Venezuela Urlaub

Urlaub in Venezuela

Erleben Sie die landschaftliche Vielfalt dieses südamerikanischen Landes vom Orinoco-Delta bis zu den Inseln der Karibikküste bei einem Urlaub in Venezuela! Wo in Venezuela kann ich meinen Urlaub sorgenfrei verbringen? In Venezuela gibt es eines der vielfältigsten Länder der Welt. Lernen Sie die Highlights von Canaima, Orinoco Delta, Los Roques, Llanos und Merida auf einer Venezuela-Reise kennen. Billiger Urlaub in Venezuela.

Venezuela: Urlaub im Armutshaus?

Venezolanische Republik ist ein reichhaltiges Volk. Venezuela ist gut 2,5 mal so groß wie Deutschland in der südlichen Karibik. 245 km². Nirgendwo sonst in Südamerika ist die Landschaft so vielfältig: Die schneebedeckten Berge im Südwesten sind knapp 5000 Meter entfernt. In der Nähe von Coro finden Sie die Landschaft der Wüste sowie die Palmstrände von Margarita und anderen karibischen Inseln.

Aber auch im Südosten des Hochlandes von Guyana mit seinen beeindruckenden Tischbergen ist alles in Venezuela zu finden, was den zivilisierten Germanen mangelt. Aber statt die Tropensonne zu geniessen, protestieren die rund 31 Mio. Venezolaner gegen die Untauglichkeit ihrer Regierungen. Venezuela ist bankrott, hat mit über 800% die größte Teuerung der Welt, die Rating-Agenturen verleihen Venezuela einen miserablen Caa3 (negativ).

Der Parlamentspräsident Nicolás Meduro wurde entlassen, aber er verlässt sich auf seinen handverlesenen Obersten Gerichtshof. Zur Einsparung von Elektrizität wurde eine 4-Tage-Woche eingerichtet, der Luftverkehr wurde weitestgehend gestoppt, Sprit ist im reichsten Erdölland knapp.

Der Minimallohn wurde im Jänner auf 12 USD pro Monat erhöht, aber mehrere zehntausend Venezolanerinnen und Venezolaner fahren nach Kolumbien, um sich mit dem Notwendigen zu versorgen. 2. Noch vor vier Jahren hat Nicolás Maduro die Wahlen mit 50,78% nach dem Tode der Koryphäe Hugo Chávez gewonnen. Seine Problematik: Seit 2014 ist der Erdölpreis aufgrund der weltweiten Überförderung auf 1/3 gesunken.

Weil 96% der Einnahmen Venezuelas im Jahr 2014 aus dem Erdölgeschäft stammen, erklärte Maduro 2016 einen "wirtschaftlichen Notstand". Der ganze soziale Fortschritt, für den sein Amtsvorgänger Chávez einmal zelebriert worden war, konnte sein Stellvertreter Maduro nicht mehr auszahlen. Maduro' eigene Misswirtschaft, mangelnde Investition und selbstherrliche Behandlung der kritischen Punkte führten zum Zusammenbruch der staatseigenen Ölgesellschaft Petróleos de Venezuela.

Nikolás Maduro unterdrückte heftig den Protest und machte fremde Verschwörung für die Katastrophe in seinem Heimatland verantwortlich. ý empfiehlt von nicht dringlichen Fahrten nach Venezuela. In Venezuela hat der Fremdenverkehr aufgrund des Erdöls nie die Hauptrolle gespielt, wie in den angrenzenden Anrainerstaaten. Dennoch hat das Lande eine Tourismusindustrie, die sich hauptsächlich auf die karibische Küste mit dem Mittelpunkt der Insel Margarita und isolierte Ausflüge ins Tropenhinterland konzentrier.

Interessanterweise haben trotz der desolaten Situation in Venezuela mehrere Reiseveranstalter in diesem Lande ihre Programme noch nicht eingestellt. Weil die Beschwerden im Lande einen langfristigen Strukturcharakter haben. Andererseits können Urlauber schnell das nötige Kapital ins Ausland einbringen. Dennoch gibt es in Venezuela keinen Buergerkrieg, die Demonstrationen sind vorhersehbar gegen die Bundesregierung gerichtet, die Strassenkriminalitaet ist in erster Linie Selbsthilfe.

Obwohl dies für eine angegriffene Person nicht sehr beruhigend ist, gibt es immer noch Menschen, die all diese Gefahren und Unannehmlichkeiten für einen Besuch in Venezuela auf sich laden. In Umbruchzeiten sind Begegnungen und Erlebnisse um so mehr wichtig, damit die Fahrt nicht zur Katastrophe, sondern zum Erlebnis in der gesellschaftlichen Realität wird.

In Venezuela wird sich die Lage durch wenige Urlauber nicht ändern. Vielleicht aber auch der Blick auf ein reichhaltiges Südamerika, das seit beinahe 20 Jahren nicht mehr genug hat, um es in ein fröhliches, gerechteres Leben zu versetzen. Diejenigen, die Südamerika mit geöffneten Armen bereisen, werden diesen Verteilungskampf in jedem einzelnen Staat vorfinden.

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