Sudan Urlaub

Feiertage im Sudan

Im Sudan erwartet Sie eine magische Mischung aus Geschichte, Tradition und Moderne. Sudan ist ein unterschätztes Reiseziel. An eine Urlaubsreise nach Afrika denkt man wahrscheinlich nicht sofort an den Sudan. Sudan Reisetipps: Wenn Sie in den Sudan reisen möchten, können Sie unsere Urlaubstipps für den Sudan vorab lesen. Flagge Sudan Sudan (Republik Sudan).

Sudan: Reise- und Sicherheitsinformationen - Bundesaußenministerium

Im ganzen Land, einschließlich der Provinzhauptstadt Khartum, herrscht ein akuter Brennstoffmangel. Um diese Massnahme zu unterstützen, wird in einigen Teilen des Landes (derzeit Kassala und Nord-Kordofan) wiederholt ein begrenzter Notstand ausgelobt. Im Sudan kommt es aufgrund der politischen und wirtschaftlichen Situation immer wieder zu Spontanaktionen und Aufständen.

Die Terrorgefahr im ganzen Sudan nimmt weiter zu, auch wenn die jüngsten Angriffe vor einigen Jahren stattgefunden haben. Im Sudan wurden in den vergangenen Jahren in mehreren Teilen des Landes, die Angriffe planten, isolierte Zelllinien entdeckt. Eine Reise in die Grenzregionen zu Libyen, Ägypten und dem Tschad wird stark unterlassen. Eine Reise in das Grenzland zu Äthiopien in den Staaten Gdaref und Senar, einschließlich des Dinder-Nationalparks, wird nicht empfohlen.

Gewaltsame Konflikte und Banditentum in der westsudanesischen Provinz Dafur bedrohen das Leben. Das Risiko einer Entführung ist sehr hoch. Daher wird von einer Reise in alle fünf Darfur-Subregionen (Zentral-Darfur, Ost-Darfur, Nord-Darfur, West-Darfur und Süd-Darfur) stark abgehalten. In jedem Falle bedarf die Reise nach Dafur der Zustimmung der südsudanesischen Behörden.

Entwicklungshelfer sollten eine intensive Koordination mit den Vereinten Nationen und Sudanesen, auf offiziellen oder publizistischen Ausflügen mit der Bundesbotschaft in Khartum und der UNAMID-Friedensmission sowie mit dem UN-Sicherheitsdienst UNDSS anstreben. Eine Reise in die Gebiete von Süd-Kordofan und dem Blauen Nil wird aufgrund von militärischen Kämpfen stark abgeschreckt. Im Stadtgebiet Abyei und der gleichnamigen Region zwischen Nord- und Südsudan (Grenze zwischen Sudan und Südsudan umstritten) kann sich die aktuelle Lage je nach örtlichen und landschaftlichen Gegebenheiten sehr rasch umkehren.

Aber auch in den ländlich geprägten Gebieten Südkordofans und des Blauen Nils (vor allem in den Nuba-Bergen) kommt es immer wieder zu Kämpfen zwischen Armeen und Aufständischen sowie zu Bombardierungen durch die sudanesische Streitmacht. Eine Reise in den Nordsudan zu den Schneepyramiden von Meroe und Karima ist problemlos möglich. Eine Landreise nach Ägypten ist wieder möglich, allerdings nur über einen einzelnen Grenzübertritt, s. Grenzübertritte.

Dort ist die Sicherheitssituation aufgrund der umfassenden militärischen und polizeilichen Präsenz Ägyptens und des Sudans derzeit unter Kontrolle. 2. Die Hala'ib-Dreieck, umstritten zwischen Sudan und Ägypten, sollte vermieden werden. Die Anreise sollte im Voraus genau vorbereitet und mit den örtlichen Stellen abgesprochen werden. Ausserhalb der Staedte, vor allem in abgelegenen Gegenden ausserhalb der Verbindungsstrassen entlang des Nil, sind Bandenkriminalitaet, bewaffnete Ueberfaelle und Entfuehrungen zu erwarten.

Für deutsche Staatsangehörige wird die Aufnahme in die Krisenpräventionsliste für einen schnellen Kontakt in Notfällen dringend angeraten. Für alle Fahrten außerhalb von Khartum - auch zu den archäologisch bedeutsamen Sehenswürdigkeiten in Karima oder Meroe - brauchen ausländische Besucher eine Reiseerlaubnis des Ministeriums für Tourismus des Sudan (Reisegenehmigung), die sie am besten mit Unterstützung von Hotel- und Tourismusagenturen erhalten können.

Im Sudan ist die vorhandene Verkehrsinfrastruktur in vielerlei Hinsicht ungenügend. Deshalb ist eine genaue Reiseplanung sehr unerlässlich. Beispielsweise sind Fahrten außerhalb des Ballungsraumes der Landeshauptstadt Khartum wegen fehlender Verkehrsinfrastruktur und Sicherheitsrisiken oft nur bedingt möglich und sollten nur in der Gruppe mit mehreren Geländewagen durchgeführt werden. Ein defensiver Fahrstil wird empfohlen.

Im Grenzgebiet zu Ägypten ist nur der Grenzuebergang Assuan/Wadi Halfa offen. Die Reisenden in islamischen Gegenden des Sudan sollten sich an die Regeln des Verhaltens anlehnen. Dies betrifft vor allem das strenge Verbot von Alkohol. Es wird eine breite Bekleidung für Arm und Bein vorgeschlagen, die auch vor Mücken schützen soll. Die Aufnahme von militärischen Anlagen, Uniformen und Gegenständen von strategischer Bedeutung aus der Perspektive der Regierung des Sudan (Ministerien, Militär- und Polizeieinrichtungen und andere staatliche Anlagen aller Arten, Bahnhöfe, Flughäfen, sogar Friedhöfe) ist auch bei Vorliegen einer Fotogenehmigung untersagt und kann mit schweren Sanktionen ahnden.

Der Flugverkehr innerhalb des Sudan wird von verschiedenen sudanesischen Fluggesellschaften angeboten. Die nationale Währung ist das Sudanese Pound (SDG). Im Sudan können weder Kredit- noch Auslandsbankkarten benutzt werden. Für Bundesbürger ist die Eintragung mit folgendem Dokument möglich: Notizen: Um in den Sudan einzureisen, ist ein Visa erforderlich, das in Deutschland bei der Sudanesischen Auslandsvertretung in Berlin zu beantragen ist.

Die Einreise in den Sudan kann sich auf die späte Einreise in die Vereinigten Staaten ausweiten. Für weitere Information siehe die Sicherheits- und Reisehinweise für die USA. Sie können die Zollvorschriften für Deutschland auf der Website der Zollbehörden und per Applikation "Zoll und Reise" oder per Telefon einsehen. Im Sudan gelten die Gesetze der Sharia.

Import, Produktion, Verkauf, Verkehr, Konsum, Drogenbesitz und -kauf sowie alkoholische Getränke und zu aufschlussreiche Bekleidung, wie sehr enge Hose, Bikini-Tops, können vor allem für die Frau mit hoher Strafe (Freiheitsstrafe, Geldstrafe, im Prinzip auch Auspeitschung) nach sudanesischem Strafrecht und Recht der öffentlichen Ordnung bestraft werden. Das Gleiche trifft auf die Bereiche Hurerei, Ehelosigkeit und Schwule zu.

Dabei werden Mobiltelefone und Notebooks, die sichergestellt werden können, bei der Einfuhr in den Sudan unrechtmäßig kontrolliert. Die Aufnahme von militärischen Anlagen, Uniformen und Gegenständen von strategischer Bedeutung aus der Perspektive der Regierung des Sudan (Ministerien, Militär- und Polizeieinrichtungen und andere staatliche Anlagen aller Arten, Bahnhöfe, Flughäfen, sogar Friedhöfe) ist auch bei Vorliegen einer Fotogenehmigung untersagt und kann mit schweren Sanktionen ahnden.

Für die direkte Einfuhr aus Deutschland gibt es keine Impfpflicht. Südsudan (südlich des fünfzehnten Breitengrades) wird als Gelbfieberregion betrachtet, eine Gelbfieber-Impfung wird auch hier aus gesundheitlichen Gesichtspunkten angeraten. Reiseschutzimpfungen gegen Polio, Gelbfieber (siehe oben) und Hepatitis A werden ebenso wie bei längerem Aufenthalt oder spezieller Belastung gegen Hepatitis B, Typhus, Hepatitis B, Typhus, Hepatitis C und Meningokokokken (ACWY) angeraten.

Selten kommt es zu schwerwiegenden Folgen bis hin zum möglichen Tod, vor allem bei Kinder der lokalen Bevölkerung. Weil es zur Zeit keine Impfungen, Chemoprophylaxe oder gezielte Therapien gegen Dengue gibt, ist die konsequente Umsetzung von persönlichen Massnahmen zur Vorbeugung von Insektenstichen (siehe unten) die einzig stelle.

Im Süden des Landes (Süd-Kordofan, Niltal) besteht das ganze Jahr über ein erhöhtes Risiko für die Erkrankung. Khartoum und Port Sudan gilt als frei von Seuchen. Die unbehandelte, vor allem die bedrohliche Tropenkrankheit ist für nicht-immune Europäer oft fatal. Eine Chemoprophylaxe (Einnahme von Tabletten) wird daher je nach Verkehrsprofil neben der immer erforderlichen Expositions-Prophylaxe unbedingt angeraten. Wegen der Gefahr einer Mückeninfektion wird allen Passagieren eine leichte Bekleidung über dem Körper angeraten (lange Hose, lange Hemden); HIV/AIDS ist im Land ein großes Thema, wenn auch noch nicht in der gleichen Größenordnung wie in den Anrainerstaaten.

Sexueller Kontakt, Drogenkonsum (unreine Injektionsspritzen oder Kanülen) und Transfusionen sind immer mit einem hohen Sicherheitsrisiko verbunden. Kondom gebrauch wird immer geraten, besonders für gelegentliche Bekannte. Beides ist im Sudan heimisch. Für das Essen: selbst gekocht oder geschält. Schlaflosigkeit (Afrikanische Trypanosomiasis)Schlaflosigkeitsinfektionen treten in den Südteilen des Sudan auf. Das Infektionsrisiko mit dem Wurm der Schnecke (Schistosomiasis) ist in allen Gewässern (Flüsse und Seen) flächendeckend vorhanden.

Die Krankheit ist im Sudan heimisch. Aber auch diese sollten nicht berührt oder irritiert werden, sonst auch hier: die Tiere: Vor allem in ländlich geprägten Gebieten ist die ärztliche Betreuung oft fachlich, medizinisch und/oder gesundheitlich bedenklich. Ausreichende, global gültige Krankenversicherung und eine verlässliche Reiserücktransportversicherung werden daher ausdrücklich angeraten. Bevor Sie durch eine Tropenklinik/einen Tropenarzt reisen, sollten Sie sich individuell informieren und Ihren Schutz vor Impfungen einstellen, auch wenn Sie bereits Erfahrungen aus anderen Zonen haben. (siehe z.B.: http://www.dtg. oder http://www.frm-web.de/).

Es ersetzt nicht die Beratung durch einen Arzt; maßgeschneidert für die Direkteinreise aus Deutschland in ein anderes Land, insbesondere für längere Aufenthalte vor Ort. in Deutschland. Bei kürzeren Fahrten, Ein- und Ausreisen aus Drittstaaten und in andere Landesteile kann es zu abweichenden Bedingungen kommen, je nach den jeweiligen Umständen des Teilnehmers.

Weltweit sind Terroranschläge und Geiselnahmen nach wie vor bedrohlich. Vor allem die terroristischen Organisationen "Al-Qaida" und "Islamischer Staat" (IS) bedrohen seit Sept. 2014 Angriffe auf diverse Staaten und deren Bürger. Hierzu zählen namhafte Denkmäler, Regierungs- und Verwaltungsbauten, Verkehrswege (insbesondere Flugzeug, Bahn, Schiff, Bus), Wirtschafts- und Fremdenverkehrszentren, Hotelanlagen, Märkte, kirchliche Treffpunkte und allgemein große Veranstaltungen.

Ein besonderes Risiko von Anschlägen bestehen in Staaten und Gebieten, in denen bereits mehrfach oder mangels wirksamer Sicherheitsmaßnahmen relativ leicht Angriffe durchgeführt werden können oder in denen die Unterstützung der einheimischen Bevölkerungen durch terroristische Aktivitäten gegeben ist. Detailliertere Angaben zur terroristischen Bedrohung sind in den landesspezifischen Reise- und Sicherheitsinformationen zu entnehmen. Das Risiko, einem Angriff zum Opfer zu fallen, ist immer noch relativ niedrig im Verhältnis zu anderen Gefahren, die mit Auslandsreisen verbunden sind, wie Unfälle, Krankheit oder gewöhnliche Straftaten.

Die Reisenden sollten sich vor und während einer Fahrt über die Bedingungen in ihrem jeweiligen Zielland genauestens unterrichten, sich in der Situation angemessen benehmen, den lokalen Behörden folgen und Verdachtsmomente (z.B. unbeaufsichtigtes Gepäck auf Flugplätzen oder Bahnstationen, Verdachtsmomente von Personen) der lokalen Polizei oder den Sicherheitskräften mitteilen. Deutsche Staatsangehörige sollten sich in die " Elefand " Krisenpräventionsliste des AA eintragen, egal in welchem Staat und für welche Aufenthaltsdauer: Erkundigen Sie sich daher bei Ihrer Auslandskrankenversicherung, ob ein ausreichender Versicherungsschutz für Ihre Auslandreise vorhanden ist, der auch die anfallenden Reisekosten für einen Notfallflug nach Deutschland deckt.

Erkundigen Sie sich vor Reiseantritt, welche Souvenirs aus Gründen des Artenschutzes nicht importiert werden dürfen.

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