Mali Karte

Landkarte von Mali

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Malikarte, Geographische Angaben & Standort

Die Mali-Touren: Mali ist mit einer Größe von 1.240.000 km etwa drei Mal so groß wie Deutschland und ist ein Binnenland, das im nördlichen Teil an Mauretanien und Algerien, im östlichen Teil an Niger, im südlichen Teil an Burkina Faso und die Elfenbeinküste und im westlichen Teil an Guinea und Senegal angrenzt.

In der Mitte des Landstrichs befindet sich ein großes Binnenland-Delta mit fruchtbaren Schwemmlandböden. Wegen seiner Grösse umfasst das Gebiet mehrere Klima- und Vegetationszonen: Das Sahara-Gebiet im Nordteil (etwa zwei Dritteln des Landes) ist größtenteils ausgetrocknet und hier ist es im kalten Zustand im Vergleich zum südlichen Teil des Landes kühler und im Hochsommer warmer.

Im Süden dieser Gegend befindet sich die Sahellandschaft, eine Dornbusch-Savanne mit isolierten Akazien- und Affenbrotbäumen. Durch die zunehmende Niederschlagsmenge im Süden der an den Sudan grenzenden tropischen und feuchten Klimazone kann in dieser Gegend mehr landwirtschaftlich gearbeitet werden.

Gegenwärtige Konfliktlage

20.4.2018 Ab: ist Leiterin der Friedrich-Ebert-Stiftung Mali mit Hauptsitz in Bamako. Bevor er nach Bamako zog, arbeitete Goldberg als Berater für die Friedrich-Ebert-Stiftung in Berlin. In Mali und der Sähelzone gibt es Konflikte zwischen Terrorgruppen und staatlichen und internationalen Truppen. Ungeachtet des Friedensvertrages zwischen der madagassischen Landesregierung und den unter der Führung Algeriens stehenden und von ihr angeführten militärischen Aufständischen Gruppen ist die Stabilisierung des Staates noch nicht intakt.

Die Krisenherde in den Nordregionen stehen seit dem Friedensschluss im Jahr 2015 im Mittelpunkt des Interesses. Angriffe, aber auch verbrecherische Angriffe sind nach wie vor an der Tagesordnung, und außerhalb der urbanen Ballungszentren sind die Sicherheitskräfte in Mali und auf internationaler Ebene nicht in der Lage, für Ruhe und Geborgenheit zu sorgen. 2. Der Kontakt des Religionsführers Amadou Kuffa mit dem Tuareg-Führer Iyad Ag Ghaly und deren Netzwerk mit islamischen und extremen Schauspielern und Gruppierungen bis nach Burkina Faso bedroht den Friede und die Stabilisierung nicht nur für Mali, sondern für die ganze Sahel-Zone.

Die Mehrheit der Malier war jedoch nicht angemessen an den Verhandlungen über den Friedensvertrag beteiligt und identifizierte sich daher nur wenig mit dem Nahostfrieden. Die politischen und die zivilgesellschaftlichen Akteure müssen sich mit der irregulären Meldung der Bundesregierung über die Durchführung des Übereinkommens auseinandersetzen. Schon seit der Unabhaengigkeit (1960) wurde der Nordteil des Staates nie vollstaendig vom Staatshaushalt beherrscht.

Der weitgehende Frust über das Scheitern des Staats auf allen Stufen fördert die zunehmende Verbreitung von bewaffneten Gruppierungen, die unter anderem Einnahmen aus Drogenschmuggel und Drogen- und Waffenhandel erwirtschaften. Eine große Anzahl dieser Gründe führten zum Vordringen bzw. zur Dominanz radikal-islamischer Gruppierungen in der Gegend. Die 2013 in Kraft getretene Bundesregierung von Premierminister Ibrahim Boubacar Keita hat auch bisher das Misstrauen der Bürger nicht wiedergewonnen.

Das Ergebnis der aktuellen Umfrage der Friedrich-Ebert-Stiftung Mali zeigt, dass die Mehrheit der Befragten ihre wirtschaftliche Situation eher negativ beurteilt. Auseinandersetzungen zwischen der Erwerbsbevölkerung und der Politik können immer weniger im Dialog beigelegt werden; die Anzahl der registrierten und unangekündigten Arbeitskämpfe steigt stetig an. Ganz besonders groß und potentiell brisant ist die Unbefriedigung der Jugendlichen in Mali, die diese Unbefriedigung sowohl in den Social Media als auch auf der Strasse ausdrücken.

Auf der einen Seite steht die Kraft zur Veränderung, wenn diese Gruppe einbezogen werden kann. Heute gibt es in Mali die widersprüchliche Lage, dass die Durchführung des Prozesses gerade an den tatsächlich zu bewältigenden und zu überwindenden Schwierigkeiten zu scheitern droht. in Mali. Die Konferenz für Völkerverständigung (Conférence d' Entente Nationale) zu Beginn des Jahres 2017, die dem Friedensprozeß mit einer breiten politischen und zivilgesellschaftlichen Partizipation neue Impulse geben sollte, diskutierte die Ursachen für den Krisenausbruch: schlechtes Regieren, vor allem die unzureichende Bewirtschaftung der staatlichen Mittel, der ungleiche Zugriff auf natürliche Rohstoffe und die daraus resultierenden Gewinne, zunehmende Diskrepanzen und Umverteilungen zwischen Reichen und Armen, Korruptionsgefahr und ein Mangel an Rechtsstaatlichkeit.

Eine drohende Spaltung Malis wird nicht abgewendet, obwohl alle Konfliktpartner, auch die Aufständischen, die staatliche Einigkeit, die Territorialität und die Hoheit des Staats sowie die Republikanerform und den Säkularismus unterstützen (Art. 1). Derzeit läuft der Friedensprozeß in Mali nur auf dem Papier, auch wenn die Bundesregierung das Gegenteilige behauptet[5].

Dieser Prozess ist vor allem durch den Mangel an Führungsqualitäten der Regierungen gekennzeichnet. Die Bundesregierung hat dazu noch keine Initiative ergriffen. Die folgenden Punkte behindern die Durchführung des Abkommens erheblich: Gewalt und Verunsicherung in den nördlichen Gebieten und im Stadtzentrum von Mali, die Anwesenheit terroristischer Gruppierungen in diesen Gebieten, die fehlende Beteiligung und Anwesenheit politischer Kräfte in den Organen, die das Friedensabkommen umsetzen, die träge und ungenügende Finanzausstattung des Abkommens (trotz der Verpflichtungen der Völkergemeinschaft sind die Mittel immer begrenzt, auch aufgrund von Verwaltungshürden ), die sich stetig ändernde Zusammenstellung der bewaffneten Gruppierungen (seit Abschluss des Abkommens hat es eine ständige Reaktion auf Spaltungen oder geänderte Zusammenstellungen von bewaffneten Gruppierungen gegeben).

Während die verwaltungstechnischen Bedingungen für die Durchführung des Friedensvertrages gegeben und einige Reformvorhaben eingeleitet wurden, wurde die Chance für eine rasche Durchführung verpasst. Das zeigte sich zum Beispiel im Jahr 2017, als das in der Vereinbarung vorgesehene Referendum über die Reform der Verfassung geplant war. Es wurde ein komplizierter Prozess zur Flankierung und Durchführung des Friedens aufgesetzt.

Hierzu zählen vor allem das Amt des Hohe Vertreters des Präsidenten für die Durchführung des Friedensvertrags, der National Monitoring Committee (CSA) und vier Unterausschüsse für die Eckpfeiler des Friedensvertrags. Vertreter der Bundesregierung und bewaffnete Gruppierungen sind in diesen Ausschüssen vertreten. In einigen Fällen kam es zu neuen territorialen Auseinandersetzungen um die Frage der Lage von Militärbasen zwischen den früheren oder noch unbewaffneten Gruppierungen, die direkt nach dem Friedensabkommen eine neue Gewaltwelle im nördlichen Teil des Staates auslösten.

In Zentral- und Nordmali wird ständig der Versuch unternommen, den Einfluß verbrecherischer und Terroristengruppen durch ein Verbot des Einsatzes von Motorrädern und Geländewagen zu drosseln. Die Nutzung des militärischen Einsatzes, insbesondere im Center, war bisher trotz internationaler Organisation nur teilweise erfolgreich. Gemäß dem Friedensvertrag liegen die Verantwortlichkeiten für die Durchführung und Durchführung der einzelnen Schritte der Reform bei den Maliern; trotzdem hat die Staatengemeinschaft ihren Teil der Verantwortlichkeit für das Krisenmanagement und die Konsolidierung des Friedens wahrgenommen.

Die UNO stellt seit 2013 eine Militärmission (UNMINUSMA) zur Verfügung. Der Einsatz beinhaltet sowohl die militärischen als auch die zivilen Verbände und deren Einsatz. In Mali hat die EU zwei Missionen: die EU-Mission zum Aufbau von Kapazitäten in Mali (EUCAP Sahel Mali)[8] und die EU-Ausbildungsmission in Mali (EUTM Mali)[9].

Die malische Streitmacht hat im MÃ??rz 2012 in der Provinzhauptstadt Bamako gegen die Regentschaft von Amadou Toumani Touré gehustet. Dem ging ein weiterer Aufstand der Touareg im nördlichen Mali voraus, bei dem die MNLA die nach dem Fall Gaddafis aus Libyen gestohlenen Waffensysteme nutzte. Der weltlichere MNLA verliert rasch seinen Einfluß an die islamistisch-dschihadistischen Gruppierungen Al-Kaida im Maghreb und Ansar Dine ("Verteidiger des Glaubens") und zieht sich in seine Festung Cidal zurück.

Doch als islamische Gruppierungen - AQMI und die Bewegung für Einheit und Jihad en Afrique de l'Ouest[10] - nach Südmali zogen und die Stadt Bamako drohten, intervenierte die militärische Operation "Serval" im Jänner 2013 auf Ersuchen des Interimspräsidenten traore. Nachdrücklich forderte die Völkergemeinschaft die rasche Abhaltung von Neuwahlen und eine demokratische Legitimation der Regierun.

Es folgte im August 2014 die französiche Anti-Terror-Operation "Barkhane"[11], die neben MINUSMA noch im nördlichen Mali ist. Bäcker, Aidan (2017): Mali, Politische Führung und demokratische Regierungsführung, Abidjan : Dany Beck. Bains/Island ("Baines, Isla", 2017): Der politische Konflikt in Mali, der Ursprung der Krisen und die Absicht der Teilung. Jaimie/ Michelitch, Kristin (2015): Die Krise 2012 in Mali - Fortgesetztes empirisches Versagen des Staates, in : Afrikanische Angelegenheiten, Band 457, S. 598-623. Bruno, Stefan und andere (Hrsg.): Frankreich, Deutschland und die EU in Mali.

Baden-Baden: 15 Jahre. Abdourhamane ("Dicko") (2017): Die Stabilität Malis hängt vom Erfolg der Reform des Sicherheitssektors ab. Lacher, Wolfram/ Tull, Denis (2013): Mali: Jenseits der Terrorismusbekämpfung. Harvard-Universität, London: 2017. Keita, Naffet (2017): Das Abkommen für Frieden und Versöhnung in Mali als Ergebnis des Algier-Prozesses: zwischen Begeisterung und Zweifel, Frieden als Zeichen der Spuren!

Friedrich Ebert Foundation Mali. Denis, Mali und G5: Stärkung des Sicherheitsbereichs. Denis, Mali (2016): Mali: Friedensprozeß ohne Stabilizator. Reportagen und Auswertungen der International Crisis Group on Mali. Reportagen und Übertragungen aus dem Deutschlandfunk über Mali und die Sahelzone. Beiträge nach Mali auf dem Länderportal der AIZ. Mali Metré 09 (2018): Jahresumfrage der Friedrich Ebert Foundation Mali.

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