Sehenswürdigkeiten in Weimar

Interessante Orte in Weimar

Weimar - Kulturstadt - Sehenswürdigkeiten Burgen, Parkanlagen, Museen, Denkmäler - die Weimarer Sehenswürdigkeiten sind aufwendig. Eine erste Übersicht, wo Sie Ihre Entdeckungsreise in Weimar starten können. Sie können mit der Weimar-Karte mehr als 15 Gemälde kostenlos entdecken, an einer kostenlosen Stadtrundfahrt teilnehmen und in Weimar einen kostenlosen Autobus benutzen - für 48 Std.

Die Stadt Weimar - Sehenswürdigkeiten - Reisehinweise Süddeutsche.de

Wir sind eine Fußgängerstadt. Auf dem kleinen Areal von ca. 1,2 km² gedrängt sich nahezu jede Sehenswürdigkeit. Wer Weimar wirklich kennen lernen will, darf nicht nur an die Fassade schauen. Sie sollten sich auch die Zeit für einen Besuch von Museen wie Goethe und Schillers Wohnhäusern nehmen. Zum Beispiel. Doch selbst wenn Sie mit hohem Tempo unterwegs sind, werden Sie kaum alle Sehenswürdigkeiten an einem Tag sehen können.

Die meisten Gäste beeilen sich vom Supermarkt zum Damenplan, denn hier steht das Goethesche Gebäude. Im Jahre 1792 übergab der Fürst das Gebäude an seinen damaligen Freundes, der zuvor im Gartenhäuschen an der Ulm gelebt hatte. Auf dem Weg zum wielandischen Platz sind die Vulpiushäuser, in denen die Verwandten von Goethe lebten, miteinander verbunden. Das berühmteste Weimarer Heimatmuseum, das Goethe-Nationalmuseum, umfasst die Residenz von Johann Wolfgang Goethe (1749-1832), das so genannte Sammlungsgebäude von 1915 und den 1935 errichteten Erweiterungsbau als Goethesche Volkskunst.

Der Bestand der Schönen Künste umfasst 26500 Gegenstände, die naturwissenschaftlichen 23000. Nach dem Eintritt in das Museum geht er entweder nach oben in die Dauerausstellung des Landesmuseums oder nach unten in die Goethesche Residenz. Goethe-Residenz: In dem 1709 erbauten Gebäude lebte der bedeutendste deutsche Poet für knapp 50 Jahre.

Goethes Lebensgefährte und später seine Frau lebten im so genannten Christlichen Zimmer, der Juniozimmer war Empfangs- und Musikraum. In dem hinteren Gebäude befinden sich Goethes Werkstätten, zu denen nur die Familienangehörigen und einige wenige Freundinnen Zugang hatten. Die tiefen, schmalen Räume wurden von Goethe möbliert. Er sagte im Dialog mit seinem privaten Sekretär Johann Peter Eckermann: "......

Goethe starb in den Mittagstunden des 21. Mai 1832 in seinem Lehnstuhl im einfachen Schlafen. Seit 1886 ist der Park am Goethe-Haus für die Besucher geöffnet. Sie wurde vor allem auf Veranlassung der Fürstin Anna Amalia immer wichtiger und wurde 38 Jahre lang von Goethe betreut.

Im Westen befindet sich das Bürgermeisteramt, gegenüber dem Bürgermeisteramt und dem Kranachhaus, einem bunten Zweifamilienhaus aus der Jahrhundertmitte des XVI Jahrhunderts mit zwei markanten Stiegen. Im letzten Jahr vor seinem Tode im Hause des berühmten Malers im Hause des Marktes 11/12 war sein Malzimmer im dritten Etage.

Karl Ludwig von Knebel (1744-1834), der Pädagoge des Fürsten Constantin, lebte im Nachbarhaus (Nr. 13). Mit Knebel und Goethe wurde eine enge freundschaftliche Beziehung gepflegt. Der Mittelpunkt des Marktgeschehens war schon immer der Neutronenbrunnen, der berühmteste der vielen weimarischen Springbrunnen. Die Hausnummer 15, gegenüber dem Place der Democracy, ist das Roten Schloß, aber heute ist es grau gestrichen.

Der Renaissancebau mit einem wunderschönen Tor und dem angrenzenden Gelben Schloß (Zugang vom Demokratieplatz) wurde als Witwenresidenz einer Herzogin errichtet. 1968/69 wurde die repräsentativste Weimarer Strasse in eine der ersten Fussgängerzonen der DDR umgewandelt und 30 Jahre später komplett renoviert. Schillerhaus und Schillerbrunnen sind die am häufigsten fotografierten Gegenstände in dieser Strasse, die vor allem im Hochsommer ein ganz spezielles Ambiente hat, wenn sie durch das Vordach aus Ahornblättern geschützt ist.

Die Geschichte des Gänsemännchenbrunnens geht auf eine Vorstellung von Goethe zurück, der diesen Springbrunnen in Nürnberg entdeckte. Der Künstler lässt einen Gipsverband aus dem Originalton herstellen und will eine Abschrift in Weimar. Wahrscheinlich steht ab und zu jeder Weimarer Besucher auf diesem Marktplatz, denn das Dt. Staatstheater und das Goethe Schiller Denkmal sind Teil des regelmäßigen Besichtigungsprogramms in der klassischen Stadt.

In Weimar entwickelte sich der ehemals ruhigste Marktplatz im zwanzigsten Jahrhundert zu einem Knotenpunkt. Dort konnten sich die Weimarerinnen und Weimarer unentgeltlich über nationale und überregionale Veranstaltungen auf dem Laufenden halten. Hier hat die Weltgesundheitsorganisation drei Gebäude zum Weltkulturerbe erklärt: die Städtische Kirche St. Peter und Paul, das Herderhaus und das Alte Turnhalle.

Sie war die erste, die einem Repräsentanten des antiken Weimar geweiht war. Dahinter steht das Wohnhaus, in dem Johann Gottfried Herder mit seiner Gastfamilie 27 Jahre lang lebte. Kaum bemerkt wird das Gebäude, in dem Johann Gottfried Herder, der Pionier der deutschsprachigen E-Musik, lebte. Goethes hatte ihn nach Weimar gebracht.

Von 1776 bis zu seinem Tode lebte Herder mit seiner Gastfamilie in diesem Hause. "Es war auch ein Wallfahrtsort für Goethe-Bewunderer, denn Johann Wolfgang von Goethe und Christiane Vulpius wurden am 16. September 1806 in dieser Gemeinde geheiratet, nachdem sie bereits seit 18 Jahren zusammen gelebt hatten. Die 114 Treppenstufen von der Türkischen Wohnung aus haben Sie einen wunderschönen Ausblick auf Weimar.

In der Erdgeschosse befinden sich mittelalterliche religiöse und Renaissancekunst, darunter eine Reihe wichtiger Kunstwerke von Lucas Cranach d. Ä., wie die Gemälde "Luther als Jung-Jörg " und "Christus segnet den Nachwuchs". Auch die 1706 in Weimar hergestellte Astronomieuhr, die von 4.00 bis 21.30 Uhr jede Viertelstunde klingelt, steht hier.

Nachfolgend finden Sie einige Fotos von Peter Paul Rubens, Willem van de Velde (Hafenszenen) und Tintoretto. In den Westflügeln befinden sich Malereien aus der Aufklärungszeit, darunter Arbeiten von Anton Maron und Johann Friedrich August Tischbein. Der Dichtersaal im westlichen Flügel, der auf Vorschlag von Maria Pavlowna möbliert wurde, gilt als das früheste Denkmal für Goethe, Schiller, Weieland und Herder.

Von 1905-1933 lebte der Autor und Diplomand Harry Graf Kessler, ein großer Mäzen der modernen Künste, im zweiten Stock des Gebäudes Nr. 15. An der Ostseite der Strasse befinden sich sieben Jugendstil-Villen von Rudolf Zapfe, darunter eine der schoensten in Weimar (Nr. 10). Goethe lebte von 1776 bis 1782 im Hause an der Ulm.

Selbst nach seinem Einzug in das Wohnhaus am Fraunhofer Institut für Angewandte Wissenschaften ist er oft wieder hier. Das Gartenhäuschen, das Ende des neunzehnten Jahrhunderts zur Gedenkstätte wurde, hat seit seiner Renovierung im Jahr 1996 wieder einen Einblick in das gegeben, was es für Goethe schon immer war: ein Ort des Rückzugs und der Arbeit. Heutzutage sind nur noch originelle Möbel zu besichtigen, die eine Ahnung davon vermitteln, wie Goethe hier lebte.

Die Dichterin begann, den gleichnamigen Buchroman "Das Theaterprogramm Wilhelm Meisters", den so genannten "Urmeister", auf dem Rednerpult im Studienzimmer zu verfassen - Goethe mochte es, stehend zu arbeiten. Der Entkeimungsbau ist heute ein Museum für Kunst, und im Kammerbau befindet sich eine ständige Ausstellung über die Historie des Konzentrationslagers. Zu Goethes Zeit war Schloss Auschwitz nach Tiefurt und Ettersburg eine der Sommerresidenzen der herzogschaftlichen Nachkommen.

Die Herzogin Witwe Anna Amalia hatte sich in die Landschaften von Tiefurt am Ostrand von Weimar verknallt und das Schloss als Sommerresidenz gewählt. Das Schloss Tiefurt ist ein schlichtes Gebäude erhalten geblieben. Für alle, die es lieben. In der Zeit der Herzoginnenwitwe wurde er zum Müssenhof des antiken Weimars. Goethe, Schiller, Schieland und Herder waren unter den Stammgästen. Verziert wird es durch den Tee-Salon, das erste deutsche Monument für Wolfgang Amadeus Mozart, ein Mahnmal für Johann Gottfried Herder und, zusammengesetzt aus einem Steintisch, einer Sitzbank und einer Handbüste, "der Lieblingsplatz von Wieland".

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