Legalisation

Verrechtlichung

Die Echtheit von Unterschriften und Siegeln auf Dokumenten zur Verwendung im Ausland muss bei der Legalisierung bestätigt werden. Soll ein dänisches Dokument im Ausland vorgelegt werden, muss es oft legalisiert werden. Apostille oder Legalisierung ist eine Form der Beglaubigung im internationalen Dokumentenverkehr. Antrag auf eine abschließende Beglaubigung zum Zwecke der Legalisierung eines deutschen Dokuments zur Vorlage im Ausland (siehe Staatenliste). Die Authentifizierung / Legalisierung der Signatur bestätigt nur die Authentizität der Signatur und Funktion, nicht aber die Richtigkeit des Inhalts.

Wie kann ich mein ausländisches Zertifikat legalisieren lassen?

Wie kann ich mein ausländisches Zertifikat legalisieren lassen? Eine Legalisierung erfolgt durch die jeweilige Vertretung im Ausland in dem Staat, in dem das Zertifikat erteilt wurde. Die folgenden allgemeinen Prinzipien finden auf die Legalisierung von Dokumenten Anwendung: Ausländische Dokumente müssen in der Regel in der Originalfassung vorliegen, auch wenn sie amtlich beglaubigt sind ( (eine Ausnahmeregelung gilt unter anderem, wenn die Beglaubigung von der Behörde erstellt wurde, die auch das Dokument erstellt hat).

Die Legalisierung von Dokumenten ist in den meisten Ländern nur möglich, wenn sie zuvor vom Auswärtigen Amt oder anderen Stellen des ausstellenden Landes beurkundet wurden. Sollte nach der bundesdeutschen Vertretung im Ausland eine Vorzertifizierung und ggf. eine Überzertifizierung der Dokumente notwendig sein, setzen Sie sich direkt mit der zuständigen Geschäftsstelle in Verbindung.

Dokumente, die mit einer automatischen Signatur angelegt wurden, können nur dann rechtsgültig gemacht werden, wenn entweder die eigenhändige Signatur nachträglich eingegeben wurde oder das Schriftstück von der ausgebenden Stelle handschriftlich authentifiziert wurde. Anträge auf Legalisierung von Dokumenten sind bei der jeweiligen Vertretung im Ausland einzureichen. Auch der Verweis auf den deutschsprachigen rechtlichen Zusammenhang muss hier erläutert werden, z.B. die Benachrichtigung einer Bundesbehörde, dass für einen konkreten Wunsch Dokumente in beglaubigter Schriftform erforderlich sind (bei der Heiratsanmeldung gibt der Standesbeamte oft einen "Zettel" heraus).

Kann sich der Inhaber des Dokuments nicht selbst an die Mission im Ausland wenden, z.B. weil er sich in Deutschland befindet, können der Auftrag und das Dokument auch versendet werden. Das Gesuch kann auch von Verwandten oder Bekannten vor Ort gestellt werden, wenn sie dazu berechtigt sind. Auf jeden Fall sollte dem Gesuch eine Passkopie oder ein anderer Identitätsnachweis beigelegt werden.

Wenn die Post nicht verlässlich genug ist, um Anträge und Dokumente an die deutschen Vertretungen im Ausland zu senden, sollte einer der internationalen Handelskurierdienste eingeschaltet werden. Die Auslandseinsätze erheben Honorare und Kosten für die Legalisierung nach dem Ausländerkostengesetz. Das Honorar liegt derzeit bei 25,- bis 85,- EUR pro Zertifikat.

Wenn eine Legalisierung nicht möglich ist, z.B. weil sich das Dokument als fehlerhaft herausgestellt hat, wird eine Bearbeitungspauschale von 75% erhoben. Weitere Informationen zum Legalisierungsverfahren erhalten Sie bei der zuständigen Vertretung im Ausland, in deren Konsularbezirk das Dokument erstellt wurde. Die Websites der Vertretungen im Ausland enthalten in der Regel auch Informationen über Legalisierungsverfahren.

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