Tourismus Zentralschweiz

Zentralschweiz Tourismus

Der Tourismus in der Zentralschweiz soll digitalisiert werden. Ein App für Touristen könnte helfen. Sanfter Tourismus und Nachhaltigkeit kennzeichnen das Ausflugsziel Turren. So vielfältig wie schön ist die Zentralschweiz. Geschichte des Zentralschweizer Tourismus an ausgewählten Stationen des Waldstätterwegs.

TOURISMUS: Neue Tourismusfilme über die Zentralschweiz

Am Gastfestival drehte der Lucerne-Filmer Christian Macek einen Dokumentationsfilm über die zentralschweizerische Tourismusbranche. In zehn kurzen Porträts erzählen sie aufregende Erzählungen von Menschen, die jeden Tag vom und mit dem Tourismus auskommen. Mit ihren Erzählungen und Erzählungen wollen sie unterhaltsam sein, aber auch auf die herausragende Stellung der Industrie in der Zentralschweiz aufmerksam machen.

Die Finanzierung des Films erfolgte zum einen durch Wirtschaftsförderer, zum anderen sammelte Macek über eine Spendenaktion. Souvenirhändler: Kein anderer ist besser als Robert Casagrande, Miteigentümer des gleichen Souvenirladens, für den Tourismus zu haben. Lernen Sie in diesem Video, welches das meist gekaufte Andenken ist und warum er eine gute Belüftung in seinem Laden hat.

Die Moderatorin: Robert Schuler ist eine leidenschaftliche Moderatorin. Hier erfährst du, ob er sich diesen Wunsch erfüllt hat. Der Juwelier: Wusstest du, dass in der Zentralschweiz exklusive Schmuckstücke für die ganze Schweiz produziert werden? Falls nicht, sollten Sie sich auf jeden Fall den Streifen über Gübelin ansehen. Weniger grell, aber trotzdem sehr verständnisvoll erklärt Patrik König, warum er es für Zeit hielt, einen Schokoladenladen zu errichten.

Die Gastronomin: Die schöne Schwanau muss Gastgeber Robert Zwyer mit Fischern und Gespenstern aufteilen. Hier erfährst du, warum er gern die Kapellenglocke läuten lässt und was das ist. Die Kapitänin: Hier können Sie herausfinden, was vor der Anlegestelle des Dampfschiffes in der Station Steg in Bern geschieht und ob wir bald eine Dame als erste Schiffskapitänin auf dem Vierwaldstätter See haben werden.

Das Luxustourismusproblem in Luzern

Die Touristenhochburg ist eine Touristenhochburg - aber die Stimmung gegenüber Gästen aus dem Asienraum nimmt zu. Lucerne Tourismus steht ebenfalls unter Beschuss. Am vergangenen Sonntagabend wurde unser Gastkolumnist Kurt Zurfluh von Touristinnen und Touristinnen angeregt, "die wie Hörnerinnen und Hörner über das Luzerner Land ziehen, die Pralinen in Cafés lecken, auf der Kapellenbrücke spucken und die Toilette auf den Vierwaldstätterseeschiffen verstopfen", gab es aus der ganzen Zentralschweiz einen Hagel von Feedback.

Zurfluh' Aussage in seinem Bericht lautete: "Ehre die Einheimischen", sein Ratschlag war einfach - und provokativ: "Stoppt endlich, die asiatischen Urlauber in Massen von Autos in die City zu bringen, wo außer den Uhrengeschäften kaum jemand sie wirklich genießt - und verlässt sich immer mehr auf Qualitäts-Tourismus. Für diejenigen, die ihren längeren, stilvolleren und zivilisierteren Urlaub genießen - vielleicht sind sie auch darauf vorbereitet, "für über 30 Francs in einem Lokal zu speisen und nicht schon nach einem Tag wieder nach Mailand zu fahren".

Die Zurfluh richtet sich natürlich auch an die Akteure des Tourismus in der Stadt. Sind Sie berechtigt - oder wissen Sie Ihre Besucher in der touristisch verwöhnten Region Vierwaldstättersee nicht mehr zu würdigen? Haben wir schon einmal verlernt, dass Urlauber aus entfernten Staaten mit einem anderen Kulturhintergrund (und damit anderem Verhalten) nach Luzern kommen?

FÃ?r Touristikdirektor Marcel Pren ist klar: Zurfluh Ã?bertreibt. "Darauf antwortete er, dass Lucerne Tourismus bereits eine Premium-Qualitätsstrategie entwickelt habe. Vielmehr hat Lucerne Tourismus im Zuge der "Strategischen Orientierung 2020" bereits eine Premium-Qualitätsstrategie entwickelt, die jetzt und in den nächsten Jahren realisiert wird. Es werden die Eckpfeiler und Entwicklungschancen für die Entwicklung und Pflege des lokalen Tourismus, zum Beispiel in Bezug auf Service, Ausstattung und Interaktion, aufgezeigt.

Erhöhung der durchschnittlichen Verweildauer der Besucher. Die neusten Daten von Lucerne Tourismus anzeigen: Rund 182'000 Übernachtungen generierten die Asiaten von Jänner bis Ende Juli dieses Jahr. "Die Übernachtungsquote der Asiaten hat in den letzten Jahren zugenommen, war aber moderat", sagt Marcel Perren. Im Vergleich zu anderen Großstädten ist auch dies ein absoluter Standard.

Für ihn ist es ein Fehler, allen Asiatinnen das Bein zu brechen. Die überwiegende Mehrheit der Reisenden kommt jedoch mit großer Freude und Anständigkeit. "Er kann nicht beweisen, dass es sich bei den Amerikanern um geizige Urlauber handelt, die wenig für die Arbeit in der Innenstadt aufwenden. Aber nicht nur die Luzerner sind bei Reisenden aus Asien immer beliebter - die selbe Lage ist auch in anderen Orten bekannt, die mit denen Luzerns zu vergleichen sind.

Der Gastmix ist hier vergleichbar mit dem Luzerner. Aber auch hier sind die Asiaten Teil des Stadtbildes. Doch in Österreichs viertgrößter Metropole sind die Asiaten entspannt. Anders als in der Region Luzern, wo Autotouristen oft zumindest übernachten, erleben wir in Salzburg aufgrund der florierenden Donaukreuzfahrten einen wahren Aufschwung.

"Morgens kommen sie in die City, den ganzen Tag ist viel los - abends sind sie wieder weg", sagt Susanne Zauner vom Tourismusverband Salzburg. Der Mehrwert dieser Kurzaufenthalte für die lokale Gastro- und Hotelbranche ist in der Regel gering.

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