Schengen Visum Deutschland

Visum Schengen

Artikel finden Sie alle notwendigen Informationen zur Beantragung eines Schengen-Visums. Sie müssen nach Ablauf eines Schengen-Visums in jedem Fall Deutschland verlassen. Wenn Sie noch eine gültige Aufenthaltserlaubnis haben, benötigen Sie kein Visum. Mit einem gültigen Schengen-Visum können Sie in alle Schengen-Länder reisen. Abhängig von der Dauer und dem Zweck Ihres Aufenthaltes benötigen Sie ein Schengen-Visum (sog.

Schengen-Visum mit Foto (Beispiel Deutschland / anonymisiertes Original).

Mit dem Schengener Abkommen einreisen

Ein Schengen-Visum (Visakategorie C) kann für einen kurzfristigen Aufenthalt von bis zu 90 Tagen im Hoheitsgebiet der Schengenstaaten ausgestellt werden, z.B. für Besuchsaufenthalte, für Touristen- oder Geschäftszwecke oder zur medizinischen Versorgung. Für die Ausstellung von Schengen-Visa sind die Vertretungen der Mitgliedstaaten des Übereinkommens verantwortlich. Ein gültiges Schengen-Visum berechtigt Sie in der Regel dazu, innerhalb von 180 Tagen (nach Ihrer ersten Einreise) für höchstens 90 Tage in alle nachfolgenden Länder des so genannten Schengen-Raums zu fahren.

Bitte beachten Sie jedoch, ob die einzelnen Länder vom Visum ausgeschlossen sind. So wird beispielsweise ein eingeschränktes Visum durch "Schengen-Staaten (- D, F)" identifiziert. Im Beispiel heißt das, dass das Visum für alle Schengen-Staaten mit Ausnahmen von Spanien und Frankreich ist.

Visa für Deutschland - Nationales Visum, Schengen-Visum, Transitvisum

Viele Menschen wollen für einen kurzen oder längeren Zeitraum in die BRD kommen. Eine Aufenthaltserlaubnis nach dem AufenthG ist für einen rechtmäßigen Aufenthaltsaufenthalt prinzipiell erforderlich, es sei denn, es gibt eine Ausnahme. Vor allem bei der Visumeinreise nach Deutschland stellen sich häufig einige Fragestellungen. Der vorliegende Beitrag soll einen Überblick über die wesentlichen Arten von Visa und deren Anforderungen geben, die bei der Ein- und Ausreise nach Deutschland zu berücksichtigen sind.

Gemäß dem Aufenthaltgesetz gibt es vier Aufenthaltsgenehmigungen, die einen rechtmäßigen Verbleib in der BRD erlauben. Dazu gehören Aufenthaltsgenehmigungen, Niederlassungsgenehmigungen, Daueraufenthaltsgenehmigungen und Visa. Das Visum, auch Visum genannt, ist eine Staatsberechtigung zum Grenzübertritt, die in der Regel im Pass vermerkt ist.

Das Hauptmerkmal aller Visas (eigentlich Visa) ist daher, dass sie vor der Visumeinreise ausgestellt werden. Auf diese Weise können die für die Ausstellung von Visumsdokumenten erforderlichen Dokumente, vor allem Dokumente aus dem jeweiligen Staat, von den diplomatischen Vertretungen im Ausland besser auf ihre Authentizität und Sinnhaftigkeit überprüft werden. Wer braucht ein Visum? EU-Staatsbürger brauchen in der Regel kein Visum für die deutsche Ausreise.

Gemäß einem neuen Beschluss des EuGH vom 18. Januar 2009 (in der Sache Soysal) können türkische Staatsangehörige unter gewissen im Beschluss genannten Bedingungen auch ohne Visum nach Deutschland eingereist sein (z.B. Arbeitnehmerüberlassung im Dienste eines in der Türkei ansässigen Unternehmers als Fahrer im internationalen Personen- und Güterverkehr).

Einige Staatsbürger aus den in der VO ( "EG") Nr. 539/2001 (Anhang II) aufgeführten Mitgliedstaaten sind ebenfalls von der Visumpflicht ausgenommen, sofern ihr Gesamtaufenthalt drei Monaten nicht übersteigt. Darüber hinaus gibt es Ermäßigungen für Staatsbürgerinnen und Staatsbürger einiger Länder, z.B. für alle anderen Staatsbürger, die ein Visum im Voraus bei der verantwortlichen Vertretung Deutschlands im Ausland anfordern müssen.

Es ist zu berücksichtigen, dass die visumfreie Einfuhr nicht gestattet ist, wenn ein Visum erforderlich ist. Die Visumspflicht gilt nach dem Ende der Gültigkeitsdauer. Für die Erteilung der Visa sind die ausländischen Vertretungen der BRD und für die Erteilung der Visa die Generalvertretungen der BRD nach § 71 Abs. 2 AufenthG zuständig.

Verantwortlich ist die Deutschlandvertretung im Ausland, in deren Bezirk der Bewerber seinen ordentlichen Wohnort oder seinen Wohnort hat. Auch die ausländischen Vertretungen der anderen Schengen-Staaten sind berechtigt, sogenannte Schengen-Visa auszustellen. In der Regel muss der Visumsantrag vom Antragssteller mit allen notwendigen Dokumenten gemäß den oben genannten Voraussetzungen an die zuständige Vertretung im Ausland zugehen.

Prinzipiell werden zwei Arten von Visa unterschieden: das Schengen-Visum und das nationale Visum. Vollständigkeitshalber werden auch Transit-Visa erwähnt, die einen Besuch eines Flughafens oder die Durchreise durch die BRD ermöglichen. Das zu beantragende oder zu erteilende Visum ist abhängig von der Dauer des Aufenthalts und dem beabsichtigten Zweck des Aufenthalts.

Ein Schengen-Visum wird für einen kurzen Aufenthaltszeitraum von bis zu drei Monate pro halbem Jahr erwirkt. Für einen beabsichtigten längerfristigen Auslandsaufenthalt von mehr als drei Monate wird ein Visum ausstellen. Zum Beispiel wird ein Schengen-Visum für Besuche, Geschäfts- und Touristenaufenthalte von maximal drei Monate Dauer ausgestell. Weil ein Schengen-Visum von allen Schengen-Staaten ausgegeben werden kann, können sich Drittstaatsangehörige mit einem von einer der Parteien des Schengener Übereinkommens erteilten, geltenden Aufenthaltstitel auf der Grundlage dieses Dokumentes und eines geltenden Reisedokumentes bis zu drei Monate lang im Gebiet der anderen Mitgliedsstaaten aufhalten.

Ein Schengen-Visum darf nicht für einen anderen Zweck wiederhergestellt werden. Das nationale Visum wird erteilt, wenn ein längerfristiger Auslandsaufenthalt (in der Regel über drei Monate) erwünscht ist. Von besonderer Bedeutung ist in diesem Kontext auch die Ausstellung eines Staatsvisums zum Zwecke der Ehe in Deutschland oder eines Staatsvisums zum Zwecke der Familienzusammenführung nach der Ehe (Ehegattennachzug).

Ist ein Visum erforderlich, muss eine vorherige Genehmigung der Fremdenpolizei eingeholt werden, wenn der Auslandsaufenthalt länger als drei Monaten dauern soll oder wenn der ausländische Staatsbürger eine Beschäftigung aufnehmen möchte. Verantwortlich ist die Fremdenpolizei des beabsichtigten Wohnortes. Schlussfolgerung: Aufgrund der vielen und komplexen rechtlichen Fragen bei der Beantragung eines Visums für Deutschland wird Ihnen eine rechtzeitige Information und Beratung durch eine zuständige Behörde unbedingt angeraten.

Das Rechtsanwaltsbüro Recht und Recht steht Ihnen in allen ausländerrechtlichen Belangen (z.B. Aufenthaltsrecht, Arbeitsgenehmigung, Toleranz, Visum) zur Seite und vermeidet unmittelbare Benachteiligungen. Das für Sie geeignete und notwendige Visum wird im Voraus festgelegt und die für den Visumsantrag notwendigen Dokumente werden in einem Vorstellungsgespräch festgelegt.

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