Singapur Buch

Das Singapur-Buch

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Singapore im Chokehold - Verlagshaus Matthes & Seitz Berlin

1937 Walter Blackett, Leiter eines englischen Gummiunternehmens, ist sich der etablierten Ordnung der englischen Besatzungsmacht bewusst, als er die Hundertjahrfeier des Unternehmens durchführt. Weltkrieges scheinen die Dinge im Inselland schief gelaufen zu sein: Sobald ein lokaler Schlag niedergelegt ist, flackert er an anderer Stelle wieder auf, Walter Blacketts Son ist ein Fan von Abendveranstaltungen, seine Tocher Joan tanzt mit den verkehrten Bewunderern, während sich der jugendliche Mt.

Die Kautschukbranche floriert, nicht nur wegen des Weltkrieges und der Manipulation des Marktes durch Schwarzett selbst, aber wenn die japanischen Piloten das vollkommen unzureichend vorbereitete Singapur zerbomben, kann der Schlag nicht mehr sein. Matthäus will herausfinden, worum es beim "Würgegriff von Singapur" geht, doch der Märchen von der Unbezwingbarkeit Singapurs ist bereits zerbrochen.

Gordon Farrell: Singapur im Würgegriff. Was? neuartig

Walter Blackett, Leiter eines englischen Gummiunternehmens, ist sich der etablierten Ordnung der englischen Besatzungsmacht bewusst, als er die Feiern zum hundertsten Geburtstag seines Unternehmens organisiert. Weltkrieges scheinen die Dinge im Inselland schief gelaufen zu sein: Sobald ein lokaler Schlag niedergelegt ist, flackert er an anderer Stelle wieder auf, Walter Blacketts Son ist ein Fan atiker, seine Tocher Joan vergnügt sich mit den verkehrten Bewunderern, während sich der jugendliche Mt.

Die Kautschukbranche floriert, nicht nur wegen des Weltkrieges und der Manipulation des Marktes durch Schwarzett selbst, aber wenn die japanischen Piloten das vollkommen unzureichend vorbereitete Singapur zerbomben, kann der Schlag nicht mehr sein. Waehrend Matthaeus herausfinden will, worum es beim "Würgegriff von Singapur" geht, ist der Legende nach die Unbezwingbarkeit von Singapur bereits zerbrochen.

Welch ein Meisterstück, sagt der Kritiker Wolfgang Schneider angesichts des Romans von James Gordon Farrell. Mit Manfred Allies Übersetzungen wird die Freude am Lesen dieser kolonialen und unternehmerischen Geschichte aus Singapur vervollständigt. Das Buch zeigt ihm neben "Buddenbrook Moments" mit allen möglichen humorvollen Charakteren auch die geschichtliche Richtigkeit des Kampfes um Singapur, Humor, Verstand und souveränes Autorenwissen.

Obwohl es der Schlussteil von Farbrells "Empire"-Trilogie ist, lese das Buch auch gut für sich selbst, sagt Schneider. Das scharfe Auge, der nie anklagende Klang und das große Ausmaß an (manchmal ironischer) Einfühlung, das der Schriftsteller seinen Charakteren in James Gordon Farrell's dritter Teil seiner Empire Trilogie entgegenbringt, weiß Harald Eggebrecht zu schätzen.

Die " Riesenroman " über eine englische Einzelhandelskette in Singapur zu der Zeit, als die Japans 1942 die Großstadt eroberten, über den kolonialen Eigensinn und das Unglück ihrer Hauptdarsteller eröffnet den Blick von Eggrecht auf das, worum es beim Brexiten geht, wie die kolonialen Einstellungen und Ideen noch heute funktionieren. Daß der Verfasser den kämpferischen Teil des Buchs nicht überbewertet und sich an seine Leichtheit, seine Charaktere und ihre oft unfreiwillige Komödie hält, ist eine Errungenschaft für den Buchrezension.

Tobias Sedlmaier hat mit großer Freude den Schluss von James Gordon Farells Empire Trilogie vorgelesen, die einen Einblick in die Bände über Irland und Indien gibt - aus "Singapur im Würgegriff". Doch vor allem stellt der Verfasser ein bezauberndes Bild spätkolonialer Wahnvorstellungen vor, von denen Sedlmaier nicht genug liest: Machtbewußte Politik, egoistische Militär- und Profiteurexperten überflügeln sich in ihrem "dekadenten Egoismus".

In literarischer Hinsicht ist Sedlmaier der Schriftsteller Josef Conrad gleichgestellt. Der Kritiker Frank Junghänel ist von der Kunst beeindruckt, mit der James Gordon Farrell den dritten Roman seiner "Empire-Trilogie" zwischen den beiden Pole "politische Ökonomie und Paarungsverhalten" bewegt, ohne für einen Augenblick den Witz zu verlieren. Mit einem Familienunternehmen prägte er in Singapur das Dasein britischer Kolonialherren, deren Niedergang mit der Übernahme Singapurs 1941 seinen ungebremsten Weg nahm.

Die Rezensentin preist ein ebenso lustiges wie beängstigendes Buch, nicht nur wegen seiner erstaunlichen Thematik. In Kuala Lumpur kondensiert und bekräftigt Alan Posener seine persönliche Kindheitserfahrung in James Gordon Farrells Singapur-Roman. Die Erzählung, die ihm vom Geschick des Gummi- und Alkoholhandelsunternehmens Blackett und der Firma Weber aus Singapur am Abend vor der Überwindung der Japaner im Jahre 1941 berichtet, wirkt für ihn wie eine "prousche Madeleine".

Die Kritikerin war zutiefst davon angetan, wie der englische Schriftsteller, der selbst nur kurz zu Forschungszwecken in Singapur war, in diesem letztgenannten massiven Teil der Triologie die Tropenwelt "sinnlich" erlebbar macht, ein ganzes Bündel von kuriosen Figuren in der kolonialen Landschaft gestaltet und in "absurden", dramatisch-komischen Lebensszenen in einer Multikulturgesellschaft berichtet.

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