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Die República del Paraguay[re'pu?lika ðel p???'?

waj]; in Guaraní: Mario Abdo gewinnt die Präsidentschaftswahlen ohne Überraschung und wird wahrscheinlich eine unternehmensfreundliche Politik verfolgen. Seit Mitte der 80er Jahre arbeitet die BGR in Paraguay im Rahmen der bilateralen Technischen Zusammenarbeit (TZ) im Auftrag des BMZ zwischen Brasilien und Argentinien. Sojabohnen - Pestizide in Paraguay bremsen den Soja-Boom. Ausführlicher Bericht über die aktuelle wirtschaftliche Entwicklung in Paraguay.

In der Heimat der Grundbesitzer (Archiv)

Die Landstraße liegt etwa 70 km von der portugiesischen Stadt Asunción enfernt. Eine " asentamiento ", eine Ansiedlung, wie sie in Paraguay zu tausend Menschen existiert. Diese armen Siedlungen gibt es im ganzen Lande. Zahllose Bauern, Damen, Herren und Herren aus dem Lande haben sich dort auf der Suche nach einem schöneren Zuhause ansiedelt .

Der Pablo Öjeda von der "Association of the Paraguayan Rural Population" kommt regelmässig hierher, um die " campesinos sin tierra ", die laandlosen Landwirte, zu besuchen. Die haben die Gebiete neben der Strasse eingenommen, die einzigen Möglichkeiten für sie, an die Küste zu gelangen. "Dies ist die Wirklichkeit in Paraguay, das ist nicht unüblich. Diese Fläche - 37 ha - ist Eigentum des Staates.

Doch die Staatsanwaltschaft hat das Grundstück an jemanden gepachtet. Nichtsdestotrotz haben sich meine Kolleginnen und Kollegen hier angesiedelt, das ganze Gebiet eingenommen und die Ansiedlung mitbegründet. "Paraguays landlose Landarbeiter leben ein tristes Dasein. Auf der Suche nach einem Grundstück, auf dem sie ihr Rind behalten, können sie ein wenig Früchte und Gemüsesorten züchten.

"Luis Careaga und seine Familien sind seit Jahren durch das ganze Jahr gezogen, in der Erwartung, sich hier niederzulassen. In Paraguay hat er als Landwirt keine Aussichten. Er hat ein landloses und würdeloses Dasein. "Die paraguayische Konstitution besagt eindeutig, dass alle Menschen in Paraguay das Recht auf ihr eigenes Territorium haben.

Ich muss auf dem Lande zurechtkommen. Ihr eigenes Heimatland macht das lebenswerte Dasein für eine ganze Familie. Was? "In keinem anderen Bundesstaat Südamerikas ist die Ungleichbehandlung so groß wie in Paraguay. In diesem kleinen Lande in der Nähe des Festlandes sind die Grossgrundbesitzer zuständig. "Unsere Politik interessiert sich nicht für die gesellschaftlichen Fragen im Lande.

Deshalb produziert sie nur Waffen. Hier ist die Lage in dieser Region wirklich beunruhigend. "Jahrzehntelang gab es in der paraguayischen Region keine fundamentale Bodenreform, die den gesellschaftlichen Bedingungen des Landes Rechnung trägt. In keinem anderen Bundesland der Erde gibt es mehr Ackerland als in der Region selbst, in keinem anderen lateinamerikanischen Bundesstaat gibt es mehr ländliche Bevölkerung als in Deutschland.

"Alberto Lugo war bis zum vergangenen Jahr in der Leitung von Staatspräsident Fernando Lugo für die Entwicklung einer Bodenreform verantwortlich. Mit dem kalten Staatsstreich gegen den Staatspräsidenten, als beide Kammern den früheren Diözesanbischof Lugo nahezu geschlossen umstürzten, endete auch Alberto Elderete. Der Jahrhundert-Projekt - eine Bodenreform in Paraguay - wurde abrupt abgebrochen.

Dies ist der Bestreben der paraguayischen Landesregierung von Staatspräsident Lugo, die Eigentumsverhältnisse an landwirtschaftlichen Flächen zu ändern. "Im Jahr 2008 wurde der frühere Erzbischof Fernando Lugo zum Vorsitzenden ernannt. Noch nie hat in Paraguay ein Kandidat bei einer Präsidentschaftswahl so viele Wahlen erhalten. Die Colorado-Partei konnte Lugo bezwingen und schickte sie nach mehr als 60 Jahren in die Gegenwehr.

Insbesondere die angekündigte Änderung der Agrarstrukturen im Lande und der Kampf gegen das Leid der ärmsten Bevölkerungsgruppen brachte ihm Abstimmungen und half ihm, die Wahlen zu gewinnen. 2. Wie für die meisten Paraguayer ist auch für ihn die helle braune Knolle lebenswichtig. Campeños produzieren hauptsächlich Maniokmehl, das sie auf verschiedene Weise verarbeiten.

"Hier haben wir die Chance, ein besseres Dasein zu führen. "Fernando Lugo wurde als Vorsitzender entlassen. Er hat fünf Hektaren Grund. Rafael Vera hat wie mehrere hundert Bauern in Paraguay während der Amtszeit von Fernando Lugo Grundstücke vom Bundesstaat verpachtet. Er hatte das ganze Jahr über unrechtmäßig das ganze Jahr über eingenommen.

"Rafael Vera hat seit dem Staatsstreich, bei dem Fernando Lugo vom Kongreß als Staatspräsident Paraguays verdrängt wurde, in Furcht gelebt. Auch die Befürworter von landeslosen Bauern in Regierungen und Landreformbehörden sind nicht mehr in ihren Büros. Paraguays alte Elite, die sich in den letzten Dekaden einen fragwürdigen Namen als Paradies der Verderbtheit und Ungerechtigkeit gemacht hat, greift wieder an die Macht.

Genetische Sojarepublik - so nennt man das Feld, in dem die grünen Bohnen dominieren. Der Sojaanbau erfolgt auf einer Gesamtfläche von rund 3,5 Mio. ha - das sind rund drei Viertel der Gesamtnutzfläche des Bundeslandes - und von oben betrachtet wie ein Grünteppich. Das kleine Paradies ist bereits der viertgrösste Exporteur von Sojabohnen.

Der Clademir José Stivanin reist durch sein ganzes Jahr. Der Stivanin ist einer dieser Soja-Barone, die große Flächen im östlichen Paraguay aufkauften und dort die gewinnbringenden Hülsenfrüchte anbauten. Ihm gehören zur Zeit 1300 ha Soja-Felder, und das soll nicht das Ende sein. Die Stivanin ist einer jener Paraguayer, die während der Regierungszeit des ehemaligen diktatorischen Alfredo-Strössner ins Reich gekommen sind.

Sie werden von den Bauern verachtungsvoll als Brasiguayer bezeichnet. Stivanin begreift immer noch nicht, dass die Paraguayer unter Ex-Präsident Lugo den landeslosen Bauern Anbaugebiete zur Verfügung gestellt haben. "Der Staat hat mehrmals Ländereien aufgeteilt, so dass jede einzelne von ihnen ihren eigenen Anlaß hat. Wie kann man aber Menschen, die nicht wissen, wie und was sie auf dem Lande erzeugen sollen, ein Stück Erde geben?

"Wie viele große Grundbesitzer in Paraguay hatte auch Clademir José Stivanin immer wieder Schwierigkeiten mit laandlosen Campsinos, die sich am Rand seiner Häuser entlang der Straße niederließen, teilweise gar in bewohnten Gebieten. Für einige, die ein kleines Grundstück bewohnt hatten, habe ich auch ein Feld vorbereitet. "Clademir Soyabaron José Stivanin wohnt im gleichen Staat wie die vielen Hunderttausenden von Landwirten ohne Grundbesitz.

Dabei ist seine Lebenswelt eine ganz andere als die der Bauern. In Paraguay ist die Lage verworren. Weil es nur wenige Menschen ohne Grundbesitz gibt, die wirklich die Möglichkeit haben, ein kleines Grundstück alleine zu bebauen. Nur sehr wenige dieser Bauern nehmen diese Gelegenheit wahr. In Paraguay werden die Machtspiele von Grossgrundbesitzern, Politiker und Verbandsbeamten allzu oft auf dem Rücken der Landbesitzer gespielt.

Die Hoffnungen vieler Bauern auf eine gute Zukunftsperspektive in Fernando Lugo vor fünf Jahren wurden nicht erfüllt. Es gab zu viel Widerstände im Europäischen Parlament, denn dort gab es keine Mehrheiten, und Lugo war von anderen Seiten abhängig. 2. Aus Deutschland emigrierte Andreas Winter in den 80er Jahren nach Paraguay. Unweit der Stadt Ciudad del Esté, im östlichen Teil des Bundeslandes, verfügt er über mehr als 1000 ha Ackerland und züchtet Vieh.

Die Schwaben sind besorgt über die unvereinbaren Grenzen, die sich in Paraguay im Lauf der Jahrhunderte bildeten. In diesem kleinen süd-amerikanischen Staat bestreitet er den politischen Entscheidungsträgern die Bereitwilligkeit und den Wunsch, die Bedingungen wirklich zu bessern. Nichts wird unternommen, um den Landwirten, die Grundstücke erhalten, beizubringen, wie sie ökonomisch wirtschaften können.

"Andreas Winter und viele andere Menschen in Paraguay freuen sich auf die bevorstehenden Neuwahlen, die einen neuen Präsidenten und Mitglieder des Parlaments wählen werden. Zuviele Staatsbürger haben den ehemaligen Präsidenten Lugo enttaeuscht. Die Linkspartei hat wenig Unterstützung im Lande. Dieses Grundstück ist Eigentum des Staates.

Ojeda wird den Fall den zuständigen Stellen mitteilen, aber er hat nicht viel Hoffnungen für seine Zelte. In Paraguay gibt es schwierige Momente. Die sozialen Verhältnisse im Lande scheinen weiter weg als je zuvor. Sie wurden getötet, weil sie gegen die Machthaber im Lande rebellierten.

Es wird gekämpft, weil wir kein eigenes Volk haben, und das ist eine eklatante Unregelmäßigkeit in Paraguay.

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