Paraguay Reisebericht

Reisebericht Paraguay

Willkommen und viel Spaß auf meiner Reiseberichtsseite. Paraguay ist das Land, in dem Wasser ins Wasser geht. Auf dieser Seite finden Sie viele Bilder von unseren vergangenen und zukünftigen Ferien in Paraguay. Von der Gran Chaco in Paraguay bis zur Atlantikküste in Uruguay, unterwegs ein Abstecher zu den Iguazu-Wasserfällen in Brasilien und Argentinien. Dieses Buch ist eine Mischung aus Paraguay-Reisebericht, Auswanderungsführer und Prophezeiungsliteratur.

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Die lebhafte Innenstadt ist trotz etwas chaotischem Verkehr leicht zu erreichen. In Asunción gibt es ein sehr engmaschiges Bussystem, das von Omnibussen in überwiegend abenteuerlichem technischem Stand durchfahren wird. Die meisten Repräsentationsbauten Asuncions gehen auf das achtzehnte und neunzehnte Jh. zurück. Die Casa de la Independencia, die Casa Viola und die Casa Castelevi gehören zu den älteren Bauwerken.

Die Plaza de los Heroes ist das Zentrum von Asunción, alle Sehenswuerdigkeiten sind zu Fuss erreichbar. In Asunción gibt es neben dem berühmten Pettirossi-Markt mehrere modern eingerichtete Shopping-Center im US-Stil, in denen man alles einkaufen kann.

Travelogue Paraguay - über die Welt des Wassers, des Landes und der Lüfte durch das unerschlossene Gebiet.

In Paraguay gibt es kaum eine Reiseroute durch Südamerika. Obwohl ich mich nach nur 6 Tagen im Lande nicht entscheiden kann, war meine kleine Zeit in Paraguay sehr spannend und beeinflusst von verschiedenen Fortbewegungsformen sowie aufregenden Erzählungen in Bahia Negra, Concepción und Filmelfi. Ich kann Ihnen auch von einer erlebnisreichen Ein- und Ausfahrt nach und aus Paraguay berichten.

Denn in meinem Beitrag "Abenteuer Grenzübertritt - von Puerto Busch nach Bahia Negra" habe ich die ganze Fahrt über den Grenzübertritt detailliert geschildert, hier nur in Schlagworten die Abenteuerreise: Die Bahia Negra war mein Reiseziel, denn ich wollte den Rio Paraguay mit der Fähre fahren - einem Frachtschiff, das einmal pro Woche anläuft.

Unglücklicherweise habe ich das verpasst und steckte mehr oder weniger in Bahia Negra fest - weil eine Ausfahrt auf dem Lande wegen unbenutzbarer Strassen nicht möglich war und auch kein anderer Schiffstransport zur Verfügung stand. Näheres über Bahia Negra und mein eigentliches Tor, die Äquidaban, finden Sie in diesem Aufsatz hier.

Zwei Tage später kam die Ablösung - ein SETAM Propellerflugzeug landet auf der Graslandebahn (!) von Bahia Negra und sollte ebenfalls einen Platz für mich reserviert haben. Die ganze Flugerfahrung war mehr als aufregend und ist hier für alle Liebhaber des noch nicht professionell eren Fliegens aufgeschrieben, zusammen mit einigen großartigen Bildern des endlosen Regenwaldes von Paraguay.

Nach Concepcion, der grössten Metropole des Landes im Norden des Rio Paraguay. Ich habe hier einen ersten wirklichen Einblick in das Landleben bekommen, denn Bahia Negra war zwei Tage vorher fast erloschen.

Concepción war verhältnismäßig sauber, sehr sauber für die südamerikanischen Bedingungen und hatte einen spannenden Gegensatz zu der Verbindung von Asphaltstraßen und durch die sandrot glänzenden Seitenstraßen zu bieten. 2. Hinzu kamen Tribünen mit klassischen Straßengerichten aus Paraguay (u.a. Hamburgers, Hot Dogs, Sandwiches, Fleischspieße oder Sopas), ein wie gewohnt lebhaftes Marktgeschehen, seit langem fehlende Lebensmittelmärkte (die es vor allem in Bolivien kaum gab) sowie einige wirklich schöne Baudenkmäler.

So wird Concepcion auch die "Perle des Nordens" bezeichnet, obwohl der Abgleich etwas irreführend ist. Concepcion ist vielleicht die schönste aller Städte Paraguays, denn nach anderen Reiseberichten sind Asunción und Ciudad del Esté nicht wirklich städtische Schönheit - aber Concepcion ist nicht notwendigerweise eine perlmutter.

Die Orte rund um die Ortschaften, das Herz der Täufer, bilden eine Besonderheit. Nur die NASA bietet die Route von Concepcion nach Philadelphia an. Ein Morgenbus (Abfahrt Concepcion 07:30) und ein Abendbus (Abfahrt 21:30) für je 90.000 Guaranis, das sind ca. 18 ?.

Im südamerikanischen Raum, einem damals trostlosen, kaum fruchtbaren und sehr trockenen Landstrich im nördlichen Paraguay, erhielten sie endlich eine neue Bleibe. Durch viel Engagement, Innovationen und viel Engagement ist es den Täufern im Laufe der Jahre gelungen, den Tschaco zu einem interessanten Lebensraum zu machen - dank der neuen landwirtschaftlichen Techniken und des großen Gemeinschaftsgefühls.

Heutzutage ist die Stadt und ihre Umgebung so beliebt, dass sogar die Bewohner Paraguays in diese Gegend ziehen und ihre Arbeit verrichten. Diese und viele weitere spannende Erzählungen, Ereignisse und Geschehnisse über die Menoniten können im wunderschön angelegten und höchst aufregenden Lokalmuseum und im Kolonialgebäude von Philadelphia nachgelesen werden - auf Englisch!

Auch das ist eine weitere besondere Eigenschaft von Philadelphia. Hauptsächlich deshalb, weil die "Muttersprache" der Taufgesinnten Niederdeutsch ist. Obwohl ich diesen besonders ausgeprägten Mundart kaum begreife, da er im Grunde eine eigene Landessprache ist, ist es doch recht witzig, im tiefen Südamerika hauptsächlich die deutsche Sprachrichtung zu erlernen.

Obwohl Philadelphia das Infrastruktur- und Wirtschaftszentrum der Gegend ist, sind die Orte, in denen in den 1930er Jahren alles seinen Anfang nahm, erhalten geblieben. Nun sollte es von dort durch den ausgetrockneten Chaco zurück nach Bolivien gehen. Auf dem Weg von Mariscal Estigarribia (der letzte große Ort in Paraguay) nach Bolivien gab es keine Lastwagen, keine Abholung von Waren nach Bolivien und keinen anderen Warenverkehr.

Glücklicherweise fand ich mit einem anderen Anhalter endlich eine Fahrt - und wie der Glücksfall es wollte, war es ein in Bolivien lebendes Kanadierpaar, das von den Taufgesinnten abstammte und an der zweiten (weltweiten?) Plattdeutschen Konferenz bei Philadelphia teilgenommen hatte. Das lange Gespräch war endlich eine ideale Abrundung meines Programms am Tag zuvor und an der Seite gab es auch nette Impressionen von dem menschenleeren Chaco im Norden Paraguays.

Die einzig wirklich benutzte Grenzübergangsstelle zwischen Paraguay und Bolivien liegt in Fortin Infante Rivola am Südende der Stadtgrenze. Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln kann man sie nur mit dem Bus von Asunción über Niederdorf nach Santa Cruz und zurück durchfahren.

Paraguay hat den Paßstempel in Mariscal Estigarribia, etwa 200 km von der tatsächlichen Landesgrenze. Die kleine "Oficina de Migración" kommt von Süd (Filadelfa/Concepcion/Asuncion) am Dorfeingang auf der rechten Strassenseite. Am Grenzübergang erfolgt nur die Zollabfertigung - zweimal (einmal Bolivien, einmal Paraguay) in ca. 5 km Entfernung.

In Ibibobo, einem Einwanderungsbüro auch nur im Hinterzimmerformat, sollen die Förmlichkeiten auf der bolivianischen Seite endlich erledigt werden. Das Ibibobo ist ca. 60 km vom Grenzübertritt und liegt links von Paraguay aus. Die Fahrt nach Vilamontes, der ersten seriösen Metropole Boliviens, dauert etwa eine Autostunde.

Nachdem der auch wieder etwas ungewohnte Grenzübertritt nach Bolivien (siehe Kasten oben) war mein kleiner Umweg nach Paraguay vorbei. Es gab zwar nicht viel zu bestaunen außer den Kolonien der Mennoiten und den Filadelfischen, aber das Tor für Paraguay war eindeutig der Weg. Der sehr ungewohnte Bootsausflug nach Bahia Negra mit Zwischenstopp in Brasilien, der aufregende Rundflug mit dem Militärflugzeug nach Concepcion und das Autostoppen von Philadelphia nach Bolivien waren durchaus abwechslungsreich.

Ich werde mich auch sehr gut an meine Zeit in Bahia Negra erinnern, obwohl es dort fast nichts zu tun gab. Alles in allem kann ich Paraguay als echtes Erlebnis buchen, was sich mehr als lohnt. Besonders nachdem ich den "Touristenpfad" fast ausschliesslich in Peru und am Anfang in Bolivien verfolgt habe, war dies eine sehr erfreuliche und notwendige Veränderung.

Wenn Sie auch in Südamerika auf der Suche nach unbefahrenen Gebieten sind, sollten Sie unbedingt Paraguay besuchen. In Bolivien ging es für mich endlich über Villa Monti und Tarja weiter, bevor ich in Succre und Potosi wieder auf eine seriöse Tourismusinfrastruktur stößt. Welche Verbindung haben Sie zu Paraguay?

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