Lebenshaltungskosten Deutschland Tabelle

Teuerung Deutschland Tabelle

Was sind die durchschnittlichen Lebenshaltungskosten in Deutschland? Inflationsraten in Deutschland und der zugrunde liegende Verbraucherpreisindex auf Basis von Daten des Statistischen Bundesamtes. Konsumentenpreisindex für Deutschland (CPI). Diese Tabelle wird in den nächsten Wochen aktualisiert. Mehr Informationen von Eurostat, Haupttabellen und Datenbank.

Teuerungsrate Deutschland: Tabelle der Jahre 1992

Aus dem Verbraucherpreisindex, der monatlich vom Statistischen Bundesamt erhoben wird, kann die Teuerungsrate in Deutschland errechnet werden. Der Verbraucherpreisindex ist ein Mass für die durchschnittliche Preisentwicklung von Gütern und Dienstleistungen der privaten Haushalte in Deutschland. Eine übersichtliche Tabelle der Inflationsraten in Deutschland für die Jahre 1992 bis 2017 sowie die Jahresdurchschnitte der Verbraucherpreisindizes (Basisjahr 2010), aus denen die Inflationsraten errechnet wurden.

Der in der Tabelle dargestellte Verbraucherpreisindex und die Inflationsrate werden vom Statistischen Bundesamt durch Unterteilung des Warenkorbs, der den Verbrauch eines Haushalts darstellt, in ca. 600 Warenarten errechnet. Die Gewichtung jeder dieser Güterarten erfolgt nach dem durchschnittlichen Verhältnis, das ein Haushalt in Deutschland für diese Güterart ausgibt (Gewichtungsmuster).

Der so entstandene Preisverlauf (in der Regel Preissteigerung ) des Warenkorbs von Quartal zu Quartal ergibt sich aus der prozentualen Veränderung des Verbraucherpreisindex, der auch als Inflationsrate bekannt ist. Die Gewichtung der Teuerung in Deutschland wird alle 5 Jahre aktualisiert (zuletzt 2010). Infolgedessen können die für das Basisjahr 2010 berechneten Inflationsraten leicht von den bisherigen Inflationsraten in Deutschland mit Basisjahr 2005 abweicht.

So geht das Gewichtungsmuster für das Basisjahr 2010 davon aus, dass die Bundesbürger durchschnittlich rund 32% ihres Verdienstes für Wohnen und Nebenkosten, 13% für Transport, 11% für Freizeit und 10% für Nahrungsmittel aufwenden. Die persönliche Inflationsrate unterscheidet sich daher in der Regel von der in der Tabelle dargestellten durchschnittlichen Inflationsrate für Deutschland, da sich das jeweilige Volkseinkommen leicht unterschiedlich auf die verschiedenen Güterarten verteilt.

Mit unserem Inflationsrechner können Sie bei Bedarf den Kaufkraftverlust durch die Teuerung in Deutschland oder die inflationsbedingte Preiserhöhung für einen bestimmten Geldbetrag errechnen.

Wie hoch sind die Lebenshaltungskosten in Deutschland im Jahr 2016?

Die Informationsgrafik enthält alle Daten und Informationen zu unserem Lebenshaltungskostenindex. In der Bankenmetropole Frankfurt am Main wird der höchstmögliche Nettolohn in Deutschland ausbezahlt. Frankfurt am Main übertrifft mit 2.352 Euro pro Monat den durchschnittlichen Nettolohn von 1.768 Euro um 33 Euro (584 Euro). In Frankfurt, Stuttgart (2.324 Euro) und München (2.272 Euro) werden vor allem in Süddeutschland die meisten Nettolöhne ausbezahlt.

Die niedrigsten Nettolöhne werden dagegen nach wie vor in den neuen Ländern gezahlt. In Leipzig liegen die durchschnittlichen Einnahmen bei ca. 1.571 Euro und damit 12% unter dem Bundesdurchschnitt. Doch auch die Beschäftigten in Dresden und Berlin liegen mit ihrem Nettoeinkommen unter der 2.000-Euro-Grenze.

Im Städtevergleich wird klar, dass Frankfurt, Stuttgart und München am meisten ausgeben. In Frankfurt (2.140 Euro) und Stuttgart (2.115 Euro) werden knapp 91% des Nettogehalts aufgewendet. Der Lebenshaltungskostenanteil in München liegt mit 2.045 Euro bei 90 %. Wohnen in der Stadt München ist aufgrund der großen Netto-Kaltmieten sehr aufwendig.

Der Mietindex in München ist mit einem Preis pro qm von 17,43 Euro mit großem Vorsprung der höchste in Deutschland. Ein vergleichbares Apartment in Leipzig City hingegen nur 39% der Nettomiete pro qm. Fast ein Viertel ihres Umsatzes wendet die Deutsche für die Miete auf. Bei den Lebensmitteln sind es bis zu 28,5 Prozentpunkte.

Dazu könnten auch das Bewußtsein für gesundes Essen und die im Vergleich zum vergangenen Jahr um 2,3 Prozentpunkte gestiegenen Nahrungsmittelpreise beigetragen haben. Nach Angaben des Bundesverbandes der Ernährungswirtschaft (BVE) handelt es sich dabei vor allem um die Preise für Obst und Gemüse. Diejenigen, die am Wochenende für 2 Leute in Düsseldorf einkaufen, zahlen durchschnittlich 16% mehr.

Selbst der Besuch eines Restaurants für 2 Leute ist im Schnitt 32% teurer. In Leipzig und Dresden, wo die Preise für einen Wochenendbesuch und einen Besuch in einem Restaurant rund 77% des Bundesdurchschnitts betragen, ist das Essen jedoch deutlich billiger. Schlussfolgerung: Ungeachtet ihres Wohnortes wenden die Bundesbürger rund 90 % ihres Nettoeinkommens für Lebenshaltungskosten (Miete, Essen etc.) auf.

Überraschend offensichtlich, wenn man berücksichtigt, wie verschieden die Lebenshaltungskosten von Miet- und Lebensmittelfamilien in den einzelnen Städten eingeschätzt werden. Insgesamt verbleiben am Ende des Monats 10 Prozentpunkte des Jahresüberschusses.

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