Paraguay Brasilien

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Im Dreiländereck mit Argentinien und Paraguay liegt die Stadt Foz do Iguaçu. Bei der Copa America in Chile ist Brasilien im Viertelfinale ausgeschieden. Im Halbfinale trifft Paraguay nun auf Argentinien. Besichtigung der typischen Artesania in Brasilien. Cacao aus Paraguay, Orangensaft aus Brasilien.

Grenzübergang foz do iguaçu nach ciudad del esté in Paraguay

Grenzübertritte nach Paraguay (und zurück) sind in der Regel kein Hindernis. Nur in Ciudad del Esté ist eine reibungslose Ein- und Ausfahrt möglich, ansonsten ist ein Visa erforderlich. Gegenwärtige außenpolitische Auseinandersetzungen mit Brasilien können mit Belästigungen bei der Ankunft in Paraguay einhergehen, haben aber kein aktuelles Feedback, müssten "googlen" oder lokale Bekanntschaften befragen.

In Paraguay kann es sehr riskant sein. In der Nacht, nachdem die Märkte geschlossen sind, ist Ciudad del Esté ausgelöscht. Die drei Tage sind in Ordnung, wenn Sie Argentinien (einen ganzen Tag) und Ciudad (einen halben Tag) planen. Die Brücke der Freundschaft nach Paraguay würde ich zu Fuss überwinden (10-15 Minuten).

Von Brasilien bis Paraguay (Archiv)

"Die Guarani -Gemeinden wohnen am Strand des Reservoirs in Brasilien, vier auf der anderen Uferseite in Paraguay. Damals bot der Betrieb des Wasserkraftwerkes Itaipu an, die Überreste der Verstorbenen zu bewegen. "Francisco Amarilla ist ein Publizist, der in einer schwarzen Kneipe in der südlichen Grenze Brasiliens, Foz do Iguaçu, lebt. Seit seiner Jugend ist er mit dem Kraftwerk Itaipu vertraut, das zehn km vor den Stadttoren ist.

Vor 35 Jahren mussten rund sechzigtausend Menschen ihr Grundstück für den Damm und das Reservoir auf beiden Flussseiten aufgeben. Die Itaipu ist eine Kapitalgesellschaft, die aus dem nach Rückzahlung der Verbindlichkeiten erzeugten Elektrizität einen Profit ziehen soll. Aber Itaipu ist kein unabhängiges Unternehmen. Sämtliche Führungspositionen werden unmittelbar von den brasilianischen und paraguayischen Behörden eingenommen.

"Die Wasserkraftanlage Itaipu bringt große Fortschritte in der Gegend. Durch Itaipu ist die Gemeinde Foz do Iguaçu auf 300.000 Menschen angewachsen. "Foz do Iguaçu wird von zwei Strömen umrahmt: dem Grenzfluß zwischen Paraguay und Brasilien, dem Parana, der im Norden der Insel zum Stausee Itaipu gestaut wird. Der Fluss Iguaçu, der im Süden der Innenstadt liegt.

Es gibt die über 80 m tiefen Fälle von Iguacu, die sich in einem zwei Kilometern langem Canon befinden. Die Guarani Indianer nannten den Fluß und die Ortschaft Iguacu " Big Water ". Der Wasserfall Iguacu gilt als eines der schoensten Naturspektakel der Erde. Auch das 20 km entfernt gelegene Wasserkraftwerk Itaipu mit seiner acht Kilometern lange Talsperre und dem dahintergelegenen Speicher.

Der Spanier Francisco Amarilla, der neben seiner Muttersprache Französisch auch Französisch und Französisch beherrscht, wird gelegentlich als Dolmetscher eingestellt und leitet Unbekannte in die Guarani-Gemeinde "Acaray-Mi-Pi" auf der paraguayanischen Seeseite des Itaipu. Vor zehn Jahren erhielt diese Gemeinde von der Kraftwerksleitung Itaipu einen Nachfolger für ihr Hochwasser. Die neue Fläche befindet sich fünf km vom Stausee in der Mitte des Sojaanbaugebietes Paraguays und ist mit einer Fläche von ca. 2.000 Quadratkilometern ausgestattet.

Der Weg in die Europäische Union verläuft über die einzig schmale Grenze zwischen Brasilien und Paraguay. Das Paranáwasser fliesst unter der Südbrücke hindurch. Eingetroffen in der Guarani-Gemeinde, besuchte Francisco Amarilla zuerst den Boss, den Cazique Emiliano Martinez. Die beiden Herren schöpfen mit einem Kübel aus einer Quelle und reden.

"Unser Grundstück haben wir an große Soja-Bauern vermietet, das wird ein wenig mehr einbringen. Wir können keine großen Flächen selbst pflanzen, denn die Kraftwerksverwaltung von Itaipu hat uns nur Grund und Boden, keine Arbeitsgeräte zur Verfügung gestellt. Hätten wir einen Traktor, würden wir das Feld gern selbst bewirtschaften. Der Paraná-Fluss hat in der Vergangenheit auch die paraguayische Guarani-Gemeinde von derjenigen Brasiliens getrennt.

Der Stausee ist nun zu weit für eine Kanufahrt. "Nichtsdestotrotz kommen wir uns näher, wenn wir uns hier oder auf der Brasilianerseite schlecht fühlen. Haben wir wenig zu fressen, dann suchen unsere Brasilianerinnen und Brasilianer Hilfe für uns. "Nachdem die Brasilianer wiederholt auf die arme Lage der Guaranis hingewiesen haben, erhielten sie von der Brasilianerseite Lebensmittelpakete und geringe soziale Hilfe.

Dagegen gibt es in Paraguay derzeit keine sozialen Programme. Amarilla witzelt mit Apolonia Ferreira. In der Apolonia Ferreira wird vom Wildkatzenjagd in Brasilien und Paraguay die gefährlichste und schönste Katze der Welt nachgesagt. Wenn sich der Stausee von Itaipu mit Trinkwasser füllt, gehen viele der Mitarbeiter des Stausees in die Wilderei. Du heiratest einen weissen Mann aus Paraguay und gehst weg.

Amarilla kann sich noch gut daran errinern, als der Fluß Ende 1982 in einen Speicher gestaut wurde. "Die aus dem Meer geflohenen Lebewesen haben wir gefangen. Bei der Überschwemmung bat der Chef von Itaipu auf beiden Flussseiten um Mithilfe. Die sind weggelaufen und auf die hohen Wälder geklettert.

Es hat 40 Tage gedauert, bis der Stausee mit viel Flüssigkeit gefüllt war. "Die Firma Itaipu verfügt heute über eine eigene Abteilung mit 300 Wissenschaftlern und Ingenieuren. Dabei werden die Änderungen im 170 km langen und doppelt so großen Stausee analysiert. "Das Reservoir sollte 250 bis 300 Jahre halten.

Weil jeder Speicher aufsteigt, weil Ströme Ablagerungen mitbringen. So wird eines Tage die Wartung des Betriebes zu kostspielig und das Reservoir wird verlassen. In Brasilien ist ein Damm profitabel, wenn er mindestens 50 Jahre anhält. "Anderson Braga Mendes kam nicht in Schwierigkeiten, als er seinem Auftraggeber Itaipu die verkürzte Lebensdauer des Reservoirs zeigte.

Nach wie vor erzeugen die Anlagen mehr Elektrizität als in jedem anderen Kraftwerk der Erde. Brasilien und Paraguay erlitten nur einen unwiederbringlichen Schaden durch das Kraftwerk Itaipu, räumt Anderson Braga Mendes ein. In den Stausee sanken die weltweit größten wasserreichen Fälle, die "Sete Quedas" am Fluss Paraná. Diese befanden sich 180 Km nordöstlich von Iguaçu, und einige von ihnen bezeichneten sie als die Wildschwestern der beiden Fälle von Iguaçu.

"Die Frischwasserbiologin Simone Frederigi Benassi ist ebenfalls in Itaipu beschäftigt. Auch schwimmende Pflanzen weisen darauf hin, dass das Gewässer überflutet, d.h. verschmutzt ist. "Sie darf jedoch nicht die Antwort auf die Fragestellung geben, ob der Itaipu-Stausee eine Klimaänderung auslöst. In Itaipu ist der Publizist Francisco Amarilla nicht beschäftigt und hat nichts zu fürchten, wenn er über das Wetter redet.

Klimaforscher behaupten auch, dass die Temperaturen in der Region um 3° C in den vergangenen 30 Jahren gestiegen sind. Viel mehr verdampft das Meer, der Teich ist wie ein Spiegelbild. Die Wälder sind weg, und jetzt haben wir das nötige Trinkwasser."

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