Lebenshaltungskosten 2016

Die Lebenshaltungskosten 2016

Wohnen, Essen und Bekleidung machten im Jahr 2016 54 % der Konsumausgaben aus. Die Lebenshaltungskosten und die Kaufkraft im Verhältnis zum Einkommen. - Mehr Geld in Lebensmittel investiert als in Miete. Viele Auswanderer glauben, dass das Leben in Afrika supergünstig ist. zwischen 1971 und 2016 (maximale Fördersätze).

Wie hoch sind die Lebenshaltungskosten in Deutschland im Jahr 2016?

Die Informationsgrafik enthält alle Daten und Informationen zu unserem Lebenshaltungskostenindex. In der Bankenmetropole Frankfurt am Main wird der höchstmögliche Nettolohn in Deutschland ausbezahlt. Frankfurt am Main übertrifft mit 2.352 Euro pro Monat den durchschnittlichen Nettolohn von 1.768 Euro um 33 Euro (584 Euro). In Frankfurt, Stuttgart (2.324 Euro) und München (2.272 Euro) werden vor allem in Süddeutschland die meisten Nettolöhne ausbezahlt.

Die niedrigsten Nettolöhne werden dagegen nach wie vor in den neuen Ländern gezahlt. In Leipzig liegen die durchschnittlichen Einnahmen bei ca. 1.571 Euro und damit 12% unter dem Bundesdurchschnitt. Doch auch die Beschäftigten in Dresden und Berlin liegen mit ihrem Nettoeinkommen unter der 2.000-Euro-Grenze.

Im Städtevergleich wird klar, dass Frankfurt, Stuttgart und München am meisten ausgeben. In Frankfurt (2.140 Euro) und Stuttgart (2.115 Euro) werden knapp 91% des Nettogehalts aufgewendet. Der Lebenshaltungskostenanteil in München liegt mit 2.045 Euro bei 90 Prozent. Wohnen in der Stadt München ist aufgrund der großen Netto-Kaltmieten sehr aufwendig.

Ein vergleichbares Apartment in Leipzig City hingegen nur 39% der Nettomiete pro qm. Fast ein Viertel ihres Umsatzes wendet die Deutsche für die Miete auf. Bei den Lebensmitteln sind es bis zu 28,5 Prozentpunkte. Dazu könnten auch das Bewußtsein für gesundes Essen und die im Vergleich zum vergangenen Jahr um 2,3 Prozentpunkte gestiegenen Nahrungsmittelpreise beigetragen haben.

Nach Angaben des Bundesverbandes der Ernährungswirtschaft (BVE) handelt es sich dabei vor allem um die Preise für Obst und Gemüse. Diejenigen, die am Wochenende für 2 Leute in Düsseldorf einkaufen, zahlen durchschnittlich 16% mehr. Selbst der Besuch eines Restaurants für 2 Leute ist im Schnitt 32% teurer. In Leipzig und Dresden, wo die Preise für einen Wochenendbesuch und einen Besuch in einem Restaurant rund 77% des Bundesdurchschnitts betragen, ist das Essen jedoch deutlich billiger.

Schlussfolgerung: Ungeachtet ihres Wohnortes wenden die Bundesbürger rund 90 % ihres Netto-Einkommens für Lebenshaltungskosten (Miete, Essen etc.) auf. Überraschend offensichtlich, wenn man berücksichtigt, wie verschieden die Lebenshaltungskosten von Miet- und Lebensmittelfamilien in den einzelnen Städten eingeschätzt werden. Insgesamt verbleiben am Ende des Monats 10 Prozentpunkte des Jahresüberschusses.

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