Lebenskosten

Broterwerb

Zahlreiche Beispiele für übersetzte Sätze mit "Lebenskosten" - französisch-deutsches Wörterbuch und Suchmaschine für französische Übersetzungen. Es gibt die sogenannten Lebenshaltungskosten. Zahlreiche übersetzte Beispielsätze mit "Cost of Living" - Englisch-Deutsches Wörterbuch und Suchmaschine für Millionen von englischen Übersetzungen. Erhöhung der Lebenshaltungskosten als Ausgleich für den Inflationszuschlag. Die individuelle Lebenskostenplanung hängt stark von Ihren eigenen Anforderungen ab.

Lebenshaltungskosten

Lebensunterhaltskosten beinhalten in der Regel nicht nur die Grundversorgung mit Lebensmitteln, Steuergeldern oder Miete, sondern auch Gehälter, Sozialversicherungsbeiträge oder Aus- und Weiterbildungskosten. Die Höhe der Lebensunterhaltskosten richtet sich daher nach den örtlichen Gegebenheiten. Auf der anderen Seite hängt es von den für die Kalkulation ausgewählten Waren, Leistungen oder Gebühren ab.

Schließlich spielt auch die Lebensweise der betreffenden Personen eine große Bedeutung. Wir empfehlen Ihnen, sich an ein renommiertes Unternehmen zu wenden, das einen auf Ihre Anforderungen zugeschnittenen Lebenshaltungsindex errechnen kann. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass dieser Service in der Regel gebührenpflichtig ist. Das EDA Länderdossier "Leben und Arbeit im Ausland" enthält grundlegende Angaben zu den Lebensunterhaltskosten.

Verschiedene Einrichtungen und Unternehmen kalkulieren die Lebensunterhaltskosten für einzelne Orte oder Gebiete nach verschiedenen Maßstäben: Mit diesen Kennziffern lassen sich die Preisverhältnisse zwischen verschiedenen Staaten mit unterschiedlicher Währung vergleichen. UBS Schweiz sammelt alle drei Jahre in verschiedenen Geschäftsstädten der Welt ein. Darüber hinaus bietet die EURES-Website für EU/EFTA-Länder hilfreiche Informationen über die Kosten des Lebensunterhalts (Lebens- und Arbeitsbedingungen):

Einkommen und Haushaltsausgaben

In der Schweiz zählen die Lebensunterhaltskosten zu den weltweit grössten. Mietpreise und Kosten für den Tagesbedarf sind relativ hoch, aber die Abgaben sind vergleichsweise niedrig. Laut Statistischem Bundesamt betrugen die Pflichtausgaben der privaten Haushalte im Jahr 2009 im Durchschnitt 2'720 CHF pro Monat oder 29% des Bruttoverdienstes.

Die Pflichtausgaben umfassen Abgaben, Sozialabgaben (10%) wie AHV- und Rentenversicherungsbeiträge, obligatorische Krankenkassenbeiträge (5%) und Geldtransferausgaben an andere private Haushalte zu 2%. Im Jahr 2009 betrug das durchschnittliche verfügbares Bruttoeinkommen der privaten Haushalten (d.h. nach Abzug der Pflichtausgaben ) rund 6650 CHF pro Monat. 2.

Den grössten Einfluss auf das Haushaltsbudget haben die Wohnungs- und Energieausgaben mit im Durchschnitt 1'495 CHF pro Monat oder 16% des Bruttoverdienstes. Abzüglich aller Aufwendungen blieben den privaten Haushalte 12,4% des gesamten Einkommens pro Kalendermonat. Gemäss Berechnung des Statistikamtes der EU (Eurostat) ist das relatives Schweizer Niveau der Preise grösser als in den meisten anderen EU-Staaten.

Im Verhältnis zum gesamten Bruttoinlandsprodukt betrug er 2009 135 Indexpunkte (EU 27 = 100). Das bedeutet, dass das Niveau in der Schweiz über dem der Nachbarländer liegt; 2009 war es 18 Prozentpunkte über dem in Frankreich, 23 Prozentpunkte über dem in Österreich, 28 Prozentpunkte über dem in Deutschland und 32 Prozentpunkte über dem in Italien.

Die Schweiz hat ein vergleichbares relatives Niveau wie Norwegen (135 Zähler im Jahr 2009) und Dänemark (142 Zähler im Jahr 2009). Laut Umfragen des Statistischen Bundesamtes betrug der Bruttomonatslohn im Jahr 2010 CHF 5979. Bei den Mitarbeitenden mit den niedrigsten Gehältern erzielten die 10 Prozentpunkte weniger als CHF 3953 pro Jahr, während die 10 Prozentpunkte mit den meisten Gehältern mehr als CHF 10'833 pro Jahr einnahmen.

Im Jahr 2010 lag der Bruttolohnanteil unter 4'000 CHF bei 10,7 Prozent. Die Lohnniveaus variieren je nach Sektor und Wirtschaftszweig: Die Gehälter in den Bereichen F&E (CHF 8'498), Telekom (CHF 8'527), Öffentliche Hand (CHF 8'743), Pharma (CHF 8'941) und Banken (CHF 9'357) sind weit über dem Durchschnittslohn.

Der Textil- und Bekleidungssektor (CHF 4877), der Einzelhandel (CHF 4605), das Hotel- und Gaststättengewerbe (CHF 4106) und die Personaldienstleistungen (CHF 3698) stehen am untersten Ende der Skala.

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