Liechtenstein Sehenswürdigkeiten

Sehenswürdigkeiten in Liechtenstein

Der schönste Anblick in / um Liechtenstein. Reiseinformation und Sehenswürdigkeiten in Liechtenstein Vor kurzem hat eine bekannte Reisezeitschrift die schamlose Fragestellung gestellt, was in Liechtenstein anders als Steuerhinterziehung möglich ist, und um ein wenig Schlimmes hinzuzufügen, hat der Schriftsteller das Properezentrum von Waduz als Outletcenter mit einem Mangel an Kunden angeprangert....

. Ähnlich erging es vor etwa zehn Jahren in einem namhaften Kunst-Reiseführer, in dem Waduz als die Siedlung von Läden, Sparkassen und Verwaltungsgebäuden um ein zentrales und ein mehrgeschossiges Gebäudeumringt wurde.

Anstatt vergeblich nach dem Gespür einer Grossstadt zu suchen, sollten Sie direkt zum "Liechtenstein Center" fahren. Insbesondere die kürzere Aufenthaltsdauer der Gäste ist für die Branchenführer unangenehm - jeder Gast verbringt nur zwei Tage, so die Statistiken. Das kleine Land ist nicht nur für aktive Urlauber (400 Kilometer markierte Wege aller Schwierigkeitsgrade), für Ski- und Schlittenfreunde interessant, um das familiengerechte Malbun herum wurde ein erstklassiges Schneesportzentrum geschaffen, und Feinschmecker können sich auf paraniesische Genüsse, auf leckere Rustikalität sowie auf Köstlichkeiten aus der Sterne-Küche einlassen.

Kulturinteressierten steht die Auswahl zwischen hochkarätigen Museums-, Galerie- und Musikveranstaltungen offen, und wenn die Pflege der kulturellen Landschaft weiterhin sichtbare Erfolge zeigt, werden auch die Fans des "sanften Tourismus" ein anderes Ziel für sich finden. Das architektonische Kulturerbe von Waduz ist nicht besonders sensibel behandelt worden!

Auf Goethes Fußstapfen können die Gäste bei einem imaginären Spaziergang durch die Stadt beim Poetenfürsten mit der Reiseleiterin Anna als kompetente Begleitung und einem Audioführer am eigenen Gehör treten und historisches Bauwerk und altertümliche Erzählungen kennenlernen. Auf dem Weg zurück von seiner Italienreise hatte Goethe die Übernachtung vom I. bis II. Juli 1788 in Waduz absolviert, ob in den "Löwen", dem wohl bekanntesten Gebäude auf dem Marktplatz, oder im Fürstenpalast, ist nicht bekannt.

Das Besondere an der Stadt sind die zahlreichen interessanten Sehenswürdigkeiten, beginnend mit dem Landemuseum, das eine inhaltlich strukturierte ständige Ausstellung über die Historie und Geographie des Landes zeigt. Gezeigt werden Fundstücke aus der Jungsteinzeit bis ins frühe Mittelalter sowie Utensilien und Einrichtungsgegenstände, aus der Welt der Arbeit, der Sakralkunst, der Bräuche sowie Natur- und Geschichtsausstellungen.

Nicht weit vom Landesmuseum, der "Black Box" des Staatsmuseums für Neuere und Gegenwartskunst, lockt das Liechtensteinische Museum alle an. Im Jahr 2000 wurde der imposante Würfel aus schwarzen Basaltsteinen und schwarzfarbenem Beton nach Entwürfen einer Gruppe von schweizerischen Architekten gebaut. Seit 2004 ist das Gartenschloss Liechtenstein im Rossau neben den Exponaten des Kunstmuseums in Waduz und bis 1938 ein Ort der Ausstellung.

Von Biegemaschinen zur Formgebung von Ski-Tipps über Boards, Rennsportschuhe und -Anzüge, Startunterlagen, Trophäen, Orden und Schlittschuhe des neunzehnten Jahrhunderts bis hin zu den Drei-Meter-Boards, auf denen der Eidgenosse Karl Schlumpf in den 1930er Jahren einen Geschwindigkeits-Weltrekord von 101 km/h aufstellte, reicht das Spektrum der mehr als eintausend Ausstellungsstücke, die von kulturgeschichtlich als Seltenheit angesehen werden können.

Gezeigt werden auch Skizzen, Heftplatten, Proofs, posthistorische Unterlagen und historisches Postgerät. Das 120 Meter über dem Dorf gelegene und von allen Seiten gut einsehbare Schloß steht auf dem Thron, seit 1938 eine Fürstenresidenz mit Wurzeln aus dem XII. Jahrundert. Sie befindet sich seit 1712 in den Besitz der liechtensteinischen Prinzen, die sie von 1904 bis 1914 umfangreich restaurierten und zu Wohnzwecken erweiterten.

Die Burg ist für Gäste unzugänglich. Derzeit wohnen hier Seine Gelassene Hoheit (S. D.) Prinz Hans-Adam II. und Prinzessin Marie sowie S. D. Erbprinz Alois Philipp Maria (geb. 1968) und seine Gemahlin Erbprinzessin Sophie, eine gebürtige bayrische Herzogsfrau, die direkt vom letzen bayrischen Kurfürsten Ludwig III. stammt.

Prinz Hans-Adam II. beauftragte im Juli 2004 seinen Nachkommen Alois mit der AusÃ??bung aller SouverÃ??nitätsrechte des Staatsoberhauptes, auf die der Prinz nach der Bundesverfassung Anspruch hat. Liechtenstein, eines der ýltesten Adelsgeschlechter Europas, hat seine Ursprýnge weit im ýsten Teil der Welt, bei Wien. Eine vielversprechende Möglichkeit, dies zu erreichen, war der Kauf einer direkt mit dem Reich verbundenen Region, die dem liechtensteinischen Volk einen festen Platz im Kaiserlichen Fürstenrat gegeben hätte.

Im Jahr 1699 übernahmen sie die Herrenhäuser Schellenberg, das heute liechtensteinische "Unterland", und 1712 den Kreis der Vaduzer, das heutige Oberland. Im Jahre 1719 fusionierte Karl VI. die Stände und errichtete sie zum "Fürstentum Liechtenstein", dem dreiviertel Staaten des Heiligen Römischen Reichs der Deutschen Nationalität. Natürlich hielt sich das Zinseniveau für das neue, aber bitter arme Ackerland in Grenzen, zumal die Fürstengüter in Österreich, Böhmen und Mähren reich und elf Mal so groß waren wie die kleine Region am alpinen Rhein.

Im Jahr 1842 erschien ein liechtensteinischer Prinz zum ersten Mal im Länder. Auch nach den Entziehungen der Herrscher durch die Böhmer nach dem Ersten und Zweiten Weltkrieg hatte das fürstliche Haus noch etwa 10% seines ehemaligen Besitzes, einige in Österreich und andere in Liechtenstein. Das Vermögen von Prinz Hans-Adams allein wurde 2004 auf 6-7 Milliarden Schweizerfranken geschätzt, mehr als die Monegassen grimaldi auf ihren Büchern führen und mehr als die Dame an der Themse ihr eigenes nennen.

Die LGT Bank, an die sich zumindest ein bekannter, sehr gemischter Deutsche noch lange erinnern wird, ist das Schmuckstück unter den Fürstenbesitz. Hauptanziehungspunkt ist ein gewaltiges Blockhaus aus dem Jahr 1518, das heute als "Schellenberger Landhausmuseum" unzählige Gäste anlockt. Er stammt aus dem jetzigen schweizerischen Wallis, den sie im Laufe des XIII. und XIV. Jahrhunderts in alle Richtungen verlassen haben.

Triesenberg ist für viele Liechtensteinische das wohl landschaftlich reizvollste Dörfchen des Landes, auf jeden Falle das höchste, bekannt als "Sonnenterrasse" mit fantastischem Blick auf das Rheintal und die schweizerischen Bergketten. Triesenberg ist über unzählige Schlangen und einen Stollen mit dem kommenden Wintersportgebiet um Malbun verknüpft. Mit Triesen und Schean, den süd- und nordseitigen Nachbarstädten von Waduz, mit einer Vielzahl von interessanten alten Gotteshäusern, Kapelle und restaurierten historischen Ateliers und Wohnhäusern, ist Ballzers wegen seines markanten Schlosses Gutenberg eine beliebte Stadt im SÃ? des Landes.

Ähnlich wie das architektonisch-historisch wichtige Schloß in Waduz ist das beeindruckende Schloß Gutenberg mit seiner zwölften offiziellen Landeswährung der schweizerische Franc. Liechtensteins Lage am nördlichen Alpenrand zwischen den Landkreisen Feldkirch und Blitz im Bundesland Voralberg (Ost) und den Schweizerkantonen Bünden (Süd) und St. Gallen (West).

Die Voralpen des Rätikon, einer Berggruppe der Oostalpen, bedecken rund zwei Drittel des liechtensteinischen Territoriums. Liechtenstein hat trotz seiner Höhenlage ein verhältnismässig milderes, von milden Südstaatenwinden geprägtes Wetter mit mäßigem Regen und häufigen Nebeln im Rheintal. Staatliche Macht ist im Prinzen und im Volke verwurzelt (dualistische Verfassung), d.h. die Bundesregierung ist dem Prinzen und dem Parlamentsgebäude gegenüber rechenschaftspflichtig.

Bereits zuvor wurde Liechtenstein unter den europäischen Königen als die stärkste Stellung des Staatsoberhauptes angesehen. Er kann die Bundesregierung ohne Einwilligung des Bundestages abberufen und durch eine neue ersetzten. Die Landtagsfraktion setzt sich aus 25 Mitgliedern zusammen, davon 15 aus dem Oberland (d.h. dem ehemaligen Landkreis Vaduz) und 10 aus dem Unterland, der ehemaligen Schellenbergherrschaft im Norden des Landes.

Per Stichtag 2016 gehörten 37'815 Menschen zur Stammbevölkerung Liechtensteins, was einem Anstieg von 193 Menschen (= 0,5 %) gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres entspricht. Der Bestand der liechtensteinischen Dauerbevölkerung betrug 25'015 Menschen mit Liechtensteiner Staatsangehörigkeit und 12'800 Ausländer. Davon waren 28% schweizerisch, 17% österreichisch, 12% deutsch und 9% italienisch.

Wie die meisten Bewohner im südwestdeutschen Raum (große Gebiete von Baden-Württemberg, Westbayern, Teilen des Elsaßes, Vorarlberg, Nordwestschweiz) spricht die liechtensteinische Bevölkerung im täglichen Leben einen alemannischen Dialekt. Die Liechtensteinerinnen und Liechtensteiner haben 79 Prozent der Bevölkerung in der römisch-katholischen Gemeinde, 8 Prozent sind Evangelisten, 13 Prozent sind anderer Glaubensrichtung (z.B. Islam: etwa 5 Prozent) oder fühlten sich nicht konfessionell gefesselt.

Liechtensteins ist über gut ausgebaute Autobahnen erreichbar und auf 120 Kilometern Landstraßen und 260 Kilometern kommunaler Straßen leicht zu ergründen. Die öffentlichen Verkehrsmittel (Busse) unterhalten mehrere Strecken zwischen den Kommunen sowie Anschlüsse an die Schweiz und Österreich. Trotz der sehr hohen Lebensunterhaltskosten verfügen die Liechtensteinerinnen und Liechtensteiner über das im internationalen Verhältnis höchste verfügbare Kapital und das zweithöchste Pro-Kopf-Einkommen der Welt.

Im Jahr 2014 betrug der durchschnittliche Bruttomonatslohn 6'380 CHF. Das Fürstentum Liechtenstein ist frei von Schulden. Die Hauptattraktion für Ausländer ist das Malbuner Schneesportzentrum, und auch die Museumslandschaft in Wilhelmshaven ist ein beliebtes Ziel. Im Jahr 2016 wurden 70.754 Gästeeintritte und 130.816 Übernachtungen registriert - ein deutliches Plus gegenüber 2015: Die meisten Gäste kommen aus der Schweiz und Deutschland, vor Gästen aus Österreich, USA, Großbritannien und Italien.

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