Qatar Visum

Katar-Visum

Katarische Visa werden nicht an der Landgrenze ausgestellt. Sie können ein Touristenvisum für die Einreise nach Katar vor der Ankunft beantragen. Einreise ohne Visum für Bürger von Katar. Die deutschen Staatsbürger benötigen für die Einreise nach Katar immer ein Einreisevisum, unabhängig von der Dauer und dem Zweck ihres Aufenthalts. Sie können das Antragsformular für das Saudi-Arabien-Visum von uns herunterladen.

Katar: Reise- und Sicherheitsinformationen - Auswärtiges Amt in Katar

Saudi-Arabien, die Vereinten arabischen Staaten, Bahrain und Ägypten brachen am 4. Juli 2017 die bilateralen Diplomatiebeziehungen zu Katar ab. Saudi Arabien hat seine Land-, Luft- und Seegrenze mit Katar am 4. Juli 2017 aufgehoben und den Land-, Luft- und Seetransport durchbrochen. Auch Bahrain und die Vereinten Emirate haben seit dem 6. Juli 2017 den Luft- und Schiffsverkehr mit Katar ausgesetzt.

Diese Länder lehnen auch die Lande- und Flugrechte von Qatar Airways ab und haben ihren eigenen Fluglinien den Flug nach Katar verboten. Bahrain hat am 1. Oktober 2017 eine Visumspflicht für Staatsbürger Katars erlassen. Gleiches trifft auf die deutschen Staatsangehörigen mit katarischer Aufenthaltsgenehmigung zu. Das Visum muss im Voraus auf elektronischem Wege angefordert werden (siehe Reise- und Sicherheitsinformationen für Bahrain).

Wer von Doha über Oman oder Kuwait nach Saudi-Arabien, Bahrain oder in die Vereinigte Arabische Emirate reist, sollte sich vorher über die geltenden Bestimmungen dieser Staaten unterrichten. Reisende, die über den Doha International Airport (Hamad International Airport / HIA) anreisen, werden gebeten, sich hinsichtlich ihrer Reiseverbindung unmittelbar an ihre jeweilige Airline oder ihren Veranstalter zu wenden und diese Reise- und Sicherheitsinformationen, die laufend auf den neuesten Stand gebracht werden, zu beachten.

In Anbetracht der andauernden Spannung und der Geschehnisse in einigen nahöstlichen Staaten sollten katarische Touristen in der Bevölkerung vorsichtig sein, die katarischen Religions-, Kultur- und Gesellschaftstraditionen berücksichtigen und von jeglichen Protesten und Protesten Abstand halten. Wir empfehlen, ein Hotelzimmer im Voraus zu reservieren, da die Anzahl der verfügbaren Hotelzimmer in Katar zugenommen hat, jedoch saisonabhängig ist, vor allem aufgrund von Sportereignissen.

Für Fahrten innerhalb Katars gibt es keine speziellen Einschränkungen. Auch die allgemeinen Wohlverhaltensregeln, die für die Reisenden (insbesondere Frauen) in die islamischen Staaten gültig sind, sollten in Katar miteinbezogen werden. Selbst wenn die Fastenregel nur für Moslems gilt, sollten Nicht-Muslime auch darauf achten, religiöse Empfindungen nicht zu verletzten. Die Reisenden sollten eine ausreichende Reisekrankenversicherung abschließen, die im Ernstfall auch einen Notfallflug nach Deutschland deckt, s. auch Medical Care.

Einreisemöglichkeit für Bundesbürger mit folgendem Dokument: Pass: Ja, mit Visum, siehe unten. Deutschen Staatsbürgern mit einem regulären Pass steht seit dem 1. Juli 2017 eine Visumbefreiung mit einer Geltungsdauer von 180 Tagen bei der Einreise zu und ermöglicht ihnen eine mehrfache Ein- und Ausreise sowie einen maximalen Aufenthaltszeitraum von 90 Tagen während der Gültigkeitsdauer.

Die Visumbefreiung ist kostenlos. Die Reisenden müssen in der Lage sein, den Reisegrund, die Unterbringung und den vorgesehenen Rück- oder Weiterflug in geeigneter Weise nachzuweisen. Deutschen Staatsangehörigen mit einem gültigen Pass steht auch ein Gemeinschaftsvisum - das so genannte "Tourist Joint Visa for Qatar and Oman" - für Touristenreisen in Katar und Oman gegen eine Bearbeitungsgebühr von 100 QAR bei Ankunft am Doha Airport zur Verfügung.

Mit dem Visum hat der Inhaber Anspruch auf mehrfache Ein- und Ausfahrt und auf einen jeweils 30tägigen Auslandsaufenthalt in Katar und Oman. Im Einzelfall wurde Bundesbürgern mit Zuwanderungsgeschichte, meist aus dem arabischen Gebiet, die Einreise in Qatar ohne Begründung verwehrt. Falls Sie eine der oben genannten Personen sind und eine bedeutende Fahrt nach Katar vorhaben, fragen Sie vorher bei der Staatlichen Auslandsvertretung in Berlin nach, ob Sie vor der Ankunft in Katar ein Visum benötigen, um nicht zu riskieren, dass Sie nicht nach Katar kommen dürfen.

Besitzer eines temporären Reisepasses müssen ein Visum im Voraus bei der entsprechenden katarischen Mission einholen. Das Gesuch sollte spätestens vierwöchig vor Reisebeginn bei der Staatlichen Vertretung des Bundesstaates Katar in Berlin eingereicht werden. Wenn ein Kind mit einem Kinderpass reist und nicht von einem Elternteil begleitet wird, muss es ein Visum bei der entsprechenden katarischen Mission vorlegen.

Nähere Auskünfte, z.B. über Preise und Bearbeitungszeiten, erhalten Sie bitte hier. Wer in Katar arbeiten will, sollte vor der Abreise in Deutschland ein offizielles Zeugnis vorlegen. Die polizeilichen Führungszeugnisse und andere persönliche Dokumente müssen dann vom Bundesamt für Verwaltung beglaubigt und anschliessend von der Qatarischen Auslandsvertretung in Berlin beglaubigt werden.

Im Einzelfall ist es in den Mitgliedstaaten des Golfkooperationsrates passiert, dass dort wohnhafte Bundesbürger an der Auswanderung verhindert wurden. Die Einreisevorschriften für Inländer können sich ohne vorherige Benachrichtigung des Auswärtigen Amtes jederzeit abändern. Sie können die Zollvorschriften für Deutschland auf der Website der Zollbehörden und per Applikation "Zoll und Reise" oder per Telefon einsehen.

In Katar ist das Photographieren und Drehen aus touristischer Sicht generell gestattet. Es gibt in Katar strikte islamistische Wertvorstellungen, die sich im strafrechtlichen Bereich widerspiegeln. Ungeachtet des scheinbar liberalen sozialen Klimas in Katar sollten sich Reisende darüber im Klaren sein, dass homosexuelle und unverheiratete Sexualität untersagt sind und bei Meldung verfolgt werden können (Homosexualität mit einer Freiheitsstrafe von bis zu 15 Jahren).

In Katar gibt es keine "aktive" Homosexuellen- oder Transsexuellenverfolgung. Aussagen zu religiösen Themen, die in Deutschland harmlos sind, können in Katar als Beschimpfung des Islams oder des Heiligen Geistes angeklagt und mit Geldstrafen, möglicherweise auch Gefängnisstrafen, bestraft werden. Allerdings wird vom Auswärtigen Amt empfohlen, die Standard-Impfungen während einer Fahrt nach dem aktuellen Impfplan des Robert Koch-Instituts für Kinder- und Erwachsenenbildung (siehe http://www.rki.de) zu prüfen und abzuschließen.

Deshalb liegt der Schwerpunkt der Prophylaxeempfehlungen für die Reisenden darauf, unnötigen Kontakt mit dem Tier zu vermeiden. In Katar entspricht die ärztliche Betreuung im Allgemeinen den Anforderungen des Europarates. Vor Reiseantritt sollten Sie sich von einer tropenmedizinischen Beratungsstelle/einem Tropenmediziner/Reisearzt konsultieren, z.B. www.dtg. org oder www.frm-web.de. Es ersetzt nicht die Beratung durch einen Arzt; maßgeschneidert für die Direkteinreise aus Deutschland in ein anderes Land, insbesondere für längere Aufenthalte vor Ort. in Deutschland.

Bei kürzeren Fahrten, der Einreise aus Drittstaaten und Fahrten in andere Landesteile können je nach den Umständen des jeweiligen Reiseteilnehmers abweichende Regelungen getroffen werden. Vor allem die terroristischen Organisationen "Al-Qaida" und "Islamischer Staat" (IS) bedrohen seit Sept. 2014 Angriffe auf diverse Staaten und deren Bürger. Selbst wenn es gegenwärtig keine konkreten Anhaltspunkte für eine Bedrohung für ausländische Beteiligungen gibt, kann nicht auszuschließen sein, dass auch ausländische Staatsbürger oder Institutionen in Deutschland zum Opfer von terroristischen Gewalttaten werden.

Detailliertere Angaben zur terroristischen Bedrohung sind in den landesspezifischen Reise- und Sicherheitsinformationen zu entnehmen. Das Risiko, einem Angriff zum Opfer zu fallen, ist immer noch relativ niedrig im Verhältnis zu anderen Gefahren, die mit Auslandsreisen verbunden sind, wie Unfälle, Krankheit oder gewöhnliche Straftaten. Trotzdem sollte man sich der Gefahren bewußt sein.

Die Reisenden sollten sich vor und während einer Fahrt über die Bedingungen in ihrem Land genauestens unterrichten, sich in der Situation angemessen benehmen, den lokalen Behörden folgen und Verdachtsmomente (z.B. unbeaufsichtigtes Gepäck auf Flugplätzen oder Bahnstationen, Verdachtsmomente von Personen) der lokalen Polizei oder den Sicherheitskräften mitteilen. Erkundigen Sie sich vor Reiseantritt, welche Souvenirs aus Gründen des Artenschutzes nicht importiert werden dürfen.

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