Kamerun Urlaub

Urlaub in Kamerun

Kamerun in Zentralafrika ist eines der meistbesuchten Länder Afrikas. Es gibt nichts, was es in Kamerun nicht gibt: Nach jahrelangen Grenzstreitigkeiten hat Nigeria es an Kamerun abgetreten. Ein landschaftlich und kulturell faszinierendes Land. Nach Kamerun reisen und "Afrika in einem Land" entdecken.

Kamerun: Reise- und Sicherheitsinformationen - Auswärtiges Amt Deutschland

Aufgrund der sich weiter verschärfenden Sicherheitssituation in den angelsächsischen Gebieten Nord-West und Süd-West sind unnötige Fahrten in diese Gegenden zur Zeit nicht zu empfehlen. Das betrifft vor allem die Gemeinde Bamenda und das Umland. Wegen eines gestiegenen Angriffs- und Entführungsrisikos für Bürger der westlichen Länder wird von einer Reise in abgelegene Gegenden Kameruns bis auf weiteres dringend abgehalten.

Mehr als 20 ausländische Personen wurden in den vergangenen Jahren in der Gegend um Extrême-Nord inhaftiert. Das Risiko einer Entführung ist nach wie vor sehr hoch. Im Grenzgebiet zu Nigeria und in Maroua, der Provinzhauptstadt der Provinz Extrême-Nord, haben Selbstmordattentate zahlreiche Todesopfer gefordert. Eine Anreise in die Gegend Extrême-Nord (auch Tschadsee) wird daher nicht empfohlen.

Die deutschen Staatsangehörigen, die sich dort aufgehalten haben, sollten die Gegend aufsuchen. In den Grenzgebieten zu Nigeria und dem Tschad (über die gesamte Grenzlänge ) wird davor warnt. Außerdem droht die Möglichkeit der Entführung oder des Raubes. Deshalb wird auch vor der Einreise in das Grenzland zur Central African Republic warnt.

Es wird auch davor gewarnt, wegen anhaltender Sicherheitslücken auf die Bakassi-Halbinsel und ihre nähere und weitere Umgebung vorzudringen. Gewalttätige Raubüberfälle und Geiselnahmen nehmen in den nördlichen und Adamaoua-Regionen sowie in den Grenzregionen zu Nigeria und dem Tschad zu. Eine Anreise in die Region Adamoua und den Norden wird daher nicht empfohlen. Überall in Kamerun, besonders in Großstädten und Kurorten, die von fremden Besuchern besucht werden, wie Kribi, Limbe und die Twin Lakes bei Melong, müssen die gewohnten Vorkehrungen getroffen werden:

Die Reisenden sollten sich vergewissern, ob es sich um einen mutmaßlichen Sicherheitsbeamten (Polizei, Gendarmerie) handelt und auf ihrem Recht beharren, die deutsche Auslandsvertretung in Yaoundé zu kontaktieren. Dies kann auf Anfrage bei der konsularischen Abteilung der dt. Auslandsvertretung in Yaoundé erfolgen. Auf leblosen Stränden von Kribi und Limbe und in der Gegend von Melong wurden in einigen Faellen auch allein oder paarweise mit Gepaeck gereiste Urlauber ausgeraubt.

Besonders bei Gruppentaxis ist die Gefahr eines bewaffneten Raubüberfalls gegeben, bei dem die Betroffenen verletzt werden können. Aufgrund von technischen Mängeln an Kraftfahrzeugen und dem verantwortungslosen Fahrverhalten vieler Autofahrer, vor allem von Lkw, ist die Unfallgefahr deutlich höher als in Europa. Der Weitertransport von Kamerun auf dem Landverkehr in die Nachbarländer kann aufgrund kurzfristiger politischen Entwicklung schwierig oder gar nicht möglich werden.

Es ist ratsam, sich kurz vor der Reise zu erkundigen. Ausländische bewaffnete Gruppierungen (Tschad, Mittelafrikanische Rep., Nigeria) greifen seit 2012 Institutionen in Kamerun an (Nationalparks, Grenzposten). Die jüngsten Konflikte zwischen Kamerun und Wilderer im Bouba Njida National Park am neunten Feber 2018 führten zum Tod von acht Militärs und Jagdaufsehern sowie einer unbekannten Zahl von Wilddiebstahl.

Für deutsche Staatsangehörige wird die Aufnahme in die Krisenpräventionsliste für einen schnellen Kontakt in Notfällen dringend angeraten. Kamerun, wegen seiner landschaftlichen Vielfalt auch "Afrika im Kleinen" genannt, ist in allen Teilen des Landes - mit Ausnahmen der oben genannten Peninsula Bakassi und der Einsatzgebiete der Kameruner Streitkräfte im Grenzbereich zu Nigeria - ohne Sondergenehmigung zu besichtigen.

Verglichen mit anderen Afrikanern hat Kamerun ein gut entwickeltes Strassennetz. Es gibt eine Bahnverbindung nach Namibia. Für Bundesbürger ist die Eintragung mit folgendem Dokument möglich: Notizen: Auf der kamerunischen Seite muss bei der Ein- und Ausfahrt ein gültiger Impfpass mit dem entsprechenden Gelbfiebernachweis vorgewiesen werden.

Für Bundesbürger ist die Einreise nur möglich mit einem gültigem Visa, das fristgerecht bei der Kameruner Auslandsvertretung in Berlin oder bei einem der beiden Kameruner Honorarkonsulate in Deutschland zu beantragen ist. Die Verlängerung des Visums im Lande ist vom Gesetz nicht vorgeschrieben. Wir empfehlen Ihnen daher, mit einem für die gesamte Dauer Ihres Aufenthaltes geltenden Visa nach Kamerun einreisen.

Wenn Sie mit dem Flieger einreisen, müssen Sie ein Rückflug- oder Weiterflugsticket vorweisen können. Flugplätze mit internationalem Flugverkehr von und nach Europa sind Duala und Jäger (Nsimalen). Eine Einfahrt auf dem Lande mit dem eigenen Auto ist möglich. Autos mit Benzin- oder Dieselmotoren dürfen nach Kamerun importiert werden, jedoch nicht mit Rechtslenkung.

AbreiseAlle Reisende, die das Gastland verlässt, müssen eine gültige, internationale Impfbescheinigung mit einer nachgewiesenen Poliomyelitis-Impfung besitzen (siehe Ärztliche Informationen). Die Einreisevorschriften für Inländer können sich ohne vorherige Benachrichtigung des Auswärtigen Amtes jederzeit abändern. Rechtlich verbindliche Auskünfte und/oder zusätzliche Auskünfte über Zulassungsbestimmungen können Sie nur über die jeweilige Auslandsvertretung Ihres Landes einholen.

Fremdwährungen ab einem Wert von einer Million FCFA (ca. 524,50 EUR) müssen bei der Buchung mitangegeben werden. Der Import von (Jagd-)Waffen ist bei der kamerunischen Auslandsvertretung in Berlin oder einem der beiden Honorarkonsulate in Essen oder Hanau zu beanspruchen. Weitere Informationen zur Zollabfertigung von Waren erhalten Sie bei der Auslandsvertretung des Bestimmungslandes.

Sie können die Zollvorschriften für Deutschland auf der Website der Zollbehörden und per Applikation "Zoll und Reise" oder per Telefon einsehen. Fotografieren ist verboten für: Öffentliche Bauten (z.B. Regierungsgebäude und Präsidialpalast in Yaoundé), Flugplätze, Hafenanlagen, militärische oder polizeiliche Anlagen, Telekommunikationseinrichtungen und alles, was dem Ruf von Kamerun abträglich ist.

Festgenommene Passagiere sollten auf ihrem Recht auf Kontaktaufnahme mit der zuständigen Behörde drängen. Ausserhalb der Bürozeiten ist der Rufbereitschaftsdienst der Auslandsvertretung unter (+237) 6 7770 0705 ansprechbar. Gelbfieberimpfung ist für alle Passagiere ab dem neunten Monat nach der Ankunft erforderlich und auch ärztlich erwünscht.

Laut Flughafen-Gesundheitsdienst und kamerunischem Gesundheitsministerium ist eine Schutzimpfung für eine dauerhafte Immunisierung ausreichend, eine Wiederimpfung nach 10 Jahren ist nicht mehr erforderlich. In Abweichung von den amtlichen Vorschriften können Cholera-Impfungen erforderlich sein, insbesondere bei der Einfuhr aus einem Choleraland oder bei der Einfuhr über andere als internationale Flugplätze.

Die Malariagefahr ist das ganze Jahr über hoch, in den höheren Regionen und in der Stadt Yaoundé nur geringfügig niedriger, aber sehr hoch in den Touristengebieten entlang der Küsten und in der Gegend "Extrême-Nord", mit vielen tausend Krankheitsfällen bei einem letzten Krankheitsausbruch im August 13 Die Ausbreitung findet durch den Biss von blutsaugenden nächtlichen Mücken statt.

Die unbehandelte, besonders die bedrohliche Tropenkrankheit Tropika (über 85% der Erkrankungen in Kamerun!) ist für Nicht-Immuneuropäer oft lebensgefährlich. Der Ausbruch der Krankheit kann noch mehrere Tage bis zu Monaten dauern (insbesondere wenn es sich um die Krankheit handelt). Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist Kamerun mit einer eventuellen Übertragung von Zika-Viren, d.h. Klasse 1 oder 2 der derzeitigen WHO-Klassifikation, eingestuft, auch wenn derzeit keine neuen Krankheitsfälle nachweisbar sind.

Entsprechend den aktuellen WHO-Empfehlungen rät das AA deshalb dazu, dass Schwangere und Schwangere von Vermeidungsreisen in Gebiete der WHO-Kategorie 1 oder 2 Abstand nehmen sollten, da die Gefahr von frühkindlichen Missbildungen bei infizierten Patientinnen besteht. Nähere Angaben zur Zika-Virusinfektion und deren Vorbeugung sind in der Deutsche Tropenmedizinische Vereinigung e. V. zu erhalten.

Sexueller Kontakt, Drogenkonsum (unreine Injektionsspritzen oder Kanülen) und Transfusionen sind immer mit einem hohen Sicherheitsrisiko verbunden. Kondom gebrauch wird immer geraten, besonders für gelegentliche Bekannte. Cholerafälle kommen im ganzen Lande vor, besonders im nördlichen Teil und in Douala. Poliomyelitis ) Im Dezember 2013 wurden im Labor bestätigte Poliomyelitis-Fälle aus unterschiedlichen Landesteilen zum letzten Mal berichtet.

Das Risiko der Bildung von Bilharziose entsteht beim Bad im Süßwasser. In Yaoundé und Twina ist die ärztliche Betreuung besser als im Inland, aber weit entfernt von europ. Kamerunreisende sollten jedoch einen gut ausgestatteten Erste-Hilfe-Koffer mit sich haben. Für längere Aufenthalte im Inland empfiehlt sich auch die CAS-Tarifversicherung.

Es ersetzt nicht die Beratung durch einen Arzt; maßgeschneidert für die Direkteinreise aus Deutschland in ein anderes Land, insbesondere für längere Aufenthalte vor Ort. in Deutschland. Bei kürzeren Fahrten, Ein- und Ausreisen aus Drittstaaten und in andere Landesteile können je nach den Umständen des jeweiligen Reiseteilnehmers abweichende Regelungen getroffen werden.

Weltweit sind Terroranschläge und Geiselnahmen nach wie vor bedrohlich. Vor allem die terroristischen Organisationen "Al-Qaida" und "Islamischer Staat" (IS) bedrohen seit Sept. 2014 Angriffe auf diverse Staaten und deren Bürger. Selbst wenn es gegenwärtig keine konkreten Anhaltspunkte für eine Bedrohung für ausländische Beteiligungen gibt, kann nicht auszuschließen sein, dass auch ausländische Staatsbürger oder Institutionen in Deutschland zum Opfer von terroristischen Gewalttaten werden.

Hierzu zählen namhafte Denkmäler, Regierungs- und Verwaltungsbauten, Verkehrswege (insbesondere Flugzeug, Bahn, Schiff, Bus), Wirtschafts- und Fremdenverkehrszentren, Hotelanlagen, Märkte, kirchliche Treffpunkte und allgemein große Versammlungen. Das Ausmaß der Terrorgefahr ist von Staat zu Staat unterschiedlich. Ein besonderes Risiko von Anschlägen bestehen in Staaten und Gebieten, in denen bereits mehrfach oder mangels wirksamer Sicherheitsmaßnahmen relativ leicht Angriffe durchgeführt werden können oder in denen die Unterstützung der einheimischen Bevölkerungen durch terroristische Aktivitäten gegeben ist.

Das Risiko, einem Angriff zum Opfer zu fallen, ist immer noch relativ niedrig im Verhältnis zu anderen Gefahren, die mit Auslandsreisen verbunden sind, wie Unfälle, Krankheit oder gewöhnliche Straftaten. Deutsche Staatsangehörige sollten sich in die " Elefand " Krisenpräventionsliste des AA eintragen, egal in welchem Staat und für welche Aufenthaltsdauer: Erkundigen Sie sich daher bei Ihrer Auslandskrankenversicherung, ob ein ausreichender Versicherungsschutz für Ihre Reise ins Heimatland vorhanden ist, der auch die anfallenden Reisekosten für einen Notfallflug nach Deutschland deckt.

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