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Sie suchen Verstärkung für Ihr Hüttenteam? Dropout Wenn ein üppiges Gehalt nicht mehr ausreicht. " Warum arbeiten so viele Menschen in Berufen, die ihnen egal sind? Geeignet für alle Menschen mit sozialen und politischen Anliegen. Sie hatte zwar einen sicheren Job als Dozentin in einem Ministerium, aber sie wurde eine Aussteigerin.

Besser, du machst dir selbst eine Suppe.

Mit der öffentlichen Entlassung eines Managers von Goldman Sachs wird klar, dass immer mehr hoch dotierte Führungskräfte die Mühle verlassen - und ihr neues Lebensgefühl beginnen. Bild: fotofrank/Fotolia "Gier ist gut" Es gibt Vorträge, die zu Zeitzeichen wurden. So wie ein gordonischer Gekko Wenn Sie heute mit Alexander Hartmann sprechen, braucht es nur wenige Augenblicke, bis er Boeskys Aussage zitiert.

Nicht nur, weil die Behauptung im Kinofilm "Wall Street" mit Michael Douglas in der Hauptrolle des gewissenlosen Finanzhais Gordon Goekko auftaucht. Aber weil Alexander Hartmann auf dem besten Weg war, selbst ein kleiner Gökko zu werden. Er ist 44 Jahre jung und lebt bereits sein zweites Jahr.

In der ersten war er fast 15 Jahre im Finanzsektor tätig, zuletzt als Bereichsleiter bei einer weltweit agierenden schweizerischen Hausbank mit fast 50 Mitarbeitern. In den Marktberichten wird dargestellt, wie sich die Beschäftigungssituation für einzelne Beschäftigungsgruppen oder ganze Sektoren auswirkt. Egal ob Berufsanfänger oder Quereinsteiger - mit diesem Wissen ist es möglich, sich in die optimale Ausgangslage für eine Anwendung zu versetzen.

Aus der Berufsfalle - Wie Downshifters wohnen

Wenn Peter Ferres eine Pause von seinen Haushaltsplänen und Excel-Tabellen benötigt, sitzt er in einem Klassenraum seiner Sprachschule und hört sich den Unterrichtsstoff an. "Als Vorschulkind, das zum ersten Mal seinen eigenen Firmennamen schreibt oder als 7. Klasse die lineare Funktion kennt, bin ich mehr als glücklich über jede erfolgreiche finanzielle Transaktion in meinem bisherigen Beruf", sagt der Begründer und Direktor der Metropolitan School Frankfurt.

Er ist seit über 20 Jahren als Investment Banker tätig, unter anderem bei der Credit Suisse First Boston in London. Ferres: "Ich wollte etwas tun, das den Menschen um mich herum zugute kommt und mir Spass macht. Er hatte als Student Nachhilfeunterricht erteilt und mit seinen ehemaligen Auftraggebern den Akademikern erläutert, wie zum Beispiel eine Verschmelzung funktioniert.

Im Alter von 48 Jahren wagt er einen Neuanfang. In Deutschland wollte er eine eigene Auslandsschule eröffnen, erstellte einen Businessplan und hielt Kreditverhandlungen mit Kreditinstituten. Mit 70 Schülerinnen und Schüler begann er 2007 seine Ausbildung in Frankfurt. Ferre's Lebensstil hat sich nach dem Wandel nicht viel geändert, auch wenn er viel weniger Geld als in seiner Zeit als Investmentbanker verdiente.

"Meiner Gastfamilie mussten keine Beschränkungen auferlegt werden, weil wir zuvor keinen teuren Lifestyle hatten", sagt der Direktor. Auch Hans Bäcker* wagte einen Neustart. Baker: "Ich wollte nicht nur mit dem Produkt sondern auch mit anderen Menschen zurechtkommen. Ich wollte auch endlich mehr Zeit für meine Partnerschaft haben, die unter dem früheren Beruf litt.

Er ist heute Leiter der Abteilung im Arbeitsamt, geht oft rechtzeitig nach Haus, hat Zeit für seine Fam. Leute wie Baker und Farres sind in unserer Firma exotisch. Immer mehr Mitarbeiter wünschen sich eine sinnvollere Arbeit als bisher oder weniger, um mehr Zeit für andere Sachen zu haben.

Leute wie Baker und Ferres Downhifter werden als neue Deutsche bezeichnet. Für mich ist das eine Antwort auf das sprichwörtlich harte Rad am Arbeitsplatz, auf den Druck, dem viele Mitarbeiter heute unterliegen ", sagt der Trainer, der den Downhifter seit fast 13 Jahren betreut. Man kann auf unterschiedliche Weise eigenverantwortlicher vorgehen. Sponagel: "Ein Sabbatjahr ist möglich, aber nur drei bis vier Prozente aller Mitarbeiter machen das.

"Der ehemalige Investmentbanker Ferres zum Beispiel hat beides gemacht - er studierte einen neuen Berufsstand mit dem Lehrerberuf und gründete die Metropolitan School Frankfurt. Ferres: "In meiner Bankzeit hatte ich einen klassischen Büroberuf, den ich aus Pflichtbewusstsein erfüllte. Heutzutage besuche ich die Schulen mit tausend Gedanken und genieße meine Arbeiten.

"Wie bei Ferres und Bakers arbeitet man nach einer gewissen Zeit des Rückschaltens wieder mehr, sei es als Angestellter oder Selbstständiger, sei es im selben Beruf oder in einem anderen Beruf. Laut dem jährlichen Engagement-Index von Gallup sind im Jahr 2011 23% der Mitarbeiter in Deutschland intern ausgeschieden und 63% waren regulär im Einsatz.

Aber welche Art von Menschen verwirklichen, von was viele erträumen? Der Hagener Arnd Corts ist seit acht Jahren als Trainer in diesem Feld tätig: "Der Klassiker unter den Downshiftern ist meist Mittzwanzig. Die anderen werden zu Downshippern, weil sie Probleme haben, ihr Schicksal im Beruf immer wiederzufinden.

"Wirtschaftspsychologin Sabine Siegl stellt fest, dass viele Aussteiger in ihrem früheren Berufsleben gespannt und immer verfügbar sind. "Führungskräfte sind daher für dieses Phaenomen vorbestimmt. Im Grunde kann aber jeder ein Aussteiger werden. Die Bezeichnung Herunterschalten ist ein neues Wort für ein bekanntes Problem. Selbst wenn sich jeder einen Neustart trauen oder weniger im vorherigen Berufsleben leisten kann, versagt er oft am Bargeld.

"Für jemanden, der eine Gastfamilie ernährt, ist es schwer, weil es massive Auswirkungen auf die anderen hat. Ich erfahre immer wieder, dass man angelächelt wird, wenn man nicht zwangsläufig nach Erfolgen trachtet. Der Ausdruck Herunterschalten ist mit einer Verlierer-Mentalität verbunden. "Ferres hingegen agiert offen als Abwärtswandler, aber er kann sich noch gut an die Reaktion seiner ehemaligen Mitarbeiter erinnern.

"Manche haben mich gefragt, ob ich scherze und andere wollten wissen, wie ich mit einer karitativen Einrichtung etwas einbringen kann. Hier geht es um die Uni. Gute Bildung ist die Grundlage für ein gutes Kindes. "Wirtschaftspsychologe Siegl bekräftigt die skeptische Haltung gegenüber Herunterschaltern: "Viele Menschen sitzen selbst im Rad des Hamsters fest und blicken neidisch auf diejenigen, die sich davon erlöst haben.

Zudem sind wir in Deutschland karriereorientierter als beispielsweise in den USA. Auch Consultant Corts bemerkt einen starken Eifersuchtsfaktor: "Wer es schafft, bei der Arbeit einen Schritt zurückzuschalten, bemerkt, dass dies nur ein Teil der befreundeten Personen anerkennt. Eine weitere Ursache für die skeptische Haltung gegenüber Rückschritten ist die in Deutschland herrschende evangelische Arbeitsmoral.

"Inzwischen lächelt Downhifter Baecker die Karrieremacher, die Spotter an: "Ich weiss, wie sich der Beruf im guten Sinn anhört.

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