Portugiesisch Sprechende Länder

Die portugiesischsprachigen Länder

Termine Über die Länder Afrikas mit Portugiesisch (PALOP): Kap Verde, Guinea-Bissau, São Tomé und Príncipe, Angola, Mosambik. gesprochen und für Spanischsprachige einigermaßen verständlich. Die portugiesische Sprache wird in Brasilien, Angola, Macao und anderen Ländern gesprochen. In der Welt gibt es viele portugiesischsprachige Gemeinschaften. Sie sind als Minderheitensprache in den Ländern besonders wichtig:

mw-überschrift" id="Vorgeschichte">Vorgeschichte[Bearbeiten | | | | Quelltext bearbeiten]>

Mit der Communauté de Portugiese de Língua Portuguesa (Comunidade dos Países de Língua Portuguesa, CPLP) wurde ein vielseitiges Freundschafts- und Kooperationsforum zwischen den portugiesisch sprechenden Staaten geschaffen. Es handelt sich um Portugal und die ehemaligen portugiesischen Siedlungen. Portugiesisch ist die offizielle Sprache in allen Mitgliedsstaaten. Portugal und Brasilien hatten sich bereits im Jänner 1955 in einem Vertrag auf regelmässige Konsultation und Gleichstellung der Bürger geeinigt, d.h. die brasilianischen Bürger sollten in Portugal die selben Bürgerrechte haben wie die portugiesischen Bürger in Brasilien.

Es wurde auch die doppelte Staatsangehörigkeit beschlossen, d.h. portugiesische und brasilianische Staatsbürger sollten die Staatsangehörigkeit des anderen Staates erwerben können, was in den Portugiesenverfassungen seit der brasilianischen Selbständigkeit 1822/25 ausgeklammert worden war. Der damalige portugiesische Diktierende António de Oliveira Salazar Brazil schlug im Juli 1965 die Gründung einer Gemeinde vor, "um das nationale Erbe zu schützen und zu verteidigen".

Dieses Gemeinwesen, zu dem auch die portugiesische Kolonie gehören sollte, hätte die Funktion einer Grossmacht im südlichen Atlantik übernehmen müssen. 1 ] Aber Brasilien war eher US-orientiert und die portugiesische Kolonie befand sich in einem Aufruhr. Lediglich Adhemar Perreira de Barros, der Statthalter des einwohnerreichsten Staates Sao Paulo, wärmte sich für diese Vorstellung und regte im Jänner 1966 die Gründung einer "Luso-Brasilianischen Konföderation" an.

Das portugiesische Hauptstadt sollte die Teuerung in Brasilien stoppen und in die Erschließung der brasilianischen Bodenschätze investieren, während Brasilien Portugal bei der Durchsetzung seiner Siedlungen und der Bewältigung des kommunistischen Regimes behilflich sein sollte. 2 ] Im selben Jahr wurde de Barros jedoch entlassen, nur ein portugiesisch-brasilianisches Abkommen über wissenschaftlich-technische Kooperation wurde 1966 geschlossen.

Schon während der Revolution der portugiesischen Nelken von 1974 versuchte der portugiesische Präsident António de Spínola, den verloren gegangenen kolonialen Krieg in Afrika zu stoppen, indem er das Kolonialreich in eine multikontinentale Vereinigung Luso-Brasilien-Afrika umwandelte und damit die Afrikaner davon abhielt, vollständige Unabhaengigkeit zu fordern. Es dauerte bis 1983, lange nach der Revolution der Nelken, die den Völkern Afrikas die Freiheit verschaffte, bis sich das portugiesische Verhaeltnis zu seinen frueheren Siedlungen normalisiert hatte und die ersten Vorschlaege fuer eine lusophone Kooperation vorgebracht wurden.

Im Jahr 1986 wurde das 1966 zwischen Brasilien und Portugal abgeschlossene Kooperationsabkommen erweitert. Das CPLP wurde 1996 von den sieben Ländern Angola, Brasilien, Guinea-Bissau, Kapverden, Mosambik, Portugal und São Tomé und Principe ins Leben gerufen. Ost-Timor ist nach der Unabhaengigkeit von Indonesien im Jahr 2002 ebenfalls der EG beigetreten. Equatorial Guinea hat am 13. Juni 2007 Portugiesisch als eine seiner offiziellen Sprachen eingeführt und wurde 2014 in die Europäische Union übernommen.

Ab 2011 Hauptsitz der CPLP: der Palast des Palastes in Lissabon aus dem ersten Jahrtausend. Macao war bis 1999 eine Provinz in Übersee und Portugiesisch ist immer noch eine der offiziellen Sprachen. Gipfeltreffens der Staats- und Regierungschefs in Praia im Juni 1998 wurde zum ersten Mal der Status eines Beobachters genannt, und 2005 legte der CPLP-Ministerrat in Luanda die Voraussetzungen für dieses Assoziationsabkommen fest.

Mit diesem Abkommen wurde die mögliche Zulassung von portugiesischsprachigen Drittländern oder Gebieten in die Europäische Union angestrebt. Diesen Rang können jedoch auch jene Länder erhalten, die die Prinzipien der CPLP respektieren, besonders im Bereich der Demokratieförderung, der verantwortungsvollen Staatsführung und der Wahrung der Rechte. Sie ist eine Vereinigung von Nationen, die wenig über einander wissen und "nur" durch eine einheitliche Landessprache miteinander verknüpft sind, während große Distanzen und Kulturunterschiede die acht Länder auf unterschiedlichen Erdteilen ausmachen.

Tatsächlich gibt es jedoch keine gemeinschaftlichen Institutionen und der Gemeinschaftshaushalt ist nur eine Symbolik. Die CPLP hat seit ihrer Einrichtung Guinea-Bissau und São Tomé und Principe bei der Bewältigung interner Krisensituationen nach Putschversuchen und bei der Einleitung politischer und wirtschaftlicher Reformprozesse behilflich sein können. Portugal (indirekt auch Brasilien) hat jedoch eine von den Kapverdischen Inseln geplante Unionsbürgerschaft vorläufig zurückgewiesen.

Das CPLP hat seinen Hauptsitz in Lissabon, wo alle zwei Jahre ein neuer Geschäftsführer ernannt wird. Von 2008 bis 2012 war Domingos Simões Pereira aus Guinea-Bissau Geschäftsführer. Seine Nachfolgerin ist die Mosambikerin M. Isaac Miguigy Murargy. Brasilien, Guinea-Bissau und Portugal haben bereits eigene Botschafter am Hauptsitz der Kommission. Ost-Timor hat die Einsetzung eines Vertreters für die CPLP verkünde.

Mosambik ist der CPLP und dem Commonwealth of Nations beigetreten und mit der OIF verbunden. Seitdem die galizische wie auch die Portugiesischsprachige in Galizien ihren Anfang nimmt, werden in Galicien Anstrengungen unternommen, der CPLP beitreten zu können. Ost-Timors Staatspräsident José Ramos-Horta bezeichnete den indonesischen Gemeinschaftsbeitritt im Oktober 2008 als eine gute Sache.

Mit Portugal hatte das Vaterland während der Kolonialzeiten Beziehungen. Es gibt auch Tausenden von portugiesischen Lehnwörtern in Bahasa Indonesien. Drapeau und Geschichte eines Vorschlags für eine "Portugiesische Konföderation".

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