Luxemburg Sehenswürdigkeiten

Sehenswürdigkeiten in Luxemburg

Die Geschichte der luxemburgischen Bankenbastion in Bildern und Dokumenten. Die Altstadt von Luxemburg liegt eindrucksvoll auf einem Felsplateau und gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe. Haben Sie geglaubt, dass das Großherzogtum Luxemburg mit einem Drittel der Bevölkerung genauso groß ist wie das benachbarte Saarland? Die Sehenswürdigkeiten Luxemburgs erstrahlen in historischem und kulturellem Glanz. Hier finden Sie die schönsten Sehenswürdigkeiten Luxemburgs.

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Als " der hübscheste Altstadtbalkon Europas " wird die Korniche, ein Weg unmittelbar am Felsrand, auf dem die luxemburgische Hauptstadt thront, bezeichnet. Hier hat man einen wirklich imposanten Ausblick auf die Felswände und die Überreste der ehemaligen Festung: auf die Felswände mit ihren mächtigen Casematten und auf das gegenüberliegende massive Rham-Plateau.

Darunter, im Alzettetal, drängen sich die ehemaligen Handwerkshäuser um die frühere Klosterkirche in der Gemeindegrundstraße. Es ist am besten, den "Balkon" hinter dem Staatsarchivgebäude unterhalb des Place du St-Esprit zu betreten, von wo aus man das ganze Spektrum zum Bockfels hinuntergehen kann (natürlich auch in die entgegengesetzte Richtung).

Fahren Sie von dort über die enge Straße der Loge (schönes Erkerfenster mit der Inschrift "Mir welle bleiwe, wat mir sin", dem viel beschworenen luxemburgischen Motto) zum Grossherzoglichen Palast in der Straße Marcheaux-Herbes. Nun sind es nur noch wenige Meter bis zum Place d'Armes, wo Sie sich in einem der vielen Strassencafés entspannen können.

Die ganze Wanderung nimmt etwa eine knappe Autostunde in Anspruch und gibt einen eindrucksvollen ersten Einblick in die Topographie und Stadtgeschichte. Auf dem 1923 auf dem Place de la Constitution gebauten Denkmal du Souvenir schmückt die goldene weibliche Figur die Oberseite. Er gedenkt der beiden Weltkriegsopfer und ist ein Zeichen für den Wunsch Luxemburgs nach Freiheit und Unabhängigkeit.

Sie haben die sterblichen Überreste der Frau Fraa in die Obhut der luxemburgischen Bevölkerung gebracht. Doch erst 1984 wurde der Obelisk samt Skulptur renoviert und wieder hergestellt und ist seitdem so etwas wie die nicht offizielle luxemburgische Freiheit. Auch von hier aus hat man einen wunderschönen Ausblick auf das Pétrusse-Tal und die beiden großen Stege Passelle und Pont Adolphe.

Jenseits des Tals steht das lange Gründerzeithaus der luxemburgischen Staatlichen Sparkasse. Wenn Sie Luxemburg richtig erkunden wollen, müssen Sie die untere Stadt Grundberg durchlaufen haben. Hier ist die Landeshauptstadt sowohl Ort als auch Burg erhalten. Der Place du St-Esprit in der oberen Stadt ist ein guter Ausgangspunkt: Von dort geht ein Fahrstuhl auf den Boden (Einfahrt zum Parkhaus).

Am Ende der Straße überqueren Sie die kleine Hängebrücke über die Düne. Man hat von dort einen wunderschönen Ausblick auf die kleinen Häuser am Fluß, wo zuerst die Burgbauer und später die Müller, Wollklopfer, Lohgerber und Farbstoffe lebten. Danach folgte die Mönchsfamilie, deren Neumünsterer Kloster am Alzetteufer später in ein Kerker umgewandelt wurde.

Der vordere Teil des ehemaligen Klosterkomplexes ist heute das Naturmuseum. Hinter ihr befindet sich die St.-Jean-Baptiste-Kirche, die drei barocke Altäre und eine wertvolle rote Jungfrau aus dem 1. Sie ist Teil des neuen Kulturhauses Abbaye de Neumunster (28 rue Münster à Mo-Fr 8-19, Sa/So 10-18 h à www.ccrn. lu), das sich dahinter erhebt.

Auf der linken Seite der Pfarrkirche befindet sich ein enger Weg nach stierchen, eine kleine Fussgängerbrücke über die Deichsel. Es ist Teil der erneuerten Wenzelswand, von der man wieder einen wunderschönen Ausblick auf das Idylle des Alzette-Tals, die Altstadtsilhouette und die Casematten hat. Hinter ihm kann man die Überreste der Wenzelmauer sehen, einer großen Rundmauer aus dem XIV. Jahrhundert, die den Boden im befestigten Stadtteil umfasste.

In dem Turm befindet sich eine audio-visuelle Informationsschau über befestigte Städte à la Luxembourg. Dann nehmen Sie eine Wendeltreppe zur Festungsmauer hinter dem Turm im Kloster. An der Wand und der angrenzenden stierenbrücke über die Aachener Altstadt werden Sie in die Welt der Pflanzen und Tiere sowie in den Alltag des Mittelalters eingeführt.

Diejenigen, die noch weiter in die Geschichte der Burg eintauchen wollen, sollten den Rundgang bis nach Pfaffenthal und Klausen fortsetzen. der die luxemburgische Burg im XVII. Jahrhundert zu einem "Gibraltar des Nordens" entwickelte. Auf dem Vaubanweg geht es bergauf zu den Überresten der nach 1867 geschleppten Stadtbefestigung.

Durch das Grottentor geht es dann auf dem Vaubanweg zum Kastell Niedergrünewald und dann wieder abwärts nach Pfaffenthal. An der Eischen Perforte überquert man die Elzette auf einer Stauwehrbrücke mit zwei Burgtürmen von Vauban. Früher war Kirchberg ein kleines, traumhaftes Dörfchen vor den Pforten der Stadt, bis in den sechziger Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts die ersten Bauten der EU entstanden.

Große Mehrfamilienhäuser, Sportanlagen, Bänke, Einkaufscenter und das luxemburgische Ausstellungsgelände folgen. Jüngste architektonische Glanzstücke auf dem Kirchberg sind die prunkvollen Bauten der neuen Berliner Philharmonie und MUDAM. Hinter ihm befindet sich ein großer Shoppingkomplex mit dem Auchan-Markt und dem Utopolis-Kino, angrenzend an das Ausstellungsgelände und das RTL-Group-Haus.

Näheres dazu in der Broschüre "Architektur und Kultur am Kirchberg", veröffentlicht vom Luxemburger Fremdenverkehrsamt. Im zweiten und dritten Stock hinter der erneuerten Renaissance-Fassade befindet sich die Grossherzogliche Gastfamilie, wenn sie sich in der Innenstadt befindet. Ein Teil der wunderschönen Eingangshallen, Hallen und Räume mit ihren aufwendigen Putzdecken, wertvollen Möbelstücken, Wandteppichen und Malereien kann nur von ca. 1 - 2 Monaten besichtigt werden (Mo-Fr am Nachmittag, Sa am Vormittag, Eintrittskarten und exakte Informationen beim Luxemburger Fremdenverkehrsamt).

Der Monarch in Luxemburg ist eleganter zurückhaltend als prunkvoll prunkvoll. Jahrhundert, war mehr als 500 Jahre lang das Stadthaus, nach 1815 Regierungs- und Parlamentssitz, erst seit 1890 Sitz des Grossherzogs. Der Konzertsaal der Gemeinde wurde 2005 eroeffnet. Das renommierte Orchester Philharmonique du Luxembourg, dessen rund 100 Mitglieder unter der Regie von Chefdirigent Emmanuel Crivine mitwirken.

Die Festungssoldaten ziehen einmal auf diesem großen, rechtwinkligen Marktplatz in der Mitte der Innenstadt umher; heute versammeln sich die Spaziergänger im schattigen Grün der Strassencafés, um die Prozession des Chic und der Schönheit der Innenstadt zu feiern. Auf der anderen Seite des Marktplatzes steht ein Monument, das an die beiden luxemburgischen Dichter Edmond de la Fontaine ("Dicks") und Michel Lentz erinnerte.

Auf dem weitläufigen, offenen Marktplatz wenige Stufen unterhalb der Place d' Or ist das Regierungsviertel angesiedelt, das überwiegend in Klosterbauten aus dem XVII. und XVIII. Weitaus sparsamer als der Place d'Armes, dieser Ort in der unmittelbaren Umgebung, der tatsächlich der beliebteste ist. Die Piazza wird heute von einer gewaltigen Reiterstatue von Wilhelm II., dem zweiten Großfürsten von Luxemburg, eingenommen.

Auf der Treppe zur Rue Notre-Dame erwartet Sie ein weiteres Denkmal: der Rénert, die Luxemburger Version des Fuchses, den Michel Rhodange in seinem Heldenepos verewigte. Mit dem Abriss der Luxemburger Burg im Jahre 1867 wurde auf dem flachen Bourbonenplateau jenseits der bergigen alten Stadt ein völlig neuer Stadtteil mit weitläufigen Prachtstraßen und prächtigen Stadtschlössern auf dem Zeichenbrett geschaffen.

Sie befinden sich auf der Plaza de Metz vor dem langen Haus der Luxemburgischen Staats- und Sparkasse von 1913. Von hier aus geht es geradeaus über die Avenue de la Liberté. Links auf der Plaza des Martyrs sticht das schlossartige Administrationsgebäude des Stahlspezialisten Arcelor-Mittal (1922) ins Blickfeld.

Bei genauerem Hinsehen zeigt sich die Vielzahl der auf der Vorderseite angebrachten Wappensymbole, Dekorationen, Büste und Portraits, darunter die Portraits der vier luxemburgischen Herrscher. Innen steht der heutige "Sternenhimmel" des luxemburgischen Malers Armand Strainchamps in effektvollem Kontrast zur Altbausubstanz. Stadtführungen werden vom Fremdenverkehrsamt der Stadt vom Ort Guilaume II organisiert (Karfreitag - Ende Oktober täglich 13/14 Uhr, Ostermontag, Mi, Sa, So 14 Uhr| 7 Euro).

Wenn Sie einen ersten, kleinen Überblick über die gesamte Innenstadt erhalten möchten, folgen Sie am besten den beiden in diesem Abschnitt dargestellten Wegen über die Korniche und durch die Stadtgrund. Sie wurde im zehnten Jahrhundert erbaut und mehrfach umgestaltet. Der beschilderte Weg über den Weg verbindet alle Sehenswürdigkeiten der Innenstadt in 90 Minuten zu Fuß.

Unter einem künstlerisch gestalteten geschmiedeten Eisentor steht zunächst die prachtvolle Schlosserei, ein Meisterwerk des Lothringer Barockbauers Leopold Durand, der zusammen mit dem tirolischen Meister Paul Mungenast den kompletten Klosterneubau entwarf. In ihm ein kleines besichtigungswürdiges Freilichtmuseum (Oster-Sept. täglich 10-12 und 14-18 Uhr) mit Models und audiovisuellen Programmen über die Baukunst im Grünen, die zu einem großen Teil von den Erbauern der Klosterkirche mitgestaltet wurde.

Danach geht es ein Stück entlang der Saure bis zur Saurebrücke, die zum dt. Ächternacherbrück hinaufführt. Durch enge Gassen erreicht man von der Kommandobrücke bis zum anderen Ende der Ortschaft die Reste der ehemaligen Mauer mit 14 Turmen und sechs Stadttoren. Gegründet wurde die Klosteranlage von aus Frankreich vertriebenen Benediktinermönchen, die ihre Kirchen nach dem Modell des Cluny-Klosters in Bourgogne entworfen haben.

Von der Markthalle steigen Sie eine Freitreppe hoch oder durch die Fussgängerzone zum Schloss, wo ein ehemaliger Tank der US Army im Innenhof aufwacht: "Das ist das Schloß: In der Nachkriegszeit wurde die Festung wiederhergestellt. In den sorgfältig renovierten Teilen des Gebäudes befinden sich heute drei weitere Häuser. Das Schlossmuseum zeigt Ihnen die bedeutendsten Schlösser Luxemburgs (beide Schlösser Mo-Sa 13-17 Uhr, So 11-18 Uhr, Juli-15 Uhr täglich 11-18 Uhr, Sept.-Dez. und März-Mai Sa/So 13-17 Uhr).

Von den Ufern der Our sollte man sich die Zeit lassen, durch die lange, leicht aufsteigende Grand-rue mit ihren wunderschönen Altbauten hinaufzusteigen, um einen stimmigen Gesamteindruck vom Ensemble von Schloss und Ortschaft zu erhalten. Auf der Spitze des Burghofes befindet sich ein schöner Ausblick auf das Dorf und das Ourtal.

Anschließend können Sie - wenn Sie wollen - für mehrere Wochen in das riesige Schloss und seine Historie eintauchen. Im Jahre 1820 wurde die Festung von Wilhelm I. zum Abbruch ersteigert. Zu besichtigen sind die Renaissance- und Rokoko- Altäre, die künstlerisch gestalteten Chorstühle und die für die luxemburgische Kirche geschaffene Bugkorb.

1988 wurde im wunderschönen, großen Kurbadpark im Gandertal neben dem ehemaligen, heute restaurierten Kurhotel - der größten und schönsten Oase der Verwöhnung für Leib und Leben in Luxemburg - ein völlig neues Gebäude erbaut. Im Dorf ist die Burg von 1812 zu sehen, die in einem wunderschönen Schlosspark auf den Überresten einer Wasserschlossanlage aus dem dreizehnten Jahrhundert erbaut wurde.

Der alte Kirchturm wurde 1871 von Victor Hugo entworfen, die Zeichnung wird noch heute als Etikette auf der Weinflasche verwendet. Beides ist Teil des Projektes Gardens without Borders (www.gaerten-ohnegrenzen. de), das sich vom angrenzenden Saarland über Luxemburg bis nach Lothringen erstreckt und eine zusätzliche Tour wert ist. An der Grenze des Schlossparkes befindet sich das neue, modern eingerichtete und modern ausgestattete Relay Europe Direct (Sa/So 14-18 Uhr und n.V. | Tel. | 26665810), ein Informationszentrum mit Film- und Broschürenmaterial über die EU, daneben ein schönes Cafe mit Moselufer.

Im Kleinen Europa-Museum (Place de l'Europe | Mo-Fr 10-16 h | www.europamuseum.com) werden zeitgenössische Werke vor allem aus EU-Ländern gezeigt. Die Winzergenossenschaft Winzerei Winsmoselle im nahe gelegenen Remerschen bietet Ihnen die Möglichkeit, in ihrem ursprünglichen Verkostungsraum in Gestalt eines römischen Schiffes zu "testen". Eine interessante Lehrpfad führte zum Naturpark Strombierg mit schöner Aussicht auf das Grenzdreieck.

Schönes, ruhiges Winzerdorf (350 Ew.) oberhalb der Mosel mit einem idyllischen Marktplatz und herrschaftlichen, stilgerecht renovierten Winzerhäuschen, die teilweise als Ferienwohnungen gemietet werden (Auskunft Tel. 23699858). Rund um die einzig runde Kirche in Luxemburg (1826) sind einige alte Stadthäuser aus dem fünfzehnten bis achtzehnten Jahrhundert bewahrt worden. Im Weinberg hinter dem Hause werden die unterschiedlichen luxemburgischen Rebsorten präsentiert und die Pflege und Ernte sowie die Weinproduktion in ihren jeweiligen Etappen mit allen möglichen Materialen und Geräten, vom Rebenmesser bis zum Fuder-Fass, inszeniert.

Aus dem Weinbaumuseum gibt es auch einen historischen Spaziergang durch die schönsten Gebäude des Dorfes, die in einer Museumsbroschüre vorgestellt werden. Vom genossenschaftlichen Weingut geht ein 4 Kilometer langer Lehrpfad durch alle Weinberge (Broschüre im Weingut). Die Wein- und Erlebnisroute Kelsbaach führte hoch über der Mosel durch 2000 Jahre Weingeschichte.

Ein schmaler Weg mit Altstadt- und Bauernhöfen führen hinauf zum Schlosspark, von wo aus man einen wunderschönen Ausblick auf das Dorf und den Fluß hat. Jahrhundert und zählt zusammen mit der darunter befindlichen renovierten Kapelle zur Kernburg, die im dreizehnten Jahrhundert durch eine Außenburg mit Rundmauer umgestaltet wurde.

Dahinter steht eine Marienstatue von 1910; von hier aus hat man den besten Ausblick auf das Sauertal. In den ehemaligen Webstühlen werden Gewebe und Bettdecken, die vor Ort gekauft werden können, vor den Augen des Besuchers wiederverarbeitet. Eine " religiöse Route " führt durch alle wichtigen religiösen Gebäude der Gegend, darunter auch die kleine Kuhmantelkirche, in der sich wunderschöne Wandmalereien aus dem 1.

Eine weitere Strecke bringt uns zu den MÃ??hlen, eine dritte zu BÃ? Ein Prospekt (erhältlich im Fremdenverkehrsamt der Stadt) fasst die schönste Bausubstanz mit ausführlichen Erläuterungen für einen 5 Kilometer langen Ring. Jahrhundert wurde die ehemalige Talburg durch eine neue auf dem Hügel ersetzt, um das ganze Gebiet besser beherrschen zu können.

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