Klima im Regenwald

Das Klima im Regenwald

Wie ist das Klima im Regenwald? Nass und warm, so lässt sich das Klima im tropischen Regenwald beschreiben. Das Klima in den immer feuchter werdenden Tropen. In den tropischen Regenwäldern ist ein Tag fast derselbe. Das Klima, das der tropische Regenwald zum Überleben braucht.

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Ein tropischer Regenwald oder tropischer Tieflandregenwald ist eine Form der Vegetation, die nur in der klimatischen Zone der immer feuchter werdenden Tropfen zu finden ist. Tropenregenwälder gibt es in Süd- und Mittelamerika, Afrika, Südasien und Südostasien sowie Australien auf beiden Seiten des äquators bis etwa zum zehnten Grad des Breitengrades, teilweise auch weit darüber hinaus. Im Gegensatz dazu fehlen in der südamerikanischen Anden-Region und der Passat- und Monsunzone in Ostafrika Urwald.

Fachleute unterschieden zwischen Tieflandregenwald bis zu einer Höhenlage von etwa 800 Metern und Nebelwald im Hoch- und Bergland. Frühmorgens, wenn sich mit steigender Sonnenstrahlung schnell aufheizen, steigen das verdampfende Niederschlagswasser und das über die Atmung freigesetzte Pflanzenwasser als warme, feuchte Raumluft nach oben und sammeln sich in immer dichter engem Bewölkungsraum am Sternenhimmel.

Dieser ganzjährige Niederschlag, der im Frühling und in den Herbstmonaten - während der sogenannten Regenzeit - besonders stark ist, führt zu einem feuchten Klima für das Jahr. Trotzdem verflüchtigt sich eine beträchtliche Regenmenge schnell wieder. Im Allgemeinen verändern sich die Temperaturverhältnisse in den Tropenwäldern nur mäßig.

Da es keine erkennbaren Saisonen mit Vegetationsbrüchen gibt, wird das Klima der Tropenwälder auch als Tagesklima bezeichne. Kennzeichnend für das Äußere des wintergrünen Tropenwaldes ist das sogenannte Stockwerk, das sich von den Wurzeln über die bodennahen Kräuterschichten und den bis zu fünf Metern hohen Buschboden bis zum bis zu 20 Metern überragenden, dichtem Hauptdach in einer Gesamthöhe von 40 Metern ausdehnt.

Weil auf jedem "Stockwerk" unterschiedliche, aber vergleichsweise gleichbleibende Umweltbedingungen vorherrschen, haben sich im Laufe der Entwicklung sehr viele und sehr spezielle Tier- und Pflanzenspezies in verschiedenen Lagen herausgebildet, die auch oft nur in einem kleinen Verteilungsgebiet und somit einer geringen Populationsgrösse zuhause sind. Infolgedessen haben tropische Tropenwälder die größte Biodiversitätsdichte der Welt in Bezug auf Tier- und Pflanzenwelt.

Wichtige Flüsse fliessen aufgrund der starken Niederschläge durch viele Tropenwälder, allen voran der Amazonas, zum Beispiel in Brasilien, und dann der Kongo, die beide die beiden grössten Waldflusslandschaften der tropischen Länder ausmachen. Durch die ganzjährige Vegetationsperiode haben die immergrünen, tropischen Tropenwälder saisonunabhängige Materialkreisläufe. Sie haben nicht die chemische Eigenschaft, Nahrung oder Gewässer zu lagern.

Alle für die Pflanzenernährung wichtigen Mineralstoffe (einschließlich Phosphor-, Stickstoff- und Calciumverbindungen) werden daher entweder in lebendige Biomassen umgewandelt oder vollständig auswaschen. Die für das Wachstum der Pflanze wichtigen Inhaltsstoffe werden daher ausschliesslich über dem Boden fixiert: Bei lebendigen oder kürzlich verstorbenen Tier- und Pflanzenarten.

Gefallene pflanzliche Teile und Tierkörper werden aufgrund der Klimabedingungen durch Zerstörer äußerst zügig und dauerhaft abgebaut. Damit sind alle toten Organika für die Pflanze als mineralische Inhaltsstoffe äußerst kurzfristig wieder verfügbar. Gewöhnlich haben die Gewächse flache Haarwurzeln, so dass sich die Haarwurzeln unmittelbar unter der Erdoberfläche befinden. Durch das dichte Wurzelsystem gelangen die neu entstandenen NÃ??hrstoffe kaum in das Substrat, sondern werden so weit wie möglich absorbiert, bevor sie gewaschen oder von anderen GewÃ?chsen genutzt werden.

Die so genannte Mycorrhiza transportiert die Mineralien sofort nach ihrer Entstehung zurück in die Kultur. Ein Teil der Pflanze fällt nicht einmal auf den Grund, sondern wird bereits in großer Menge abgebaut und von Epiphyten übernommen. Der Materialkreislauf wird vernichtet und die entstandenen Mineralien werden durch den Niederschlag eines einzelnen Tags aufgrund der fehlenden Bodenspeicherkapazität bereits auswaschen.

Die tropischen Tropenwälder sind aufgrund der ständigen Wasserversorgung besonders üppige Grünflächen. Die meisten Regenwaldböden sind seit vielen Jahrmillionen dem warmen und feuchten Wetter unterworfen, so dass das Gebirge im Baugrund äußerst fest und teilweise bis zu 50 Metern unterirdisch ist. Gleichzeitig haben sich an der Erdoberfläche Eisen- und Aluminiumoxid angesammelt, wodurch der Erdboden vieler Tropenwaldgebiete gerötet erscheint.

Für die Pflanze sind solche Bodenarten nur eine physikalische Form der Stabilität für ihre Befestigung, aber für ihre Nährstoffzufuhr nutzlos. So ist die reiche Pflanzenwelt der Tropenwälder von heute Zeichen der Adaption an außergewöhnlich ungastliche Böschungen. In den Regenwäldern der Tropen wächst die Pflanze sowohl sehr eng beieinander als auch in einer gewissen Vertikalabstufung, die als Schichtung oder Geschossbau bekannt ist.

Sie haben meist ebene, weit ausladende Wurzel stöcke, die entweder als Brettwurzeln oder als Stelzenwurzeln geformt sind. Die Schlingpflanzen des Regenwalds sind in Reben, Epifyten und Hemiepiphyten untergliedert. Er wächst auf Gabeln und Ästen von Bäumen, bildet aber keine physiologischen Verbindungen mit dem Überträger. Dabei wird das kräftigere Tageslicht in den höheren Bereichen der Baumkronen genutzt.

Aufgrund von Wassermangel und Nährstoffmangel entstehen aus sogenannten Nischenblättern Hohlräume, in denen sich Huminstoffe ablagern. Die meisten bromeliads formen eine Zisterne mit ihren Bäumen. Die Wasseraufnahme erfolgt über die Blattfläche mit speziellen Absorptionsorganen (Saugschuppen).

Bei den Orchideen hingegen sind die Wurzel knospen mit einem Absorptionstuch bedeckt. Lianas hingegen verwurzeln im Erdreich und falten ihre Laubblätter nur im Vordach. Diese fangen ihr ganzes Lebensalter als Epiphyten (Zufuhr über die Blätter) an und stellen bei Lieferengpässen eine Verbindung zum Erdreich her, um für die Wasserversorgung und Nährstoffversorgung zu sorgen. Der tropische Regenwald zeichnet sich durch eine außergewöhnliche Vielfalt an Arten aus.

Mit der Zeit hat sich die Tierwelt durch die Auslese der Natur immer besser an die Umweltbedingungen [4] des Regenwalds angepasst. Sie sind wie viele andere Regenwald-Amphibien sehr gefährlich. Manche Regenwaldreptilien haben eine beträchtliche Ausmaße. Der Regenwald trägt oft ein auffallend vielfarbiges Federkleid, um hier Ara, Paradiesvögel und Kolibris zu zitieren.

In den meisten großen Wäldern findet man auch Affen. Die in den südostasiatischen Wäldern lebenden Orang-Utans[5] sind rar geworden; Gorillas, Schimpansen und Bonobos kommen in Afrika vor, und viele kleine Äffchenarten findet man in den Wäldern Amerikas. In den Flüssen der Wälder gibt es sehr viele Fische. Das Klimagas Kohlenstoffdioxid wird von Bäumen aus der Atmosphäre aufgenommen.

Außerdem verdampfen in den Bäumen Feuchtigkeit und begünstigen so die Bildung von Bewölkung. Die Wasserpotentiale der Regenwälder sind enorm. Bei der Abholzung des Regenwaldes kann dieser Wasserkreislauf zusammenbrechen. Die Sonneneinstrahlung dringt ohne Wälder auf den nicht geschützten Erdboden und wärmt dort die Erdschicht. Die Erde kann abtrocknen. Wilhelm Lauer: Klimaforschung.

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