Malaria Südamerika

Die Malaria in Südamerika

Die Malariagebiete Mittel- und Südamerika Weltkarte MittelamerikaSüdamerikaKaribikEUR. Ausbreitung der Malaria: Die Regionen Afrika, Asien und Südamerika. In Afrika, Asien und Südamerika ist Chloroquin aufgrund bestehender Resistenzen nicht mehr für die Behandlung von Malaria tropica geeignet. Die Malariagebiete in der Karibik, Mittel- und Südamerika. Die Infektionsgefahr variiert in Südamerika.

Information und Weltkarte der Malariagebiete

Malaria-Gebiete sind jene Gebiete der Welt, in denen das Risiko einer Infektion mit der Erkrankung als hoch einzustufen ist. In vielen Ländern der tropischen und subtropischen Gebiete ist die Ausbreitung des Krankheitserregers durch die Stechmücke Anopheles von Bedeutung, aber das Infektionsrisiko ist auch innerhalb eines Land variieren. Der Anopheles ist auf allen Erdteilen weit verbreiteten, aber vor allem in Süd- und Mittelamerika, Asien und Afrika übertragen die Krankheitserreger.

Etwa 100 Staaten sind durch Malaria permanent bedroht. Die Empfehlungen zur Malaria-Prophylaxe sind von Land zu Land und von Land zu Land unterschiedlich. Der asiatische Festland ist die Heimat der meisten von Malaria befallenen Staaten der Erde. Das Malariarisiko ist regional unterschiedlich, daher sollte immer der gegenwärtige Status ermittelt werden.

Das Malariarisiko ist in Malaysia, Vietnam, Kambodscha, Laos, Korea und auf den Philippinen zwar niedriger, aber nicht vernachlässigbar, da die Seuche nach wie vor mehr ländliche Gebiete außerhalb der Großstädte heimsucht. Die Tourismusregionen der Malediven müssen sich auch keine Gedanken über Infektionen machen.

Die Einnahme von Standby-Medikamenten mit Expositions-Prophylaxe ist in den risikoarmen Staaten Asiens völlig in Ordnung. Das Malariarisiko ist in großen Staaten wie China oder Inselländern wie Indonesien von Land zu Land sehr verschieden und sollte vor der Fahrt kontrolliert werden. Auf dem afrikanischen Festland ist die Malaria im Süden der Sahara besonders ausgeprägt, weshalb eine Chemprophylaxe vonnöten ist.

Durch Afrikas geographische Nähe zu den tropischen und subtropischen Regionen ist in vielen Staaten Afrikas ein erhöhtes Krankheitsrisiko gegeben. Vor allem in Kenia, Tansania, Namibia und Botswana ist das Infektionsrisiko durch die Mücke sehr hoch. Große Städte wie Kapstadt, Johannesburg oder Kapstadt zählen immer noch nicht zu den Malariagebieten.

Unterhalb Nordamerikas sind auch Bereiche von der Ausbreitung des Malaria-Erregers betroffen. 2. Die Karibikinsel Haiti und die Dominikanische Rep ublik sind das ganze Jahr über wenig gefährdet, aber auch die großen Städte der Karibikinseln gehören zu den Gebieten, in denen sich die Seuche verbreitet. In den großen Städten Mittelamerikas ist das Krankheitsrisiko ebenfalls gering, aber die ländliche Region ist immer wieder von Malaria befallen.

Die Krankheitserreger betreffen in Südamerika vor allem die Länder im Norden. Die Infektionsgefahr ist in Venezuela, Peru, Ecuador, Kolumbien, Bolivien und Nordbrasilien konstant, wird aber das ganze Jahr über als niedrig eingeschätzt. Abhängig von der jeweiligen Gegend ist Malaria in den meisten Fällen in den süd-amerikanischen Staaten verbreitet, so dass weitere Auskünfte über das gewählte Zielgebiet einzuholen sind.

Für besonders risikoreiche Gebiete in Guyana, Surinam oder Französisch-Guayana wird eine präventive Behandlung empfohlen.

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