Instrumente aus Müll

Geräte aus Müll

Nicht nur aus Holz sind die Instrumente gefertigt. Seither baut Gomez Instrumente mit Fundstücken aus dem Müll: Geigen, Gitarren, Celli. " Die Welt schickt uns Müll. Gemüseflöten und eine Windmühlentrommel. In Mexiko City spielt eine Band auf Instrumenten aus Müll.

Müllmusik inspiriert Menschen aus aller Herren Länder

Das klingt vielleicht merkwürdig, aber das macht es nicht unmöglich: In Paraguay wird gerade ein Dokumentarfilm namens Deponie Harmonic produziert. Ein ganzes Jugend-Orchester spielt ausschliesslich mit Abfällen. Doch all dieser Schrotthaufen klingt nicht wie Metallschrott - ganz im Gegenteil: Mozart, Bach und der Komponist würden dies wohl mit großem Erfolg untermauern.

Die Ursache für dieses wunderbare Vorhaben ist die Not und Ausweglosigkeit vieler Menschen auf der ganzen Erde. Zahlreiche Waisenkinder in Entwicklungsländer fungieren als Mülleimer. Man brauchte eine Antwort und so hatte der Orchesterchef Szaran zusammen mit dem Musikpädagogen Fabio aus Paraguay eine brillante Idee: Sie verfolgte ein einziges Anliegen, und zwar die Straßenkinder von der Strasse zu befreien und ihnen wieder neue Hoffnungen zu machen.

Die Begeisterung der Kleinen für das Thema zu wecken - was für eine nette Vorstellung, aber das Hauptproblem war, dass es mehr Kleinkinder als Instrumente gab. Daraus entstand jedoch die wegweisende Möglichkeit, aus Müll ein Musikinstrument zu errichten. Seitdem haben sich mehr als 3.000 Schüler in den armseligen Regionen von Paraguay von der Kunst der musikalischen Gestaltung inspirieren lassen. Worthless ist nicht gleich wertlos: Deponie Harmonic berichtet über dieses imposante Vorhaben und will der ganzen Weltöffentlichkeit aufzeigen, dass auch wertloser Müll zu wunderbaren Klängen werden kann.

Studenten aus dem Landkreis Sölden bauen beim Studentenwettbewerb "Gedankenblitz" Instrumente aus Müll und Müll.

Der Studentenwettbewerb "Gedankenblitz" war in der ersten Phase schöpferisch und musikantisch. Die ersten elf Schulklassen hatten ihre Mannschaften ins Spiel gebracht, um die nächsten Runden zu gewinnen. In der ersten Phase waren für die Studenten kreative, handwerkliche und Teamarbeit gefragt. Ein Gremium aus Repräsentanten der Universitäten des Landkreises und der Industrie hat die Instrumente begutachtet.

"Sie evaluieren die Eigenständigkeit und Schaffenskraft der vorgelegten Objekte", erklärt Tim Nolte von der Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Landkreises, die in diesem Jahr zum siebenten Mal den "Gedankenblitz" ausrichtet. Musikalische Komponenten wie z. B. Saiten für die Instrumente konnten nicht verwendet werden." Dabei wurden die Instrumente gründlich und fachgerecht erprobt. Eines der Kriterien für die Aufgabenstellung war, dass die Blas- und Streichinstrumente zumindest einen Grundton haben.

Von den Schülern des Conrad-von-Soest-Gymnasiums wurde eine so genannte "Fass-Trommel" entwickelt, die einen Riegel auf den Grund eines Leerfasses schoss und so viel Lärm machte. Diesen Monat begannen elf weitere Sprachschulen. Tatsächlich hatten sich 24 Mannschaften für den Wettkampf gemeldet, aber viele hatten sich vor der schweren Arbeit zurückgezogen. Da aber alle Beteiligten sehr gute Ergebnisse zeigten, liess die Fachjury alle elf Hochschulen eine Vorrunde durchlaufen.

Mehr zum Thema