Ruanda Karte

Rwanda Karte

Übersicht-Ruanda - Wikimedia-Atlas: Ruanda - geografische und historische Karten. jpg - Karte in voller Größe ansehen: Karte von Ruanda (Übersichtskarte) - Download: Alles Wichtige über Ruanda auf einen Blick. Rwanda ist ein dicht besiedelter Binnenstaat in Ostafrika. Rwanda ist ein zentralafrikanisches Binnenland.

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Rwanda oder Ruanda[??u?anda] (Kinyarwanda u Rwanda, french le Rwanda[l? ?w???da]) ist ein dichtbesiedelter Landstrich in Ostafrika.... Die Region liegt an der Grenze zu Burundi, der Demokratischen Republik Kongo, Uganda und Tansania. Ruanda wird wegen seiner Hügellandschaft auch "Land der tausend Hügel" bezeichnet. Die wichtigste Wasserscheide Afrikas erstreckt sich auf nationalem Gebiet zwischen den Einzugsbereichen des Nils und des Kongo.

Ruanda war von 1884 bis 1916 eine deutschsprachige Siedlung, dann ein belgischer UNO-Auftrag. Es ist in Deutsch-Ruanda, in Französisch-Ruanda (selten auch Ruanda) verfasst. Das meiste Ruanda ist ein Bergland mit einem mittleren Meeresspiegel von 1500 Metern. Es liegt 1200 km von der Ostküste Afrikas und ist aufgrund seines gut ausgebauten Strassennetzes immer noch ein Transitpunkt für einige Ausfuhren aus der DDR.

Rwanda wird oft als "Land der tausend Hügel" (französisch: Pays de Mille Collines) bezeichnet und hat in der Tat eine sehr bergige Hügellandschaft, vor allem im Westteil des Landes. 2. Rwanda liegt an der Grenze zu Uganda im nördlichen Teil, Tansania im östlichen Teil, im südlichen Teil Burundis und im östlichen Teil der Demokratischen Republik Kongoles.

Hier, auf einer Seehöhe von 3000-4000 Metern, erstreckt sich die wichtigste Wasserscheide Afrikas zwischen den Ursprungsgebieten des Weissen Nils und des Kongo. Der größte Teil der westlichen Grenze Ruandas wird vom Kivu-See gebildet, der zum westafrikanischen Riftsystem zählt und daher sehr tiefliegend ist. In der Grenzregion zu Kongo und Uganda befinden sich die bis zu 4500 m hoch gelegenen Vulkane der Virunga, auf denen die wenigen Berggorillas in mittelhoher Lage zuhause sind.

Die weitläufigen Akagerasümpfe und eine lange Serie von Gewässern begrenzen im Westen das heutige Tansania. Das ruandische Land ist gekennzeichnet durch zwei Nebenflüsse des Nils, den aus dem burundischen Grenzgebiet stammenden Acanyaru und den Nyabarongo in der südwestlich gelegenen Bergregion (Nyungwe Forest Nature Reserve). Letztere erhebt sich als Rukarara auf 2700 Metern Höhe nahe der Einmündung in den Kongo und fliesst wie sein Zufluss Mehrwertsteuer (siehe Karte) zuerst von Süden nach Norden und dann nicht weit von den Virunga-Vulkanen nach Süden in die Provinzhauptstadt Kigali.

Die bei Kigali bereits befahrbare Nyabarongo und die Acanyaru verschmelzen im Süden der Insel auf einer Seehöhe von etwa 1500 Metern zu der östlich gelegenen Insel Kagera (Kagera), die nach der Überquerung des Rwerusee für etwa 250 km die Staatsgrenze zu Tansania darstellt. Die hier nach Norden ausgerichtete Strömung biegt am Grenzdreieck zu Tansania und Uganda wieder stark nach Osten ab, um später in den gigantischen Viktoriasee zu münden.

Man kann Ruanda im Grunde in drei große und mehrere kleine Landstriche unterteilen: In der Mitte Ruandas liegt das Zentralhochplateau. Sie wird von vielen Fliessgewässern durchschnitten und stellt das sprichwörtlich "Land der tausend Hügel" dar, besonders beim Aufstieg zur Wasserscheide Kongo-Nil. Hinzu kommen die Bergregion Buberuka und das Vulkangebiet im nordwestlichen Ruanda.

Das ist ein Kartoffelanbauzentrum in Ruanda. Südwestlich von Ruanda (Impara und Imbo) gibt es teilweise sehr fruchtbaren Boden, der eine intensive Bodenbearbeitung sowohl im warmen Flachland als auch in den kalten Gebirgen ermöglicht. Die Jagdreviere und ein Teil des Akagera-Parks wurden nach dem Jahr 1994 für zurückkehrende (sog. Langzeit-)Flüchtlinge zur Besiedlung geöffnet.

In den Hochgebirgen Ruandas gibt es spezielle Arten von Tieren und Pflanzen, die durch das neblige, feuchte und kühle Tropenklima entstehen. Ruandas Mitte wird seit langem stark für die Landwirtschaft ausgenutzt. Berühmt geworden sind sie durch den Kinofilm Der Gorilla im Dunst, der das Zusammenleben des US-Forschers Dian Fossey mit den Berggorillas in Ruanda aufzeigt.

In Ruanda ist seit 2005 ein Naturschutzgesetz in Kraft. Es legt die Umweltschutzrichtlinien des Landes fest und hat es verstanden, Ruanda zu einem Modell des Umweltschutzes für alle anderen Länder Afrikas zu machen. Die Stadt Kigali ist eine der reinsten Metropolen Afrikas. In Ruanda ist die Abfalltrennung gesetzlich verankert, wird aber noch nicht landesweit angewendet.

In Ruanda sind Plastiksäcke nicht erlaubt. In Ruanda werden statt dessen Papiertüten verwendet. Es gibt drei verschiedene Nationalparke in Ruanda. Ruanda ist seit dem 01.01.2006 in fünf Bundesländer aufgeteilt: Zuvor war Ruanda in die folgenden zwölf Bundesländer aufgeteilt: Butare, Byumba, Cyangugu, Gikongoro, Gitarama, Gitarre, Kibungo, Rural, Ruhengeri und Umutara.

In Kigali 1.168. 570 Bewohner (2012), Butare 103. 312 Bewohner (2009), Gitarama 88. 031 Bewohner (2009), Ruhengeri 86. 685 Bewohner (2005) und Guisenyi 83. 623 Bewohner (2005). Abgesehen von Kigali, das einen immer stärker städtischen Charme entfaltet, sind die Großstädte jedoch sehr bäuerlich. Die Stadt Kigali ist die Landeshauptstadt Ruandas, verfügt über einen Flughafen und mehrere ausländische Hotelanlagen und ist das Herzstück des regulären Bussystems.

Sie befindet sich direkt an der kongolesischen Landesgrenze; die benachbarte Stadt auf der anderen Grenzseite ist Doma. Das Gitarama befindet sich im Herzen des Staates, zwischen Kigali und Butare, unweit der wichtigen Katholikenmission und dem Sitz der Diözese Kabeljaja. Ein heruntergekommener und seit 2005 geschlossener Ferienort mit Bungalows soll Urlauber anziehen. Zyangugu am südlichen Ende des Kiwi-Sees befindet sich direkt an der kongolesischen Landesgrenze.

Hier gab es auch während des Völkermordes starke Ströme von Flüchtlingen in den Kongo. Die Stadt Butare im südlichen Ruanda ist sozusagen die kulturelle Stadt des Staates. Sie wurde in der Zeit der Kolonialherrschaft in Belgien errichtet und war damals der Hauptsitz der Kolonialregierung für die doppelte Kolonie Ruanda-Urundi. In Ruanda leben etwa 12 Mio. Menschen. Ruanda ist mit 432 Bewohnern pro qkm das bevölkerungsreichste afrikanische Staat.

Hoher Siedlungsdruck ist das größte strukturelle Problem Ruandas[18], da das Lande über wenig Wirtschaft und keine bedeutenden Mittel verfüge. Auch die große Anzahl von Menschen, vor allem aus der DR Kongo nach Ruanda, belasten das ganze Jahr. Die unterstellte Differenz - der Ethnologe Claude Meillassoux sprach von "imaginärer Ethnographie" - wurde zum Zustand der Natur und vergift die ruandische Imagination als stammesgeschichtliches Vorurteil.

Die Tutsis übernahmen die rassistischen Ideen der europäischen Bürger und fingen an, die Tutsis als Ausländer in Ruanda zu betrachten. Durch den Genozid wurden in Ruanda wenigstens drei Viertel, vielleicht mehr als 90 Prozent der Tutsis getötet. Die Landessprache fast aller ruandischen Bürger ist die Bantu-Sprache Kinaarwanda. 88% der Bevölkerung sprechen sie nur.

Andere amtliche Sprachen sind Französich (seit der Zeit der Belgischen Kolonialherrschaft) und seit 1994 das Englische, das vor allem von Langzeit-Flüchtlingen aus Tansania und Uganda eingebracht wurde. Suaheli, auch eine der Bantu-Sprachen, wird auch in den Einkaufszentren ausgesprochen und nur in Ruanda als fremde Sprache gelernt. Die Bundesregierung hat im September 2008 erklärt, dass sich der Fokus im Bildungssystem Ruandas in den nächsten Jahren von der französischen auf die englische Sprache verlagern wird.

Ziel ist es, das Lande stärker an Ostafrika in politischer und wirtschaftlicher Hinsicht zu bindet. Aufgrund dieser Gemeinsamkeiten zu den Lehren Jesu Christi und der Dreifaltigkeit waren die ruandischen Christen während der kolonialen Zeit relativ leicht für den Christentum zu begeistern. Wie in Uganda und der DR Kongo gibt es im nördlichen Teil des Staates immer noch den Kult der Nyabingi, der sich auf eine weibliche Person konzentriert.

27] Ruanda hat mehrere Hochschulen; die grösste ist die Université national du Rwanda. Rwanda hat eine Jahrhunderte alte Monarchiegeschichte. 36] Während des Ersten Weltkrieges wurde das Gebiet von Belgisch-Kongo Truppen eingenommen und von der Liga der Nationen im Rahmen des Mandats Ruanda-Urundi vergeben. Die ehemaligen Territorien von Ruanda und Burundi begannen mit der Selbständigkeit ihre eigenen Wege als unabhängige Staat.

Neben der Kolonialisierung, die das Reich erst kurz vor 1900 erreicht hat, waren die Selbständigkeit 1962 und der Genozid von 1994 die bedeutendsten Vorkommnisse. Es folgte am ersten Tag der Selbständigkeit eine erste und eine zweite Bundesrepublik (1962-1973). Viele von ihnen wurden dann an der Rückführung nach Ruanda gehindert und lebten über Jahrzehnte in den Nachbarstaaten (Uganda, Burundi, Tansania und DR Kongo, teilweise auch Kenia).

Die Ruanda Patriotic Fronte (RPF), in der Exilruander aus Uganda besonders präsent waren, attackierte das ganze Jahr 1990, um die Rückführung der Flüchtlinge zu forcieren. Die auf internationaler Ebene vermittelten Gespräche mündeten zunächst im Juni 1992 in einen Waffenruhezustand nach dem Friedensabkommen von Arusha im Jänner 1993, der die Durchführung der Friedensverträge jedoch mehr oder weniger politisch blockierte.

Bei der Landung in der Provinzhauptstadt Kigali wurde am vergangenen Freitag, den sechsten Tag, das Fluggerät des ehemaligen Bundespräsidenten Juvénal Habyarimana abgelassen. Er erobert bis Mitte Juni den Nord-, Ost- und Südosteuropa sowie die Landeshauptstadt, dann auch den Mittel- und Nordwesten des Bundes. Paster Bizimungu wurde am 20. Juni 1994 zum Vorsitzenden gewählt.

Danach erfolgte eine Übergangszeit mit Übergangsregierung auf der Grundlage des Arusha-Vertrags, die bis 2003 anhält. Ruanda hat seit 2003 eine neue Satzung, ein neues parlamentarisches Mandat und einen neuen Präsidenten. Im Jahr 1998 hat der Zweite Kongo-Krieg im Kongo begonnen, an dem Ruanda (wie auch Uganda) teilnahm - um die Überreste der dort geflohenen Hutu-extremistischen interahamweischen Milizen aufzuspüren, aber auch um sich an den Mineralvorkommen im Kongo zu reichern.

Mit dem Kongo wurde 2002 ein Friedensvertrag abgeschlossen. 37] Die Auseinandersetzungen zwischen diversen Aufständischen und der Kongolischen Landesregierung sind bis heute im Ostkongo fortgesetzt worden. Rwanda ist eine konstitutionelle Republik. Im Jahr 2003 wurde die heute verabschiedete Satzung per Referendum angenommen. Bis 2003 waren die politischen Vereinigungen untersagt. Die ersten Parlaments- und Präsidentschaftswahlen nach dem Krieg finden daher erst im Juli und Dezember 2003 statt.

Nachdem die RPF 1994 den Militärsieg errungen hatte, setzte sie eine ähnliche Regierungskoalition wie Juvénal Habyarimana 1992 ein. Allerdings wurde der derzeitige Mandatsträger am 17. April 2000 in einem besonderen Verfahren von den Mitgliedern der Volksversammlung mit 81 von 86 Wahlmöglichkeiten wiedergewählt.

Zwischen 1994 und 2003 hatte Ruanda ein provisorisches parlamentarisches System mit nur einer einzigen Kanzlei und 70 Sitzplätzen. Das ruandische Abgeordnetenhaus hat seit den Parlamentswahlen 2003 zwei Kammern: die Chamber des Deputies mit 80 Mandaten und die Chamber of Deputies mit 26 Mandaten. Das Abgeordnetenhaus ist wie folgt besetzt: 53 Personen werden vom Volke unmittelbar durch geheime Abstimmung ausgewählt; 24 Personen werden gewählt: zwei für jede Region und die Gemeinde Kigali; zwei Personen werden vom "Nationalen Jugendrat" ausgewählt; ein weiteres vom Behindertenverband.

Es gibt folgende Mandate im Senat: 12 Abgeordnete werden mittelbar aus jeder Region und der Gemeinde Kigali ausgewählt; acht Abgeordnete werden vom Staatspräsidenten ernannt; vier Abgeordnete werden vom Politischen Organisationsforum ernannt; ein Abgeordneter wird aus dem Kreis der Hochschullehrer und -wissenschaftler der Staatsuniversitäten und -akademien und ein Abgeordneter aus dem Kreis der Hochschullehrer und Wissenschaftler der Privatuniversitäten und -akademien ernannt.

Rwanda ist u. a. Mitglieder der UNO, der AU, der Ostafrikanischen Staatengemeinschaft und seit 2009 auch des Commonwealth of Nations. Nach Mosambik ist Ruanda damit der einzigste Commonwealth-Mitgliedstaat ohne vorherige Kolonialbeziehungen zum Vereinigtes Königreich. 2. 44] Ruanda und das Land Rheinland-Pfalz haben seit 1982 eine Sozietät.

Durch den Genozid von 1994 wurde die bereits geringe ökonomische Grundlage Ruandas weiter beschädigt und die Menschen, vor allem die Frau, verarmt. In den Jahren 1994 und 1995 bekamen das Nachbarland und die Lager in den Nachbarstaaten zusammen mehr als 307,4 Mio. USD Soforthilfe. Zwischen 1994 und Ende 1995 hat Ruanda zunächst wenig Außenwirtschaftshilfe erhalten.

Mehr als 60% der Menschen wohnen unterhalb der Armutsschwelle, 20% davon auch unterhalb der absoluten Armutsschwelle. Ruanda ist nach wie vor nur sehr eingeschränkt in der Lage, private und privatwirtschaftliche Mittel aufzubringen. Im Jahr 2000 betrug die Teuerung rund 3,3 Prozent und erhöhte sich auf 8,7 Prozent im Jahr 2003 und 12,6 Prozent im Jahr 2004.

In den Jahren 2004 und 2005 sind vor allem die Preise für Energie (Strom) und Nahrungsmittel deutlich gestiegen. Der Umrechnungskurs zum EUR lag im Monat August 2016 bei rund 897 Ruanda-Franken (RWF). Die wenigsten Menschen in Ruanda haben einen festen, dauerhaften Arbeitsplatz mit Einkünften. In der Afrikanischen Weltbank gibt es seit Jahresmitte 2005 einen Präsident Ruandas, Donald Kaberuka. Ruanda rangiert im Economic Freedom-Index 2017 auf Rang 51 von 180 Staaten.

56] Ruanda war in beiden Bereichen eines der besten Länder Afrikas. Das Wirtschaftswachstum (Produktion) ist seit ca. 2000 kräftig (2000: 6 Prozent; 2001: 7 Prozent, 2003: 1-3,5 Prozent, 2004: 4 Prozent, 2005: 5,5 Prozent). Die Ausfuhren machen 8,3% (2000 und 2003) bis 9,6% (2004) aus, die Einfuhren 24-27% des BSP.

Allerdings ist der Zuwachs vor allem auf einen Boom im Baugewerbe zurückzuführen, insbesondere in der Hauptstadtregion und den Naturparks (darunter große Hotels wie die Interkontinental-, Kivu Sun- und Akagera Game Lodge, Bauten von Versicherungsgesellschaften und Geschäftsleuten) sowie auf große Straßenbauprojekte (2004: Kigali-Kayonza; Kigali-Butare-Akanyaru). Die Bauwirtschaft wuchs 2003 um 15,6 Prozent und 2004 um 10 Prozent.

Jahren des Spitzenwachstums (2000 und 2001) sind auch auf die Exporteinnahmen aus der Vermarktung von Coltan und anderen Mineralen zurückzuführen, wo nicht klar ist, wie viel davon aus dem angrenzenden Kongo kommt und was rechtmäßig und unrechtmäßig über Ruanda vertrieben wird. Auf der anderen Seite wohnen 93% der ruandischen Bevölkerung in ländlichen Gebieten und 90% von ihnen in der Selbstversorgung.

Pro Einwohner beläuft sich das Bruttoinlandsprodukt auf etwa 200-250 US-Dollar pro Jahr. Im Human Development Index (HDI) belegt Ruanda den 152. Das Touristenaufkommen (Besucher der Nationalparks) nimmt zu (2003: 16.538; 2004: 26.998), ebenso die Passagierzahlen am Kigali Airport (2003: 116.638; 2004: 132.504). Seitdem Ruanda COMESA beigetreten ist, hat der Wettbewerbsdruck im Import/Export zugenommen.

In Ruanda herrscht ein großer Energiemangel. Ölprodukte werden über weite Strecken und auf schlechten Wegen aus dem Indikator transportiert, insbesondere durch Kenia und Uganda. Die Stromproduktion erfolgt überwiegend aus Wasser (97,7 %). Im Jahr 2001 wurden 97 Mio. Kilowattstunden erzeugt, im Jahr 2002 bereits 166,7 Mio. Kilowattstunden, im Jahr 2002 jedoch 195 Mio. Kilowattstunden; 40 Mio. Kilowattstunden wurden eingeführt.

Zwischen den betroffenen Staaten besteht ein Konflikt über das große Kraftwerk im südwestlichen Teil des Flusses Rusizi, das mit dem Kongo und Burundi geteilt wird, und auch der Wasserstand des Kívu-Sees, der der Nebenfluss ist, ist gefallen. Im Kivu-See wird seit 2005 über den Bau eines Methangaskraftwerks verhandelt (ursprünglich geplant: 30 MW).

Das Erdgasvorkommen wird auf 28,32 Mrd. m3 veranschlagt (Stand: Januar 2002). Im Jahr 2009 schloss ZählerGlobal einen Auftrag mit der randischen Bundesregierung zur Umsetzung des Methangasprojekts ab. Die Waldfläche beträgt 3.440 km² (2004). Der von der Bundesregierung verabschiedete Plan "Vision 2020" zielt auf ein wirtschaftliches Wachstum von 7% pro Jahr, die Förderung des Privatsektors, die landwirtschaftliche Erneuerung und den Ausbau Ruandas zu einem Servicezentrum in den Großen Afrikanischen See.

Die Glasfaser-Infrastruktur in Ruanda wurde nach der erfolgten privatwirtschaftlichen Umstrukturierung des staatlichen Telekommunikationsunternehmens RwandaTel[59] im Jahr 2009 laut Popular Science[60] durch das US-Unternehmen Terracom auf 1400 Seemeilen ausgeweitet. Bis 2013 will die Ruanda Regierung nun rund fünfzigtausend XO-Laptops kaufen. In Ruanda ist die Landwirtschaft ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Über mehrere Jahre hinweg wurde ein Landreformgesetz erörtert und 2005 beschlossen.

Sie soll den permanenten Grundstückserwerb und damit Investitionsanreize bieten. Bis jetzt war alles in Staatsbesitz, die Staatsbürger hatten nur nie ein Nutzungsrecht. Beispiel: Die landwirtschaftliche Produktion soll 2002 um 15% zugenommen haben, 2003 um 4,1% gesunken und 2004 gegenüber 2003 stabilisiert sein.

In den bäuerlichen Familien werden fast alle Nutzflächen bewirtschaftet, es gibt kaum noch Brachflächen. Ruandische Bauern wohnen traditionsgemäß in verstreuten Siedlungen inmitten ihrer Ackerlandschaften. Allerdings leiden die Länder unter den tiefen Preisen[49] dieser Waren in den Industriestaaten. Die Lebensmittelproduktion kann trotz des fruchtbaren Bodens in Ruanda oft nicht mit dem Bevölkerungszuwachs mithalten.

In den Jahren 2003 und 2004 wurden die Exporte auf 73 Mio. USD und 70 Mio. USD geschätzt und nach Angaben der Weltbank auf 8,3% des Bruttoinlandsprodukts in den Jahren 2000 und 2003 und 9,6% im Jahr 2004. 2. Bedeutende Exporteure waren Indonesien (2002: 30%, 2003: 38%, 2004: 64%), Deutschland (2002: 14,6%; 2003: 4,45%; 2004: 2,7%) und China (2002:? ; 2003: 3,8%; 2004: 3,6%); Hongkong 2002: 9%; Südafrika 2002: 5,5%.

Zwischen 2003 und 2004 erhöhte sich der Exportwert von 62 auf 98 Mio. US-Dollar. Die Kaffeeausfuhren verbesserten sich von 2003 bis 2004 um 82%: Sie exportierte 700 t gegenüber 270 t im Jahr 2003. Der Grund dafür ist der landesweite Aufbau von Kaffeewaschstraßen.

Auch die ruandischen Bergwerke wurden mit dem Coltan-Boom im östlichen Teil der DR Kongo Ende der 90er Jahre wiederbelebt. Jedoch wird ein großer Teil der östlichen kongolesischen Minerale (auch Gold) über Ruanda auf den Markt geholt. Die Ausfuhren von Zinnoxyd beliefen sich 2003 auf 1.458 t und 2004 auf 3.553 t, die Ausfuhren von Coltan auf 732 t im Jahr 2003 und 861 t im Jahr 2004.

Im Jahr 2004 wurde das Einfuhrvolumen auf 260 Mio. US-Dollar geschätzt. Importpartner: Kenia (2003 und 2004: ca. 24%; 2002: 21,8%), Deutschland (2002: 8,4%; 2003: 7,7%; 2004: 7,4%), Belgien (2002: 7,9%; 2003 und 2004: 6,6%), Frankreich (2003 und 2004: 5,1%); Israel 2002: 4,3%; Uganda 2004: 6,3%.

Mittlerweile werden auch die chemischen Vorprodukte nach Ruanda ausgeführt. Aber auch Strom wird eingeführt (2002: 40 Mio. kWh). Sie ist bestrebt, eine Brücke zwischen dem angelsächsischen Ostafrika und seinen zentralen afrikanischen Nachbarländern Burundi und der Demokratischen Republik Kongo zu schlagen. Eines der Ziele ist es, Ruanda zu einem Informationszentrum in der gesamten Provinz zu machen (IT).

Ruanda und Burundi streben in diesem Kontext die Aufnahme in die East African Economic Community (EAC) an. Ruanda hat sich im Zuge des Binnenmarktes für Ost- und Südafrika (COMESA) dazu bekannt, seine Tarife anzugleichen. Auch Ruanda unternimmt große Anstrengungen, um Auslandsinvestitionen anzuziehen. Nach Angaben der Weltbank belief sich das Investitionsvolumen der ausländischen direkten Anlagen (Nettozuflüsse, BoP) auf USD 7,7 Mio. im Jahr 2000, USD 5,0 Mio. im Jahr 2003 und USD 8,0 Mio. im Jahr 2004.

In Ruanda nimmt der Fremdenverkehr noch keine große Stellung ein. Im Gegensatz zu Kenia und Tansania hat das Lande keine großen nationalen Parks. Noch abenteuerlustigere Urlauber auf ihrem Weg durch Afrika bleiben bisweilen in Ruanda. Ruandas Volkswirtschaft ist in den 1960er und 1970er Jahren dank einer zurückhaltenden Fiskalpolitik, verbunden mit grosszügiger Aussenhilfe und vorteilhaften Handelskonditionen, gewachsen.

Im Jahr 1999 wurden 372,9 Mio. Euro an Wirtschaftshilfen gewährt. Ruanda hat im Juli 1998 ein ausgeweitetes strukturelles Anpassungsprogramm mit dem IWF unterzeichnet. Die Weltbank stuft Ruanda als hoch verschuldeten Entwicklungsstaat ein. Der IWF vermerkte am 24. Mai 2005 das Erreichen des für den weiteren Schuldenerlass notwendigen Fertigstellungspunkts, den Ruanda unter anderem durch ein Armutsbekämpfungsprogramm, verschiedene Wirtschaftsentwicklungsprogramme, strukturelle Reformen, Privatisierung usw. erfüllte.

Eine erste Entschuldung wurde daher bewilligt, eine zweite im Juni 2006 (siehe East African Business Week, Oktober 2006). Die Fremdfinanzierung nahm weiter zu und lag 2005 bei 57%. Nach Angaben der Weltbank beliefen sich die öffentlichen Entwicklungshilfeleistungen im Jahr 2000 auf 467,5 Mio. USD, im Jahr 2003 auf 333,4 Mio. USD und im Jahr 2004 auf 322,0 Mio. USD.

In Ruanda gibt es ein Strassennetz von etwa 12000 km. Die asphaltierten Straßen haben eine Gesamtlänge von rund 1.500 km und verbinden die bedeutendsten Metropolen des Bundeslandes mit der Landeshauptstadt Kigali. Ruanda gehört aufgrund der innenpolitischen Lage, des geringen Transportaufkommens und des schwachen Wettbewerbs zu den Ländern mit den größten Beförderungskosten der Welt, die seit 2004 durch die steigenden Erdölpreise noch verstärkt werden.

KigaliGatuna (Grenze zu Uganda)ByumbaDie Hauptlinie durch die nördliche Provinz. Sie verbindet Ruanda mit dem Lagos-Mombasa Highway (Trans-African Highway No. 8). RwamaganaDie Strasse von Kigali geht nach Westen in den Akagera Nationalpark. Im Jahr 2004 wurde diese Linie renoviert und die erste Ringstraße Ruandas in Rwamagana erbaut. Die Fortsetzung der Kigali-Kayonza-Route bis zur ugandischen Staatsgrenze.

KeniaRusumo (Grenze zu Tansania)KibungoDie wichtigste Verbindung nach Tansania im südöstlichen Ruanda. Der Grenzübergang befindet sich auf einer Kommandobrücke über den Nil, in der Nähe der Rusumafälle. KigaliNemba (Burundi Border)Nyamata, MayangeDie Route führt von der Stadt nach Bugesera und Burundi. KigaliFugi (Burundi Border)Gitarama, ButareDie Strasse ist die wichtigste Verbindung zwischen Kigali und Bujumbura. Auch Kigali ist mit Butare verbunden.

Die Strasse in Guitarama verzweigt sich von der Strasse zwischen Kigali und Fugi. GikongoroDie Strasse fuehrt durch den Wald von Nyungwe zum Ufer des Kiwi-Sees. RuhengeriDie Strasse liegt am Fusse der Virunga Vulkane in Ruhengeri. Der Weg geht bis zur kongolesischen Landesgrenze, nahe der Ortschaft Goma.

RuhegeriCyanika (Grenze zu Uganda)Die Strasse verläuft am Fusse der Virunga Vulkane entlang. Ruanda rangiert in der von Reporters Without Borders veröffentlichten Press Freedom Ranking 2017 auf Rang 159 von 180 Nationen. 63] Journalisten ohne Grenze bezeichnen die Lage der Medienfreiheit im Lande als "schwierig". In Ruanda sind Kunst, Tänze und Gedichte in der Landessprache wichtig.

Gérard Hankel: Ruanda. Rwanda zwischen Aussöhnung und Verleugnung. 10 Jahre nach dem Genozid in Ruanda. Hammer, Wuppertal 2005, ISBN 3-7795-0029-9 Jacques Maquet: Die Prämisse der Ungleichheit in Ruanda. Die Oxford University Press, Oxford 1961 - Helmut Strizek: Ruanda und Burundi von der Selbständigkeit zum Aufbruch. Die Geschenkkolonien: Ruanda und Burundi unter deutschem Kommando.

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Nr. 74, April 2004, S. 532-544, doi:10.1086/382286. ? Nasra Bishumba Abgeordnete billigen ein Gesetz, das Suaheli zur Amtssprache macht. Zurückgeholt am Juli 2017. Zurückgeholt 27. Juni 2017. ? Vgl. Helmut Strizek: Geschenkkolonien: Ruanda und Burundi unter Deutsch. Nkunda, der Anführer der Rebellen, wurde am 24. Februar 2009 verhaftet (Memento vom 21. Juni 2010 im Internetarchiv). EIU-Digitallösungen: Democracy Index 2016 - The Economist Intelligence Unit.

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