständig in der aktuellen Landessprache herausgegebenen Tageszeitung nicht wiederholen können, da die Luxemburger Presse auf fremde Pressearbeit angewiesen ist und der Zeitaufwand für die Übersetzung eines Agenturberichts ins Luxemburgerische und die damit zusammenhängenden Ausgaben ein solches Vorhaben fast ausschließen. Universelle Menschenrechtserklärung, Art. 1: Alle Menschen können die gleiche Würde auf ihre eigenen Rechte in der Welt anwenden.

Worte der sprachlichen Einordnung, die den Standort des Landes Luxemburgisch auf Rheinisch definieren: Der in Luxemburg gebräuchliche "Luxemburger Hochdeutsch" weicht in einigen kurzen Worten vom hohen Deutsch Deutschlands ab; es gibt auch Unterschiede in der grammatikalischen Darstellung. In Luxemburgisch Deutsch gibt es zum Beispiel die folgenden Begriffe: Ein weiterer Beleg für die schriftliche Verwendung von Deutsch in Luxemburg findet sich auch im Variantenlexikon der Deutsch.

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