Klima Spitzbergen

Spitzbergen Klima

In Spitzbergen (Svalbard) herrscht das ganze Jahr über ein arktisches, kühles bis kaltes Klima. In Spitzbergen: Alles über Wetter, Klima und die beste Reisezeit (mit Klimatabelle und Temperaturen). Dies wird als Tundra-Klima bezeichnet. Als Klimaklassifikation nach Köppen und Geiger gilt ET. Spitzbergens Klima ist arktisch.

Klima & Klima Spitzbergen

Spitzbergen, der Archipel im Nordpolarmeer und Nordatlantik, befindet sich weit im Norden des Nordpolarmeer. Die Besiedlung der Insel war erst nach 1900 aufgrund beträchtlicher Kohlereserven möglich. Die Stadt Spitzbergen ist von zentraler Wichtigkeit in der Arktis. Auf Spitzbergen herrscht das ganze Jahr über ein arktisches und kühles bis kaltes Klima. In Spitzbergen fällt regelmässig Regen, wenn auch in kleinen Dosen.

In den Wintermonaten gefrieren die Täler nur zum Teil, da der Schnee trotz der Nordlage vergleichsweise milde ist. Der Westbergstrom, ein Vorgebirge des Golfs, befördert heißes Seewasser in den Arktischen Ozean, was zu den vergleichsweise niedrigen Wassertemperaturen an der Nordwestküste führen kann. Erst durch diese Gebirgsausläufer des Golfs ist der Archipel überhaupt besiedelbar.

Die Sommertemperaturen betragen zwischen -2 °C und +17 °C. Spitzbergen hat jährlich 1150 Sonnenscheinstunden, die meisten zwischen den Monaten Juni und Juni. Spitzbergen: Die Temperatur und der Niederschlag für Spitzbergen kommen von der Website yr.no und werden vom Norwegian Meteorological Institute und dem Norwegian Radio zur Verfugung gestell.

Das Klima ist verhältnismäßig mild und erinnert ein wenig an den Frühjahr in Deutschland, wodurch die Windverhältnisse in der Regel stark sind. Allerdings lässt sich das Klima nie genau vorhersagen. Longyearbyen ist Ausgangspunkt vieler Ausflüge zu den Inselchen Spitzbergen und bietet eine verhältnismäßig gute Auswahl an Hotels und Restaurants. Weitere Klima-Diagramme für die Arktis hier.

Das Klima - Spitzbergen| Svalbard

Hier können Sie das gegenwärtige Klima in Spitzbergen, Jan Mayen und Ostgrönland einsehen. Es gibt eine eigene Nordlichtseite mit Fototipps zum Thema Mitternachtssonne und Polarnächte. Spitzbergens Klima wird von zwei Ozeanströmungen beeinflusst: Der West-Spitzbergenstrom ist der am nördlichsten gelegene Zweig des Golfstromes und führt das milde Meer entlang der Spitzbergener Ostküste an die Nordseite, so dass dieses Gebiet ein verhältnismäßig gutes Klima und verhältnismäßig wenig Drift hat.

Östlich von Svalbard dagegen sind die Strömungen aus dem Nordwesten stark polarisiert, mit viel Drift. Im nördlichen Teil des Isfjords herrscht eine durchschnittliche Jahrestemperatur von -7,5°C, was eine Konsequenz des Einflusses des Golfstroms ist: Das Klima ist sehr arktisch-maritim. Mit 5°C ist der Juni der wärmere Tag, die Temperaturunterschiede sind im Hochsommer recht klein.

Die kälteste Zeit ist im Monatsfebruar, im kalten Wetter sind die Temperaturunterschiede ausgeprägt. Es ist mit -30°C, teilweise sogar noch niedrigeren Wassertemperaturen zu erwarten, aber es gibt auch warme Luftblasen mit Tauen und Niederschlag in der Polarnächte. Unter -30°C auf dem höchsten Spitzbergener Gipfel, dem Nitzberg. Aufgrund der unterschiedlichen Luft- und Wassermengen, die in der Barentsee aneinander grenzen, ist es besonders im Hochsommer neblig.

Longyearbyen hat durchschnittlich 13 Tage im Jahr, während der Flugplatz nicht weniger als 60 Tage hat der offizielle Tag, wenn die Sichtweite weniger als 1Kilometer ist. Schleier im Wahlbergfjord, Nordausland. Die Niederschläge sind niedrig, am Longyearbyen Airport sind es gerade mal 200 Millimeter pro Jahr, an der Ostküste (Ny Ålesund) sind es 400 Millimeter.

Spitzbergen ist aber in der Summe weit weniger windig als Island, Schottland, die Falklandinseln oder Südgeorgien. Ruhige Tage sind im Hochsommer öfter als Starkwind, aber es kann immer ein Niederdruckgebiet geben, das für 1-2 Tage Starkwind oder gar Stürme mitbringt. In den Herbstmonaten und in der Polarnächte ist die Gefahr von starkem Regen größer, im Hochsommer am niedrigsten.

In der Arktis ist der Klimawechsel bekanntlich deutlicher spürbar als in den gemässigten Breiten. 2. Auf Spitzbergen ist der Anstieg der Temperatur so stark wie nirgendwo sonst in Europa, die Temperaturen im Hochsommer sind bereits um 2°C gestiegen. Der Trend geht zu milderen Wintern mit häufigerer warmer Brise und feuchteren und windigeren Sommern.

Ein genauerer Blick auf den Klimawechsel und seine Gründe würde den Umfang dieser Seiten übersteigen; hier sollte es ausreichen, darauf hinzuweisen, dass der Klimawechsel zweifellos existiert und auffällig ist.

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