Senegal Urlaub

Urlaub im Senegal

Afrika hautnah erleben bei einem Urlaub im Senegal. Senegal im äußersten Westen des schwarzen Kontinents ist ein beliebtes Ziel für viele Reisende nach Afrika. Senegal hat eine lange Tradition als Reiseziel, doch der Massentourismus wird hier noch immer erfolglos gesucht. Senegal ist eines der kulturell und landschaftlich vielfältigsten Länder Westafrikas. Im Senegal wird kein Urlaub vergehen, ohne mindestens einmal Thiebou-dienne gegessen zu haben.

Senegal: Reise- und Sicherheitsinformationen - Auswärtiges Amt Deutschland

Die senegalesischen Militär- und Sicherheitsdienste patrouillierten seit dem Zwischenfall zunehmend das gesamte Grenzland entlang der Strassen und in den Waldgebieten. Zwei weitere Vorfälle in der Gegend töteten je eine Menschen. Bei einem Besuch der Kasamance ist es ratsam, sich vor Ort über die gegenwärtige Situation zu erkundigen und entsprechend vorsichtig zu sein.

Der Grenzraum zu Guinea-Bissau sollte vorerst vermieden werden, s. auch Anreise auf dem Landweg. Seit Jahren gibt es in der Sahelzone eine islamische Terrorgefahr. Der Senegal hat auf die Angriffe in der Gegend mit einer Stärkung und besseren Wahrnehmung seines eigenen Sicherheitsapparates geantwortet. Der Senegal ist bisher von Terroranschlägen verschont geblieben.

In abgelegenen Grenzregionen zu Mauretanien und Mali ist es nicht empfehlenswert, die Hauptverkehrsstraßen zu verlassen. Die seit 2012 eingetretene Sicherheitsentwicklung in der Kasamance hat es ermöglicht, verstärkt in die Gegend zu fahren, aber in den abgelegenen Gegenden der Kasamance ist noch Zurückhaltung vonnöten. Im Gebiet im Süden von Ziguinchor kann mit dem illegalen Handel mit Holz zu gewaltsamen Vorfällen verbunden sein, von Waldbesuchen in dieser Gegend sollte abgesehen werden.

Obgleich die meisten Bergwerke in der Gegend beseitigt wurden, ist die Minenräumung in den Grenzregionen zu Gambia und Guinea-Bissau, vor allem in den Waldgebieten, noch nicht beendet. Mehrere Bundesbürger, die ihre senegalesischen Internetbekanntschaften aufsuchen wollten, wurden in der Regel von vermeintlichen Familienangehörigen oder Freundinnen der betroffenen Person zum Teil mehrere Tage lang festgenommen und nur gegen Bezahlung von nicht unerheblichen Geldbeträgen entlassen.

Der überwiegende Teil der muslimischen Bevölkerungsgruppe ist fundamental geduldig. Für Bundesbürger ist die Eintragung mit folgendem Dokument möglich: Notizen: Die Reiseunterlagen müssen sechs Wochen nach dem Reisedatum Gültigkeit haben. Die deutschen Staatsbürger brauchen seit Mitte 2015 kein Einreisevisum für die Bundesrepublik Senegal und einen befristeten Aufenthaltszeitraum von bis zu drei Monaten mehr.

Eine Rückfahrkarte und ein Unterkunftsnachweis müssen bei der Ankunft vorgelegt werden. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an die Senegalische Auslandsvertretung in Berlin. Die Einreisevorschriften für Inländer können sich ohne vorherige Benachrichtigung des Auswärtigen Amtes jederzeit abändern. Für höhere Beträge ist bei der Einfuhr eine Fremdwährungseinfuhranmeldung einzureichen, die bei der Ausfuhr vorgelegt werden muss.

Senegalesische Zollverwaltungen scheuen sich nicht, nicht angemeldete Fremdwährungen wegen des Verdachts des Devisenschmuggels zu konfiszieren. Weiterführende und bindende Hinweise sind auf der Website des Senegalischen Zollamtes zu erhalten. Das gilt insbesondere für die Importe von Fahrzeugen, die, wenn sie im Senegal verbleiben, mit 20 Prozent Zöllen und 20 Prozent Umsatzsteuer auf ihren aktuellen Marktwert belastet werden. Sie können die Zollvorschriften für Deutschland auf der Website der Zollverwaltung und per Applikation "Zoll und Reise" oder per Telefon einsehen.

Im Senegal gelten für Drogendelikte für die deutschen Staatsangehörigen die Bestimmungen des Landes. Homosexualität auch unter Jugendlichen wird nach dem senegalesischem Strafgesetzbuch mit Gefängnis und/oder Geldstrafen bestraft, von denen auch Fremde nicht befreit sind. Der Senegal ist laut WHO ein Gelbfiebergebiet. Prinzipiell wird allen Passagieren eine Schutzimpfung angeraten, auch wenn keine direkte Einfuhr aus Europa erforderlich ist.

Für alle Passagiere, die aus einem Gelbfieberbereich kommen, ist eine Gelbfieberimpfung erforderlich (auch wenn sie sich ausschließlich auf einem Flugplatz in einem Gelbfieberbereich aufhalten), mit Ausnahme von Kindern unter neun Jahren. Auch in den letzten Jahren wurden in den Gebieten Dakar, Thies, Touba und Thadiaye einzelne Fälle von gelbem Fieber festgestellt, jüngst im Juli 2011. Das AA rät nach wie vor, die Standard-Impfungen während einer Fahrt nach dem aktuellen Impfplan des Robert Koch Instituts für Kind und Erwachsener zu kontrollieren und abzuschließen (siehe www.rki.de).

Auch aus der Landeshauptstadt Dakar wurden seit September 2017 weitere Meldungen über Krankheitsfälle gemacht (Typ 3). Allerdings sind diese unter den Fahrgästen äußerst rar. Weil es zur Zeit keine Impfungen, Chemoprophylaxe oder spezielle Therapien gegen Dengue gibt, ist die konsequente Umsetzung von persönlichen Schutzmassnahmen zur Verminderung von Moskitostichen der einzig mögliche Weg, 40 Fallbeispiele wurden aus der Gegend um Cedougou im Jahr 2015 berichtet.

Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist Senegal mit einer eventuellen Übertragung von Zika-Viren, d.h. Klasse 1 oder 2 der gegenwärtigen WHO-Klassifikation, eingestuft, auch wenn derzeit keine neuen Fälle der Krankheit nachweisbar sind. Entsprechend den Empfehlungen der WHO rät das Bundesauswärtige Amt daher dazu, dass Schwangere und Schwangere von Vermeidungsreisen in Gebiete der WHO-Kategorien 1 und 2 Abstand nehmen sollten, da die Gefahr von frühkindlichen Missbildungen bei infizierten Müttern besteht.

Im Senegal ist die Krankheit eine der schwersten Krankheiten, sowohl was die Morbidität als auch die Mortalität betrifft. Unbehandelte, besonders lebensgefährliche Tropenfieber (fast 100% der Erkrankung im Senegal ) sind in der Regel für nicht-immune Menschen fatal. Im ganzen Lande droht die Gefahr von malariabedingten Krankheiten, wieder verstärkt im städtischen Bereich von Dakar. Wegen der Infektionsgefahr durch Mücken wird allen Passagieren empfohlen:

Heterosexuelle und schwule Kontaktpersonen, Drogenkonsum (unreine Injektionsspritzen oder Kanülen) und Transfusionen stellen immer ein großes Sicherheitsrisiko dar. Kondom gebrauch wird immer empfehlenswert, besonders für gelegentliche Bekannte. Im Senegal wurde ein Prozess eingeleitet. Ein Wiederauftreten von Ebola-Infektionen in Westafrika ist prinzipiell nicht ausgeschlossen. Daher wird dringend angeraten, die Nachrichtensituation zu beobachten, vor allem die Informationen auf der Internetseite der Deutsche Botschaftskanzlei in Abidjan und die allgemeinen Hygienemassnahmen zu beobachten.

Es besteht die Möglichkeit der Ansteckung mit diesem Wurm beim Bad in Binnengewässern im ganzen Lande (z.B. im Senegal). Daher sollte das Bad in offenem Frischwasser generell vermieden werden. Für Senegal ist sie unüblich. Leichte Progressionen sind die Norm, aber in bis zu 30% der Fällen sind Organausfälle und Todesfälle möglich.

Bevor Sie in den Senegal kommen, sollten Sie sich von einer tropenmedizinischen Beratungsstelle/einem Tropenarzt/einem Reisearzt konsultieren (z.B.: www.dtg. org) und Ihren Impfungsschutz einstellen. - die zur Unterrichtung ärztlich qualifizierter Personen bestimmt sind und die ärztliche Hinzuziehung nicht ersetzt; - für die Direkteinreise aus Deutschland und für einen längeren Aufenthalt vor Ort geeignet sind; - bei kürzeren Fahrten, für Fahrten aus Drittstaaten und für Fahrten in andere Landesteile können abweichende Regelungen bestehen; - nicht ohne Rücksicht auf die Lebensumstände des Reiseteilnehmers verwendet werden; - eine ausführliche ärztliche Vorabklärung durch einen Tropenarzt ist unumgänglich; - trotz grösstmöglicher Anstrengungen nicht notwendigerweise aussagekräftig, präzise und zeitgemäß.

Weltweit sind Terroranschläge und Geiselnahmen nach wie vor bedrohlich. Vor allem die terroristischen Organisationen "Al-Qaida" und "Islamischer Staat" (IS) bedrohen seit Sept. 2014 Angriffe auf diverse Staaten und deren Bürger. Selbst wenn es gegenwärtig keine konkreten Anhaltspunkte für eine Bedrohung für ausländische Beteiligungen gibt, kann nicht auszuschließen sein, dass auch ausländische Staatsbürger oder Institutionen in Deutschland zum Opfer von terroristischen Gewalttaten werden.

Hierzu zählen namhafte Denkmäler, Regierungs- und Verwaltungsbauten, Verkehrswege (insbesondere Flugzeug, Bahn, Schiff, Bus), Wirtschafts- und Fremdenverkehrszentren, Hotelanlagen, Märkte, kirchliche Treffpunkte und allgemein große Veranstaltungen. Das Ausmaß der Terrorgefahr ist von Staat zu Staat unterschiedlich. Ein besonderes Risiko von Anschlägen bestehen in Staaten und Gebieten, in denen bereits mehrfach oder mangels wirksamer Sicherheitsmaßnahmen relativ leicht Angriffe durchgeführt werden können oder in denen die Unterstützung der einheimischen Bevölkerungen durch terroristische Aktivitäten gegeben ist.

Detailliertere Angaben zur terroristischen Bedrohung sind in den landesspezifischen Reise- und Sicherheitsinformationen zu entnehmen. Das Risiko, einem Angriff zum Opfer zu fallen, ist immer noch relativ niedrig im Verhältnis zu anderen Gefahren, die mit Auslandsreisen verbunden sind, wie Unfälle, Krankheit oder gewöhnliche Straftaten. Die Auswärtigen Amtes rät allen Fahrgästen, sich sicherheitsbewusst und situationsgerecht zu benehmen.

Die Reisenden sollten sich vor und während einer Fahrt über die Bedingungen in ihrem jeweiligen Zielland genauestens unterrichten, sich in der Situation angemessen benehmen, den lokalen Behörden folgen und Verdachtsmomente (z.B. unbeaufsichtigtes Gepäck auf Flugplätzen oder Bahnstationen, Verdachtsmomente von Personen) der lokalen Polizei oder den Sicherheitskräften mitteilen. Deutsche Staatsangehörige sollten sich in die " Elefand " Krisenpräventionsliste des AA eintragen, egal in welchem Staat und für welche Aufenthaltsdauer: Erkundigen Sie sich daher bei Ihrer Auslandskrankenversicherung, ob ein ausreichender Versicherungsschutz für Ihre Auslandreise vorhanden ist, der auch die anfallenden Reisekosten für einen Notfallflug nach Deutschland deckt.

Bei fehlendem Schutz müssen die notwendigen Ausgaben (z.B. Behandlungs- oder Spitalkosten, Heimflug) von der betreffenden Person getragen werden und können alle Ihre Einsparungen rasch verbrauchen. Erkundigen Sie sich vor Reiseantritt, welche Souvenirs aus Gründen des Artenschutzes nicht importiert werden dürfen. Naturschutzverbände sowie Umwelt- und Zollverwaltungen empfehlen, keine Risiken zu übernehmen und prinzipiell keine Geschenke von Tier- oder Pflanzenarten mitzubringen.

Prinzipiell sollten Sie beim Einkauf von tierischen und pflanzlichen Produkten vorsichtig sein, wenn Sie deren Ursprung nicht zurückverfolgen können.

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