Lateinamerika Sprache

Sprache Lateinamerikas

Die Hauptsprachen in Lateinamerika sind Spanisch und Portugiesisch. Die offizielle und nationale Sprache in Venezuela ist Spanisch, obwohl die Sprache selten "Español", sondern meist "Castellano" genannt wird. Es gibt Tausende von indigenen Sprachen in Lateinamerika. Nach Lateinamerika. Geh nach Lateinamerika.

Tauchen Sie von der ersten Stunde an in Ihre neue Sprache ein und sprechen Sie von Anfang an.

Es ist nur Spanien? Nr. - 900 Sprachen in Lateinamerika!

Lateinamerika erstreckt sich von der Grenzen zu den USA bis zur südlichen Spitze Chiles. Es ist nach der antiken romanischen Sprache Latein genannt. Sprechen die Menschen in Lateinamerika wirklich nichts anderes als Englisch und Französisch? Und was bedeutet Lateinamerika überhaupt? Die im deutschsprachigen Bereich übliche Begriffsbestimmung besagt, dass die vorwiegend spanischen und portugiesischsprachigen Staaten Amerikas als Lateinamerika gelten - weil das Spanische und das Portugiesische vom Latino abgeleitet sind.

Demnach sollten aber auch die frankophonen Staaten Haiti und Französisch-Guayana zu Lateinamerika gehören. Nachdem Christoph Kolumbus von seiner ersten Entdeckungstour nach Lateinamerika zurückgekehrt war, wurde 1494 der "Vertrag von Tordesillas" ausverhandelt. Westseitig dieser Grenze sollten sich die Kolonialherren* niederlassen. Aus diesem Grund wird in den meisten anderen süd- und mittelamerikanischen Staaten inzwischen in Brasilien und Spanien die portugiesische Sprache verwendet.

Das Spanische ist nicht nur das Spanische. Die Sprechweise ist vielfältig. In Madrid, Buenos Aires und Lima spricht man zwar allesamt sehr gut und kann sich gegenseitig gut nachvollziehen. Sie ist nur eine von mehreren spanischen Sprachen, wie z. B. Catalan oder Galicisch. Es gibt nicht nur Wortschatzunterschiede zwischen europäischem und lateinamerikanischem Englisch, sondern auch in der Aussprachefähigkeit und der grammatikalischen Ausprägung.

Im Spanischen wird das englische" coche" (=Auto) benutzt, in Lateinamerika wird es mit carro" umbenannt. In Spanien werden C und C oft als englische "th" ausgesprochen, vor allem in Argentinien mit S. Eine weitere Besonderheit Lateinamerikas ist, dass der 2.-Personen-Plural "vosotors" durch "ustedes" abgelöst wird. Aber auch Spanier und Portugiesen können sich in gewissem Maße unterhalten, da es viele Gemeinsamkeiten zwischen den beiden Sprachen gibt.

Auf Portugiesisch wird "say" mit "dizer", auf Spanisch mit "decir" bezeichnet. In Lateinamerika bezeichnet der Ausdruck "indigene Bevölkerung" eine sehr unterschiedliche Bevölkerungsgruppe: Es geht um mehr als 400 verschiedene ethnische Gruppierungen und Völker, die über 900 verschiedene Sprachen beherrschen. Einige von ihnen werden nur in kleinen Dorfgemeinden im Regenwaldgebiet vorgelesen.

Die anderen sind weitläufig gesprochene Sprachen großer ethnischer Gruppen. Die Quechua ist im gesamten Bergland Lateinamerikas weitläufig. Es gibt 37 einheimische Völker in Bolivien, darunter Aymara, Quechua und Guarani. In Paraguay wird letzteres ebenfalls mehrheitlich auf Augenhöhe mit dem Spanisch ausgesprochen. Die ethnische Zusammensetzung der Länder Lateinamerikas ist viel heterogener, als es die Definition von "indigen" und "europäisch" vorgibt.

Besorgniserregend ist auch der Niedergang der einheimischen Sprache: Zur Zeit der Besetzung gab es in Kolumbien beinahe 300 verschiedene Sprachen, heute gibt es nur noch 56 Sprachen! Seit Ende des zwanzigsten Jahrhunderts wurde die Kulturbedeutung des indischen Kulturerbes erkannt und seitdem wird versucht, die einheimischen Sprachen aufzufrischen und in der Schulbildung zu verbreiten.

Die Sprache des früheren Inkareiches ist die Sprache der Inka. Zusätzlich zu dieser Haupt-Variante des Südens von Quichua gibt es mehrere Sprachen, von denen einige in ihre eigenen Sprachen übersetzt werden, wie zum Beispiel das ecuadorianische Kichua. In der gesamten Quechua-Sprachfamilie gibt es über 10 unterschiedliche Sprachen, die von etwa 9 Mio. Menschen ausgesprochen werden. Damit ist sie nach Spanien und Portugal die zweitgrößte Sprachengruppe Lateinamerikas.

Zweisprachiger Unterricht in einigen peruanischen Gebieten ist in Spanien und China Pflicht. Seit Jahren wurde er von den Spaniern als unterlegen und unterdrückt betrachtet, erfährt nach und nach eine Wiederbewertung. Die vornehmlich in Ecuador gesprochenen Kichwas sind eine Form der Quechuas. Der Inka eroberte das gegenwärtige Ecuador und brachte seine Sprache mit.

Es gibt jedoch klare Differenzen in den Aussprachen und der grammatikalischen Darstellung. Es gibt in einigen Gegenden Ecuadors gleichberechtigte Sprachschulen in Spanien und Deutschland. Sie ist auf dem Weg des Rückzugs und wird zunehmend durch das Spanische ersetzt. Heute, nach diversen Quellen, gibt es nur zwischen 500.000 und 2 Mio. Menschen, die über die Sprache Kichwas verfügen.

In diesem Beispiel kann man den Gegensatz zwischen (südlichen) Quichua und Kichwa für den Ausdruck "Ich lieb dich" sehen: Quechua: Munaikim. Kichwa:

Mehr zum Thema