Kontinente

Erdteile

Der Kontinent (lateinisch terra continens "zusammenhängendes Land") ist eine geschlossene Festlandmasse. Die Landmassen auf der Erde waren vor Millionen von Jahren ein einziger, zusammenhängender Kontinent: Pangäa. Der Begriff Kontinent bezeichnet eine geschlossene Landmasse, die vollständig oder zumindest fast vollständig von Wasser umgeben ist. Die Kontinente oder Kontinente werden die großen geschlossenen Landmassen mit den Inseln vor oder nach ihnen genannt. Der Planet Erde hat sieben Kontinente.

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Der vorliegende Beitrag beschäftigt sich mit dem Lemma-Kontinent im sozio-geographischen Sinne. Einen geologischen Überblick über diese Lemmata finden Sie in der kontinentalen Kruste. Der Festland (lateinisch terra continens "zusammenhängendes Land") ist eine abgeschlossene Festlandmesse. Auch in vielen Fremdsprachen kommt das englische Wörtchen für kontinental auch von den lateinamerikanischen Kontinenten. In der Enzyklopädie Britannica wird der Ausdruck geografisch als "eine der grösseren angrenzenden Landschaften, namentlich Asien, Afrika, Nordamerika, Südamerika, Antarktis, Europa und Australien (in der Größenordnung)" bezeichnet.

1] Die Kontinente machen im geografischen Sinne 29,3 Prozentpunkte der Erde aus, etwa 148 Mio. km². Heutzutage sind in der Geografie und Erdkunde verschiedene kontinentale Unterteilungen verbreitet. Sieben Kontinente gibt es geopolitisch: Asien, Europa, Nordamerika, Südamerika, Afrika, Australien und Ozeanien sowie die Antarktis. Für beide sind die sechs größten (Asien, Afrika, Nordamerika, Südamerika, Antarktis und Europa) aufgelistet.

In der US-amerikanischen Literatur werden sie, ins Englische übersetzt, als Australien und die Briten als Ozeanien beschrieben. Australien gehört nach der derzeitigen englischen Schulform zum ozeanischen Teilkontinent. Diese Subtilität zeigt, wie vielfältig das Problem der Begriffsbestimmung für den Erdteil sein kann.

Topografisch und traditionsgemäß ist ein Festland eine große angrenzende Landfläche, die vollständig oder wenigstens nahezu vollständig durch Gewässer oder andere Naturgrenzen begrenzt ist. Selbst große Landflächen, die nur durch eine enge Landzunge miteinander verknüpft sind (z.B. zwischen Afrika und Asien und zwischen Nord- und Südamerika), werden in der Regel als unterschiedliche Kontinente erachtet.

Dabei gibt es jedoch verschiedene Ansichten, ob es sich nun um einen einzelnen großen oder Superkontinent mit zwei Subkontinenten oder zwei vollständig unabhängigen Kontinenten handeln soll. Der geologische Teil eines Kontinents beinhaltet auch das dazugehörige Schelfelement, den Kontinentalschelf im flachen Meer. Der hellere Kontinentalschelf, zu dem der Kontinentalschelf gehört, weicht mit einer niedrigeren Rohdichte von 2,7 g/cm und einer anderen Chemikalienzusammensetzung von der Ozeankruste ab, die eine durchschnittliche Rohdichte von etwa 3,0 g/cm³ hat.

Ein Beweis dafür ist die Feststellung, dass Europa dennoch als eigenständiger Kontinent betrachtet wird, auch wenn dies unter den von mir erwähnten geographischen und technischen Voraussetzungen nicht der Fall sein sollte. Die NatGeo-Gesellschaft der USA formulierte dies wie folgt: "'Kontinent' hat mehr als nur eine physikalische Definition'. Aufgrund der Tektonik sind die Kontinente stetig in Bewegung und haben sich in der Erdgeschichte bereits mehrmals zu einer großen Festlandmasse (Superkontinent wie Pangäa) zusammengeschlossen und dann wieder in kleine Kontinente aufgeteilt (Kontinentaldrift).

Ausgehend von den drei oben genannten Grundlagen können bereits vier verschiedene Definitionsmodelle der Kontinente nachgewiesen werden, denn die Enzyklopädie Britannica stellt in einem weiteren Aussagesatz fest, dass Europa und Asien zum Teil auch als ein großer Kontinent (Eurasien) insgesamt betrachtet werden. Abhängig vom Typ - ohne die Microkontinente - werden vier bis sieben Kontinente gezählt:

Ein paar Quellen[5][6] glauben (wie bereits im Royal Geographic Lehrmittel beschrieben), dass Meer der richtige Begriff für diesen Pazifikkontinent anstelle von Australien ist. Im Jahr 2017 schlugen neuseeländische Experten vor, einen achten kontinentalen Ozean zu bestimmen, da Neuseeland, Neukaledonien und der dazwischen gelegene Teil des Meers eine 4,9 Mio. km große Kontinentalplatte ausmachten.

Das Bestreben, die Zahl der Kontinente auf dem Erdball zu ermitteln, geht durch den gesamten Kalender. Der Herodot teilt die Erde in drei Kontinente: Europa, Asien und Libyen (heute Afrika). Die Entdeckungen Amerikas und die Kolonisierung der Moderne führen zu Meinungsverschiedenheiten über die Art und Weise, wie die Kontinente gezählt werden. Die Klassifizierung in Nord- und Südamerika und die Klassifizierung in Europa und Asien sind vor allem zweifelhaft.

Historisch betrachtet wird Amerika als ein europäischer Festland des XVI. und XVI. Jahrhunderts betrachtet. In geologischer Hinsicht sind dies zwei Kontinente, Nordamerika und Südamerika, die nur durch Land verbunden waren, als die Landenge von Panama entstand. Historisch bedingt wird zwischen Europa und Asien differenziert.

Heute ist es in Europa üblich geworden, den Ural als die Ostgrenze Europas zu Asien zu betrachten. Aber auch Europa und Asien werden zusammen als EURASIA erachtet. Die eurasische Landschaft besteht aus einer zusammenhängenden Landfläche, die ebenfalls zum größten Teil auf derselben kontinentalen Platte aufliegt. Der olympische Ring, der 1913 als Sinnbild für die fünf Kontinente (Afrika, Amerika, Asien, Australien und Europa) konzipiert wurde, die an den jeweiligen Wettkämpfen teilnehmen.

Aus dem 1912 veröffentlichten Alfred Wegenerschen Modell, dass am Ende des Erdaltertums alle Kontinente in einem Pangäa-Superkontinent vereint waren und sich in der sogenannten Kontinentalverschiebung (später: Plattentektonik) durch Spaltung aufgrund des Vulkansystems allmählich auflösten. Die historisch-politische Gruppe umfasst den Versuch, Mittelamerika oder den Mittleren Orient als getrennte Kontinente zu trennen, sowie die Konsolidierung der Pazifikinseln zu einem einzigen Ozean, Ozeanien.

Die Kontinente und Seen sind die grössten geografischen Gebiete (Landschaften) der Welt. Zwischen den Kontinenten liegen die Weltmeere, der Schelf (= Kontinentalschelf) ist Teil des Kontinents. Neuguinea ist ganz klar ein Teil Ozeaniens, Indonesiens ein Teil Asiens. Diese Kontinente sind natürliche und menschliche geographische Einflüsse. In Europa und zum Teil auch in Amerika werden die geografischen Gegebenheiten des Menschen bereits bei der Grenzforschung der Kontinente offen berücksichtigt, aber sie sind (ebenso wie die Tier- und Pflanzenwelt, die ebenfalls zur physikalischen Geografie gehört) immer ein bestimmender Faktor, wenn ein Erdteil bestimmt wird, gerade weil er eine Maßeinheit der "Erdoberfläche" ist.

Es gibt also die sieben Kontinente, wodurch die Ozeaninseln den nächsten Erdteilen zugeordnet werden, z.B. den Pazifikinseln bis hin zu Meer. Genau gesagt - nach der Definition: "durch Meere getrennt" - gibt es zwei weitere Kontinente (obwohl Flora und Fauna ebenfalls unabhängig sind und sich in die Landschaft einfügen): Madagaskar und Neuseeland.

Jeder der sieben Kontinente nimmt weniger als ein Drittel der Erde ein. Der größte Kontinent (Asien) und der kleinste Kontinent (Australien/Ozeanien) weisen eine fünffache Ausdehnung auf. In Australien und Meer leben weniger als ein Prozentsatz der Erdbevölkerung. Europa, Amerika und Afrika haben je etwas mehr als ein Achtzehntel der Erdbevölkerung.

Allerdings wohnen knapp zwei Drittel in Asien, vor allem in China und Indien. Alle Kontinente sind in lateinischer Originalform fraulich und münden in -a. In der Antike wurde Afrika (Lateinafrika) nur als Bezeichnung für das moderne Tunesien angesehen, das von den alten Griechen nach dem afrikanischen Volksstamm um Karthago genannt wurde.

America (Lateinamerika) wurde nach Amerigo Vespucci auf Anregung von Martin Waldseemüller genannt, der kurz nach Christoph Kolumbus die südamerikanische Westküste fuhr. Die Antarktis (lateinische Antarktis) wurde nach ihrer Position gegenüber der Arktis genannt und geht auf griechisch zurück auf die Adresse www.antarktikos.com (antarktikos, "gegenüber der Arktis"). Das assyrische Wort Assu = "Sonnenaufgang" oder "Osten" stammt aus Asien (Lateinasien).

Aus dem lateinischen Terra Australis = "südliches Land". Seinen Namen hat Europa vielleicht vom griech. Eerbos = "dunkel", was im bildlichen Sinne des Westens bedeutet. Auch in einer Legende aus Griechenland taucht der Begriff Europa auf. Dort wird die Muttergottes Europa aus ihrer phönizischen Heimatregion von Zeus in Form eines Stiers nach Kreta verschleppt (siehe Cradle of Europe).

Türkei, Russland und Kasachstan befinden sich sowohl auf dem kontinentalen als auch auf dem kontinentalen Teil. Die Hauptstadt Istanbul wird als die weltweit einzigste Metropole auf zwei Erdteilen betrachtet - in Europa und Asien, auf beiden Seiten des Bosporus. In Spanien und Frankreich gibt es Teile des Landes außerhalb Europas; Spanien hat Teile in und um Afrika, während Frankreich Regionen in Südamerika und auf ozeanisch, afrikanisch, nordamerikanischen  und Antarktisinseln umfasst.

Trotz seiner Parteizugehörigkeit zu Portugal befindet sich der Archipel von Madeira in Afrika. Die westlichen Azoreninseln Korvo und die zu Portugal gehörigen Inselchen sind ebenfalls Teil der kontinentalen Amerikaner. Die Niederlande haben Teile Europas und Nordamerikas (Karibik). Grönland, das zum dänischen Königsreich gehört, befindet sich auf dem nördlichen Festland.

Überseeische Gebiete, die zum Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland gehören, dehnen sich über mehrere Kontinente aus, ebenso wie die USA. Zu Asien zählt der Sinai, der zum ägyptischen Bundesstaat gehört. Der Grenzverlauf zwischen Asien auf der einen Seite und Australien und Ozeanien auf der anderen Seite führt durch Indonesien. Isländisch befindet sich exakt an der nordamerikanischen und eurasischen Landesgrenze.

Geografisch ist Zypern ein Teil Asiens, aber auch ein Teil Europas. Zu Asien zählen die Staaten auf der Araberplatte, obwohl diese kontinentale Tafel geografisch zu Afrika zurechnen ist. Beringia verband während der vergangenen Eiszeiten Amerika (Nord- und Südamerika) und Eurasien (Europa und Asien) und über die Sinai-Halbinsel Afrika mit den anderen Erdteilen.

Zu dieser Zeit gab es eine durchgehende Landfläche, und Landgeschöpfe wie Menschen hätten mit getrockneten Füßen durch fünf Kontinente laufen können: Afrika, Europa, Asien sowie Nord- und Südamerika. Unter Subkontinenten versteht man platetektonisch verschiedene Bereiche eines Kontinentes.

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