Merkel Haus in Südamerika

Das Merkel-Haus in Südamerika

Ich meine damit, dass das Gerücht war, dass sie nach Chile oder Südamerika gehen würde. Es war nicht mal ein Visiönchen. Sarkozy und natürlich Schäuble und Merkel in Berlin. Jetzt geht es nach Südamerika. Das fliegende Weiße Haus.

Bundeskanzlerin Merkel weist ihre Führungsrolle in der Freiheit zurück

Sie lehnte ihre Funktion als Führer der freiheitlichen Gesellschaft demütig ab und lobte den kontroversen Präsident Macri für seinen Umgang mit den Themen Demokratisierung, Rechtsstaatlichkeit und Frieden. Ihr Aufenthalt in Argentinien war mit großen Erwartungen verknüpft. Angela Merkels Aufenthalt ist für uns sehr bedeutsam. Damit ist Argentinien auf dem Weg zur Eröffnung.

Der Kanzler lehnt dieses Lobe jedoch ab. Die deutsche Presse sagt, dass er Argentinien zum Modellstaat des Festlandes gemacht hat. Vor seinem Amtsantritt war Macri Entrepreneur, Fußballvereinsmanager und Stadtpräsident. Auch in diesem Jahr kann die Bundesregierung das Inflationsziel von unter 20 Prozentpunkten aufgrund der Peso-Veröffentlichung nicht erreichen, da es nahe an der 30-Prozent-Marke liegt.

Vor dem Hintergrund der zunehmenden Demonstrationen gibt es viele Berichte über polizeiliche Gewalt in Argentinien. Also benötigt der Staatspräsident Zuwachs und alles, was ihm in irgendeiner Weise helfen wird, sein Ansehen bis zu den Wahlen zum Kongress im Monat Oktober aufzufrischen. Aber einige in Argentinien und Deutschland rieben sich die Hand für diesen Ausflug. Bundespraesident Macri sei bei der Umsetzung der angekuendigten Reform zurueckhaltend gewesen.

Etatdebatte - Merkels Heileurythmie

In dieser Hinsicht müssen wir uns Angela Merkel als eine kerngesunde Person vorzustellen. Sie resümierte noch einmal die Ergebnisse des EU-Gipfels vom vergangenen Woche in Brüssel, Europa in der globalen Gesellschaft beschwört sie erneut, die digitale Form charakterisiert sie erneut als zentrales Thema. Die Schlussfolgerung war nicht, wie von der Bundeskanzlerin vorgeschlagen, "diese Regierung arbeitet", sondern: Die Bundeskanzlerin redet.

Angela Merkel hat kein einziges Wort den 14 unheilvollen Ländern gewidmet, die in der Flüchtlingsproblematik bilaterale Abkommen mit Deutschland geschlossen haben sollen, von denen bisher vier die Flagge verlassen haben. Anscheinend war es eine "politische Ente" (Viktor Orbán), die von Merkel zur Beruhigung der Partei ausgenutzt wurde. Die Bundeskanzlerin führte vielmehr das von ihr im Sommerinterview des ZDF am vergangenen Freitag begonnene Vorhaben der" Scherbenzusammenkehren" fort ("Wir haben überhaupt keine Einigung erzielt, sondern nur politisches Einvernehmen erzielt").

Auf dem Gipfeltreffen in Brüssel wiederholte sie noch einmal, dass sie "meine Diskussionen auf dieser Basis geführt", spezielle "Gespräche mit Griechenland" und mit anderen "einer Reihe von Ländern" gehabt habe. "In einer unerbittlichen Rede, in der ein CDU-Landesminister Merkels "übermenschliches Engagement" sieht, heißt es in dem Vokal: "Wir sind uns einig (....), dass es eine Sache ist, die alle anspricht.

Merkel bezeichnet eine "Entscheidung" als die Bereitschaft anderer, für das Ergebnis zu sprechen. Mit Griechenland gibt es auch kein Abkommen: "Wir haben dann in den vergangenen Tagen beschlossen, dass wir vergleichbare Vereinbarungen, Verwaltungsabkommen mit anderen Ursprungsländern, umsetzen werden. "Die schönste Merkel-Deutsche, die eine Schleiersuche verdient hat, um den Inhalt zu finden, sagt: "Es sollen Vereinbarungen getroffen werden.

Hinweis: "Grenzkontrollen werden nur an der deutsch-österreichischen Landesgrenze durchführt. "Die Bundeskanzlerin sagte sofort nach den Bruesseler Nachtgespraechen - denn es war sicherlich die offene Sprache, in der die Ungebundenheit der Landesgrenzen nur gefiel. Nur wenn Deutschland Asylsuchende zulässt, deren Recht auf Familienzusammenführung unbestritten ist, werden die griechischen Behörden ihre Absicht, Asylsuchende wieder in Aktion zu nehmen, verfolgen.

Es ist nicht abschätzbar, ob dieser Tausch eines entfernten Tags mehr oder weniger Asylbewerber in Deutschland bringen wird. Griechenland, das bis vor wenigen Jahren unter dem dt. "Spardiktat" gelitten hat, wird aus reiner Merkel-Freundlichkeit kaum eine verbindliche Vereinbarung ausarbeiten. Jetzt soll der Bundesminister des Innern ausweichen und " die Verhandlungen zu diesem Thema fortsetzen".

Horst Seehofer sieht seiner großen Europatournee, den Nummern in seinem Köpfchen, dem Check in seiner Hosentasche mit Spannung entgegen. Die PR-Offensive von Merkel mündete am Abend der Generaldebatte erneut in ein ARD-Studio, in dem die CDU-Vorsitzende ihr lachsrot gefärbtes Kleid unter dem Titel "Showing Colour" titelverleihte. "Das habe ich mit Griechenland besprochen" - natürlich, wie wir wissen, bisher ohne Vereinbarung.

Europa und Deutschland wurden im Parlament als eine Sicherheitsinsel inmitten einer ebenso rastlosen wie verwobenen Umwelt dargestellt. Unterdessen fragt eine vier-stellige Zahl von Menschen in Cottbus, ob die Einwanderungspolitik von Merkel zu Verunsicherung in Deutschland führt. Aber auch die von einer Asylbewerberin in Wiesbaden ermordete Frau F. hätte einige Ausreisefragen.

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