Visum Philippinen

Visa Philippinen

Visa- und Einreisebestimmungen für die Philippinen: Die Deutschen erhalten bei der Ankunft am Flughafen ein Visum für die Philippinen. Wir haben hier Informationen über Visaangelegenheiten während einer Reise auf die Philippinen gesammelt (Touristenvisum). Hier finden Sie alle Informationen über das philippinische Visum. Von Visum bei Ankunft bis Touristenvisum oder Aufenthaltsvisum.

Philippinen: Reise- und Sicherheitsinformationen - Bundesaußenministerium

Die Sprecherin des Philippinenpräsidenten hat angekündigt, dass die philippinische Halbinsel Boracay für einen halben Jahr ab dem 2. Mai 2018 für den Tourismus gesperrt sein wird. Die Reisenden werden aufgefordert, die Weisungen der örtlichen Behörde zu befolgen und sich bei ihrem Veranstalter oder ihrer Fluggesellschaft nach den neuesten Erkenntnissen zu informieren.

In Marawi herrscht nach heftigen Auseinandersetzungen der Philippinen mit Terroristengruppen in ganz Mindanao bis Ende 2018 das Militärrecht. Mehrere Landesteile sind von Terroranschlägen und Geiselnahmen sowohl an Land als auch auf dem Meer bedroht. Reisende sollten besonders sorgfältig sein, gegebenenfalls Reise- und Exkursionspläne überprüfen und die Weisungen der Ordnungskräfte befolgen.

Die Philippinen kämpfen unermüdlich gegen Drogenbesitz und -handel. In Anbetracht der Sicherheitssituation und der akuten Gefahr von Entführungen wird empfohlen, nicht in andere Gegenden von Mindanao oder der Mindanao See zu fahren. Verschiedene islamische Terrorgruppen und Aufständische sind in diesen Gegenden tätig und es kommt immer wieder zu Angriffen und Feindseligkeiten mit der Philippinenarmee und den Sicherheitsorganen.

Sie ermordete am 27. Januar 2017 eine deutschstämmige Gefangene, nachdem sie bereits im Nov. 2016 in der Sulu-See entführt worden war und ihre Reisebegleiterin umgebracht wurde. Terroranschläge und Geiselnahmen können auf den Philippinen nicht völlig auszuschließen sein. Die Kämpfe zwischen schwer bewaffneten Gruppierungen und Filipinos fanden im März 2017 in der Region und in der Region statt.

Bis auf weiteres wurde die Aufmerksamkeit der philippinischen Polizisten im ganzen Land erhöht und seit Beginn des Monats Septembers 2016 gibt es einen landesweiten "State of Lawlessness", der der philippinischen Streitmacht das Recht gibt, Polizeiaufgaben zu übernehmen. Die Reisenden sollten sich immer über die Sicherheitssituation vor Ort erkundigen und Warnungen der zuständigen Behörde oder der lokalen Presse ernst genommen werden.

Auf den Philippinen befindet sich eine Erdbebenzone, so dass Vulkanismus, Erdbeben, Meeresbeben und Tsunami auftreten können. Das Philippine Volcanic and Earthquake Observatory (PHILVOLCS) gibt einen Überblick über die aktuellen Vulkanaktivitäten und Warnniveaus. Die Reisenden werden aufgefordert, die Informationen der örtlichen Gebietskörperschaften und vor allem der Sperrgebiete zu befolgen und zu befolgen.

Auch die Philippinen werden von etwa 20 tropischen Stürmen pro Jahr heimgesucht. Die Wettersituation auf den Philippinen kann sich ohne Vorankündigung ändern, deshalb sollten die Reisenden die Presse regelmässig kontrollieren und die Informationen über Hurrikane im Ausland kennen. Wetterneuigkeiten, besonders Taifun-Warnungen, sind auf der Webseite des Philippinenwetterdienstes "Pagasa" abrufbar.

Die Philippinen führen einen heftigen "Krieg gegen Drogen", dem seit Juni 2016 bereits mehr als 70000 Menschen zum Opfer fielen. Den dringenden Verwarnungen der Regierung vor dem illegalen Besitz von Medikamenten, die auf den Philippinen mit schweren Haftstrafen bestraft werden (ab 5 Gramm mögliche lebenslängliche Haft, wenn sie in einem Flughafen oder Fährenhafen verhaftet werden, wird ein erschwerender Drogenhandel angenommen), sollte auf jeden Fall Folge geleistet werden.

Die Reisenden sollten es meiden, mit öffentlichen Wertsachen oder großen Geldbeträgen auf sich aufmerksam zu machen. Fremdangebote auf touristischen Touren sowie die Beförderung von Gepäck (insbesondere auf nationalen und grenzüberschreitenden Flügen) sind abzulehnen. Die Reisenden auf die Philippinen sollten eine ausreichende Reisekrankenversicherung abschließen, die auch einen Notfallflug nach Deutschland mitversichert.

In Südostasien sind die Philippinen nach wie vor ein beliebter Urlaubsort, der vor allem von Asiaten und Amerikanern, aber auch von Europäern frequentiert wird. Destinationen mit entwickelter Tourismusinfrastruktur befinden sich vor allem auf einigen Einzelinseln des Visayas-Archipels (z.B. Cebu, Boracay). Mobilfunkempfang ist teils begrenzt oder nicht möglich, vor allem auf einigen Eilanden.

Für Bundesbürger ist die Eintragung mit folgendem Dokument möglich: Notizen: Bei deutschen Reisenden, die im Besitz eines Passes sind, wird bei der Ankunft ein kostenloses Visum (Visa on Arrival) für 30 Tage ausgestellt. Das Visum kann auf bis zu 59 Tage verlängert werden beim Bureau of Immigration, Intrammuros, Manila oder bei einem der regionalen Büros (z.B. in Cagayan de Oro, Cebu City, Davao City, Iloilo, Pampanga, San Fernando, Tacloban).

Das Ausländeramt der Philippinen stellt sicher, dass die Geltungsdauer des Visa bei der Einreise aus dem Land nicht verlängert wird; bei Zuwiderhandlungen ist die Abreise erst nach Zahlung von hohen Strafen und ggf. Haftung zulässig. Bei einem Arbeitsantritt oder ähnlichem oder einem längeren Auslandsaufenthalt muss ein Visum bei der verantwortlichen Botschaft oder dem Konsulat der Philippinen beantragt werden.

Alleine oder in Begleitung anderer Reisender unter 15 Jahren ist eine Reisegenehmigung der Phillipinischen Auslandsvertretung in Berlin erforderlich, in der die Zustimmung der Erziehungsberechtigten bestätigt wird. Die Einreisevorschriften für Inländer können sich ohne vorherige Benachrichtigung des Auswärtigen Amtes jederzeit abändern.

Weitergehende Einfuhrverbote gelten vor allem für: Sie können die Zollvorschriften für Deutschland auf der Website der Zollbehörden und per Applikation "Zoll und Reise" oder per Telefon einsehen. Bei Drogendelikten, Sexualstraftaten und vor allem bei Kindesmißbrauch und Schleuserkriminalität werden sehr hohe Haftstrafen auferlegt. Auf den Philippinen ist das Prostituieren untersagt. Sogar der Genuss von 5g kann nach philippinischem Recht zu einer lebenslänglichen Freiheitsstrafe werden.

Auf den Philippinen ist der Konsum von Alkohol auf der Strasse und das Nichtrauchen ausserhalb der ausgewiesenen Rauchzonen verboten; Verstösse können zu Geldstrafen oder Verhaftungen führen. Es wird empfohlen, die Standard-Impfungen während der Fahrt nach dem aktuellen Impfplan des Robert Koch-Instituts für Kinder und Jugendliche (siehe http://www.rki.de) zu durchlaufen. In Manila und anderen Gebieten tritt Dengue-Fieber das ganze Jahr über auf, besonders während und kurz nach der regnerischen Jahreszeit von Apri bis Okt.

Wie Dengue ist Chikungunia eine Viruskrankheit, die durch den Biss von infizierten Moskitos mit hohem Alter und vor allem mit teilweise lang anhaltenden Gelenksschmerzen, die auf den Philippinen immer wieder vorkommen können, übertragen wird. Die Philippinen sind nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) mit einer eventuellen Übertragung von Zika-Viren, d.h. Klasse 1 oder 2 der derzeitigen WHO-Klassifikation, eingestuft, auch wenn derzeit keine neuen Fälle der Krankheit nachweisbar sind.

Entsprechend den aktuellen WHO-Empfehlungen rät das AA deshalb dazu, von Vermeidungsreisen in Gebiete der WHO-Kategorie 1 oder 2 Abstand zu nehmen, da die Gefahr von frühkindlichen Missbildungen bei infizierten Müttern besteht. Nähere Angaben zur Zika-Virusinfektion und deren Vorbeugung enthält der Newsletter der DGT.

Auf den Philippinen kommt es je nach Region mit mittlerem bis geringem Infektionsrisiko vor (vor allem in den ländlichen Gebieten von Palawan, Luzon, Mindoro, Mindanao). Die unbehandelte, besonders die durch das Plasma verursachte schädliche Tropenfieber (Plasmodium falciparum) ist für Nicht-Immuneuropäer oft lebensgefährlich. Vor Reiseantritt sollte die Wahl des Medikaments und dessen individuelle Adaption sowie dessen Begleiterscheinungen oder Unverträglichkeit mit anderen Arzneimitteln je nach Reisedauer (Dauer, Zeitpunkt und Ort) mit einem Tropenarzt erörtert werden.

Durchfall ist auf den Philippinen sehr verbreitet. Halte die Insekten vom Essen fern. Die Gefahr von Bisswunden durch Streuner im ganzen Land und damit die Tollwutübertragung ist hoch. Nicht immer sind die erforderlichen ärztlichen Massnahmen nach Stichwunden einer nicht geimpften Person auf den Philippinen möglich. Daher ist die präventive Impfung gegen die Krankheit auf den Philippinen von besonderer Wichtigkeit.

Sexueller Kontakt, Drogenkonsum (unreine Injektionen oder Kanülen), Tattoos und Transfusionen sind immer mit einem hohen Sicherheitsrisiko verbunden. Kondom gebrauch wird immer für Sexualkontakte und besonders für gelegentliche Bekanntschaften empfehlen. Hautirritationen mit Flutwasser sollten auf jeden Fall unterbleiben. Bevor Sie durch eine Tropenklinik/einen Tropenarzt reisen, sollten Sie sich individuell informieren und Ihren Schutz vor Impfungen einstellen, auch wenn Sie bereits Erfahrungen aus anderen Gebieten haben (siehe z.B. http://www.dtg. org/ oder http://www.frm-web. de/).

Bei kürzeren Fahrten, der Einreise aus Drittstaaten und Fahrten in andere Landesteile können je nach den Umständen des jeweiligen Reiseteilnehmers abweichende Regelungen getroffen werden. Auf dieser Seite erhalten Sie Anschriften kompetenter Auslandsvertretungen und Hinweise zur politischen und politischen Zusammenarbeit mit Deutschland. Weltweit drohen weiterhin Terroranschläge und Geiselnahmen.

Vor allem die terroristischen Organisationen "Al-Qaida" und "Islamischer Staat" (IS) bedrohen seit Sept. 2014 Angriffe auf diverse Staaten und deren Bürger. Selbst wenn es gegenwärtig keine konkreten Anhaltspunkte für eine Bedrohung für ausländische Beteiligungen gibt, kann nicht auszuschließen sein, dass auch ausländische Staatsbürger oder Institutionen in Deutschland zum Opfer von terroristischen Gewalttaten werden.

Hierzu zählen namhafte Denkmäler, Regierungs- und Verwaltungsbauten, Verkehrswege (insbesondere Flugzeug, Bahn, Schiff, Bus), Wirtschafts- und Fremdenverkehrszentren, Hotelanlagen, Märkte, kirchliche Treffpunkte und allgemein große Versammlungen. Ein besonderes Risiko von Anschlägen bestehen in Staaten und Gebieten, in denen bereits mehrfach oder mangels wirksamer Sicherheitsmaßnahmen relativ leicht Angriffe durchgeführt werden können oder in denen die Unterstützung der einheimischen Bevölkerungen durch terroristische Aktivitäten gegeben ist.

Detailliertere Angaben zur terroristischen Bedrohung sind in den landesspezifischen Reise- und Sicherheitsinformationen zu entnehmen. Das Risiko, einem Angriff zum Opfer zu fallen, ist immer noch relativ niedrig im Verhältnis zu anderen Gefahren, die mit Auslandsreisen verbunden sind, wie Unfälle, Krankheit oder gewöhnliche Straftaten. Trotzdem sollten sich die Reisenden der Gefahren bewußt sein.

Die Reisenden sollten sich vor und während einer Fahrt über die Bedingungen in ihrem jeweiligen Zielland genauestens unterrichten, sich in der Situation angemessen benehmen, den lokalen Behörden folgen und Verdachtsmomente (z.B. unbeaufsichtigtes Gepäck auf Flugplätzen oder Bahnstationen, Verdachtsmomente von Personen) der lokalen Polizei oder den Sicherheitskräften mitteilen. Deutsche Staatsangehörige sollten sich in die " Elefand " Krisenpräventionsliste des AA eintragen, egal in welchem Staat und für welche Aufenthaltsdauer: Erkundigen Sie sich daher bei Ihrer Auslandskrankenversicherung, ob ein ausreichender Versicherungsschutz für Ihre Auslandreise vorhanden ist, der auch die anfallenden Reisekosten für einen Notfallflug nach Deutschland deckt.

Erkundigen Sie sich vor Reiseantritt, welche Souvenirs aus Gründen des Artenschutzes nicht importiert werden dürfen.

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