Merkel Wohnung

Wohnung Merkel

"Die Historische Gesellschaft" nennen Angela Merkel und Joachim Sauer ihr neu eröffnetes Boutique-Hotel in Berlin Mitte. Die Wohnungsnot ist nicht beseitigt. Zum ersten Mal beschreibt Merkel, wie Transitzentren aussehen sollen. Willkommen bei Michael Merkel. In Berlin-Schöneberg ist Lindner Mieter von Spahns Wohnung.

Frau Merkel auf dem Wohnungsmarkt: 1,5 Mio. Wohneinheiten "dringend" benötigt

1,5 Mio. neue Apartments - laut Koalitionsvereinbarung. Dies ist eines der "brennenden Themen", sagt Kanzlerin Merkel - und verlangt nun Schnelligkeit im Wohngebäude. 1,5 Mio. neue Wohneinheiten in dieser Wahlperiode - darauf beharrt Kanzlerin Angela Merkel. Damit wollen sie den Wohnbau vorantreiben. Merkel beschrieb in ihrer woechentlichen Video-Botschaft den Bau als "dringend notwendig" fuer die naechsten vier Jahre.

Das Thema bezahlbares Wohnen ist "eines der brennendsten Probleme unserer Zeit". Die Bundesregierung investiere dafür mehr als sechs Mrd. EUR - und wolle die Staaten im Sozialwohnungsbau mit zwei Mrd. EUR mehr fördern. "Die Familie sollte sich nicht zwischen Wohnungseigentum und Kinder wählen müssen", sagte Merkel.

Die verbilligten Baulandflächen für Gemeinden und ein schlankes Baugesetz sollen ebenfalls zur Förderung des Wohnungsbaus beitragen. Besonders in Großstädten und Ballungsräumen ist die Situation auf dem Immobilienmarkt gespannt. Zu wenig Wohneinheiten - und die Mietpreise sind in den letzten Jahren teilweise erheblich gestiegen. Für viele Menschen genügt ein Arbeitsplatz nicht mehr, um die hohe Miete in den Großstädten zu erwirtschaften.

Merkel kuendigte ausserdem an, der Mietenindex solle vereinheitlicht und durchsichtig werden.

Kanzlerin Angela Merkel sagt neue Apartments zu

Der geplante Neubau von 1,5 Mio. Wohneinheiten wird "dringend benötigt", sagt Merkel. Mehr als sechs Mrd. EUR würden dafür ausgegeben. "Im Bereich des Sozialwohnungsbaus werden wir die Bundesländer erneut kräftig fördern und zwei Mrd. EUR zur Verfuegung stellen", sagte Kanzlerin Angela Merkel (CDU) in ihrem am Sonnabend veroeffentlichten Video-Podcast.

Der Kanzler nannte auch billigere Baulandflächen für Gemeinden und ein strafferes Baugesetz als Massnahmen zur Förderung des Wohnungsbaus. Gewerkschaft und SPD hatten in ihren Koalitionsgesprächen eine "Wohnungsoffensive" für den Neubau von 1,5 Mio. Wohneinheiten und Privathäusern vereinbart. Nach den Plänen zum Aufbau des Kindergeldes sollen Haushalte mit einem steuerpflichtigen Einkommen von bis zu 75.000 EUR pro Jahr für zehn Jahre 1.200 EUR pro Kinder bekommen, wenn sie ein eigenes Wohnhaus errichten oder erwerben.

Hinzu kommt ein Zuschuss von 15.000 EUR pro Jahr. Darüber hinaus sollen Bundesländer und Gemeinden Zugang zu Grundstücken haben, die der Bund für den Sozialwohnungsbau und für den Aufbau von öffentlichen Anlagen zum Erwerb von Baugrundstücken nicht braucht. Die Vermögenssteuer C soll den Gemeinden die Gelegenheit geben, eine höhere Besteuerung des vom Bauherrn aus spekulativen Gründen einbehaltenen Baulands zu erheben.

Bei Neubauprojekten im Mittelmietsegment bis etwa zehn Cent pro qm soll eine besondere Abschreibung erfolgen.

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