Klima Welt

Die Klimawelt

Wie weltweit hat es in den letzten Jahrzehnten einen allgemeinen Trend zu höheren Temperaturen gegeben: Die " durchschnittliche Tageshöchsttemperatur " (durchgezogene rote Linie) zeigt die maximale Temperatur eines durchschnittlichen Tages für die Welt. Das Weltklima wird als warm und gemäßigt eingestuft. Die Niederschläge in der Welt sind hoch, selbst im trockensten Monat. Die Klimazonen der Erde (Wikipedia): Je weiter zum Pol, desto kälter das Klima.

Witterung

Zahlreiche junge Menschen möchten einen wichtigen Teil des Klimaschutzes einbringen. Die meisten Fachleute warennen vor einer Erdwärme. Hauptziel ist es, bindende Zielvorgaben für die Treibhausgasemissionen aufzustellen. Die einmalige Stadt der Lagune wird bereits mehrfach von Überschwemmungen durchflutet. Deshalb wollen die Väter der Stadt eine gigantische Stadtmauer inszenieren.

Wenn der Meeresspiegel jedoch durch den Klimawechsel weiter ansteigt, wäre es notwendig, die Städte endgültig abzuschotten. Grönland, hoch im hohen Norden gelegen, könnte vom Klimawechsel begünstigt werden. In der Vergangenheit konnte jeder Fabrikant so viele Klimagase durch seine Schornsteine treiben, wie er wollte. Mit dem Emissionshandel leisten Firmen heute einen aktiven Beitrag zum Schutz des Klimas.

Der Aufwand gegen den Klimawechsel ist immens. In Venedig war die See bis zur Jahresmitte eisig, der Rhein bis auf den Boden zugefroren und Grönland wurde mitten im letzten Jahrhundert komplett durchschnitten. Aufstrebende Länder wie Indien und China können mit relativ geringem Aufwand einen wichtigen Beitrag zum Schutz des Klimas leisten. Durch sparsame Antriebe, Energiesparlampen und Solarkocher können die CO2-Emissionen drastisch gesenkt werden.

Steinkohlekraftwerke produzieren viel Elektrizität, bringen aber auch das meiste Kohlendioxyd in die Atmosphäre.

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Der Klimamittelwert ist der statistisch relevante Mittelwert aller an einem Standort regelmässig wiederkehrenden atmosphärischen Prozesse und Prozesse und umfasst meist lange Perioden von wenigstens 30 Jahren. Doch nicht nur Prozesse in der Erdatmosphäre prägen das Klima, sondern auch das Zusammenspiel aller Erdteile (Kontinente, Seen, Atmosphäre) sowie die Sonneneinstrahlung und andere Einflüsse wie die instabile Erdumlaufbahn (Eiszeiten und Wärmeperioden).

Sie deckt ein breites Spektrum von Dimensionen ab, wovon die Zeit- und Raumdimension des Begriffs "Klima" für sein Verstehen von ausschlaggebender Wichtigkeit ist. Das ist die Forschung, die sich mit den Gesetzen des Klimawandels, seinen Charakteristika, seiner Entwicklung und seinem Aussehen beschäftigt. Es gibt unterschiedliche Begriffsbestimmungen je nach Entwicklungsstand der klimawissenschaftlichen Forschung (vgl. dazu auch die Ausführungen von Herrn Dr. J. Hupfer, 1991).

Das Klima wird in der geographischen Klimaforschung von Joachim Blüthgen wie folgt bestimmt:? Geographisches Klima ist die Summe der bodennahen Wetterbedingungen und Verwitterungsprozesse, die die Erde über einen langen Zeitraum in der charakteristischen Häufigkeitsverteilung der für einen Standort, eine Region oder einen grösseren Zeitraum charakteristischen Durchschnitts- und Extremwerte beeinflussen.

Das Klima wird in der Meteorologie von Manfred Hendl wie folgt festgelegt:: Das Klima ist die lokal typische Frequenzverteilung der Wetterbedingungen und Prozesse während eines ausreichend großen Referenzzeitraums, die so gewählt werden kann, dass die Frequenzverteilung der Wetterbedingungen und Prozesse den charakteristischen Bedingungen am Referenzpunkt entspricht. Begriffsbestimmung nach Julius von Hann 1883: Klima bezeichnet "die Summe aller Wetterphänomene, die den durchschnittlichen Aggregatzustand der Erdatmosphäre an jedem Punkt der Erde ausmachen.

"Christian-Dietrich Schönwiese schreibt 1995: "Klima ist die statistisch relevante Darstellung der Klima-Elemente, die die Bedingungen und Schwankungen der Atmosphäre der Erdkugel für einen nicht zu kleinen zeitlichen Rahmen ausreicht. "Der Begriff Klima bezeichnet nicht die aus der Himmlischen Mechanik bekannt gewordene Neigung der Erdkruste, d.h. die Neigung der Erdenachse um etwa 23° gegenüber der Umlaufbahn der Erde rund um die Sonnenbahn, sondern die sphärische Krümmung der Erdkugel, also quasi die Beobachtung anderer Himmelsbereiche nur durch eine Nord-Süd-Bewegung auf der Erdkugel.

Das der Situation entsprechende Germanisieren ist das Komposit "Himmelsstrich", das bei uns im deutschen Sprachgebrauch jedoch nur noch ein Begriff für das geographische Gebiet und nicht mehr für das zu diesem Gebiet gehörende Klima ist. Zur Unterscheidung von Klima (Zeitrahmen: Stunde bis wenige Wochen) und Klima (Zeitrahmen: wenige Tage bis etwa eine Woche, in Extremfällen auch ein Monate oder eine Jahreszeit) wird Klima als ein über einen Zeitabschnitt von oft mehreren Dekaden, etwa 30 Jahren, ermittelter statistischer Aggregatzustand der Atmosphäre verstanden.

Statistische Verfahren werden eingesetzt, um kurzzeitige Wetterschwankungen zu erfassen und Kenngrößen für unterschiedliche Wettergrößen zu errechnen. Grundlage für das Klima sind jedoch immer das Klima und die in einer Wetterstation oder einem Wettersatelliten aufgezeichneten Informationen.

Basierend auf dieser Datenbank wirft die Zeitdimension des Begriffs "Klima" die Fragestellung auf, wie veränderlich das Klima ist und welche Fluktuationen daher die Wettergrößen zeigen, die das Klima adäquat wiedergeben. Diese Fluktuationen sind umso geringer, je stärker sie sind, je weniger aussagefähig sind. Die Behauptung, ein überwiegend standortspezifisches Klima und nicht nur zeitabhängige Wettererscheinungen zu kennzeichnen, kann in diesem Fall nicht aufrechterhalten werden.

Aber auch Langzeitbewertungen verliert durch diese Fluktuationen an Bedeutung, weshalb gerade ein Durchschnittswert in der Regel nicht ausreichend ist, um das Klima im Zeitablauf richtig abzuschätzen. Wenn man sich das Klima eines Standortes mit einem Bezugszeitraum von 1000 Jahren ansieht, hat man sicherlich alle extremen Ereignisse durchleuchtet.

Schaut man sich jedoch die Datensituation in Relation zu längst vergangenen Zeiten an, wird deutlich, dass die verfügbaren Klima-Archive nur über sehr lange Bezugszeiträume hinweg Informationen liefern. Der Versuch, diese Zeiten zu verkürzen und damit auch kurzfristige klimageschichtliche Entwicklungen des Klima zu berücksichtigen, ist ein wesentliches Anliegen der Paleoklimatologie.

Eine Beantwortung ist erst nach der Datenauswertung möglich, um den Bezugszeitraum zu bestimmen, der, abgestimmt auf die Datensituation, eine Repräsentativbestimmung des entsprechenden Klimas und der damit verbundenen Entwicklungstendenzen ermöglich. Basierend auf den Problemen der Referenzperioden hat die Weltmeteorologische Organisation so genannte Klima-Normalperioden definiert. Als feste Zeitabstände gelten die bereits absolvierten Perioden von 1931 bis 1960 und 1961 bis 1990 sowie die aktuelle Normalklimaperiode von 1991 bis 2020, die unter anderem der besseren Verständlichkeit der Klimavariablen dienen und hauptsächlich zur Abbildung dieser Variablen in Klima-Diagrammen verwendet werden.

Zahlreiche Voraussagen zur künftigen Entwicklung des Klimas betreffen das Jahr 2050, also das Ende der kommenden Normalperiode. Die Bezeichnung Klima wird oft mit dem Erdklima oder dem Erdklima verglichen. Ein weltweiter Temperaturanstieg von einem Prozent ist daher nur eine abstrakte Größe, die nicht mit örtlichen Beobachtungen übereinstimmen muss, die in der Regel auch über einen langen Zeitraum gültig bleiben.

Sie sind den tatsächlichen Wirkungen der sehr abstrakten weltweiten Trends eher nahe und in dem Kontext, dass die meteorologischen Größen auch vor Ort und nicht weltweit aufgezeichnet werden, von besonderem Wert. Last but not least werden die Klimaeinflüsse auf die Menschen und ihre vitalen Belange, wie etwa die Agrarwirtschaft, auch von den einheimischen Pendants der weltweiten Trends mitbestimmt.

Zwar gibt es einen engen Bezug zwischen dem Ausmaß und der Länge eines Wetterphänomens, doch ist dieser Bezug in klimatischer Hinsicht kaum oder gar nicht erkennbar. Als Mikroklima wird das Klima im bodennahen Luftschichtbereich bis zu einer Körpergröße von etwa zwei Metern oder das Klima verstanden, das sich in einem kleinen, genau definierten Gebiet (z.B. auf einer bestimmten Bodenform, wie einer Felsflanke, oder auch zwischen Häusern in einer Stadt) entwickelt.

Durch die Vielfalt des Untergrundes, des Geländes, der Lage am Hang und der Vegetation können große klimatische Unterschiede auf engstem Raum entstehen. Für tiefliegende Kulturen ist das Kleinklima besonders wichtig, da sie ihre klimaempfindlichste Lebensphase in der Bodennähe der Luft haben. Doch nicht nur die Pflanze, auch der Mensch ist dem Kleinklima unmittelbar unterworfen.

Durch dieses breite, aber trotzdem lokale Spektrum spielt die angewandte Wetter- und Klimatechnik eine wichtige Rolle. Daher sind viele Bereiche der Wetterkunde von Bedeutung. Dazu gehören vor allem die Bestandteile der weltweiten Umwälzung und das große Seeförderband. Im Gegensatz zum Mesoklima werden alle erdumspannenden sowie ozean- oder kontinental wirkenden Wirkungen als Makroklima gewertet.

Letztendlich können Makroklimate nicht isoliert gesehen werden, und ihr dynamisches Zusammenwirken führt unmittelbar zum Gesamtkonzept des globalen Weltklimas. Klimatische Faktoren sind verschiedene Vorgänge und Zustände, die das Klima verursachen, aufrechterhalten oder verändern. Es wird zwischen Primär- und Sekundärklimafaktoren unterschieden, wodurch die Primärklimafaktoren elementare und die Sekundärklimafaktoren daher aus den Primärklimafaktoren abgeleitet werden.

Dazu gehören die Sonneneinstrahlung, die Verteilung von Land und Meer, die Beschaffenheit der Atmosphäre und die Höhenlage des Geländes. Diese sind zwar oft auf Gründe wie z. B. plattentektonische oder astronomische Erscheinungen zurückzuführen, sind aber selbst nicht unmittelbar am Klima interessiert und werden daher nur mittelbar zu den klimatischen Faktoren gerechnet. Als sekundäre klimatische Faktoren gelten unterschiedliche Zyklen und Kreislaufsysteme der Erdoberfläche, die sich unmittelbar oder mittelbar aus den Primärklimafaktoren ergaben.

Dazu gehören vor allem die generelle Luftzirkulation, die Meeresströmung, der Wasserzyklus und auch die Gesteinszirkulation. Darüber hinaus wird in einigen Fällen auch danach unterschieden, ob die klimatischen Faktoren oder ihre Veränderung anthropogener oder natürlicher Herkunft sind. Die Klimasysteme sind eine Weiterentwicklung des Konzepts der klimatischen Faktoren.

Die Klimasysteme der Welt bestehen aus ihren unterschiedlichen Teilsystemen (Sphären der Erde), die fünf Hauptbestandteile sind: Atmosphaere, Hydrosphaere, Kryosphaere, Biosphaere und die Pedosphaere oder Landoberflaeche. 3] Die Fluktuation innerhalb und die Wechselwirkung zwischen den Teilsystemen werden als Klimageräusche bezeichne. Die energetischen Impulse des Klima-Systems liegen in der Sonneneinstrahlung und in geringem Maße auch in der geothermischen Wärme der Sternenhimmel, die als Auslöser des Volkanismus die Stoffzusammensetzung der Erdsphäre und damit deren Strahlungsbilanz entscheidend beeinflusst.

Berücksichtigt man das Klima in sehr kurzer Zeit, zum Beispiel in den normalen Klimaperioden, können viele klimarelevante Einflussfaktoren vernachlässigt werden, da diese nur über sehr lange Zeitspannen verändert werden können. Dieses Beispiel zeigt, dass die Klimarolle einer Erdkugel immer einer gewissen Periode oder einer temporären Massenträgheit zuordnen ist.

Dieses Trägheitsmoment kann bei der Erdatmosphäre Millionen Jahre oder bei der Erdatmosphäre nur wenige Jahre bis Dekaden dauern. Vor allem die Beschaffenheit der Erdatmosphäre kann sich sehr rasch verändern, die Beschaffenheit der Erdatmosphäre ändert sich aber nur in sehr langem Zeitrahmen. Das Konzept des Klimatisierungssystems ist jedoch nicht auf das gesamte Weltklimasystem begrenzt, sondern kann auch auf niedrigskalige Anlagen angewendet werden, die seinerseits Teil des Weltklimasystems sind.

Ein Klima-Element ist jede messbaren Eigenschaften des Erdklimasystems, die das Klima individuell oder durch seine Wechselwirkung auf mehreren Stufen prägen und für seine Beschreibung ausnutzbar sind. Sie werden danach unterschieden, ob sie Bestandteil der einzelnen Haushalte des Klima-Systems sind (Budgetelemente) oder nicht (Nicht-Budgetelemente).

Klimatische Elemente: Eine weitere Aufgabe wäre es zum Beispiel, die Jahres-, Monats- oder Tageshöchsttemperatur mit einem Klimamittelwert zu messen, obwohl es bei diesem nur einen sehr begrenzten Aussagewert gibt, da die Temperaturabweichung eines Tags erheblich von einem Langzeitmittelwert abweicht. Die Erdatmosphäre verändert sich über lange Zeitspannen.

Klimaarchive wie arktische Eiskerne, geologische Niederschläge, Versteinerungen, Fossilien und Jahresringe von versteinerten Baumarten können genutzt werden, um diese Klimaänderungen über viele Zeiträume hinweg zu verfolgen. Infolgedessen gewinnen Auswirkungen wie die längerfristigen Veränderungen der Solarkonstanten, die Kontinentalverschiebung und die Variabilität der Erdumlaufbahn zunehmend an Gewicht, während diese bei kurzzeitigen Klimaänderungsprozessen von anderen Einflussfaktoren überschattet werden und nur eine untergeordnete Stellung einnehmen.

Diese andere Zeitperspektive allein verändert jedoch auch den Begriff des Klimas, was zu Widersprüchen zwischen Paläontologie/Geologie und Klimaforschung führt, wenn dieser Effekt nicht berücksichtigt wird. Wichtigste externe Gründe für den Klimawandel sind die Schwankungen der Sonnenstrahlung, vulkanische Aktivitäten und einzelne Großereignisse wie Meteoriteneinschläge. Allerdings gibt es eine Vielzahl von Effekten, die dazu beitragen, dass sich negatives Feedback sehr rasch in positives Feedback verwandelt und somit die Entwicklung des Klimas mit Unsicherheiten verbunden ist.

Allerdings sind hier der durch die Statistik geschilderte Klima-Charakter und das Klima selbst zu differenzieren. Die Klimakunde hat das Bestreben, den Abstand zwischen beiden zu verringern, aber aufgrund der Kompliziertheit des Klima und des daraus resultierenden Vereinfachungsbedarfs kann dies immer nur einen ungefähren Charakter haben. Jahrhunderts stieg der Treibhausgasanteil in der Erdatmosphäre.

Insbesondere die Verbrennung von fossilen Brennstoffen hat dazu beigetragen, dass der Kohlendioxidanteil (CO2) in der Luft von 280 ppm (parts per million) auf heute (2015) 400 ppm gestiegen ist. Laut IPCC-Berichten sind Änderungen in der Atmosphärenzusammensetzung und der daraus resultierende Temperaturanstieg auf menschliches Handeln zurück zu führen.

Unter Klimamodellen versteht man Rechnermodelle zur Ermittlung und Prognose des Raumklimas für einen Zeitrahmen. Allerdings wird dieses Model für die Modellierung des Klimawandels ergänzt, um alle Erhaltungsvariablen richtig abbilden zu können. Klima-Modelle sind die kompliziertesten und rechnerisch kompliziertesten Computer-Modelle, die je erstellt wurden. Natürlich sind die "Vorhersagen" von Klimamodellen ungewisser als die von Wettermodellen, da viel längere Zeiten zu berücksichtigen sind und eine Vielzahl von zusätzlichen Parametern zu berücksichtigen sind.

Deshalb werden diese Einzelmodelle auch als Klimaszenarios und nicht als Klimaprognosen bezeichnet. Die Klimavorhersage beruht daher auf der Bewertung von verschiedenen Modellierungsexperimenten und ist aufgrund der schlechten Vergleichbarkeit sehr schwierig zu treffen. Weil die Einzelszenarien, die sich auch in der Zusammensetzung des Intergovernmental Panel on Climate Change niederschlagen, zu unterschiedlichen Endergebnissen führen, kann selbst eine darauf beruhende Klimavorhersage nur eine Reihe von Chancen ausweisen.

Das spiegelt sich auch in der Klimaprognose des Internationalen Weltklimarats (IPCC) mit einer Bandbreite von 1,4 bis 5,8 °C bis 2100 wider (IPCC 2001). Eine Klimadiagramme beschreibt die graphische Repräsentation der klimatischen Bedingungen an einem Standort im Jahr. In der Regel werden die klimatischen Elemente Niederschlag und Temperaturen als 30 Jahresmittelwerte mitberücksichtigt.

Bereiche mit gleichen klimatischen Verhältnissen werden in klimatische Zonen eingeteilt. Für die Klassifizierung der Böden in unterschiedliche klimatische Zonen gibt es unterschiedliche Klassifizierungen. Das Klima wird hauptsächlich durch Klima-Diagramme vom Festlandklima geprägt. Die Bundesrepublik Deutschland zählt zur Mitteleuropäischen Klimazone im Gebiet der westlichen Windzone und liegt im Übergang zwischen dem Meeresklima in Westeuropa und dem Kontinentalklima in Osteuropa.

Geprägt wird das Klima unter anderem durch den Gulf Stream, der für das für den relativ nördlichen Breitengrad ungewöhnlich hohen Temperaturniveau sorgt. Die Dürre betrifft im Schnitt vor allem den recht ausgetrockneten Nord-Osten Deutschlands, kann aber auch, wie jüngst bei den Hitzeperioden 2003 und 2006, zeitweise das ganze Bundesgebiet treffen: Obwohl der Begriff "Klima" am ausführlichsten im Verhältnis zur Erdoberfläche umschrieben und eingestuft wird, sind seine Grundlagen von der Beschaffenheit des Erdklimas selbst und damit letztlich auch des Erdbodens abhängig.

Insbesondere im Rahmen der Wetter- und Klima-Modellierung werden daher Ansatzpunkte zur Beschreibung des Klimas anderer Gestirne in unserem Sonnensystem gesucht. Weil diese einen ganz anderen Satz von klimatischen Faktoren und Eingangsgrößen für die klimatischen Modellierungen haben (siehe Atmosphären- und Planetenartikel), treten Transmissionsprobleme auf. Aber nicht nur das Verstehen des außerirdischen Klimas im Zusammenhang mit außerirdischen menschlichen Tätigkeiten, wie z.B. einem menschlichen Flug auf dem Mars, sondern auch die Optimierung von terrestrischen Klimamodellen durch das Testen ihrer modifizierten Äquivalente auf physisch gänzlich anderen Rechnern ist ein Vorteil dieser Kooperation.

P. Hupfer: Das Erdsystem. Akad. Verlagshaus, Berlin 1991, ISBN 3-05-500712-3 K. Bernhardt: Aufgabenstellung der Klimadiagnose in der Klimaproblematik. Klima. Durch die Jahrhunderte hindurch die Welt und ihre Erdatmosphäre. Elmar Buchner, Norbert Buchner: Klima und Kultur. Grüner Verlagshaus, Remshalden 2005, ISBN 3-935383-84-3 Karl-Heinz Ludwig: Eine kleine Klimageschichte.

Vom Ursprung der Welt bis zur Gegenwart. Wolfgangs Behringer: Klimakultur. Vom Eiszeitalter bis zur Erderwärmung. 0rbis-Verlag 1992, ISBN 3-572-01284-8, S. 84/85 Tim Flannery: Weather makers, How people change the climate and what it means for our life on earth. The Other Climate Future: Innovationen statt Wirtschaftskrise Murmann-Verlag, Hamburg 2008, ISBN 978-3-86774-047-0. Environmental Science Published for Everybody Round the Earth (ESPERE): "Climate Encyclopedia", "The Climate Information Project for Schools and the Population" https://climatecharts. net/ - Webanwendung zur Erstellung von raum- und zeitvariablen Klimadiagrammen.

Wiktionär: Klima.

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