Von Zinsen Leben

Leben von Interesse

Sustainability: Von Zinsen statt von Kapital leben. Das Geld, das ich haben muss und wie viel Gewinn es bringen muss, damit ich ohne Arbeit leben kann. Zuallererst ist es falsch, dass alle, die von Interesse leben, gemächlich sind. Einer der Gründe dafür sind die niedrigen Zinssätze, die die Menschen oft die Rückzahlung und den Unterhalt vergessen lassen. In der Zinswirtschaft entstehen Menschen, die nur von Zinsen leben und nicht der Gesellschaft nützen, d.

h. ein unproduktives Leben führen.

Kurz gesagt: 25-mal so viel wie Ihr jährlicher Aufwand

Wieviel muss man tatsächlich sparen, damit man nicht mehr zur Arbeit gehen muss und für den Rest seines Leben von den Renditen seines Kapitals leben kann? Ich plane auch, vor meinem vierzigsten Lebensjahr in den Ruhestand zu gehen und dann nie wieder für etwas anderes aufzutreten.

Doch wie viel Kohle benötige ich dafür? Damit ich nicht mehr von meinem Beruf abhängig bin, muss ich so viel sparen, dass ich meine Kosten monatelang decken kann, ohne dass meine Ersparnisse ausgenutzt werden. Ich sende mein angespartes Kapital zur Arbeit - ich investiere es zum Beispiel in Wertpapiere oder Liegenschaften.

Infolgedessen generiert mein Kapital Einnahmen in der Art von Zinsen, Dividende oder Mieten. Mein investiertes Kapital steigt durch meine Kapitalerträge und sinkt durch meine Auszahlungen. Vorausgesetzt, Sie würden Ihr Kapital auf ein Festgeldkonto überweisen, das Ihnen jedes Jahr exakt 2% Zinsen zahlt. Sie könnten dann auch jedes Jahr 2% Ihres Reichtums aufwenden, ohne dass Ihr Kapital mit der Zeit abnimmt.

Bei 2% Zinsen (wenn Sie es überhaupt bekommen) gibt es aber immer noch keinen Blumenkübel zu knacken. Erst auf lange Sicht, über viele Jahre hinweg, wird der Markt um rund 7 % pro Jahr wachsen. Die Folge: Selbst im schlimmsten Falle (wenn Sie kurz vor dem großen Börsenkrach von 1929 begonnen hätten) wären Sie nicht bankrott gewesen, wenn Sie nicht mehr als vier Prozentpunkte Ihres Anfangsvermögens pro Jahr aus Ihren Ersparnissen genommen hätten.

Investiert man also jeweils die Hälfe von 100.000 Euro in Wertpapiere und die Rendite ist etwa so hoch und gleichmäßig wie in den von der Untersuchung betrachteten Jahren, dann kann man jedes Jahr 4.000 Euro für 30 Jahre aufwenden ( "und diesen Wert gar alljährlich der Teuerung anpassen"), ohne sein gesamtes Anlagevermögen aufzubrauchen.

Nebenbei bemerkt: Wenn Sie Jahr für Jahr einen fixen (nur an die Teuerung angepassten) Geldbetrag aus einer angelegten Summe entnehmen, ohne Ihr Kapital zu verbrauchen, sprechen die Finanzwissenschaften auch von einer sicheren Abhebungsrate, kurz SWR. In der Trinity-Studie wird daher eine Auszahlungsrate von 4 % vorgeschlagen.

Damit ist unsere Fragestellung von Beginn an beantwortet: Wenn Sie jedes Jahr 4 % Ihres Anfangsvermögens aufwenden können, also ein 25. Die Trinitätsstudie und die 4%-Regel wurden von der Finanzgemeinde kritisiert - und das nicht ohne Grund: Die Untersuchung untersucht nur die geprüften Scheinwerte, um sicherzustellen, dass sie nicht innerhalb von 30 Jahren ausgenutzt werden.

Aber wenn ich mit 30 oder 40 in den Ruhestand gehen will, muss mein Vermögen vielleicht fünfzig oder gar sechzig Jahre ausreichen. So gibt es viele Ursachen, warum ein SWR von 4 % zu hoch ist. Wie viel Sicherheits-Puffer muss ich einkalkulieren, wenn mein Kapital fünfzig oder sechzig Jahre halten soll?

Muss ich also von Anfang an einen SWR von 3 % festlegen, um die Steuerlast zu berücksichtigen? Diejenigen, die aus diesen GrÃ?nden fÃ?r eine geringere Entnahmequote plädieren, ignorieren jedoch eines: Es gibt auch gute GrÃ?nde, warum 4 % zu gering sind. Allerdings verringert es das Risiko, dass mein Kapital aufgrund einer vorübergehend schlechten Verzinsung aufzehrt.

Mit der SWR-Strategie nehme ich immer einen festen Betrag aus meinem Kapital. Statt dessen konnte ich aber immer nur einen festen Teil meines Guthabens auszahlen. Mit einem DWR von 4% nehme ich auch EUR 4000 aus einem Anlagevermögen von EUR 100.000. Wenn zum Beispiel meine Investitionssumme im kommenden Jahr auf 80.000 Euro sinkt, dann nehme ich nur 4% der neuen Gesamtsumme, also 3.200 Euro.

Weil, selbst wenn mein Guthaben auf einen einzigen Dollar sinken sollte, ich immer nur 4% des Guthabens nehme, also habe ich immer noch 96% übrig, auch wenn das nur ein paar Zehntel sind. Tatsächlich macht eine Vermischung von SWR und DWR wahrscheinlich Sinn, wobei ich dynamische Werte innerhalb einer gewissen Ober- und Unterseite nehme.

Ich könnte zum Beispiel immer vier Prozentpunkte meines Umlaufvermögens (das entspricht einem DWR) nehmen, aber nicht weniger als zehntausend Euro und nicht mehr als zwanzigtausend Euro pro Jahr. Es ist daher meiner Meinung nach nicht so wichtig, ob vier, dreieinhalb oder gar nur zwei Prozentpunkte die "richtige" Rückzugsquote sind.

Wesentlich bedeutender ist eine vernünftige Rückzugsstrategie und dass ich auf veränderte Lebenslagen (und Portfolioebenen) jederzeit nachvollziehen kann. Die 4%-Regel gibt mir dann eine feste Faustformel, wie viel Kapital ich brauche, um wirtschaftlich selbständig zu sein und nie wieder Arbeit zu haben. Auch wenn die Aktienmärkte morgen kollabieren und es nie wieder Zinsen oder andere Anlageerträge gibt: Das ist eine Frage der Zeit:

Sogar ohne irgendeine Rückkehr und mit 2 Prozentinflation, würden Ihre Sparungen für ungefähr 20 Jahre dauern. Danach hält Ihr Gehalt den Rest Ihres Lebens und Sie müssen sich nie wieder um Ihren Beruf und Ihr Einkommen kümmern. Angenommen, Sie haben 1000 investiert und ziehen pro Jahr 50 aus diesem Guthaben ab.

Im ersten Jahr steigt Ihr Guthaben auf 1250 und im zweiten Jahr auf 1075 ?. Danach sinkt Ihr Guthaben vorerst auf 850 , steigt aber erst im zweiten Jahr auf 1055 ?.

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