Landessprache Bolivien

Sprache Boliviens

Aufenthalte in Bolivien mit dem Südamerika-Spezialisten. BO; Sprache: Spanisch, Quechua, Aymara; Vorwahl: Amtssprache ist Spanisch. Landessprache von Bolivien ist Spanisch.

Bolivien ist das ranghöchste Land Südamerikas.

Sprachkenntnisse in Bolivien

In der Verfassung Boliviens sind 38 ethnische Gruppen mit einer eigenen Landessprache aufgeführt. Spanier: 84% der Bolivianer sprechen Spanier. In La Paz kann man die Landessprache sehr gut erlernen, da es hier keinen starken Schwerpunkt gibt, wie in Mexiko oder Bogota. Quichua: 28% der Einwohner sprechen Quichua, die Inkasprache. 18% der Einwohner sprechen die präkoloniale Andensprache Ayma.

Heutzutage findet man sie vor allem in La Paz und Öruro. Giovanni: 1% der Einwohner sprechen Giovanni, die Landessprache des Amazonas und des Chaco. Auch in Bolivien wird die Landessprache jetzt in Santa Cruz gesprochen.

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In Bolivien gibt es zwei bedeutende Mundarten - den Andendialekt und den Flachlanddialekt. Den größten Gegensatz zwischen den beiden Mundarten bildet der Einfluß anderer Sprache. Nach Quechua oder Aymara ist das Spanische in den andinen die zweite Sprache. Die spanische Sprache, die viele unterschiedliche Mundarten enthält, hat auch einen, wenn auch geringen, Einfluß auf die Sprache der indigenen Einheimischen.

Mehr als 30 einheimische Landessprachen und Mundarten (darunter Quechua, Aymara, Guarani) wurden seit einem Volksentscheid im Jahr 2009 als offizielle Landessprachen von Bolivien erkannt. Quichua (meist gesprochene Eingeborenensprache). Die Aymara ( "Aymara") (zweithäufigste einheimische Sprache). Ava Guarani (Form der Guarani; drittmeist gesprochene Landessprache in Bolivien). Deutschland - 160.000 Menschen; in einigen Gegenden von Bolivien gibt es große mennonitische Gemeinschaften.

Wegen der vielen unterschiedlichen Landessprachen variiert das Spanische in Bolivien von Land zu Land. Im Osten Boliviens, in der Nachbarschaft von Argentinien und Uruguay, kann man ein dem Dialekt Rioplatense ähnliches Spanische sprechen. In den Hochebenen wird ein andiner Dialekt ausgesprochen, der vorwiegend von Quechua beeinflußt wird.

Nach der Eroberung Boliviens durch die spanischen Truppen hat sich das Reich zum bedeutendsten Lieferanten von Silber entwickelt. Bolivien schaffte mit Hilfe von Simon Bolivar - dem venezolanischen Freiheitskämpfer und Namenspatron des Staates - 1824 die Selbstständigkeit. In den Kriegen mit den Nachbarländern hat Bolivien zunächst die mineralstoffreiche Küstenregion an Chile und später den Teil des Regenwalds mit hohen Kautschukvorräten an Brasilien verloren.

In Bolivien sind zwei Dritteln der Einwohner indigen. Im Jahr 2005 wurde der erste einheimische Staatspräsident - der Sozialdemokrat Evo Morales - ausgewählt. In Bolivien sind die Massenmedien sehr stark dominiert und vollständig private. Obgleich bestimmte kontroverse Fragen umgangen werden, sieht die bolivianische Verfassung die Freiheit der Journalisten vor und zensiert nicht.

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