Paraguay Natur

Natur in Paraguay

Man kann Paraguay und seine Landschaft grob in zwei Regionen einteilen: Im Westen des Rio Paraguay, der den Staat halbiert, liegt der Gran Chaco. In Paraguay gibt es, wie in fast allen Ländern der Welt, einen starken Kontrast zwischen Kultur und Natur. Die Regenzeit hat auch einen gewissen Einfluss auf den Aufenthalt der Säugetiere in Paraguay. Die Ciudad del Este ist Paraguays Geheimtipp mit ihrer tropischen Natur und kulturellen Vielfalt.

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Paraguay ist das Ursprungsland von "Wasser geht ins Wasser". Es ist ein Reiseland, das aufgrund seiner vielfältigen Tier- und Pflanzenwelt immer mehr Touristen anzieht. Neben dem bolivianischen ist Paraguay das einzigste südamerikanische Bundesland, das keinen unmittelbaren Meereszugang hat. Wie vielfältig die Natur sein kann, zeigt die endlose Weite des Chacos und die reichhaltige Tier- und Pflanzenwelt des Pantanal-Sumpfgebietes.

Die spärlich besiedelten Chaco und das Pantanal sind auch ein Zufluchtsort für Indianer und Einwanderer aus Europa, die hier eine neue Heimat haben. Die Gran Chaco, die "große Jagdebene ", reicht von den Bergen von Bolivien im hohen Norden bis zur Sierra de Córdoba. Die völlige Wasserabhängigkeit dieses Gebietes - nicht zu vergleichen mit einem Sumpfgebiet - schafft eine unvergleichbare Vermischung verschiedener Ecosysteme.

Steppen, Überschwemmungsgebiete, Wälder mit Amazonascharakter, Urwald und Steppen - vielfältiger kann die Natur kaum sein, geleitet von jährlichen Regen- und Trockenperioden. Überwältigend ist auch die Vielfalt der Arten, insbesondere der Tier- und Pflanzenwelt. Mit einem trägen Auge folgen die am Ufer liegenden Caimane jeder Fahrt, wir ziehen es vor, nicht an die im Meer schlummernden Piraten zu erinnern.

In den Flüssen, Wäldern und Binnenseen leben unzählige Tiere - und ihre verschiedenen Klangfarben verleihen dem Pantanal-Ökosystem sein unvergleichbares Echo. Es ist soweit - im Naturparadies. Längst ist das Naturschutzgebiet des Pantanals ein Reiseziel für Naturliebhaber und Öko-Touristen. Teil des Geländes ist ein Schutzgebiet, das von der UNESCO zum Naturschutzgebiet erklärt wurde.

In den Monaten May bis June entsteht bei Niedrigwasser neues Lebensgefühl in der Natur: In den Gewässern, an Land und in den Wäldern wird es jetzt besonders spannend und die Beobachtung der Tierfamilie gehört zu den schönste Erfahrungen - und Fotomotive. Wer dieses Schauspiel jedoch ohne Führung entdecken will, ist nicht gut bedient.

Das Baden in einem der vielen, angeblich ruhigen Weiher kann lebensgefährlich werden und sollte wegen der Gefahren von Schlange, Kaiman, Pirouette und Spinne besser gemieden werden, die Regeln des Regenwaldes sind für alle gültig, denn die Natur weiß keine Touristik. Die Chaco erstreckt sich über 61% des Gebietes von Paraguay im Westen des Rio Paraguay und deckt nur 3% der gesamten Bevölkerung des Staates ab.

Er ist ein Synonym für Erfahrung und Erfahrung, etwas unangenehm und mit einer bestimmten Gefährdung assoziiert. Im unteren Teil von Asunción befindet sich der westlich von Asunción gelegene Tschako (Chaco Bajo), der größtenteils aus Palmenwäldern gebildet wird, ein großer Teil des Geländes ist immer wieder überflutet. In der leicht bergigen Hügellandschaft des Mittelchacos ist die Pflanzenwelt eine Mixtur aus Hartholz und Kakteen.

Im nordwestlichen Teil der Provinz befindet sich der Hochchaco (Chaco Alto), der aus dichtem Niederwald, einer undurchlässigen Barriere aus hartem Stachelwerk und feuerbeständigen Stämmen gebildet wird. Auch heute noch gibt es hier viele verschiedene Arten von Wildschweinen, Tapiren und Ebern. Im weniger bevölkerungsreichen westlichen Teil Paraguays stellen die rund 15.000 Deutsch sprechenden Menschen jedoch eine Minorität dar. Im Gebiet des Chaco in Paraguay wohnen noch unzählige indianische Stämme, die meisten von ihnen stammen aus der Sprachfamilie der Tupi Guaraní.

Ähnlich wie das Chaco ist der Chaco eine einzigartige Möglichkeit, einen Tierreichtum zu erforschen, der kaum ein zweites Mal auf der Erde zu erblicken ist. Es ist nicht ohne Grund, dass die indische Bezeichnung des Begriffs Chaco bereits auf seinen Wert hinweist. "Jagdland " heißt es und Biodiversität ist wirklich ein Naturschatz.

Zahlreiche Kriechtiere und Säuger sowie mehr als 600 Vogelspezies bringen das Herzen des Naturliebhabers in Schwung und fordern zur intensiven Tierbeobachtung auf. Dieser Teil des Staates sollte bei einem Ausflug nach Paraguay nicht fehlen - ein Staat, der trotz seiner kleinen Grösse für den südamerikanischen Standard einen fast unerschöpflichen Reichtum an Sehenswürdigkeiten bietet.

Abgesehen von den einmaligen Naturerfahrungen bietet das Gebiet auch die Möglichkeit, in die Fußstapfen der jesuitischen Bevölkerung zu treten und die paraguayische Vergangenheit zu erkunden. Paraguay wird am besten über Madrid angeflogen.

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