Visum Bolivien

Visa Bolivien

Die Einreisebedingungen für Bolivien, für Deutsche visafrei. Visumspflicht Bolivien / Allgemeine Informationen Aufenthalt ohne Visum: Schweizer Staatsangehörige dürfen nicht überschreiten Falls ein Visum erforderlich ist, variieren die Visagebühren je nach Nationalität und abhängig vom aktuellen Wechselkurs. Wenn Sie nach Bolivien reisen, sollten Sie bereits im Vorfeld über das Visum für Bolivien nachdenken. Der einfachste Weg ist ein Touristenvisum. Das Visum für Bolivien müssen Sie persönlich beantragen, daher können wir Ihnen bei der Beschaffung eines Visums nicht behilflich sein!

Bolivien: Reise- und Sicherheitsinformationen - Auswärtiges Amt in Bolivien

Auch in Bolivien gibt es weiterhin regionale soziale Spannungen, die rasch ausbrechen. Versuche, sie zu brechen, werden stark entmutigt. In Bolivien sollten daher die Medienberichterstattung genauestens verfolgt, sich bei ihren Reiseveranstaltern beruhigt und ihre Reisepläne angepasst werden. Wir raten Ihnen nachdrücklich, Proteste und Menschenmassen im ganzen Lande zu vermeiden.

In Bolivien hat die Kriminalitätsrate in den vergangenen Jahren stark zugenommen. 2. Immer häufiger kam es zu Vorfällen mit alleinreisenden Ausländern, die bei ihrer Anreise auf dem Busstation in La Paz oder auf dem Flugplatz in El Alto von gefälschten Taxichauffeuren in abgelegene Stadtviertel getrieben und unter dem Deckmantel, sie wollten eine Drogenkontrolle vornehmen und mussten ihre Kreditkarte und ihre PIN-Nummer unter Gewaltandrohung übergeben (sog. "Express-Entführung").

Entsprechende Beispiele wurden aus anderen Städten Boliviens gemeldet. Wir raten Ihnen nachdrücklich, nur namhafte Funktaxi- und Busgesellschaften zu benutzen und keine Taxen auf der Strasse zu zuwinken. Im Prinzip sollten alle offenen Drinks oder Essen, die nie von Unbekannten angeboten werden, akzeptiert werden. Vor diesem Hintergrund - vor allem wegen des unvorhersehbaren Gesundheitsrisikos - wird auch von der Teilnahme an schamanistischen Feierlichkeiten stark abgehalten (z.B.

In Bolivien sind die Folgen von Beben, von denen die meisten ihr Zentrum in Chile oder Peru haben, manchmal mit unterschiedlichen Intensitäten zu verspüren. Während der regnerischen Jahreszeit, die in der Regel von November bis April andauert, kann es zu Überschwemmungen und Rutschungen kommen, vor allem in Bergregionen. Für deutsche Staatsangehörige wird die Aufnahme in die Krisenpräventionsliste für einen schnellen Kontakt in Notfällen dringend angeraten.

In Bolivien ist der Luftverkehr mitunter von kurzfristigen Flugausfällen und erheblichen Verzögerungen betroffen. Im Verkehrsbereich ist das Lande nicht sehr gut entwickelt. Es wird empfohlen, sich vor Ort über die derzeitige Lage zu unterrichten. Auch in Bolivien gab es immer wieder schwere Busunfälle mit Todesopfern. Wir raten von einer nächtlichen Busfahrt ab.

Nach einer gesetzlichen Vorschrift müssen Kraftfahrzeuge mit ausländischem Nummernschild einen höheren Benzinpreis bezahlen als Kraftfahrzeuge mit Bolivien. Auch in Bolivien ist ein Ausweis erforderlich. Die nationale Währung ist der Bolivianer (BOB). Der US-Dollar wird neben dem Bolivianer auch als Zahlungsinstrument weithin anerkannt. Für Bundesbürger ist die Eintragung mit folgendem Dokument möglich: Notizen:

Die Reiseunterlagen müssen bei Ankunft noch sechs weitere sechs Wochen lang Gültigkeit haben. Für einen Touristenaufenthalt ist kein Visum erforderlich. In Bolivien können Sie sich ohne Visum für 90 Tage pro Kalendarjahr einquartieren. Nach den gesetzlichen Bestimmungen erhält der Reisende in Deutschland eine Aufenthaltsgenehmigung für 30 Tage, die dann zwei Mal - je 30 Tage - bei den Migrationsbehörden kostenfrei erneuert werden kann.

Reisende, die sich seit mehr als 30 Tagen in Bolivien befinden und kein gültiges Datum bei der Passeinreise erhalten haben, sollten sich daher an die Migränebehörde (migración) wenden, um ihre Aufenthaltsdauer zu bestätigen oder zu verlängern, um Probleme beim Verlassen des Landes zu verhindern. Bitte achten Sie bei der Landreise darauf, dass die Grenzkontrollen, bei denen Sie einen Stempel in Ihrem Reisepass erhalten, für die legale Einfuhr notwendig sind.

Wenn Sie mit dem Bus in das Land einreisen, werden manchmal die Grenzen überschritten. Bei Einreisen ohne Eingangsstempel sollte daher sofort die zuständige Behörde konsultiert werden, um den gewünschten Stempelsatz hinzuzufügen. Bei allen anderen Reisezwecken (z.B. Praktika, Arbeitsantritt, Studienaufenthalt, etc.) muss ein geeignetes Visum ("visa de objeto determinado") vorab bei den Auslandsvertretungen Boliviens angefordert werden.

Zur Vermeidung von Problemen bei der Wiedereinreise sollten allein oder mit nur einem Erziehungsberechtigten reisende Jugendliche Bevollmächtigungen ihrer rechtlichen Repräsentanten mit sich führen. Dieses Vollmachtsformular muss ins Spanisch übertragen und von einer Botschaft oder einem Konsulat in Bolivien beglaubigt werden. Prinzipiell kann von allen Personen, die über zwölf Monaten alt sind, bei der Einfuhr eine Gelbfieberimpfbescheinigung gefordert werden.

Die Einreisevorschriften für Inländer können sich ohne vorherige Benachrichtigung des Auswärtigen Amtes jederzeit abändern. Zwar sind Kauf, Eigentum, Konsum und Export nach bolivianischem Recht erlaubt, doch die deutschen Zollbehörden halten den Versuch der Einführung von Koka-Tee für einen Verstoss gegen das Suchtstoffgesetz. Beim Import eines Privatfahrzeugs (z.B. Reisemobil) wird bestimmt, wie lange dieses im Lande verbleiben darf.

Die Ein- und Ausfuhren von Bargeld zwischen $50.000 und $500.000 oder dem Äquivalent in einer anderen Landeswährung bedürfen der vorherigen Zustimmung der brasilianischen Notenbank. Für weitere Auskünfte wenden Sie sich bitte an die Bank Central de Bolivia. Sie können die Zollvorschriften für Deutschland auf der Website der Zollbehörden und per Applikation "Zoll und Reise" oder per Telefon einsehen.

In Bolivien gibt es strikte Kontrolle durch die lokale Drogenbehörde FIELCN. Das betrifft vor allem den Viru Viru Viru International Airport in Santa Cruz de la Sierra, der die meisten Auslandsflüge abwickelt. Drogendelikte werden in Bolivien hart bestraft, mit der Androhung langer Gefängnisstrafen. Bolivien hat aufgrund eines kürzlich aufgetretenen Gelbfiebers seine Ein- und Ausreisevorschriften für die Gelbfieberimpfung gestrafft.

Für Reisende ab einem Alter von zwölf Monaten ist eine Gelbfieberimpfbescheinigung erforderlich: Eine Gelbfieberimpfung ist nur mit einer entsprechenden schriftlichen ärztlichen Bescheinigung möglich. Impfungen werden allen Passagieren vor der Reise in die dafür vorgesehenen Gelbfiebergebiete Boliviens unbedingt angeraten. Dazu zählen Flächen unter 2.300 Metern und damit das ganze Amazonas-Einzugsgebiet Boliviens.

Für alle Reisende ab dem zwölften Monat des Lebens muss eine frühzeitige Schutzimpfung durchgeführt werden (www.who. int). Deshalb wird vom Auswärtigen Amt empfohlen, dass Schwangere und Schwangere in Absprache mit der DTG (Deutsche Tropenmedizinische und Internationale Gesundheitsgesellschaft) und dem Robert-Koch-Institut von der Anreise in die Gebiete des Zika-Virus Abstand nehmen, da die Gefahr von frühkindlichen Missbildungen bei infizierten Müttern besteht.

Wir empfehlen, die Standard-Impfungen nach dem aktuellen Impfplan des Robert Koch-Instituts für Kinder- und Erwachsenenbildung während einer Fahrt zu prüfen und zu ergänzen, unter www.rki.de. Reiseschutzimpfungen werden empfohlen: Hepatitis A, Hepatitis B, Typhus und Typhus bei längerem Aufenthalt oder spezieller Einwirkung. In gefährdeten Gebieten (Tiefland) ist es ratsam, besonders vorsichtig zu sein ( "Mückenschutzmittel", langärmlige Bekleidung, etc.).

Unbehandelte, vor allem die in Bolivien selten, aber gefährlich gewordene Tropenkrankheit ist für nicht-immune Europäer oft fatal. An der brasilianischen Landesgrenze, in den Départements Pando und Beni, besonders im Bereich der Regionen Riberalta, Puerto Rico und Tarija, Cochabamba und La Paz, gibt es ein großes Sicherheitsrisiko.

In den verbleibenden ländlich geprägten Regionen unter 2500m bestehen mittlere Risiken. Es gibt wenig oder kein eigenes Sicherheitsrisiko in den Großstädten Oruro, Ingavi, Los Andes, La Paz, Potosi, La Paz, etc. Wegen der oben genannten Risiken einer Mückeninfektion wird allen Passagieren geraten, den ganzen Tag über Bekleidung zu benutzen (lange Hose, lange Hemden), Insektenwiederholungen (Dengue, Chikungunya, Zika) und in den Abend- und Nachtstunden (Malaria) an allen Stellen des Körpers, wenn nötig unter einem imprägniertem Mückennetz.

Heterosexuelle und schwule Kontaktpersonen und Drogenkonsum (unreine Injektionsspritzen oder Kanülen) bergen in der Regel das Gefahr einer lebensbedrohlichen HIV/AIDS-Infektion. Die Verwendung von Kondomen wird immer geraten, vor allem aber für gelegentliche Bekannte. Ist mit einer Belastung zu rechnen, kann eine medizinische Vorsorge mit Doxycyclin im konkreten Fall nach sorgfältiger Abwägung des Risikos durch einen Reise- oder Tropenarzt in Betracht gezogen werden.

In ländlichen Gebieten ist die ärztliche Betreuung oft fachlich, medizinisch und/oder gesundheitlich schwierig. Eine angemessene, global gültige Krankenversicherung und eine verlässliche Reiserücktransportversicherung werden ausdrücklich erwünscht. Oft sind sie nicht oder nur zum Teil von der deutschen Krankenversicherung gedeckt. Es wird daher ausdrücklich angeraten, vor Reiseantritt die zuständige Krankenkasse zu konsultieren oder eine Reise-Krankenversicherung abzuschließen.

Konsultieren Sie vor Ihrer Abreise nach Bolivien eine tropenärztliche Beratungsstelle / einen Tropenarzt / Reisemediziner, unter www.dtg.org. Es ersetzt nicht die Beratung durch einen Arzt; maßgeschneidert für die Direkteinreise aus Deutschland in ein anderes Land, insbesondere für längere Aufenthalte vor Ort. in Deutschland. Bei kürzeren Fahrten, Ein- und Ausreisen aus Drittstaaten und in andere Landesteile können je nach den Umständen des jeweiligen Reiseteilnehmers abweichende Regelungen getroffen werden.

Weltweit sind Terroranschläge und Geiselnahmen nach wie vor bedrohlich. Vor allem die terroristischen Organisationen "Al-Qaida" und "Islamischer Staat" (IS) bedrohen seit Sept. 2014 Angriffe auf diverse Staaten und deren Bürger. Selbst wenn es gegenwärtig keine konkreten Anhaltspunkte für eine Bedrohung für ausländische Beteiligungen gibt, kann nicht auszuschließen sein, dass auch ausländische Staatsbürger oder Institutionen in Deutschland zum Opfer von terroristischen Gewalttaten werden.

Hierzu zählen namhafte Denkmäler, Regierungs- und Verwaltungsbauten, Verkehrswege (insbesondere Flugzeug, Bahn, Schiff, Bus), Wirtschafts- und Fremdenverkehrszentren, Hotelanlagen, Märkte, kirchliche Treffpunkte und allgemein große Versammlungen. Das Ausmaß der Terrorgefahr ist von Staat zu Staat unterschiedlich. Ein besonderes Risiko von Anschlägen bestehen in Staaten und Gebieten, in denen bereits mehrfach oder mangels wirksamer Sicherheitsmaßnahmen relativ leicht Angriffe durchgeführt werden können oder in denen die Unterstützung der einheimischen Bevölkerungen durch terroristische Aktivitäten gegeben ist.

Detailliertere Angaben zur terroristischen Bedrohung sind in den landesspezifischen Reiseund Sicherheitsinformationen zu entnehmen. Die Auswärtigen Amtes rät allen Fahrgästen, sich sicherheitsbewusst und situationsgerecht zu benehmen. Vor und während einer Fahrt sollten sich Passagiere über die Bedingungen in ihrem Land genauestens unterrichten, sich in der Situation angemessen benehmen, den lokalen Behörden folgen und Verdachtsmomente (z.B. unbeaufsichtigtes Gepäck auf Flugplätzen oder Bahnstationen, Verdachtsmomente von Personen) der lokalen Polizei oder den Sicherheitskräften mitteilen.

Deutsche Staatsangehörige sollten sich in die " Elefand " Krisenpräventionsliste des AA eintragen, egal in welchem Staat und für welche Aufenthaltsdauer: Erkundigen Sie sich daher bei Ihrer Auslandskrankenversicherung, ob ein ausreichender Gesundheitsschutz für Ihre Reise im Ausland vorhanden ist, der auch die anfallenden Reisekosten für einen Notfallflug nach Deutschland deckt. Bei fehlendem Schutz müssen die notwendigen Ausgaben (z.B. Behandlungs- oder Spitalkosten, Heimflug) von der betreffenden Person getragen werden und können alle Ihre Einsparungen rasch verbrauchen.

Erkundigen Sie sich vor Reiseantritt, welche Souvenirs aus Gründen des Artenschutzes nicht importiert werden dürfen. Naturschutzverbände sowie Umwelt- und Zollverwaltungen empfehlen, keine Risiken zu übernehmen und prinzipiell keine Geschenke von Tier- oder Pflanzenarten mitzubringen. Prinzipiell sollten Sie beim Einkauf von tierischen und pflanzlichen Produkten vorsichtig sein, wenn Sie deren Ursprung nicht zurückverfolgen können.

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