Lebenskosten Brasilien

Die Lebenshaltungskosten Brasilien

Alfredo da Matta, Manaus, Brasilien. Im Allgemeinen sind die Lebenshaltungskosten in Brasilien nicht viel niedriger als hier. Der Lebenshaltungskosten in Brasilien ist bereits ziemlich hoch. haben ein solches Ausmaß erreicht, dass die Lebenshaltungskosten der Brasilianer unnötig gestiegen sind. sind, kann ich schon etwas über die allgemeinen Lebenshaltungskosten sagen.

In Brasilien lebend, Auswanderung nach Südamerika

Aber es geht im Alltag nicht nur um das Geschäft und die damit einhergehenden Pflichten. Jeder, der nach Brasilien geht, um sich professionell zu beteiligen oder Angestellte zu entsenden, sollte auch über die Lebens- und Freizeitmöglichkeiten für die ganze Familie nachdenken. Hier sind einige hilfreiche Tipps zum Wohnen in Brasilien.

Wenn Sie einen längerfristigen Brasilienaufenthalt planen, sollten Sie unbedingt vor der Fahrt einen Portugiesischkurs mitmachen. Sollte die Vorbereitung für den Unterricht zu Hause jedoch nicht ausreichen, können die Sprachkurse auch in Brasilien absolviert werden. Der Nachweis von Sprachkursen wird von der Deutsch-Brasilianischen Auslandsvertretung in Brasília, den Generalkonsulaten in São Paulo, Rio de Janeiro, Porto Alegre und RECIFE sowie der Brasilianischen Auslandsvertretung in Berlin und der Deutsch-Brasilianischen Vereinigung in Bonn erbracht.

Andernfalls sind für einen längerfristigen Besuch in der Regel keine speziellen Massnahmen erwünscht. Die brasilianische Bevölkerung ist für ihre Freundlichkeit gegenüber Ausländern bekannt. Ob Deutscher, Japans oder USamerikaner, sie sind alle gleichermaßen erwünscht. Denn das Zusammenleben von Europäern, Amerikanern, Afrikanern und Afrikanern oder deren Abkömmlingen ist schon lange ein friedliches, wenn auch nicht vorurteilsfreies Miteinander. Die Lufthansa und die brasilianische Fluggesellschaft bedienen die Routen Frankfurt - São Paulo und Frankfurt - Rio de Janeiro mehrfach am Tag.

Brasilien dehnt sich aufgrund seiner großen Nord-Süd-Ausdehnung (4.500 km) über mehrere Zonen aus. Im Winter (April bis September) können die Temperatur im Süden Brasiliens unter den Frostpunkt fallen, in São Paulo kann die Temperatur in der Nacht aufgrund der Höhe manchmal unter 10°C fallen, und im Nord- und nordöstlichen Teil des Landstrichs fällt die Temperatur in der Regel nicht unter 20°C.

Die in Deutschland ausgestellten internationalen Führerscheine werden in Brasilien für zwölf Monaten als Führerausweis akzeptiert. Malaria-Prophylaxe ist bei Aufenthalten in Großstädten nicht erwünscht. In Brasilien ist die Krankenkasse nicht ohne weiteres gültig. Gemessen am Lebenshaltungsstandard in Europa sind die allgemeinen Kosten in Brasilien mit denen in Deutschland zu vergleichen.

Manche Produkte, vor allem eingeführte Nahrungsmittel und Köstlichkeiten, sind teuerer, andere preiswerter (z.B. Rindfleisch, einheimische Früchte). Auf der Suche nach einer Unterkunft in den Ballungszentren - insbesondere in Rio de Janeiro und São Paulo - müssen die teilweise langen Wege und schwierigen Verkehrsbedingungen berücksichtigt werden. Deutsche Vertretungen im Ausland und Handelskammern im Ausland können deutsche Agenturen ausweisen.

In Brasilien wird eine vergleichsweise höhere Kommunalsteuer (IPTU) auf Grundstücke fällig, die je nach Grösse und Standort des Mietobjektes zwischen EUR 400 und EUR 4000 pro Jahr beträgt und vom Pächter bezahlt werden muss. Der Mietvertrag wird in der Regel für 30 Kalendermonate geschlossen und enthält eine Klausel zur automatischen Mietanpassung. Die Hausangestellten sind in der Mittel- und Oberklasse Brasiliens verbreitet und zählen zu dem bezahlbaren Komfort, den ausländische Arbeitskräfte aus den Industriestaaten in der Regel sehr schätz.

In den Großstädten mit kostenloser Unterkunft und Verpflegung beträgt das monatliche Entgelt 200 bis 300 EUR. Täglich können Reinigungsfrauen oder Gärtnerinnen (ca. 40 bis 55 EUR pro Tag) sowie Nannies, Chauffeurs, Hausmeister und Schwestern gemietet werden, deren Löhne etwas über denen der "Empregadas" liegen.

In Brasilien lebende Menschen müssen Sozialversicherungsbeiträge entrichten, die allerdings verhältnismäßig niedrig sind, aber auch Vorteile der gesetzlichen Kranken- und Rentenversicherung. Die ärztliche Betreuung in São Paulo und Rio de Janeiro wird als gut bis sehr gut angesehen, in anderen Metropolen als gut. In Brasilien wird der kostenlose staatliche Gesundheitsservice SUS (Sistema Único de Saude) genutzt oder eine lokale Krankenkasse abgeschlossen, die ihnen gewisse Doktoren und Spitäler zuteilt.

Von der brasilianischen Krankenversicherung nicht abgedeckt sind Arzneimittel und Dentalbehandlungen. In Brasilien gibt es drei anerkannter deutscher Schulen im Ausland. In São Paulo (Colégio Humboldt und Colégio Visconde de Porto Seguro) und in Campinas, einer ca. 80 Kilometer von São Paulo entfernten Industriemetropole, gibt es zwei Standorte.

In den Großstädten, in denen viele Menschen wohnen, gibt es in großer Anzahl Kindertagesstätten ("Escolinha") mit deutschsprachiger Pädagogik. Bei diesen Schul- und Kindergarteneinrichtungen handelt es sich um Privatschulen, die einen monatlichen Beitrag von 200 bis 500 EUR benötigen. Brazilianisches Rindfleisch sowie ein reiches Salat- und Beilagen-Buffet sind hier erhältlich. Aber auch die brasilianische Gastronomie ist bei den Menschen sehr populär.

Brasilien ist auch ein Urlaubsziel par excellence. Die bekanntesten Reiseziele sind Rio de Janeiro und Salvador da Bahia.

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