Tschechische Landkarte

Karte Tschechien

Starwood Preferred Guest Hotel Karte der Tschechischen Republik. Über die Karte der Tschechischen Republik. Landkarte von Cheb, Tschechische Republik Googlekarte. Stadtplan von Cheb, Straße, Satellitenkarte Touristenkarte Tschechische Republik Von Google Maps. Elektronisches Mautsystem in der Tschechischen Republik.

Tschechoslowakei und ihre Aufteilung vor 10 Jahren

Jahrzehntelang war das Schlagwort ein Begriff: Tschechoslowakei. Zehn Jahre nach seinem 75. Lebensjahr ist dieser Bundesstaat von der Landkarte verschwunden. Sie wurde durch die Tschechische Revolution und die Slowakei ersetzt. Zehn Jahre später haben wir uns an die beiden Länder in Mitteleuropa gewöhnen können, aber im Frühsommer 1992 löste die Idee, dass Tschechien und die Slowakei ihre eigenen Pfade gehen können, viel Aufhebens, heftige Debatten und Aufregung aus.

Doch warum wollten Tschechien und Slowakei nicht mehr in einem Land wohnen? Nachfolgend werden Sie mehr über die tschechische und slowakische Bevölkerung und ihre nicht immer einheitliche Vergangenheit erlernen. In der Vergangenheit verbrachten Tschechien und die Slowakei nur eine verhältnismäßig geringe Zeit in ihrem eigenen gemeinsamen Land, genauer gesagt 68 Jahre.

Im Osten hingegen war die Slowakei seit Anfang des elften Jahrhunderts Teil des Königreichs Ungarn. Die Slowakei war heute als Hochungarn bekannt, die jetzige Slowakei-Stadt Bratislava war für einige Zeit gar ungarisch. Jahrhunderts waren Tschechien und die Slowakei dem habsburgischen Kaiser unterstellt, aber die Tschechinnen waren im Österreichischen Teil des Imperiums viel besser dran als die Slowakei auf Ungarisch.

Jahrhunderts erlebte, wurden die Slowakei und alle slowakischen Bürgerinnen und Bürger bedrängt und verbannt. Mit Ausbruch des Ersten Weltkrieges 1914 begann ein Teil der tschechischen Bevölkerung für die Gründung eines eigenen eigenständigen Staaten. Im Jahre 1915 wurde in Kleveland, USA, ein Vertrag unterschrieben, in dem die Gründung eines künftigen tschechoslowakischen Bundesstaates zum gemeinsamen Anliegen erklärt wurde.

Die Tschechoslowakei und die Slowakei wurden in Prag zur Selbständigkeit erklärt. Lediglich die Slowakei wusste noch nichts von ihrem Schicksal. An diesem Tag beendeten die tschechischen Staatsbürger ihre fast 400-jährige Mitgliedschaft im habsburgischen Reich. Der neue tschechoslowakische Bundesstaat hatte von Beginn an Schwierigkeiten mit den verschiedenen Verhältnissen der beiden Volksgruppen.

In der Slowakei herrschten wesentlich schwierigere Ausgangsbedingungen als in Tschechien. Die Gründung eines eigenen Staats war für die tschechischen Bürger das Ende eines über Jahrzehnte andauernden Verfahrens, aber die Slowakei stand erst am Anfang dieses Vorgangs. So ist es kein Zufall, dass Tschechien mit dem notwendigen Know-how in die Slowakei kam, um dort das Schulsystem und die Schulverwaltung aufzubauen.

Die tschechische Entwicklungshilfe wurde jedoch von vielen Menschen als Ausdruck der Herrschaft und Übermacht der Menschen gesehen. Zu Beginn der 1920er Jahre hatte die Tschechoslowakei fast 14 Mio. Einwohnerschaft. Etwa 7 Mio. waren tschechische, 2 Mio. slowakische und über 3 Mio. in Deutschland. Die 1920 verabschiedete Satzung spricht von einer Tschechoslowakei und einer Tschechoslowakei - beide Begriffe, die dafür gesorgt haben, dass sich die Slowakei als Volk versteht, aber die zahlenmäßig stärksten Menschen als einheimische Minderheiten betrachtet werden können.

In der neuen Bundesrepublik waren Tschechien und Slowakei zwar gleichberechtigt, aber die Tschechinnen und Schweden beherrschten zweifellos alle Bereiche. Auch in der Slowakei nahm die Unbefriedigung über die angebliche und echte tschechische Überheblichkeit und Vormacht zu. Der Bedarf an Eigenständigkeit stieg, vor allem nach der wirtschaftlichen Krise Ende der 1920er Jahre, die die Slowakei mehr betraf als den tsch.

Im Jahre 1938 wurde die Autonomieforderung der slovakischen Staatsbürger erfüllt - aber die Verhältnisse waren alles andere als günstig: Am 13. Mai 1939, einen Tag vor der Gründung des Protektorates Böhmen und Mähren, wurde der slowakische Zustand gegründet - unter Hitlers Zwang und in völliger Abhängigkeit vom Dritten Reich, aber für viele slowakische Bürger ging ein großer Wunsch in Erfüllung: zum ersten Mal in der Vergangenheit gab es einen slovakischen Staats.

Nach dem Krieg war die Tschechoslowakei wieder entstanden, die Grenze hatte sich gewandelt, die Karpatenruthenie gefehlt und auch die Einwohnerzahl hatte sich verändert: 3 Mio. vertriebene Germanen und mehrere 1000 Ungarn, die auch aus dem Lande auswanderten. Die Hoffnungen auf Selbständigkeit der Slowakei sind mit ihrem zentralistischen Ansatz verschwunden.

Die Tschechoslowakei wurde am ersten Januar 1969 zur CSSR, die CSR zur CSSR. Eine föderale und parlamentarische Versammlung sowie ein slovakisches und ein tschechisches mit den entsprechenden Regierungsstellen wurden eingerichtet. Die Samtrevolution von 1989 bot Gelegenheit zu einer offenen Diskussion über die künftige Verfassungsordnung der Tschechoslowakei.

Wieder einmal verlangten die Slowaken nach nationaler Selbstbestimmung. Monate lang stritten sie über den neuen Ländernamen, bis sie sich auf die Tschechische und Slovakische Bundesrepublik einigten. Die ODS (Demokratische Bürgerpartei) von Vaclav Klaus gewann im böhmischen Teil des Landes, in der Slowakei die HZDS (Bewegung für eine Demokratie in der Slowakei) von Vladimir Meciar. Dies stellte die Weichen: Eine parteiübergreifende Führung der beiden Seiten, die die Bundestagsmehrheit bildete, kam angesichts der Meinungsverschiedenheiten nicht in Betracht.

Nur 10 Tage nach der Wahl hatten die Repräsentanten der beiden siegreichen Parteien entschieden, ihre besten Leute nicht in die neue Bundesregierung zu entsenden, die ohnehin nur eine kurze Regierungszeit sein würde. Václav Klaus wurde der tschechische Premierminister, Vladimir Meciar der slowakische Premierminister. Es war offensichtlich, dass die letzte Stunde der Tschechoslowakei vorbei war.

Václav Havel, der als einziger Anwärter auf das Präsidentenamt der Tschechoslowakei fungierte, wurde im Juni 1992 nicht von den beiden Parlamentskammern ausgewählt - ihm fehlte die Stimme der slovakischen MdB. Das slowakische Nationalparlament proklamierte zwei Wochen nach diesen fehlgeschlagenen Präsidentschaftswahlen offiziell die Herrschaft des Staates. Pünktlich wurde reagiert: Der noch im Amt befindliche tschechische Staatspräsident Vaclav Havel trat zurück.

Zwei Tage nach Havels Ausscheiden haben die tschechische ODS und die slovakische HZDS ein Übereinkommen über die Aufteilung des Staates verabschiedet, im September ein Harmonogramm der Aufteilung, im September 1992 hat die tschechische Landesregierung das drohende Ende der Tschechoslowakei bestätigt und Ende Oktober 1992 das Bundesparlament das dazugehörige Recht verabschiedet, einen weiteren Tag später wurde es aufgelöst.

Slowakenflagge Am Anfang des Jahres 1993 wurden zwei neue Länder geschaffen: die Tschechische Revolution und die Slowakei. Vaclav Klaus hat in seiner ersten Rede als erster Premierminister der neuen Tschechei davor gewarnt, die zu meisternden Aufgabenstellungen zu unterbewerten. In 74 Jahren ging das Versuch eines Gemeinschaftsstaates von Tschechien und der Slowakei zu Ende.

Allerdings haben Tschechien und die Slowakei eines geschafft: eine friedvolle Scheidung ohne jegliche Anwendung von Gewalt.

Mehr zum Thema