Landkarte Irak

Karte von Irak

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Der Irak (offiziell: Araberin: ?umh?riyyat al-?Ir?q, Kurdisch: ?umh?riyyat ?Ir?q comarî Êraq) ist ein Bundesstaat im Nahen Osten. Irak liegt zwischen Kuwait, Saudi-Arabien, Jordanien, Syrien, der Türkei, dem Iran und dem Arabischen Meerbusen und schließt den Großteil von Mesopotamien, das "Mesopotamien der zwei Bäche" zwischen den Flüssen des Euphrats und Zigris ein.

Der Irak ist mit rund 38 Mio. Menschen eines der fünf grössten Staaten der gesamten Region. Landeshauptstadt und grösste Großstadt ist die Millionenstadt Bagdad, weitere Städte mit über einer Million Einwohner sind Basra, Mossul, Erbil, Sulaimaniya, Najaf, Karbela und Kykuk. Irak steht auf der Liste der rohstoffreichsten Staaten der Erde an vierter Stelle, seine Volkswirtschaft beruht hauptsächlich auf Ölexporten und in geringerem Maße auf der Agrikultur.

Im Jahre 1920 ging der Irak aus den drei türkischen Bundesstaaten Bagdad, Mossul und Basra hervor. Zwischen 1921 und 1958 existierte das Reich Irak, 1958 wurde der Koenig durch einen Militaerputsch gestürzt und die Bundesrepublik ausgelobt. Zwischen 1979 und 2003 wurde das Lande von Saddam Hussein autoritär beherrscht und es kam zu Kriegen gegen seine Nachbarn Iran und Kuwait.

Ein multinationaler Invasionstrupp ("Koalition der Willigen") unter Leitung der USA besiegte 2003 das Saddam Hussein-Regime, konnte aber keine stabilen Nachkriegsstrukturen aufbauen. Irak ist Teil des Orients. Die Gebirgskette zählt zu den Alpen, die sich vom Balkan nach Osten über die Türkei, den Nordirak und den Iran bis nach Afghanistan ausdehnt.

Irak liegt an der iranischen Seite (1458 Kilometer gemeinsamer Grenze), Kuwait (240 Kilometer), Saudi-Arabien (814 Kilometer), Jordanien (181 Kilometer), Syrien (605 Kilometer) und der Türkei (352 Kilometer). Zwischen Saudi-Arabien und dem Irak wurde die Neutralzone 1975-1983 zwischen den beiden Staaten geteilt. Der Irak hat auch eine 58,3 Kilometer lange Küste.

Die nördliche Region des Irak, mit Ausnahme des Breitengrades von Bagdad, befindet sich im Gebiet der sogenannten Westwind-Zone der gemässigten Breiten und steht im Frühjahr unter hohem Druck bei einer Temperatur zwischen -6 C im Westen und 51 C im Mittsommer (Jahresmittel 22 C). Manchmal verursachen die starken, ganzjährigen Nordwestwinde, dass die Stadt Bagdad und Basra an etwa 20 bzw. 15 Tagen im Jahr von Staubgewittern getroffen werden.

Durch den Irak fließen zwei wichtige Flüsse, der Fluss Eufrat und der Eigris. Im Westen von Bagdad gibt es drei Vertiefungen, in die bei Überschwemmungen die Gewässer von Juphrat und Tiger fließen können: Der Südirak, der sogenannte Ahwar, wurde im Ersten Weltkrieg in den 80er Jahren gezielt entwässert.

Seit 2003 bemüht sich die Irak-Regierung mit internationalen Hilfen, diese Flächen wieder zu beregnen. Die Niederschläge im Irak variieren, es gibt auch verschiedene Arten von Vegetation. Verschiedene Vogelspezies wie z. B. Aasgeier, Mäusebussard, Rabe und Eule sowie Säuger wie z. B. Leopard, Hyäne, Schakal, Gazelle und Antilope sind im Irak heimisch. Im Irak gab es bis zum Beginn des neunzehnten Jahrhundert Loewen und Strausse.

Im Irak wohnen rund 29,6 Mio. Menschen (Schätzung für 2010), was einer Einwohnerdichte von 70,3 Einwohnern/km² entspricht. Rund 67% der Einwohner wohnen in Großstädten, davon allein 6,2 Mio. in der Ballungsregion Bagdad. In Bagdad wohnen insgesamt 7,1 Mio. Menschen.

Andere Gouvernements sind Niniveh (2,8 Millionen), Basra (1,9 Millionen) und al-Suleymaniah (1,8 Millionen). Nahezu 2 Mio. Menschen sind in den vergangenen Jahren geflüchtet. Irak befindet sich auf dem Territorium des antiken Zweistromlands ( "DMG Bayn an-Nahrayn" = arabisch "zwischen den beiden Flüssen"); einige der ältesten Zivilisationen der Menschen (Sumer, Akad, Assyrien, Babylonia, Mittani, Medien) entwickelten sich hier ab dem vierten Millennium v. Chr., weshalb die Gegend heute von vielen als die Geburtsstätte der Kultur angesehen wird.

Im Jahre 762 wurde Bagdad von al-Mansur als Kapital des abbasidischen Kalifats errichtet und wurde bald zur wichtigsten Metropole der muslimischen Gesellschaft. Im Jahre 1401 wurde Bagdad von Temur zerstört, 1534 kam das ganze Gebiet an das türkische Monarchie. Lange Zeit war der Irak ein unbedeutendes Nebenstadium, doch seine geographische Lage an den Schnittstellen zwischen Europa, Britisch-Indien, Zentralasien, dem Kaukasus und Süd-Arabien machte ihn seit dem Ersten Weltkrieg zum Thema globaler politischer Belange.

Im Ersten Weltkrieg (6. Nov. 1914, einen Tag nach der Erklärung des Krieges gegen das türkische Reich) drangen englische Soldaten und maurische Rebellen zusammen und besetzen Bagdad 1917. 1920 trennte Großbritannien die Vilâyets Bagdad, Mossul und Basra vom damaligen türkischen Imperium und fusionierte sie mit dem heute irakischen.

1922 überträgt der Völkerverband nachträglich den Auftrag für den Irak nach Großbritannien. Das Königreich Irak wurde am 03. 10. 1932 in den Staatenbund aufgenommen, und die wichtigsten Erdölaktivitäten des Landes wurden in der Irak Petroleum Company gebündelt, die 1929 aus der Turkish Petroleum Company hervorging, nur niedrige Konzessionsabgaben bezahlte und ausschließlich an ausländische Firmen zählte.

Als der Zweite Weltkrieg ausbrach, trennte sich die Irakregierung unter Nuri as-Said von den Diplomatiebeziehungen zu Deutschland und nahm in der Aussenpolitik eine pro-britische Position ein, die von Militärkreisen und weiten Teilen der Bevölkerung nicht unterstützt wurde. Die Armeeputschte und der antibritische Politikerin Rashid Ali al-Gailani kam am 11. Mai 1941 zum Regierungschef, der die Unabhängigkeit des Irak proklamierte und den Rückzug aller englischen Militärs einforderte.

Großbritanniens vertragsgemäß gesicherter politischer, wirtschaftlicher und militärischer Einfluss als frühere Mandatsträger in im Irak wurde bis zum Bagdad-Pakt in den 50er Jahren langfristig wieder hergestellt. Der Irak erklärt am 1 6. Jänner 1943 den Faschisten den Kampf gegen die Achsenmächte. In Erwiderung auf die Errichtung der Vereinten Araberrepublik haben die beiden Haschemitenreiche Irak und Jordanien am 14. Februar 1958 ihre Vereinigung als eine von Großbritannien unterstützte Arabische Föderation erklärt.

Den pro-britischen Herrscher (Faisal II, 1935-1958) haben sie am 13. Juni 1958 gestürzt und ermordet. Die Vereinigung mit Jordanien wurde am 16. Juni 2003 gelöst und die Irakische Volksrepublik ausgerufen. Der Irak hat unter seinem jüngeren Mitbruder Abd ar-Rahman 1967 die Diplomatie mit den USA abgebrochen. Die Baath-Partei gewann nach einem zweiten Staatsstreich am17. Juni 1968 die Macht zurück, Ahmad Hasan al-Bakr wurde Präsident und Präsident des Revolutionskommandos (RKR), Saddam Hussein Vize-Präsident und Stv.

Allerdings gingen die Kampfhandlungen bis zur Unterzeichnung des Abkommens von Algier mit seinem Nachbarn Iran über die neuen Grenzvereinbarungen am Shatt al-Arab im Jahr 1975 weiter. Vor allem nach dem Amtsantritt von Saddam Hussein am 16. Juni 1979 gab es massive Verstöße gegen die Menschenrechte, die auch viele Menschenleben kosteten.

Nachdem ein gescheiterter Mordanschlag auf Saddam Hussein verübt wurde, wurden am 17. Juni 1982 600 Bewohner der kleinen Stadt Dujail festgenommen und 148 von ihnen exekutiert. Der Irak-Krieg beginnt am vergangenen Freitag, dem zwanzigsten Februar 2003, mit einem Luftangriff auf die Landeshauptstadt Bagdad. US-Präsident Bush verkündete im April 2003 das Ende der großen Kämpfe und der Irak wurde in Besatzungszonen untergliedert.

Im Anschluss an die Einsetzung eines Übergangsrats Ende 2003 wurde das bisher von der Übergangskoalition wahrgenommene Verwaltungsmandat am 28. Juli 2004 auf eine repräsentative irakische Transitionsregierung überführt. Seitdem ist der Irak in einem politischen Übergangszustand: Nach diesem Dritten Golf-krieg existierten die ehemaligen Machtverhältnisse, vor allem das Revolutionskommando, nicht mehr, aber die neuen Beziehungen, damals noch zwischen der Westbesetzung, der zivilen Verwaltung und dem Staatsrat des Irak, wurden nicht endlich hergestellt.

Die Al-Kaida hat am vergangenen Donnerstag, den 14. November 2006, einen islamistischen Bundesstaat im Irak ausgerufen, der aus sechs verschiedenen Bundesländern besteht. Seit 2014 wurden im Irak Gebiete wie die von Mossul von der terroristischen Organisation Islamic State im Irak und der Lewant erobert. Seitdem der " Islamic State " (IS) im Südwesten des Staates im Jahr 2014 seinen Einzug hielt, wurden 3,2 Mio. Menschen umgesiedelt.

Seit der Gründung 1921 und der Eingliederung in den Staatenbund 1932 ist die Irakpolitik von zwei wesentlichen Faktoren geprägt: dem Ölreichtum und den daraus resultierenden Belangen des Abendlandes und Russlands sowie den ethnisch-religiösen Differenzen zwischen den drei Teilen des Landes, die den früheren Osmanenprovinzen Mossul, Bagdad und Basra entsprechen: und die Nationalisierung der Ölgesellschaften.

Seit dem Rückzug der US-Truppen am vergangenen Freitag, dem 17. November 2011, haben sich die Verhältnisse zwischen dem Irak und den USA deutlich verändert. Dennoch sind die USA nach dem Iran nach wie vor der bedeutendste Auslandspartner des Irak. Außerdem wurde der Irak vom Zustrom von Flüchtlingen aus Syrien hart getroffen. Der Irak pflegt gegenwärtig umfassende bilaterale Kontakte unter anderem mit der Türkei, Jordanien, dem Iran, Syrien, Kuwait und Saudi-Arabien.

Nach der Wiedereröffnung der irakischen Auslandsvertretung in Riad am 14. Januar 2007 nahm Saudi-Arabien am 22. Januar 2012 die bilateralen Kontakte mit dem Irak wieder auf und eröffnete Ende 2015 eine Auslandsvertretung in Bagdad und kürzlich ein Konsulat in Erbil. Der saudiarabische Aussenminister Adel al-Dschubeir war der erste saudi-arabische Aussenminister seit 1990, der nach Bagdad gereist ist.

Saudi Arabien hat ein großes Anliegen an einem dauerhaften Irak unter einer integrativen Führung, die die verschiedenen Volksgruppen in die politischen Beschlüsse und Einrichtungen einbezieht. Das seit Jahrzehnten belastete Verhältnis zu Kuwait hat sich gebessert. Während der Besuche des Ministerpräsidenten von Kuwait und des Aussenministers von Kuwait in Bagdad kamen beide Parteien überein, die noch ungeklärten Probleme im Zusammenhang mit der Entschädigung für Kuwait mit Unterstützung der Hilfsmission der UNAMI (United Nations Assistance Mission in Iraq) zu klären.

Es geht in erster Linie um die Wiedergutmachungen, die der Irak nach seinem Angriff auf Kuwait am zweiten Weltkrieg vornehmen muss. Auch die Beziehungen des Irak zu anderen Arabern verbessern sich, nachdem nach 2003 in Bagdad mehrere Araber der Gewalttätigkeit zum Opfer fielen. Ägypten schickte im Juli 2009 einen weiteren Ambassador nach Bagdad und im Oktober 2010 einen weiteren Konsul nach Erbil.

Katar kündigte im September 2015 den ersten Einsatz eines Gesandten in Bagdad seit 1990 an. In jüngster Zeit haben sich die Verhältnisse zur Türkei wieder verschärft. "Die föderalistische Struktur der Iraker setzt sich aus einem Territorium der Hauptstädte, Gebieten und Provinzen sowie lokalen Verwaltungen zusammen. Großstädte: Die Landeshauptstadt Bagdad ist das geographische, politische und kulturelle Herz des Staates und mit 5,7 Mio. Menschen der mit Abstand grösste Ballungsraum.

Der Abbasidenkalif al-Mansur gründete 762 Bagdad (persisch = gottgegeben im Sinn von: Geschenk Gottes) als neue Hauptstadt das islamische Reich und erklärte 1920 die Landeshauptstadt des neuen Bundesstaates Irak. Während des Ersten Golfkrieges war die Metropole kaum beeinträchtigt, aber im Zweiten und Dritten Krieg wurde Bagdad immer wieder von Bombenangriffen heimgesucht.

Bagdad beherbergt 3 der 6 Hochschulen des Staates und den größten internationalen Flugplatz des Irak. An zweiter Position liegt das Moos im hohen Norden mit rund 2,9 Mio. Menschen. Sie ist das Herzstück der östlichen christlichen und Assyrer-Kulturen im Irak. Jahrhunderts war Moosburg ein bedeutendes wirtschaftliches Ballungszentrum, die ganze Region Nineve wurde erst 1926 an den Irak veräußert .

Basra am Arabischen Meerbusen ist mit rund 2 Millionen Einwohner die zweitgrößte Metropole des Landes und Mittelpunkt des schiitischen Süds. Das Basra wurde 636 von Kalif Umar ibn al-Chattab als arabische Militärbasis und Handelszentrum errichtet und im XVI Jh. von den Ottomanen eingenommen. In Basra gibt es den grössten Umschlagshafen des ganzen Kontinents, über den grosse Mengen des gewonnenen Öls ausgeführt werden, sowie die 1964 eingerichtete Hochschule und einen eigenen Flugplatz.

Es hat etwa 1,3 Mio. Menschen. Die Armeen des früheren Saddam Hussein-Regimes wurden am 23. März 2003 von der Übergangsregierung aufgelassen. Die " Koalitionstruppen ", nach wie vor in erster Linie die USA und Großbritannien als Hauptbestandteil der multinationalen Truppe Irak, waren bis 2009 für die interne und externe Sicherung des Landes verantwortlich und arbeiten mit der neuen irakischen Armee zusammen.

Im Jahr 2011 haben die US-Streitkräfte Irak (USF-I) den Irak verlassen, und private Militärdienstleister haben im Irak eine besondere Stellung, weil nicht klargestellt ist, an welches Recht diese Firmen sich halten müssen, noch müssen sie Informationen über die Zahl der Beschäftigten oder die Zahl der Opfer liefern. In Bagdad gibt es drei Hauptstrecken, die sich über 2.339 Kilometer erstrecken.

Der Irak hat über 100 Flugplätze und Start- und Landebahnen, sechs weitere Auslandsflughäfen (Bagdad, Erbil, Basra, Mossul, Najaf und Sulaimaniya) und der Kerbela Airport[58] ist derzeit im Aufbau. Der Anteil der bisher verbotenen Mobilfunknutzer ist von 300.000 im Jahr 2003 auf über 23 Mio. im Jahr 2011 gestiegen, so dass im Jahr 2011 gut 78% des gesamten Bundesgebietes abgedeckt waren.

In der Altersgruppe zwischen vier und fünf Jahren kann die Kindertagesstätte (im Irak überwiegend staatliche, aber in den vergangenen Jahren immer mehr private Kindergärten gegen Gebühr) besichtigt werden. Im Irak besteht seit 1970 eine allgemein verbindliche Grundschulpflicht, und der Freistaat hat die Schul- und Universitätsausbildung inne. In Bagdad sind die drei grössten Hochschulen des Landes repräsentiert (Universität von Bagdad, al-Mustansiriyya University und die Technical University of Baghdad, auch al-Hikma genannt).

Andere Hochschulen sind in Basra (Universität Basra), Mossul (Universität Mosul), Erbil (Universität Salahaddin, Kurdistan Hewlêr), Sulaimaniya (Universität Sulaimani) und Duhok (Universität Dohuk). Der Irak ist eines der am stärksten verschuldeten Länder der Erde mit einer Verschuldung von 100 Mill. Nach Angaben der National Investment Commission of Iraq (INIC) ist seit Ausbruch der globalen Wirtschaftskrise die Anzahl der ausländischen Bauunternehmen im Irak stark gestiegen.

Im vergangenen Jahr wurde ein Investitionsschutzvertrag zwischen Deutschland und dem Irak abgeschlossen, der noch in diesem Jahr unterzeichnet werden soll. Kurdischer Investmentminister Herish Muharam Muhamad hat sich kürzlich gar von dem Gedanken mitreißen lassen, dass Investments im Irak "sicherer sind als die Wall Street". Der Irak hatte zwischen 1991 und 2003 zwei Devisen, den sogenannten schweizerischen Dollar, der im Kurdennorden benutzt wurde (Wert: 1 US-Dollar = 0,33 Dinar), und den Druck-Dinar mit dem Bildnis von Saddam Hussein, der nach 1991 den eidg. Dollar ablöste (Wert: 1 US-Dollar = etwa 3500 Dinar).

Mit der Einführung des Neuen Irakischen Dinars wurde am 16. November 2003 der Neue Iraker als Ersatz für beide Landeswährungen vorgestellt (Wert: 1 US-Dollar = ca. 1150 Dinar). Irak ist eines der Gründungsmitglieder der OPEC, die am 13. August 1960 gegründet wurde und nach Saudi-Arabien und Kanada über die grössten erforschten Ölreserven (113 Mrd. Barrel) verfügte (die meisten davon haben so genanntes nicht-konventionelles, teures Rohöl, z.B. Teersand).

Irak ist eines der Staaten in der sogenannten Strategieellipse. Seit 1969 steigt die Ölförderung stetig an und erreicht 1979 mit 3,5 Mio. Barrels pro Tag (bopd) ihren Höchststand. Anlässlich der Aufhebung der Strafen gegen den Irak am 21. April 2003 haben die UNO die Strafen aufhoben. Auch die riesigen Ölreserven im Kurdenteil des Irak sind der Anlass für jahrelange Auseinandersetzungen zwischen der Kurden-Regierung und der Regierung in Bagdad.

Seit 2003 hat die Kurdenregierung mit rund 30 westliche Unternehmen Aufträge für die Exploration und Erschließung von Erdölfeldern unterzeichnet. Wenn die Pläne erfüllt werden, wird die irakische Produktion von 2,5 Mio. bopd im Jahr 2009 auf 12 Mio. bopd im Jahr 2016 steigen, was den Irak zum weltweit größten Ölproduzenten macht.

Fachleute zweifeln daher daran, dass der Irak seine gesteckten Zielsetzungen einhalten kann. Neben Öl enthält der Irak auch Schwefelsäure, Phosphate, Meersalz und Gipse sowie geringe Anteile an Geld und silbern. In Bagdad und im hohen Norden sind die meisten Industrieunternehmen zuhause. A: Im Allgemeinen gibt es im Irak zwei Typen von Medien: die Partisanen und die Selbstständigen.

Alle großen Parteien im Irak haben ihr zentrales Organ, und nicht wenige haben auch Fernsehstationen. Während der türkischen Besatzung des Irak sind die ersten Tageszeitungen aus dem Irak auftauchten. Die erste Tageszeitung des Staates, al-Zawraa, erschien in Bagdad am 16. Juli 1869 und sollte bis zum 12. Mai 1917 erscheinen.

82 ] Die erste Tageszeitung erscheint am Sonntag, den 24. Juli 1889 in Mossul, gefolgt von der ersten Tageszeitung in Basra am Samstag, den 28. November 1889. Bis 1958 gilt die israelische Fachpresse als die freistehende im Mittleren Orient. Es gibt eine große Anzahl von Radiostationen im Irak, viele davon lokale. Im Jahr 2003 wurde al-Iraqia der Rechtsnachfolger von Iraq Television und mehrere Privatsender wurden gegründet.

Irak lässt sich in fünf geografische Kulturkreise einteilen: die Kurden- und Turkmenenkultur mit ihren Schwerpunkten in Erbil und Sulaimaniya, die in der sunnitischen mit ihrem Mittelpunkt um Bagdad und die Schiitenkultur mit ihrem Mittelpunkt Basra, der die Kulturen der besiedelten arabischen Länder teilt, die Assyrerkultur in mehreren nördlichen Großstädten und die der in den Sumpfgebieten zwischen Bagdad und Basra lebenden Sumpfaraber.

Seit 1909 werden in Bagdad vor allem für das englische Kino gezeigt. Es dauerte bis in die 40er Jahre unter der Regentschaft von Faisal II., als sich in Bagdad eine Filmbranche entwickelte, in der sich die französischen und britischen Filmgesellschaften siedelten. 1955 kam der Kinofilm Haidar Al-Omar's Fitna wa Hassan, eine Filmadaption der Römer- und Julia-Geschichte, in die Läden, der ebenfalls im europäischen Raum gezeigt wurde.

Seit dem Staatsstreich von 1958 wurde die Allgemeine Organisation für Kino und Schauspiel mit dem Ziel der Koordination und Planung zukünftiger Spielfilme im öffentlichen Interesse ins Leben gerufen. Nach dem Einmarsch der USA im Jahr 2003 hat sich die Branche allmählich zu erneuern gesucht, und es gibt isolierte Projekte wie Kilomètre-Zero. Hinzu kommen eine Vielzahl ausländischer Kinofilme über den Irak, wie Retour à Babylon von dem Regisseur Abbas Fasdel oder Valley of the Wolves - Iraq.

Ab 1880 sind Theatergruppen aus Europa in den Irak gereist, um vor allem vor dem britischen Volk in der Schule und im Gemeindehaus aufzutreten. Der erfolgreichste Pop-Sänger des Jahres ist Ka?im al-Saher (* 1961), der in seiner bisherigen Laufbahn mehr als 30 Mio. Platten ausverkauft hat. Der Irak und Syrien (= Geschichtsführer).

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