Sprachen Mittelamerika

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Die Seiten in der Kategorie "Sprache (Mittelamerika)". Die Antillen - Große Antillen - Lateinamerika - Indigene amerikanische Sprachen - Spanische Sprache. Auch in Mexiko und Teilen Mittelamerikas ist der Einfluss indigener Sprachen wie Náhuatl zu beobachten. Die vierthäufigste Sprache der Welt ist Hindi und Englisch. Es wird sehr wenig Englisch gesprochen, andere Sprachen werden bevorzugt.

Zentralamerikanische Sprachen und Menschen| Sprachen und Menschen der Welt

Der Begriff bezeichnet die Sprachen und die Population des antiken Kulturraums Mesoamerika (Mittel- oder Mittelamerika), der Mexiko (außer Nordmexiko), Belize, Guatemala und Honduras umfasst, die verschiedenen Sprachengruppen zugeordnet sind, aber eine Sprachunion ausmachen. Von den mehr als 100 Sprachen, die vor der spanischen Besatzung existierten, sind heute viele ausgerottet.

Heute beträgt der Bevölkerungsanteil der indischsprachigen Bevölkerungsgruppe in Mexiko mit 5,3 Millionen (Volkszählung 1990) weniger als 10%, in Guatemala mit rund 3,3 Millionen über 40%, in Belize 9,5% und in Honduras 6,7%. Das Spanische ist als zweite Sprache weit verbreitete Sprache und ersetzt die mesoamerikanische Sprache, die nahezu nur in strukturell schwachen Exerzitien in Südmexiko und Guatemala verstärkt vorkommt.

Zentralamerika ist die einzigste Gegend Amerikas mit autochthoner Schrift (spätestens seit etwa 300 v. Chr. Maya-Schrift -' Maya-Quiché-Zoque-Sprachen). Schon bald nach der spanischen Herrschaft begann das Studium der Sprachen Mesoamerikas, wie die zahlreichen Lexika und die Grammatik bezeugen. Jahrhundert benutzten sie das lateinische Alphabet für die verschiedenen Sprachen.

Trotz aller Anstrengungen spielen die Texte in den lateinamerikanischen Sprachen heute nur noch eine untergeordnete Bedeutung in der regionalen Volkskunde. In phonologischer und morphologischer Hinsicht gibt es große Differenzen zwischen den Sprachen Mesoamerikas, so dass eine generelle Typisierung nicht möglich ist. Bei den meisten Mesoamerikanern sind die Auseinandersetzungen (Subjekt und Objekt) durch an das Verben angebundene Morphem gekennzeichnet, während die Groß- und Kleinschreibung bei Substantiven in der Regel fehlt.

Im Schriftsystem der Mesoamerikaner Hochkultur kommen in unterschiedlichen Entwicklungsstadien und -stadien sogenannte Hiroglyphen vor. Die Pracht der antiken Hochkultur ist in den zentralamerikanischen Staaten am stärksten in den zahllosen Schneepyramiden zu spüren, die als Kultbauwerke über ihre Umwelt ragen und vor allem in Mexiko die Anzeichen für mächtige herrschende Strukturen sind. Auch das Territorium des jetzigen Guatemala war vor der Spanier erobert worden und gehört zum Maya-Reich.

Auch in Belize gibt es heute noch Überreste der Maya-Siedlung Kaminaljuyú auf dem Hochland, die von der ehemaligen Größe dieses Maya-Stadtstaates zeugen. Das wichtigste Bauwerk im modernen Honduras ist die Mayastadt Copán, deren vom Dschungel überwucherte Überreste bereits 1839 aufgedeckt wurden.

"Mesoamerikaner oder mittelamerikanische Völker" ist auch nur ein Sammelbegriff für die indischen Bevölkerungen von Zentral- bis Südmexiko über Honduras bis Panama. In kultureller Hinsicht gehören alle mittelamerikanischen Bevölkerungsgruppen zur Circum-Karibik und damit zu Südamerika. Im Norden Mexikos leben dagegen die indigenen Bevölkerungsgruppen, die einen kulturellen Teil Nordamerikas bilden.

Der Großteil der Sprachen der mittelamerikanischen Bevölkerung gehört zur Sprachenfamilie Chibcha. Dabei werden die antiken Kulturkreise Mesoamerikas, die nur durch die archäologischen Fundstücke und die Zeugnisse der spanische Besatzer rekonstruierbar sind, zusammen mit einem Teil Venezuelas, Kolumbiens und Ecuadors zu einem so genannten "Zwischengebiet" zusammengefasst. Sie beschreibt die Situation zwischen den beiden Hochland-Kulturräumen "Mesoamerikanische Hochkulturen" und "Andenkulturen" in den mittleren Anden, die bereits an der Grenze zur Hochkultur lagen und deren weitere Erschließung nach dem Auftreten der Spanier und ihrer Besiedlung der ganzen Gegend abrupt unterbrochen wurde.

Jahrhunderts, zu Anfang des XVI Jahrhunderts, hatte Mittelamerika kleine Militärchefs mit einer Schichtengesellschaft, steinerner Architektur, Steinskulpturen, hoch entwickelter Keramiken und den modernsten Verfahren der Goldbearbeitung im antiken Amerika. Die starken kulturellen Beeinflussungen aus dem angrenzenden Mittelamerika vermischten sich mit denen der Andenkulturen, mit denen sie über das Meer verbunden waren.

Wie die der Karibikinseln erlitten die antiken Völker Mittelamerikas den ersten Angriff der Conquista in völliger Not und wurden schon vor der Besetzung Mexikos und Perus geplündert und zerschlagen. Zu Beginn der kolonialen Zeit führten niederländische und britische Seeräuber in der gesamten Region zu zahlreichen Überfällen auf die spanische Siedlung entlang der Atlantikküste, weshalb die spanische Bevölkerung ihre Siedlung vom Atlantik auf die Pazifikseite Mittelamerikas verlegte.

Der dichte Wald der Atlantikküste und in geringerem Umfang das bergige Landesinnere Mittelamerikas wurde zum Rückzugsort der noch lebenden indischen Population, die auf das Maß der Waldkultur sank. Jahrhundert in die Residenzen der antiken Cuvée in Panama und erreichte ihr jetziges Wohnviertel an der Atlantikküste und auf den küstennahen Küsteninseln, gefolgt von den Chocó, typischen Vertretern der süd-amerikanischen Waldkultur, von denen sich ein kleiner Teil in Panama, ein großer Teil im nordwestlichen Kolumbien niederließ.

Überreste der Altbevölkerung sind die Guayani im Westen Panamas und angrenzende Teile Costa Ricas, die sich kaum mehr von der weissen ländlichen Population abheben. An der Atlantikküste Nicaraguas sind die sogenannten Missionare (Mísquito), eine gemischte Rasse, die nicht nur ausländische indische Gruppen, sondern auch Nicht-Indianer einbindet, eine völlig neue Formation der Kolonialära. In dem von den Mexikanern zurückgedrängten Küstenhinterland lebt die friedvolle bäuerliche Population der Sumus.

In den nördlichen Gebieten treffen sich die kleinen Gruppierungen von Paja und Roma in NO-Honduras und schliesslich die Jicaque, die heute bis auf eine kleine Gruppierung in der Montana de la Flor, die Tolupan, nicht mehr im Eigentum ihrer angestammten Kulturen und Sprachen sind. Nördlichstes indisches Gebiet im jetzigen Mittelamerika ist die "Schwarze Karibik" (-' Garífuna) in der Atlantikküstenregion von Honduras und Belize.

Es sind Nachfahren der Karibik der Antilleninsel St. Vincent, die 1896 an die honduranische Grenze abgeschoben und mit entkommenen Schwarzsklaven vermischt wurden.

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