Uhrzeiten der Welt

Zeiten der Welt

Die gleiche Zeit gilt für alle, aber für alle Zeitzonen gelten unterschiedliche Zeiten. Wir haben nicht überall auf der Welt die gleiche Zeit. Länder und Kontinente sind in Zeitzonen unterteilt. Es gibt verschiedene Zeiten rund um den Globus zur gleichen Zeit. Wir verbinden auch Licht und Dunkelheit mit der Zeit.

Zeitänderung

Am Sonntagabend, dem Tag des Sonntags, wird die Uhr wieder auf die Zeitumstellung - also um 2:00 bis 3:00 Uhr - umgeschaltet. Schon seit Jahren wird zumindest zwei Mal im Jahr darüber diskutiert, ob es besser wäre, die Zeit für die Umstellung auf das Tageslicht auszusetzen. Das Europaparlament hat die EU-Kommission im Januar 2018 aufgefordert, die Vor- und Nachteile von Zeitverschiebungen eingehend zu untersuchen und ggf. die Ferienzeit aufzulösen.

In einer Repräsentativstudie des Forsa-Instituts haben sich 73% aller Befragten gegen einen Uhrenwechsel im Frühling und Sommer ausgesprochen. Danach hatten 27% aller Betroffenen nach dem Übergang zwischen Winter- und Sommersitz gesundheitliche Beschwerden. Ungeachtet der Sommer- und Winterzeiten gibt es in einigen Staaten immer mehrere Zeiten, die zu Unannehmlichkeiten vor allem auf der Reise beitragen können.

In den USA gibt es zum Beispiel sieben und in Russland elf Mal sieben Mal die Zeitzone. In Australien gibt es drei verschiedene Zeiten, aber fünf im Sommer. Doch damit nicht genug: Einige Länder haben gar Zeiten eingerichtet, die sich um 30 oder gar 15 Min. von der Nachbarzone abheben.

Wenn der Planet gleichmässig in Stunden aufgeteilt wäre, würde es 24 verschiedene Zeiten geben. In der Tat gibt es jedoch 39 zeitliche Zonen, die in einigen Gebieten wie ein Patchwork-Teppich wirken, an den Kanten ausfasern und manchmal nicht nur in Nord-Süd-Richtung, sondern entlang nationaler Grenzen ablaufen. Auf jeden Fall sind die beiden Forscher davon Ã?berzeugt, dass die Menschen rasch das Nachlesen der Armbanduhren erlernen werden.

Die Zeitzone:: Wieso gibt es einen Zeitunterschied von Osten nach Westen?

Die Weltkugel ist in 24 verschiedene Zeiten untergliedert. Weshalb rund um den Erdball verschiedene Zeiten gleichzeitig gültig sind und worum es bei der Weltzeit geht, finden Sie hier. Durch die Rotation der Erdkugel sind die geographischen Ausdehnungen der Erdkugel in verschiedenen Winkel zur Sonneneinstrahlung. Vor der Einteilung der Welt in verschiedene Zeiten hatte fast jeder Platz seine eigene Lokalzeit, die auf der Grundlage der Sonneneinstrahlung und mit Hilfe der Uhr errechnet wurde.

Es konnte also vorkommen, dass es gleichzeitig 12:25 Uhr in Köln war, während es in Berlin nur 12 Uhr war, wie das Internetportal "zeitzonen. de" meldet. Jahrhundert wurden die Zeiten im Laufe der Bahn eingeführt: Bei der Fahrplanerstellung stießen die Eisenbahnunternehmen aufgrund der Ortszeit auf immense Probleme, weshalb der Wunsch nach einer einheitlichen Zeit zunahm.

Auf diese Weise schlug der Kanadier Sandford Fleming 1879 zum ersten Mal ein weltumspannendes System von Zeiten vor, das bis heute die Basis für das Zeitsystem auf der Welt ist. Beim Design der Zeiten stand drei Zielsetzungen im Vordergrund: Zum einen sollten die Zeiten in den Zeiten dem Verlauf der Sonneneinstrahlung entsprechen.

Zum Dritten sollten die kulturellen und administrativen Einrichtungen bei der Planung der Zeiten beachtet werden, damit möglichst die gleiche Zeit innerhalb eines Staates genutzt werden kann. Laut dem Antrag von Sandford Fleming wurde die Welt auf der International Meridian Conference in Washington 1884 in 24 verschiedene Zeiten untergliedert. Jede der beiden Längengrade umfasst seitdem 15 Längengrade mit einer Zeitdifferenz von einer vollen Stunden zuzüglich der angrenzenden Ost- und einer vollen Stundenabweichung.

Jedem Staat sind eine oder mehrere Zeiten zugewiesen, je nach geographischer Reichweite von Osten nach Westen. Zu den Ländern mit mehreren zeitlichen Zonen gehören die USA, Russland, Kanada, Brasilien und Australien. In anderen Ländern wie Indien, Nepal oder Iran gibt es bestimmte Zeiten, deren Unterschied zu den anderen Zeiten keine ganze Zeitzone ist.

Der Grund für die Auswahl verschiedener Zeiten ist in der Regel die geografische Position des jeweiligen Staates zwischen zwei zeitlichen Zonen. Der Nullmeridian, der durch London, New York City und New York verläuft und als Meßpunkt für die weltweite Zeit dient, ist Ausgangsbasis für die Zeitzonenberechnung.

Der Universalzeitmaßstab reflektiert die Erddrehung der Erde und ist das am weitesten verbreitete System in der Geowissenschaft.

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