Mauretanien Karte

Landkarte von Mauretanien

Mauretanien hat eine recht einheitliche Oberflächenform. Die Stadt Mauretanien liegt im Nordwesten Afrikas, am Atlantik. Weidekarte von Nordafrika mit Lage von Mauretanien. Ausführliche Informationen über Mauretanien mit Karte, die Hauptstadt und die Nachbarländer. Mauretanien, Burkina Faso, Mali, Mauretanien, Niger.

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"Mauretanien ( "scharaf, ich?', ?ad?la ")Arabisch, "Ehre, Bruderschaft, Gerechtigkeit" (offiziell maurisch Isl?miyya M?r?t?niyya ?ad?la al-??????????? al-Isl?miyya al-M?r?t?niyya'Islamische Republik Mauretanien' ) ist ein Bundesstaat im Nordwesten Afrikas am Atlantik. Es ist beinahe drei Mal so groß wie Deutschland und umfasst an der südlichen Grenze Wüstengebiete, mit Ausnahmen von der Dornbuschsavanne der Provinzhauptstadt Nouakchott.

Mit dem Staatsstreich vom vergangenen Wochenende am vergangenen Wochenende herrschte eine Diktatur. Die Präsidentenwahlen wurden erneut am vergangenen Freitag, den 17. Juni 2009, abgehalten. Mauretanien hat eine recht einheitliche Oberflächenform. Der einzige dauerhaft wasserführende Fluß Mauretaniens ist der Senegal, der die Landesgrenze zu seinem Nachbarn ist. Mauretanien liegt im Wendekreis des Steinbocks und hat ein meist trocken-heißes Dünenklima.

Im Norden des Landes fällt der Niederschlag im Sommer, kaum mehr als 100 Millimeter pro Jahr, im extremen Süden sind es 300-400 Millimeter, vor allem von Juni bis September. Von 1990 bis 2000 ging der Wald um 2,7 Prozentpunkte zurück. Es gibt in Mauretanien zwei Nationalparks: In Mauretanien begegnen sich die arabischen, berberischen und schwarzafrikanischen Volksgruppen, die sich sehr gemischt haben, so dass Anteile einzelner Volksgruppen kaum möglich sind.

Rund 70 Prozente der Einwohner spricht Hassania. Es sind die arabisch-berberischen Araber. Ungefähr die Hassania-Sprecher heißen Bidhan oder White Moors und zählen zu den beiden obersten Gesellschaftsschichten Mauretaniens, den Hassani (Kriegern) und Marabout (islamischen Gelehrten). Der Rest der gesamten Population teilt sich mehrere schwarze afrikanische Bevölkerungen (zusammen Soudans), von denen die meisten entlang des Senegal-Flusses im Sueden wohnen.

10 ] Eine vergleichbare Klassifizierung für 2010 geht von etwa 30 prozentigen (weißen) Mooren, 40 prozentigen dunkelhäutigen Mooren und 30 prozentigen Schwärzen aus. Rund 5000 europäische Bürger (meist Franzosen) wohnen auf dem Lande. Die Kompromisse zwischen den unterschiedlichen Kulturkreisen Mauretaniens sind für den nationalen Zusammenhang von Bedeutung. Traditionsgemäß wird das Reich - auch geografisch - nach diesen ethnischen Gruppen in die sogenannten Buchstaben al-B?d?n, was "weißes Land" heißt, und a-S?d?n, "schwarzes Land", untergliedert.

Tatsächlich zählen viele Schwarze Afrikaner zur Nomadenwelt; der Begriff "Mauren" oder "B?d?n" bezieht sich auf all jene Nomadengruppen, die kulturarabisiert wurden - unabhängig von ihrer Herkunft, einschließlich der "Mauren" mit schwarz-afrikanischem Ursprung. In der Rubrik "Schwarzafrikaner" (négro africains) sind alle nicht arabischsprachigen Mauretaner enthalten. Zu einer noch breiteren Klassifizierung, die von Seiten der Schwarznationalisten propagiert wird, zählen auch die arabischsprachigen Haratins als "Schwarze Mauretanier" (négro-Mauretanien), mit der Intention, eine gr?

Mittlerweile sind fast 100-prozentig Sunniten, die der Malikiter Juristenschule angeschlossen sind. Der winzigen Minorität mauretanischer Christinnen und Christinnen, hauptsächlich der katholischen, kommt im gesellschaftlichen Bereich keine Bedeutung zu. Zugleich haben mehr als 6.000 Menschen ihr Heimatland auf der Suche nach Arbeit in Westafrika, dem Nahen und Mittleren Osten und Westeuropa verlassen.

Der mauretanische Staat hat versucht, dieses Phänomen zu beheben, indem er allen, die in ländliche Gebiete zurückkehren wollen, Land, Samen und Transport anbietet. In Mauretanien wird die Versklavung trotz mehrfacher offizieller Aufhebung - jüngst im Jahr 2007 - fortgesetzt und trifft die Nachkommen von Menschen, die vor einigen Jahren versklavt und heute noch nicht freigelassen wurden.

Man schätzt die Anzahl der Knechte im Lande auf Hunderttausende. Die frühesten Zeugnisse der Besiedelung durch nomadisch lebende Bergbewohner und Schwarzafrikaner findet man bereits ca. 10000 v. Chr. Der Name des Landes leitet sich vom saharauischen Volksstamm der Araber ab. Daraus ergeben sich die Bezeichnungen der romanischen Provinz an der südafrikanischen Küste, Mauretanien Tingitana und Mauretanien Caesariensis, die heute nichts mit dem Staat Mauretanien zu tun haben.

Die islamisierten Araber begründeten zu Anfang des elften Jh. das Almoravidenreich, das in seiner Blütezeit im elften und zwölften Jh. auch das Imperium von Gana umfasste und bis zum spanischen Elba vordrang. Im Jahre 1147 stürzte dieses Imperium ein; der nördliche Teil Mauretaniens war mit Marokko, der südliche mit Mali locker durchsetzt.

Weil die Küsten des Staates schwer zu erreichen waren und die kolonialen Mächte seit Jahrhunderten keine Ahnung von den natürlichen Ressourcen hatten, zeigte sie bis zum Ende des neunzehnten Jahrhundert wenig Aufmerksamkeit für Mauretanien (vgl. Arguin). Mauretanien wurde nach dem Zweiten Weltkrieg eine überseeische Provinz und damit in die französische Dekolonisationspolitik der Europäischen Gemeinschaft aufgenommen.

Im Jahre 1959 wurde Mokhtar Ould Papa Staatsoberhaupt. Ungeachtet der marokkanischen Forderungen an Mauretanien erlangte das Volk am 29. Oktober 1960 (Nationalfeiertag) seine Selbstständigkeit. Ab 1961 war Ould Papa, der auch als "Vater des Vaterlandes" bekannt war, auch Präsident und ab 1964 Geschäftsführer der Parti du Peuple Mauritanien (PPM), einer aus mehreren Seiten bestehenden Partei.

Der Streit zwischen den Nachbarländern über den Eigentumsvorbehalt der ehemaligen spanisch überseeischen Provinz Spanisch-Sahara (Westsahara), der seit etwa 1970 bestand, endete 1976, nachdem sich Spanien mit der Annektierung durch Marokko und Mauretanien aus dem Gebiet zurückgezogen hatte. Diese Politik der Eroberung hatte für Mauretanien verheerende ökonomische Konsequenzen, die 1978 zum Umsturz von Ould Daddah und zum Ausschluss der PPM führte.

Mauretanien hat im September 1979 alle Forderungen an die Westsahara aufgegeben. Mauretanien hat in den folgenden Jahren mehrere Umwälzungen und Regierungswechsel erlebt. Die Obersten Mustafa Ould Salek (1978-1979), Mohamed Mahmoud Ould Louly (1979-1980) und Mohamed Khouna Ould Haidalla (1980-1984) herrschten in Folge. Die Machtübernahme erfolgte am 13. November 1984 durch Colonel Maaouya Ould Sid'Ahmed Taya.

Nach einer im Jahre 1991 angenommenen Satzung wurden 1992 Parlaments- und Präsidentenwahlen abgehalten, die jedoch von der Union umstritten waren. Wegen der anhaltenden Flaute und der fehlenden Reform wurden wiederholt Putschversuche gegen Taya unternommen, die letztendlich am dritten Augusthälfte 2005 erfolgreich waren. Nach Zwischenstopps in Niger und Gambia ist Taya nicht nach Mauretanien zurück gekehrt, sondern hat in Katar Zuflucht gesucht.

Ely Ould Mohammed Vall, langjähriger Chef der Polizei und der Geheimdienste, wurde von den Putschisten zum neuen Staatsoberhaupt ernannt. In Mauretanien hat die neue Regierung die Einführung der Demokratie innerhalb von zwei Jahren angekündigt. 25 ] Am vergangenen Montag, dem 17. September, wurde Mauretanien zeitweilig aus der AU "bis zur Rückkehr zur konstitutionellen Ordnung" ausgewiesen.

Ehemaliger Bundesfinanzminister Sidi Mohamed Ould Cheikh Abdallahi, der als Präsidentschaftskandidat galt und 15 Jahre im Land lebte, erzielte mit 24,8% der abgegebenen Stimme das höchste Resultat, kurz vor dem Oppositionskandidaten der CFCD, Ahmed Ould Vaddah, mit 20,7%. Papa ist ein Halb-Bruder des ersten mauretanischen Staatspräsidenten nach der Befreiung, Ould Dada.

Papa war seit dem Jahr 2000 zum bedeutendsten Widersacher des stürzenden Staatspräsidenten Taya geworden und mehrmals einkerkert. Der ehemalige Notenbankchef Zeine Ould Zeidane wurde der drittstärkste in Deutschland. Die beiden Kandidatinnen der schwarz-afrikanischen Minderheiten entwickelten sich mit acht bis fast zehn Prozentpunkten überraschend gut, während die beiden Kandidatinnen des Islamistenlagers mit etwas weniger als zwei bis acht Prozentpunkten erheblich hinter den Hoffnungen zurückblieben.

Papa hat seine Schwäche anerkannt. Ein neuer Staatsstreich gegen den Staatspräsidenten und Staatschef des nordwestlichen afrikanischen Staats. Zunächst teilte das Auswärtige Amt mit, dass eine Reihe von Generälen aus Mauretanien den Staatschef Yahya Ould Ahmed El Waghef ernannt hat. Den selbsternannten " Rat des Staates " von elf Mitgliedern der Army führt der ehemalige Kommandant der Präsidialgarde, Mohamed Ould Abdel Aziz.

Mauretanien ist laut Satzung von 2006 eine muslimische Präsidentenrepublik. Im Ranking der Medienfreiheit 2017, veröffentlicht von Reporters Without Borders, liegt Mauretanien auf dem 55. von 180 Staaten. 40] Laut der nichtstaatlichen Organisation ist die Lage der Medienfreiheit im Lande jedoch eine der Bessergestellten.

Die Stadt Mauretanien ist in 15 Gebiete unterteilt, von denen drei die Provinzhauptstadt Nouakchott sind. In Mauretanien, einem der armen Staaten der Erde, kommt es zu Abwanderung, ungenügender städtischer Verkehrsinfrastruktur, schlechter Verkehrslage und einer ungewissen Politik, die ausländische Investoren behindert. In Mauretanien sind die Grundstoffindustrien Agrarwirtschaft, Fischerei und Erzbau.

In den mauretanischen Küstengewässern gibt es sehr viele Fische, aber ihre Regenerationskapazität ist durch zu hohe Fangmengen bedroht. Über Joint Ventures mit internationalen Fischereigesellschaften, die der Mauretanienstaat 1979 eingegangen ist, überstiegen die Erträge aus dem Fischereisektor in den 80er und 90er Jahren die der Eisenerzexporte. In der maurischen Lebenskultur ist die früher vorherrschende nomadische Lebensart prägend.

Jahrhundert hat sich die marokkanische Kaffeekultur im ganzen Lande verbreitet und der Grüntee mit Pfefferminze wurde zum Volksgetränk. Ursel Clausen (Hrsg.): Mauretanien - eine Einleitung. Deutsches Orient-Institut, Hamburg 1994, ISBN 3-89173-037-3 Regina Wegemund: Politisierung der Ethnie in Mauretanien und Senegal - Fallbeispiele zu ethnisch-sozialen Auseinandersetzungen, Konfliktbildung und Konfliktbewältigung im Nachkriegsafrika.

ISBN 3 928049-08-9 Robert Randau: Die Invention Mauretaniens - Xavier Coppolani 1866 - 1905 mit einem Geleitwort von Ulrich Rebstock. Ausgabe Hamouda, Leipzig 2014, ISBN 978-3-940075-98-7 Marc Perrenoud: Mauretanien. Abgerufen 2017. [3] Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP), World population prospects - Abteilung Bevölkerung - Vereinte Nationen.

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